Produktbild: Eine Handvoll Anekdoten

Eine Handvoll Anekdoten auch Opus incertum

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25,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.10.2018

Abbildungen

Mit 122 farbigen Abbildungen

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

239

Maße (L/B/H)

2,3/13,7/21,4 cm

Gewicht

504 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-42821-4

Beschreibung

Rezension


» ... er ist nicht nur einer der einflussreichsten, sondern auch einer der umtriebigsten deutschen Intellektuellen im globalen Kulturbetrieb. ... Stets hat er die Nase im Wind. Er ist wendig, witzig, schnell. ... Mit seinen
Anekdoten
hat Hans Magnus Enzensberger eines seiner schönsten späten Bücher veröffentlicht.«
("NZZ am Sonntag")
»Die kurzweiligen Memoiren eines Hochbegabten bestätigen im Großen und Ganzen das Bild vom leichthändigen, alerten und gerissenen Hans Magnus Enzensberger, das seit Langem im Umlauf ist ... Besser als je zuvor versteht man nach der Lektüre ... die entscheidende Lektion für seinen berühmten intellektuellen Nonkonformismus ...« ("DIE ZEIT")
»Soviel ist allemal gewiss: Man kann gar nicht anders, als einer solch lässigen, aller Großtuerei abholden Lebenshaltung ... diesem unregelmäßigen Mauerwerk aus lauter Erinnerungsfundstücken und - steinen seine allergrößte Bewunderung zu zollen.« ("Deutschlandfunk Kultur")
»Enzensberger versteht es, sich zu einem Schelm zu machen, der es faustdick hinter den Ohren hat. Der Spaß, mit dem er sich ins Gebet nimmt, ist ansteckend. Wie fein er seinen Lesern dabei Geschichtsstunden unterjubelt! All das zusammen – eine Kunst.« ("Nordkurier")
»Spielerisch, assoziativ und geistreich ... « ("neues deutschland")
»[Enzensberger] schwebt längst in eigenen literarischen Sphären und überrascht uns immer wieder mit Büchern, an denen wir uns abarbeiten und erfreuen dürfen.« ("Mannheimer Morgen")
» ... mit wenigen Worten und unterstützt durch eigene Familienfotos und weitere Abbildungen, vermag Enzensberger es, den Leser in die 30er- bis Mitte der 50er-Jahre zu versetzen.« ("NDR")
»HME ist längst ein Markenname, der für eine hierzulande ungewöhnliche Kombination aus literarischem Ernst, intellektueller Brillanz und spielerischer Attitüde steht. Seine heutzutage fast schon provozierende Botschaft lautet: Bildung macht Spaß!« ("Nürnberger Nachrichten")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.10.2018

Abbildungen

Mit 122 farbigen Abbildungen

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

239

Maße (L/B/H)

2,3/13,7/21,4 cm

Gewicht

504 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-42821-4

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE
info@suhrkamp.de

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  • Juti

    aus HD

    4/5

    14.12.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Autobiografie vor allem der…

    Autobiografie vor allem der 40er Jahre Erst war ich enttäuscht, weil das Buch damit beginnt, Anekdote als „etwas aus Gründen der Diskretion noch nicht Veröffentlichtes“ zu definieren. Damit war meine Hoffnung auf kurze, lustige Geschichten dahin. Der große Druck und die nette Bilder verleiteten mich zum Weiterlesen und ich bekam eine Art Autobiografie eines 1929 geborenen, der die Schrecken der Nazizeit mit seiner Familiengeschichte verknüpfte. Wer Enzensberger besser kennt als ich, wird manches aus seinem Leben finden. Ich habe das Buch mehr zur Unterhaltung gelesen, wie ein Schüler die Kriegs- und unmittelbare Nachkriegszeit erlebte. So erfahren wir, dass M. die Zeit, die er in der HJ verbringen sollte, lieber in Bibliotheken verbracht hat. Gegen Ende schreibt er noch über seine Studentenzeit und gleich wird der Text schwächer. Eine Anekdote habe ich dann doch gefunden, nämlich wie M. für die Amerikaner aus der französischen Besatzungszone des Schwarzwaldes Kuckucksuhren dank Zigaretten und Kaffee nach Franken transportiert. Etwas schade finde ich, dass er die Städtenamen nicht ausschreibt. Wegen der seltsamen Definition von Anekdote nicht fünf, sondern 4 Sterne.

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  • Produktbild: Eine Handvoll Anekdoten

  • Schwarze Wochen im Herbst 1929



    Eine jugendbewegte Frau



    Geisterhafte Vorfahren



    Der Freitisch



    Nichts Besonderes aus den ersten dreißig Monaten



    Unter Brüdern



    Eine erste Liebe



    Singer’s Nähmaschine war die beste



    Dienstwohnung



    Ob man Kinder verwöhnen darf



    Eine erste Enttäuschung



    Traumabwehr



    Ein Häuschen



    Nicht aller guten Dinge sind drei



    Vom Laster der Lektüre



    Ein vielseitiger Mann



    Fata eines ramponierten Buches



    Bilder aus dem Parteikalender



    Unsichtbare Minoritäten



    Ein ungeschickter Sozialarbeiter



    Wie er mit dem Corynebakterium fertig geworden ist



    Kinderkrieger



    Ein unfaßbarer Großvater



    Der feiste Nachbar



    Eine zweite Enttäuschung



    Aus dem Schatzkästlein des Deutschen Reiches



    Ein doppelter Ladendiebstahl



    Ein unheimliches Opfer



    Die flüchtigen Annehmlichkeiten eines kurzen Friedens



    Ein Klassenbild



    Die alljährliche Heimsuchung



    Der Heizer



    Zuckerbrot



    Die Ausstoßung



    Das Haus an der Burggasse



    Kriegsverdruß und Kriegsbegeisterung



    Ein Pariser Sommer



    Spätfolgen einer Wanderung



    Ein undankbarer Gast



    Onkel Fred



    Frühe Mediensucht



    Eine gedämpfte Unterhaltung



    Eine Bunkerphantasie



    Blitzmädchen



    Kinder im Krieg



    Terrorangriff



    Die Verbannung aufs Land



    Unfreiwillige Naturkunde



    Eine Art von Spionage



    Was M. und seinen Brüdern zu schwör war



    Ein rachsüchtiger Moment



    Kartographische Vorlieben



    Flegeljahre mit Dynamit



    Tiefflieger



    Schwierigkeiten bei der Plünderung



    Zwölf Jahre im Gewahrsam der Pädagogen



    Ein Rekrutierungsversuch



    Der Westwall



    Von den Leibesübungen



    Der Unbefangene



    Ein dubioser Fronteinsatz



    Die Geschichte einer kleinen Fahnenflucht



    Unter den Augen der Militärpolizei



    Das letzte Gerücht



    Die allererste transatlantische Unterhaltung



    Eine luxuriöse Notration



    Eigenartige Glücksgefühle



    Eine Frage der Interpretation



    Ein Fall von Wehrkraftzersetzung



    An Stelle eines BWL-Studiums



    Schwarzmalerei aus Wut



    Noch eine amerikanische Handreichung



    In der britischen Enklave



    Der Ruf des Kuckucks



    Eine Filmvorführung



    Kontrafakturen



    Intermezzo im Schloß



    Nichts wie raus hier!



    Auf der Insel der Sieger, die ihr Weltreich verloren hatten



    Ein Land, das fast spurlos verschwunden ist



    Ein Mißverständnis und seine Folgen



    Die Pleite eines Zigarettenmillionärs



    Geckenhafte Jünglinge



    Die ersten zivilen Feldzüge



    Auch eine Rückkehr zur Normalität



    Unerwünschte Wohltaten



    Unangemeldete Tischgenossen



    Nachweis der Gelegenheit zur Eingehung einer Ehe nach § 656 BGB



    Aus einer Familienchronik



    Abenteuer eines gutmütigen Onkels



    Berufsberatung



    Exil-Phantasien



    Eine friedliche Mobilmachung



    Was heißt und zu welchem Ende studiert man Geschichte?



    Studium universale en miniature



    Umherschweifende Suche nach hörenswerten Verlautbarungen



    Ein falscher Famulus



    Ein Maulwurf in der Societas Jesu



    Es gab damals auch andere Philosophen



    Bei den Hanseaten



    Magere Reisen



    Angst vor Pferden



    Ein Ausflug in die Hauptstadt des 19. Jahrhunderts



    Eine letzte Prüfung



    Noch ein verfrühter Nachruf



    Ein Autodafé



    Envoi