Produktbild: Gebärende unter Beobachtung
Band 71

Gebärende unter Beobachtung Die Etablierung der männlichen Geburtshilfe in Frankreich (1750-1830)

49,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.12.2019

Verlag

Campus

Seitenzahl

344

Maße (L/B/H)

21,3/14,2/2,5 cm

Gewicht

436 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-593-50955-6

Beschreibung

Rezension

»Das Buch überzeugt durch seine kluge Analyse der Texte.« Jürgen Schlumbohm, H-Soz-Kult, 27.04.2021

»Lucia Aschauer [liefert] mit ihrer Studie nicht nur einen fundierten Überblick über die bestehenden Ansätze auf dem stetig wachsenden Feld der Fallgeschichtsforschung, sondern bereichert dieselbe mit einem innovativen und akribisch recherchierten Beitrag. Mit ihrer Analyse der Narratologie des (geburtshilflichen) Falls wendet sich die Historikerin einer neuen, durchaus erkenntnisreichen Facette der historischen Fallgeschichtsforschung zu, die nicht nur im spezifischen Kontext der Geburtshilfe wertvolleImpulse liefert, sondernauch darüber hinausAnwendungin der Wissenschafts-, Kultur- und Medizingeschichte finden sollte.« Marina Hilber, Zeitschrift für historische Forschung, 48 (2021) 1

»Atemberaubend gut!« Eva Hallama, WeiberDiwan, 25.07.2022

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.12.2019

Verlag

Campus

Seitenzahl

344

Maße (L/B/H)

21,3/14,2/2,5 cm

Gewicht

436 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-593-50955-6

Herstelleradresse

Beltz Verlagsgruppe GmbH & Co. KG
Werderstr. 10
69469 Weinheim
DE
info@campus.de

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  • Produktbild: Gebärende unter Beobachtung
  • Inhalt
    1. Einleitung 9
    1.1 Der Fall Siccaud.
    Konstitution des Untersuchungsgegenstandes 9
    1.2 Fall, Fallwissen, Fallgeschichte.
    Forschungsstand und Begrifflichkeiten 16
    1.3 Quellen und Untersuchungszeitraum 27
    1.4 Methode und Aufbau 35
    Teil I. Die geburtshilfliche observation als »epistemic genre«. Theorie und Praxis einer issenschaftlichen Gattung
    2. Wissenschaftliche Beobachtung im 18. Jahrhundert.
    Der epistemische Kontext der geburtshilflichen observation 49
    2.1 Der ideale Beobachter 52
    2.2 Beobachtungswissen und medizinische Doktrin 57
    2.3 Theorie und Praxis kollektiver Beobachtung 60
    2.4 Konkurrierende epistemische Konzepte.
    »Observation« und »expérience« 64
    2.5 Die Beobachtungsliteratur als Mittel der Profilierung? 66
    3. Gattungskonventionen, Gattungsbewusstsein und Gattungswissen.
    Die observation zwischen Poetologie und geburtshilflicher Praxis 70
    3.1 Theoretische Anforderungen. Die Poetiken der observation 71
    3.2 Die geburtshilflichen observations aus dem Journal de médecine. Autorschaft und Gattungswissen 81
    4. Spurensuche. Elemente einer vergleichenden Gattungsgeschichte der geburtshiflichen observation 94
    4.1 Hybridisierungen. Die historischen Vorläufer der observation 95
    4.2 Wechselseitige Beeinflussungen.
    Zeitgenössische Gattungen und ihr Verhältnis zur observation 101
    5. Epistemische Funktionen. Die geburtshilfliche observation in der wissenschaftlichen Kommunikation 116
    5.1 Wirkungsorte und Funktionen 129
    5.2 Die Debatte über die Schambeinsektion.
    Souchot (1777) vs. Vepres (1778) 141
    5.3 Zum paradigmatischen Charakter
    der geburtshilflichen observation 153
    Teil II. Die geburtshilfliche observation als »Wirklichkeitserzählung«. Die narrative Etablierung einer neuen geburtshilflichen Wissensordnung
    6. Zur Narrativik der geburtshilflichen observation 159
    6.1 Grundzüge und Herausforderungen einer Narratologie des Faktualen 161
    6.2 Der epistemische Pakt oder die Herstellung epistemischer Autorität in der observation 166
    6.3 Die Erzählstruktur der geburtshilflichen observation 172
    6.4 Narrative Evidenz und epistemische Leerstelle 188
    6.5 Der Wandel geburtshilflichen Erzählens (1750–1830) 199
    7. Der männliche Geburtshelfer.
    Vom lüsternen Peiniger zum heroischen Retter 205
    7.1 Das Schreckensbild des grausamen Accoucheurs am Beispiel von de Sades La nouvelle Justine (1799) 206
    7.2 Das neue Selbstverständnis der männlichen Geburtshelfer.
    Zwei narrative Umdeutungsstrategien 212
    7.3 Die Formulierung eines Identifikationsangebots 220
    8. Die Hebammenfigur.
    Von der diskreditierten Konkurrentin zur gefügigen Gehilfin 224
    8.1 Aggressive Diskreditierung 226
    8.2 Harmonische Unterordnung 236
    9. Anschreiben gegen das weibliche Erfahrungswissen.
    Die Herausbildung einer geburtshilflichen Expertenstimme 241
    9.1 Von der frühmodernen Vielstimmigkeit 244
    9.2 Zur Einstimmigkeit der (Accouchier-)Klinik 252
    10. Schluss 264
    Quellen und Literatur 272
    Anhang 296
    Dank 343