Heimliche Herrscher
detebe Band 24442

Heimliche Herrscher

Ein Fall für Sebastian Fink

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Beschreibung

Sebastian Fink träumt von Ferien in Italien mit seiner neuen Freundin Marissa. Doch eine Mordserie durchkreuzt ihre Urlaubspläne. Die Opfer hatten nichts gemeinsam – außer ihrem Engagement in der Flüchtlingsdebatte. Kommissar Fink verfolgt die Spur, bis er an einen Ort des Grauens gelangt, über den niemand spricht, obwohl ihn jeder kennt. Friedrich Dönhoff, geboren 1967 in Hamburg, ist in Kenia aufgewachsen. Er studierte Geschichte und Politik, verfasste Biographien und schrieb u.a. den Bestseller ›Die Welt ist so, wie man sie sieht – Erinnerungen an Marion Dönhoff‹. Seit 2008 schreibt er Kriminalromane um den jungen Kommissar Sebastian Fink. Friedrich Dönhoff lebt in Hamburg.

Details

  • Einband

    Taschenbuch

  • Erscheinungsdatum

    24.10.2018

  • Verlag Diogenes
  • Seitenzahl

    352

  • Maße (L/B/H)

    18/11,1/2,2 cm

Beschreibung

Details

  • Einband

    Taschenbuch

  • Erscheinungsdatum

    24.10.2018

  • Verlag Diogenes
  • Seitenzahl

    352

  • Maße (L/B/H)

    18/11,1/2,2 cm

  • Gewicht

    260 g

  • Auflage

    1

  • Sprache

    Deutsch

  • ISBN

    978-3-257-24442-7

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Heimliche Herrscher

Literaturlounge eu aus Gießen am 22.12.2020

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Irgendwie kommen manche Autoren ja schnell wieder, bei anderen dauert es irgendwie etwas länger - und dann mit einem überraschenden Buch. So wie diesmal bei Friedrich Dönhoff, der mich vor Jahren ja schon mit „Ein gutes Leben ist die beste Antwort“ überrascht hat. Diesmal war es ein Krimi mit dem Kommissaren Sebastian Fink. Eigentlich will er mit seiner Freundin Marissa nach Neapel fahren, aber dann kommt ihm eine Mordserie dazwischen. Sebastian Fink ist ein ganz normaler Kommissar, der nicht wie ein depressiver Mann daherkommt, sondern einfach ein Mann ist, der in seiner Arbeit aufgeht und sich darin wohlfühlt. Natürlich ist er auch froh, wenn er Feierabend hat, oder freut sich auf den Urlaub mit seiner neuen Freundin. Also wie gesagt, so ganz herrlich normal, weil er auch gerne mal eine Rippe Schokolade isst und diese auch gerne mal, wenn sie offen herum liegt, von einer Kollegin stibitzt und ihr dafür irgendwann auch mal wieder eine neue Tafel mitbringt. Wie es üblich ist, habe ich recht schnell angefangen und überlegt, wer könnte denn der Täter sein? Was soll ich sagen - ich habe es nach dem ersten Versuch mal ganz schnell sein gelassen, da der, den ich als erstes unter Verdacht hatte, auf einmal auch das Zeitliche gesegnet hat. Einen zweiten Anlauf habe ich dann noch schnell genommen und, hach ja, wieder falsch. Das eigentliche Thema wurde mir erst recht spät so richtig bewusst. Auch wenn es irgendwie immer präsent ist, aber keine Angst es ist nicht die Flüchtlingsdebatte oder so, auch wenn dies auch immer wieder da ist. Nein, es ist viel subtiler und irgendwie hat es mich auch zum Nachdenken gebracht. Komme ich mal zu meinem Fazit. Dass ich den Autoren mag und seine Schreibweise schätze, war mir ja bei seinem letzten Buch schon bewusst, dass dieser Autor dann auch noch einen intelligenten Krimi schreiben kann, der nicht nur spannend ist, sondern auch zum Nachdenken anregt und vielleicht eine oder zwei Finger in Wunden legt, dies hat mich dann doch sehr überrascht. Für mich ist, auch wenn es schon einige Krimis mit Sebastian Fink gibt, genau dieser Kommissar einer, der mir zeigt, auch deutsche Kommissare können ein Privatleben haben und dabei auch gute Kommissar sein. Wenn dann dazu noch ein flüssiger Schreibstil kommt, welchen man nicht so leicht zur Seite legen kann, dann, ja dann, wissen alle, da ist ein richtig genialer Kommissar am Werk, bei dem man noch bei ein paar Fällen dabei sein möchte.

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Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Irgendwie kommen manche Autoren ja schnell wieder, bei anderen dauert es irgendwie etwas länger - und dann mit einem überraschenden Buch. So wie diesmal bei Friedrich Dönhoff, der mich vor Jahren ja schon mit „Ein gutes Leben ist die beste Antwort“ überrascht hat. Diesmal war es ein Krimi mit dem Kommissaren Sebastian Fink. Eigentlich will er mit seiner Freundin Marissa nach Neapel fahren, aber dann kommt ihm eine Mordserie dazwischen. Sebastian Fink ist ein ganz normaler Kommissar, der nicht wie ein depressiver Mann daherkommt, sondern einfach ein Mann ist, der in seiner Arbeit aufgeht und sich darin wohlfühlt. Natürlich ist er auch froh, wenn er Feierabend hat, oder freut sich auf den Urlaub mit seiner neuen Freundin. Also wie gesagt, so ganz herrlich normal, weil er auch gerne mal eine Rippe Schokolade isst und diese auch gerne mal, wenn sie offen herum liegt, von einer Kollegin stibitzt und ihr dafür irgendwann auch mal wieder eine neue Tafel mitbringt. Wie es üblich ist, habe ich recht schnell angefangen und überlegt, wer könnte denn der Täter sein? Was soll ich sagen - ich habe es nach dem ersten Versuch mal ganz schnell sein gelassen, da der, den ich als erstes unter Verdacht hatte, auf einmal auch das Zeitliche gesegnet hat. Einen zweiten Anlauf habe ich dann noch schnell genommen und, hach ja, wieder falsch. Das eigentliche Thema wurde mir erst recht spät so richtig bewusst. Auch wenn es irgendwie immer präsent ist, aber keine Angst es ist nicht die Flüchtlingsdebatte oder so, auch wenn dies auch immer wieder da ist. Nein, es ist viel subtiler und irgendwie hat es mich auch zum Nachdenken gebracht. Komme ich mal zu meinem Fazit. Dass ich den Autoren mag und seine Schreibweise schätze, war mir ja bei seinem letzten Buch schon bewusst, dass dieser Autor dann auch noch einen intelligenten Krimi schreiben kann, der nicht nur spannend ist, sondern auch zum Nachdenken anregt und vielleicht eine oder zwei Finger in Wunden legt, dies hat mich dann doch sehr überrascht. Für mich ist, auch wenn es schon einige Krimis mit Sebastian Fink gibt, genau dieser Kommissar einer, der mir zeigt, auch deutsche Kommissare können ein Privatleben haben und dabei auch gute Kommissar sein. Wenn dann dazu noch ein flüssiger Schreibstil kommt, welchen man nicht so leicht zur Seite legen kann, dann, ja dann, wissen alle, da ist ein richtig genialer Kommissar am Werk, bei dem man noch bei ein paar Fällen dabei sein möchte.

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Carola Ludger

Thalia Lippstadt

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5/5

Ein rundherum überzeugender 4. Fall für Sebastian Fink

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Aus dem geplanten Italienurlaub des Kommissars wird nichts. Sonne und Meer müssen warten, denn eine Mordserie versetzt die Hamburger Bevölkerung in Angst und Schrecken. Ein jugendlicher Tischtennismeister, eine Zahnärztin, ein rechtslastiger Handwerker werden ermordet. Die Opfer hatten nichts gemeinsam – außer ihrem Engagement in der Flüchtlingsdebatte. Ist das die Spur, die zum Mörder führt? Kommissar Sebastian Fink und sein Team stehen unter Druck, denn niemand weiß, ob es weitere Opfer geben wird und wen es trifft. Doch der Mörder folgt einem perfiden System, das wir Leser noch nicht kennen. Ist er der „heimliche Herrscher“? Der besonnenen agiernde Kommissar setzt sich gekonnt mit politisch brisanten Themen auseinander. Ein solider Krimi, der rundherum gelungen ist. Die subtile Spannung, verrätselte, absolut nachvollziehbare Konstruktionen und die sprachliche Eloquenz machen den besonderen Reiz dieses raffinierten Krimis aus. Spannung kommt hier nicht zu kurz! Mich konnte er auf ganzer Linie überzeugen und ich fiebere neuen Fällen für den sympathischen Sebastian Fink entgegen.
5/5

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