The Awful German Language / Die schreckliche deutsche Sprache

Inhaltsverzeichnis

The Awful German Language / Die schreckliche deutsche Sprache

Anmerkungen
Band 19493
Reclams Universal-Bibliothek Band 19493

The Awful German Language / Die schreckliche deutsche Sprache

Englisch/Deutsch

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Beschreibung

»Meine philologischen Studien haben mich davon überzeugt, dass ein begabter Mensch Englisch (außer Rechtschreibung und Aussprache) in 30 Stunden, Französisch in 30 Tagen und Deutsch in 30 Jahren lernen kann.«
Mit bissigem Humor beschreibt Mark Twain, der 1878 auf seiner zweiten Europareise auch Deutschland besuchte, die Absonderlichkeiten der deutschen Sprache: kilometerlange Wörter, Sätze, bei denen nach einer Viertelstunde ganz zum Schluss das Verb kommt, »und hinter das Verb stellt der Verfasser noch haben sind gewesen gehabt haben geworden sein«. Das ist äußerst amüsant zu lesen, zumal wenn man, wie hier, das Original daneben hat, in dem die deutschen Wörter noch fremdartiger wirken. Und ganz nebenbei lernt man dadurch die eigene Sprache noch besser kennen.

Mark Twain, 1835 als Samuel Langhorne Clemens in Floridageboren, ist bis heute einer der beliebtesten und erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Seine ersten Reiseberichte machten ihn berühmt - Weltruhm schließlich erlangte er mit seinen Romanen Tom Sawyers Abenteuer und Die Abenteuer des Huckleberry Finn.Am 21. April 1910 starb Mark Twain in Connecticut.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.09.2018

Herausgeber

Holger Hanowell

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

78

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.09.2018

Herausgeber

Holger Hanowell

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

78

Maße (L/B/H)

14,7/9,5/1 cm

Gewicht

48 g

Übersetzer

Holger Hanowell

Sprache

Deutsch, Englisch

ISBN

978-3-15-019493-5

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Der Klassiker

Bewertung aus Zürich am 28.04.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Für alle, die sich mit dem Lernen der Deutschen Sprache quält, ein Muss!

Der Klassiker

Bewertung aus Zürich am 28.04.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Für alle, die sich mit dem Lernen der Deutschen Sprache quält, ein Muss!

Deutsche Sprache, schwere Sprache

Igelmanu66 aus Mülheim am 16.10.2016

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

»Some German words are so long that they have a perspective.« Schon häufig habe ich mir überlegt, wie schwer es sein müsste, die deutsche Sprache zu erlernen, wenn man sie nicht ganz kinderleicht als Muttersprache aufnehmen konnte. Mark Twain schildert in diesem Buch seinen Kampf mit dem Erlernen der deutschen Sprache. Zusammengesetzte Hauptwörter, trennbare Verben, „der, die, das“ statt einfach „the“ – die Liste von Dingen, über die er stolpert, ist lang. Und höchst amüsant ist die Art und Weise, in der er dies darbringt. Zum Beispiel überträgt er einige dieser sprachlichen/grammatikalischen Besonderheiten auf die englische Sprache, baut sie in englische Texte ein. Das Ergebnis ist herrlich unterhaltsam und ich vermute, dass er beim Schreiben selbst ziemlich viel Spaß hatte. In diesem Buch findet sich übrigens sowohl das englische Original als auch eine deutsche Übersetzung. Man sollte aber unbedingt das Original lesen, denn nur so kann man wirklich wahrnehmen und genießen, wie skurril ein englischer Text wirkt, in den man deutsche Grammatik eingebaut hat. Als Krönung findet sich im Anschluss die Rede Twains, die er bei einem Bankett des Anglo-Amerikanischen Studentenclubs in annähernd deutscher Sprache gehalten hat. Ein unglaubliches Deutsch-Englisch-Konstrukt, bei dessen Vortrag vermutlich kein Auge trocken blieb. Überzeugte Fans der deutschen Sprache brauchen meines Erachtens nach keine Kränkung zu fürchten. Twain übertreibt so stark, dass auch einem Sprachpuristen (so er Humor hat) dieses Buch gefallen sollte. Fazit: Augenzwinkernde Abrechnung mit der deutschen Sprache. Sehr unterhaltsam! »My philological studies have satisfied me that a gifted person ought to learn English (barring spelling and pronouncing) in thirty hours, French in thirty days, and German in thirty years. … If it is to remain as it is, it ought to be gently and reverently set aside among the dead languages, for only the dead have time to learn it.«

Deutsche Sprache, schwere Sprache

Igelmanu66 aus Mülheim am 16.10.2016
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

»Some German words are so long that they have a perspective.« Schon häufig habe ich mir überlegt, wie schwer es sein müsste, die deutsche Sprache zu erlernen, wenn man sie nicht ganz kinderleicht als Muttersprache aufnehmen konnte. Mark Twain schildert in diesem Buch seinen Kampf mit dem Erlernen der deutschen Sprache. Zusammengesetzte Hauptwörter, trennbare Verben, „der, die, das“ statt einfach „the“ – die Liste von Dingen, über die er stolpert, ist lang. Und höchst amüsant ist die Art und Weise, in der er dies darbringt. Zum Beispiel überträgt er einige dieser sprachlichen/grammatikalischen Besonderheiten auf die englische Sprache, baut sie in englische Texte ein. Das Ergebnis ist herrlich unterhaltsam und ich vermute, dass er beim Schreiben selbst ziemlich viel Spaß hatte. In diesem Buch findet sich übrigens sowohl das englische Original als auch eine deutsche Übersetzung. Man sollte aber unbedingt das Original lesen, denn nur so kann man wirklich wahrnehmen und genießen, wie skurril ein englischer Text wirkt, in den man deutsche Grammatik eingebaut hat. Als Krönung findet sich im Anschluss die Rede Twains, die er bei einem Bankett des Anglo-Amerikanischen Studentenclubs in annähernd deutscher Sprache gehalten hat. Ein unglaubliches Deutsch-Englisch-Konstrukt, bei dessen Vortrag vermutlich kein Auge trocken blieb. Überzeugte Fans der deutschen Sprache brauchen meines Erachtens nach keine Kränkung zu fürchten. Twain übertreibt so stark, dass auch einem Sprachpuristen (so er Humor hat) dieses Buch gefallen sollte. Fazit: Augenzwinkernde Abrechnung mit der deutschen Sprache. Sehr unterhaltsam! »My philological studies have satisfied me that a gifted person ought to learn English (barring spelling and pronouncing) in thirty hours, French in thirty days, and German in thirty years. … If it is to remain as it is, it ought to be gently and reverently set aside among the dead languages, for only the dead have time to learn it.«

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