Produktbild: Sylvester und der Gespensterdoktor
Band 1

Sylvester und der Gespensterdoktor

Aus der Reihe Sylvester
4

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 10 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

02.10.2018

Verlag

Sanssouci

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

3,3/13,4/19,2 cm

Gewicht

436 g

Farbe

Anthrazit

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-99056-068-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 10 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

02.10.2018

Verlag

Sanssouci

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

3,3/13,4/19,2 cm

Gewicht

436 g

Farbe

Anthrazit

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-99056-068-6

Herstelleradresse

Sanssouci
info@piper.de
Georgenstr. 4, 80799 - DE, München

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  • ChrischiD

    aus NRW

    4/5

    06.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auf der Suche nach Antworten

    Geflohen aus dem Waisenhaus und auf der Suche nach Antworten, braucht Sylvester in einer Gewitternacht schnellstmöglich einen Unterschlupf. Er findet eine einsame Scheune, die allerdings alles andere als verlassen ist. Die anfängliche Skepsis gegenüber dem Doktor, auf den er dort trifft, weicht schnell einer Neugierde, mit der Sylvester nicht gerechnet hätte, schon gar nicht bei der Thematik. Es gibt tatsächlich Gespenster? Und Gespenster können genauso krank werden wie Menschen? Allein auf Grund des Titels ahnt der Leser zumindest auf was für eine Geschichte er sich hier einlässt. Und doch verhält sich einiges komplett anders als erwartet, überhaupt sollte man niemals vorschnell urteilen, weder über Figuren noch über Situationen. Schon mit dem ersten Satz bleibt dem Leser nichts anderes übrig als mitten ins Geschehen zu stolpern, denn nicht nur zu Beginn, sondern über die gesamte Distanz, wird man einbezogen wo es nur geht. Das mag ein wenig unfair erscheinen, schließlich hat man keine Chance zur Gegenwehr, meist allerdings geht eine solche Taktik vorzüglich auf – so auch hier. Zunächst zieht Sylvester die Sympathien nicht unbedingt an, doch je weiter die Handlung voranschreitet, desto mehr Details werden offengelegt, die zum Teil selbst für ihn absolut überraschend sind. Dadurch verändert sich einerseits sein Verhalten merklich, andererseits auch die Sichtweise des Lesers auf ihn. Mitnichten handelt es sich hier um eine ‘typische’ Gespenstergeschichte, wie man vielleicht annehmen könnte. Teilweise düsterer als gedacht, aber definitiv auch tiefgründiger. Hin und wieder hätte man sich weiterführende Erläuterungen gewünscht, denn so werden einzelne Aspekte recht schnell abgehakt, als wären sie einfach ein notwendiges Anhängsel. Nichtsdestotrotz überwiegt der Spannungsgehalt des Inhalts, der den Leser förmlich in den Bann zieht. Die Richtung ist klar, aber trotz allem ein Lesevergnügen für Groß und Klein.

  • Bewertung

    4/5

    27.08.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mal was neues..

    Die Idee eines Gespenster-Doktors finde ich einfach großartig und die Darstellung ist sehr gelungen. Die Charaktere sind verschroben, aber liebenswert, der Erzählstil spannend und klar. Ich hatte defitntiv Freude an diesem Buch.

  • Bewertung

    aus Bad Krozingen

    4/5

    18.08.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zum genussvollen Vorlesen

    Ein klein wenig Enttäuschung vorab: Als erstes hatte mich in der Verlagsankündigung des Sanssouci Verlages das Cover zu dem vorliegenden Titel begeistert. Ein wenig schade, dass dieses Titelbild letztlich etwas verändert wurde und der Umriss von Sylvester nun nicht mehr zu sehen ist. Auch auf das angekündigte Lesezeichen wurde verzichtet. Und leider, leider enthält das Buch keine einzige Zeichnung, keinerlei schmückende Auflockerung des Textes. Die Geschichte beginnt in einer schrecklichen Gewitternacht. Sylvester, ein 12jähriger Waisenjunge, rennt und rennt tropfnass durch die Finsternis. Da stößt er auf eine einsame Scheune, in der er Zuflucht nehmen möchte. Doch er wird im Inneren der Hütte von einem alten Mann empfangen, mit der Flinte im Anschlag. Es stellt sich heraus, dass der alte Mann der wahre und einzige Gespensterdoktor ist, denn auch Gespenster können krank werden! Was Sylvester in der Folge erlebt, ist so unglaublich, dass sich sogar der Buchautor selbst nur unter einem Pseudonym zum Buch bekennt, damit ihn die Gespenster, die er gerufen hat, nicht verfolgen können… Mit überbordender Fantasie wird eine sehr ungewöhnliche Gespenstergeschichte erzählt. Den Sprachstil habe ich als besonders erlebt, denn es werden geradezu malerisch gespenstische Bilderwelten im Kopf des Leser gezaubert. Die Beschreibungen wirken oftmals wie alte Gemälde aus dem Museum, in einer etwas altmodisch-komplizierten Sprache. Und genau diese Sprache ist auf der einen Seite wunderschön und sensibel, wie zum Beispiel: „… die umgetretenen Halme auf der Wiese behielten die Fußabdrücke im kurzen Grasgedächtnis…“ Man findet gelungene Wortschöpfungen wie „klumpige Bauchschmerzenangst“. Auf der anderen Seite erscheint mir die Altersempfehlung des Verlages „ab 10“ aufgrund der besonderen Sprache etwas problematisch, allenfalls nur zutreffend für wahre Leseratten. Zur Leseauflockerung wären daher durchaus ein paar Illustrationen hilfreich gewesen. Was sich mir jedoch beim Lesen des Buches permanent aufdrängte: Die Erzählweise in ihrer Lebendigkeit und die Schönheit der Sprache bietet sich perfekt an zum langsamen, genussvollen Vorlesen. Denn gruselig, komisch, spannend, berührend – das Buch hat alles.

  • Dr_ M

    aus Sachsen

    4/5

    12.11.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gut zu wissen: "Nichts verabscheuen echte Gespenster so sehr, wie einen Menschen, der niest"

    Sylvester konnte nicht ahnen, auf wen er bei seiner Flucht aus dem Waisenhaus treffen würde. Die Nacht war dunkel und der stürmische Regen peitschte durch seine eh schon klatschnassen Klamotten. Als er am Waldrand Licht sieht und so auf eine einsame Hütte trifft, hofft er auf Rettung vor Dunkelheit, Kälte und Nässe… Ein fast schon klassischer Beginn für eine Gruselgeschichte. Doch ganz so gruselig wird sie dann doch nicht. In der Hütte wohnt ein alter Mann, der Gespenster von Krankheiten kuriert. Auf eine solche Idee muss man als Autor erst einmal kommen. Das hinter dem Pseudonym auf dem Cover steckende Münchner Autorenpaar entwickelt daraus eine eher nette Geschichte für Kinder ab zehn Jahren, bei der man sich nicht unbedingt die Fingernägel abkauen wird, weil sie erstens gut ausgeht und zweitens auch einen gewissen Humor verbreitet. Auch wenn man aus der Idee vielleicht mehr hätte machen können und das Ende eher unbefriedigend ausfällt, so bleibt dennoch ein nettes Buch, das auch haptisch überzeugt. Vielleicht hätten ihm einige Illustrationen gut getan. Gespenster geben das schließlich immer her.

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