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Ich war Diener im Hause Hobbs

Roman

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Ich war Diener im Hause Hobbs

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.08.2018

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

20,8/13,1/3,2 cm

Beschreibung

Rezension

» Ich war Diener im Hause Hobbs [...] lässt einen nicht mehr los« ("Westdeutsche Allgemeine Zeitung")
»Ein Glasperlenspiel, aber in üppigster Ausstattung.« ("Die Zeit")
»Ein Roman, der vom Erwachsenwerden erzählt, der ein spannender Krimi ist, ein packender Unterhaltungsroman, witzig und traurig zugleich.« ("Domradio")
»Verena Roßbacher vermengt – dramaturgisch versiert – Sein und Schein: Ihr neuer Roman, Ich war Diener im Hause Hobbs, hat doppelten Boden« ("Wiener Zeitung")
»[...] vergnüglich zu lesen, auf subtile Weise schlau, eine originelle schweizerisch-österreichisch-amerikanische Koproduktion mit Understatement und Esprit.« ("Der Tagesspiegel")
» [ein] wirklich guter, kluger, schöner Roman [...] unglaublich leichtfüßig erzählt« ("radio eins")
»ein großartiger Roman [...] in einer Sprache geschrieben, die geschickt und schnell wechselt; zwischen poetisch und amüsant, zwischen dramatisch und ungemein komisch« ("WDR 2 Bücher")
»Ein leicht verdaulicher, streckenweise sehr komischer und dennoch psychologisch tiefgreifender Roman.« ("Schweizer Familie")
»Pures Vergnügen, dieses Buch. [...] Ein großartiger Roman, geschrieben in einer Sprache, die ungemein behände wechselt zwischen poetisch und amüsant, zwischen dramatisch und unfassbar komisch.« ("WDR 5 Bücher")
»Was für ein überraschender, gelungener Roman mit einem dubiosen und interessanten Erzähler, mit klarer, direkter Sprache, unterhaltsam undpackend.« ("rbb Inforadio Quergelesen")

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.08.2018

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

20,8/13,1/3,2 cm

Gewicht

469 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-04826-1

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ausschweifen, philosophisch, psychologisch und Witzig

Vivian Neumann am 03.10.2018

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Inhalt: Christian Kaufmann schreibt seine Gedanken zu der Zeit, in der er Diener bei den Hobbs in der Schweiz war, nieder. Damals hatte er gerade seine Ausbildung als Diener beendet und wollte in der Welt weit rumkommen. Aus den geplanten 1-2 Jahren, die er höchstens bei den Hobbs bleiben wollte, wurden mehr als 10 Jahre. Geendet hat diese Zeit mit einem mysteriösen, hier gleich zu Beginn erwähnten, Todesfall und einen empörenden Skandal. Noch heute rätselt er, wie es dazu kommen konnte. War er blind für die Ereignisse um ihn herum, oder verstand er nur nicht die Menschen, die ihn umgaben? Diese Aufzeichnungen sollen ihm helfen das Unerkannte zu erkennen. Wertung: Die zu Beginn gestellte Frage, wie es denn zu dem Mordfall kam, findet nicht wirklich ihre Antwort. Das Thema zieht sich versteckt durch das ganze Buch. Andere Dinge werden hier vorrangig abgehandelt. Familienverhältnisse und Talente, bzw. Hobbies werden ausführlich vorgestellt, Ereignisse aus seiner Jugendzeit aufgeführt und der Freundeskreis genauestens erkundet. All das gehört allerdings zu den Eigenarten von Krischi, wie er liebevoll von Freunden genannt wird, als nicht als Kritik zu verwenden. Seine oft langsame und verworrene Denkweise kann der Leser hautnah miterleben und wird nicht abgeneigt sein hin und wieder den Kopf zu schütteln. Dennoch ist es amüsant, wie er sich in seinen Beschreibungen und Erklärungen vergeht. Der Schreibstil ist auch dem eines versnobten Butlers angepasst und unterstreicht die lustige Seite des Buches hiermit. Zum Ende hin erhöhen sich die Spannung und auch das Tempo. Hier ist der Leser in Erwartung der Aufklärung. Aber viele Abzweige in Nebenhandlungen machen es einem sehr schwer wirklich folgen zu können. Letztendlich bleiben einige Fragen offen und auch nach Beendigung des Buches gibt es noch lange Grund über das Gelesene nachzudenken. Fazit: Es war schon recht anstrengend, den Aufzeichnungen des Butlers zu folgen. Ein einfaches Weglesen war nicht möglich. Es ist doch eines der anspruchsvolleren Bücher, bei dem man auch nachdenken, hinterfragen und genauer lesen sollte. Ich persönlich werde es mir noch einmal zu Gemüte ziehen, da ich immer noch das Gefühl habe einiges nicht verstanden zu haben. Vielleicht ist es aber auch Absicht, da ja der Butler letztendlich wohl auch die Frage nach dem Warum nicht beantworten kann.

ausschweifen, philosophisch, psychologisch und Witzig

Vivian Neumann am 03.10.2018
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Inhalt: Christian Kaufmann schreibt seine Gedanken zu der Zeit, in der er Diener bei den Hobbs in der Schweiz war, nieder. Damals hatte er gerade seine Ausbildung als Diener beendet und wollte in der Welt weit rumkommen. Aus den geplanten 1-2 Jahren, die er höchstens bei den Hobbs bleiben wollte, wurden mehr als 10 Jahre. Geendet hat diese Zeit mit einem mysteriösen, hier gleich zu Beginn erwähnten, Todesfall und einen empörenden Skandal. Noch heute rätselt er, wie es dazu kommen konnte. War er blind für die Ereignisse um ihn herum, oder verstand er nur nicht die Menschen, die ihn umgaben? Diese Aufzeichnungen sollen ihm helfen das Unerkannte zu erkennen. Wertung: Die zu Beginn gestellte Frage, wie es denn zu dem Mordfall kam, findet nicht wirklich ihre Antwort. Das Thema zieht sich versteckt durch das ganze Buch. Andere Dinge werden hier vorrangig abgehandelt. Familienverhältnisse und Talente, bzw. Hobbies werden ausführlich vorgestellt, Ereignisse aus seiner Jugendzeit aufgeführt und der Freundeskreis genauestens erkundet. All das gehört allerdings zu den Eigenarten von Krischi, wie er liebevoll von Freunden genannt wird, als nicht als Kritik zu verwenden. Seine oft langsame und verworrene Denkweise kann der Leser hautnah miterleben und wird nicht abgeneigt sein hin und wieder den Kopf zu schütteln. Dennoch ist es amüsant, wie er sich in seinen Beschreibungen und Erklärungen vergeht. Der Schreibstil ist auch dem eines versnobten Butlers angepasst und unterstreicht die lustige Seite des Buches hiermit. Zum Ende hin erhöhen sich die Spannung und auch das Tempo. Hier ist der Leser in Erwartung der Aufklärung. Aber viele Abzweige in Nebenhandlungen machen es einem sehr schwer wirklich folgen zu können. Letztendlich bleiben einige Fragen offen und auch nach Beendigung des Buches gibt es noch lange Grund über das Gelesene nachzudenken. Fazit: Es war schon recht anstrengend, den Aufzeichnungen des Butlers zu folgen. Ein einfaches Weglesen war nicht möglich. Es ist doch eines der anspruchsvolleren Bücher, bei dem man auch nachdenken, hinterfragen und genauer lesen sollte. Ich persönlich werde es mir noch einmal zu Gemüte ziehen, da ich immer noch das Gefühl habe einiges nicht verstanden zu haben. Vielleicht ist es aber auch Absicht, da ja der Butler letztendlich wohl auch die Frage nach dem Warum nicht beantworten kann.

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"Es war ein schlampiger Tag."

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Christian, genannt Krischi, als Diener neuerdings Robert. Menschlich nicht unbedingt interessant, eher mittelmäßig, dafür konfliktscheu in bemerkenswerter Ausprägung. Der Beruf des Butlers ist keineswegs Passion, eher Mittel zum Zweck. Arbeiten ohne Karriereambitionen und trotzdem "jemand" sein, man rettet eben nicht die Welt, aber zumindest die Geheimnisse der Arbeitgeber. Rossbacher lässt den Diener erzählen, begutachten, Schlüsse ziehen und zweifeln - an Vergangenheit und Gegenwart gleichermaßen. Lappalien werden bedeutsam bevor er es selbst zu merken scheint. Mit dabei so illustre Themen wie Schubert, Ulysses, Feldkirch und diverse Verhaltensregeln, die die Ausbildung zum Butler begleitet haben. Es ist erstaunlich, was für ein Sog dieses Buch in mir ausgelöst hat. Anfangs noch etwas irritiert in welche Richtung mich die Autorin ziehen möchte, war ich mit jeder weiteren Seite zunehmend begeistert. Tolle Idee, super Umsetzung!
4/5

"Es war ein schlampiger Tag."

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Christian, genannt Krischi, als Diener neuerdings Robert. Menschlich nicht unbedingt interessant, eher mittelmäßig, dafür konfliktscheu in bemerkenswerter Ausprägung. Der Beruf des Butlers ist keineswegs Passion, eher Mittel zum Zweck. Arbeiten ohne Karriereambitionen und trotzdem "jemand" sein, man rettet eben nicht die Welt, aber zumindest die Geheimnisse der Arbeitgeber. Rossbacher lässt den Diener erzählen, begutachten, Schlüsse ziehen und zweifeln - an Vergangenheit und Gegenwart gleichermaßen. Lappalien werden bedeutsam bevor er es selbst zu merken scheint. Mit dabei so illustre Themen wie Schubert, Ulysses, Feldkirch und diverse Verhaltensregeln, die die Ausbildung zum Butler begleitet haben. Es ist erstaunlich, was für ein Sog dieses Buch in mir ausgelöst hat. Anfangs noch etwas irritiert in welche Richtung mich die Autorin ziehen möchte, war ich mit jeder weiteren Seite zunehmend begeistert. Tolle Idee, super Umsetzung!

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4/5

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Äußerst unterhaltsame Geschichte eines Vorarlbergers, der als Diener in einem zürcher Haushalt angestellt ist, in dem nicht alles so ist wie es scheint.
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Äußerst unterhaltsame Geschichte eines Vorarlbergers, der als Diener in einem zürcher Haushalt angestellt ist, in dem nicht alles so ist wie es scheint.

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