New York liegt im Neandertal

New York liegt im Neandertal

Die abenteuerliche Geschichte des Menschen von der Höhle bis zum virtuellen Raum

Buch (Gebundene Ausgabe)

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ab 15,99 €

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.10.2018

Verlag

Terra Mater Books

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

21,9/15,6/2,7 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.10.2018

Verlag

Terra Mater Books

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

21,9/15,6/2,7 cm

Gewicht

556 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-99055-000-7

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Von der Höhle bis zum virtuellen Raum

Sikal am 14.12.2018

Bewertungsnummer: 1155953

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Keine Aussage über die Vergangenheit ist so unmittelbar wie die Bauten einer Epoche. Der Mensch formt seine Umwelt so, wie er sich selbst in ihr erlebt. Das findet seine elementarste Darstellung in der Art, wie er baut. Warum baut eine bestimmte Zeit so und nicht anders?“ Architekt und Autor E.W. Heine listet in diesem Buch unterschiedliche Bauten auf, die uns zum Teil spannende Einblicke in den jeweiligen historischen Kontext geben. Warum gerade so und nicht anders gebaut wurde, welche Intentionen dahinter steckten oder auch welche Auswirkungen auf die Nachfolge-Epoche erzielt wurden. Er versucht aufzuzeigen, dass jede Kultur ein eigenes Verhältnis zu Raum und Zeit besessen hat, will die Sprache der Bauten verständlich machen. Von der Menschenschnecke ausgehend, erfahren wir einiges über die Höhle, die Pyramiden, Pagoden, Moschee, Grashütte, das Grandhotel und einiges mehr bis wir letztendlich beim virtuellen Raum ankommen. Die historischen Einflechtungen kann ich nicht so ganz nachvollziehen und diverse Behauptungen des Autors können auch nicht nachgeprüft werden – ein Literatur- sowie Quellenverzeichnis fehlen nämlich. Obwohl ich fasziniert den Thesen und philosophischen Ergüssen gefolgt bin, war mir das Kapitel über die Pagoden doch zu sehr esoterisch. Ebenso sollen die Pyramiden gar nicht als Pharaonengrab erbaut worden sein, sondern sind laut Heine Zeugnis einer vorsintflutlichen Kultur. So soll die Cheopspyramide ein kosmisches Kraftwerk unbekannter Energien sein, deren Sinn uns unbekannt ist. Sehr gewagte Denkansätze werden hier vorgestellt, die historisch belegten Fakten werden auch mal beiseite geräumt … Interessant fand ich die Erläuterungen über die Baustile, die Romanik und Gotik und die Unterschiede zwischen diesen beiden Stilen. Was mich am meisten zum Nachdenken anregte war das Kapitel über den Termitenhügel: „Die Häuser der Zukunft werden kurzlebige Industrieprodukte oder gigantische Termitenhügel sein. Es kommt in Zukunft nicht mehr darauf an, wie ein Gebäude aussieht, sondern vielmehr darauf, dass es so praktisch ist wie eine Maschine.“ Wo werden diese Gebäude in einigen Jahrhunderten sein? Interessante Ansätze mit teilweise haarsträubenden Erläuterungen – trotzdem vergebe ich gerne 4 Sterne dafür.
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Von der Höhle bis zum virtuellen Raum

Sikal am 14.12.2018
Bewertungsnummer: 1155953
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Keine Aussage über die Vergangenheit ist so unmittelbar wie die Bauten einer Epoche. Der Mensch formt seine Umwelt so, wie er sich selbst in ihr erlebt. Das findet seine elementarste Darstellung in der Art, wie er baut. Warum baut eine bestimmte Zeit so und nicht anders?“ Architekt und Autor E.W. Heine listet in diesem Buch unterschiedliche Bauten auf, die uns zum Teil spannende Einblicke in den jeweiligen historischen Kontext geben. Warum gerade so und nicht anders gebaut wurde, welche Intentionen dahinter steckten oder auch welche Auswirkungen auf die Nachfolge-Epoche erzielt wurden. Er versucht aufzuzeigen, dass jede Kultur ein eigenes Verhältnis zu Raum und Zeit besessen hat, will die Sprache der Bauten verständlich machen. Von der Menschenschnecke ausgehend, erfahren wir einiges über die Höhle, die Pyramiden, Pagoden, Moschee, Grashütte, das Grandhotel und einiges mehr bis wir letztendlich beim virtuellen Raum ankommen. Die historischen Einflechtungen kann ich nicht so ganz nachvollziehen und diverse Behauptungen des Autors können auch nicht nachgeprüft werden – ein Literatur- sowie Quellenverzeichnis fehlen nämlich. Obwohl ich fasziniert den Thesen und philosophischen Ergüssen gefolgt bin, war mir das Kapitel über die Pagoden doch zu sehr esoterisch. Ebenso sollen die Pyramiden gar nicht als Pharaonengrab erbaut worden sein, sondern sind laut Heine Zeugnis einer vorsintflutlichen Kultur. So soll die Cheopspyramide ein kosmisches Kraftwerk unbekannter Energien sein, deren Sinn uns unbekannt ist. Sehr gewagte Denkansätze werden hier vorgestellt, die historisch belegten Fakten werden auch mal beiseite geräumt … Interessant fand ich die Erläuterungen über die Baustile, die Romanik und Gotik und die Unterschiede zwischen diesen beiden Stilen. Was mich am meisten zum Nachdenken anregte war das Kapitel über den Termitenhügel: „Die Häuser der Zukunft werden kurzlebige Industrieprodukte oder gigantische Termitenhügel sein. Es kommt in Zukunft nicht mehr darauf an, wie ein Gebäude aussieht, sondern vielmehr darauf, dass es so praktisch ist wie eine Maschine.“ Wo werden diese Gebäude in einigen Jahrhunderten sein? Interessante Ansätze mit teilweise haarsträubenden Erläuterungen – trotzdem vergebe ich gerne 4 Sterne dafür.

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Esoterik oder Architektur?

S.A.W aus Salzburg am 11.10.2018

Bewertungsnummer: 1139103

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

E.W.Heine ist Architekt, der sich Gedanken über die Bauten als Ausdruck des Menschseins macht. So wie jede Schnecke ihr typisches Haus hat, so hat auch jede Menschenepoche ihre typische Art zu bauen. Historische Schriftstücke wurden meist gefälscht, mündliche Berichte durch die Erinnerung verändert, Bauten aus Stein bleiben aber für die Ewigkeit. 500.000 Jahre lang prägten Höhlen unser Sein, die wir brauchten, um das Feuer zu beschützen, damit es nicht vom Wind ausgeblasen und vom Regen gelöscht wurde. Seit 10.000 Jahren bauen wir unsere Höhlen selbst und wie wir das tun, sagt viel über uns aus. Leider ist der Umgang des Autors mit historischen Fakten allzu großzügig. Dass die Neandertaler vor 60.000 Jahren verschwanden, ist schlichtweg falsch, ebenso dass die ägyptische Hochkulturplötzlich aus dem Nichts entstand. Dass Australopithecus bereits das Feuer hegte, liest man sonst nirgendwo und dass die Pyramiden unägyptisch sein sollen, mutet seltsam an. Man weiß also nicht, ob man den historischen Analysen des Autors trauen soll. Es kommt noch besser: Die Pyramiden und Obeliske der Ägypter, der Maya und der Andenbewohner wurden von den sagenhaften Atlantern erbaut, diese Bauten der Antike und die Pagoden der Chinesen waren Kraftwerke zum Sammeln kosmischer Energie. Diese Theorien kennt man aus den Schriften esoterischer Sekten, z.B. der Rosenkreuzer oder der Theosophen. Wer an solche Mystik glaubt, ist mit dem Buch gut bedient. Der wissenschaftlich interessierte Leser ist über den Etikettenschwindel, der Esoterik zur Architekturtheorie verklärt, verstimmt. Bei Romanik, Gotik, Renaissance, Barock und Moderne kommt Heine – Gott sei Dank – auf den Boden der kulturphilosophischen Realität zurück. Seine Erklärungen zu Raum, Haus und spiritueller Überzeugung auf europäischem Boden sind lesenswert. Ebenso die Thesen zur Moschee und zum Grand Hotel. Dr Rüdiger Opelt, Autor von "Zaubere dein Leben"
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Esoterik oder Architektur?

S.A.W aus Salzburg am 11.10.2018
Bewertungsnummer: 1139103
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

E.W.Heine ist Architekt, der sich Gedanken über die Bauten als Ausdruck des Menschseins macht. So wie jede Schnecke ihr typisches Haus hat, so hat auch jede Menschenepoche ihre typische Art zu bauen. Historische Schriftstücke wurden meist gefälscht, mündliche Berichte durch die Erinnerung verändert, Bauten aus Stein bleiben aber für die Ewigkeit. 500.000 Jahre lang prägten Höhlen unser Sein, die wir brauchten, um das Feuer zu beschützen, damit es nicht vom Wind ausgeblasen und vom Regen gelöscht wurde. Seit 10.000 Jahren bauen wir unsere Höhlen selbst und wie wir das tun, sagt viel über uns aus. Leider ist der Umgang des Autors mit historischen Fakten allzu großzügig. Dass die Neandertaler vor 60.000 Jahren verschwanden, ist schlichtweg falsch, ebenso dass die ägyptische Hochkulturplötzlich aus dem Nichts entstand. Dass Australopithecus bereits das Feuer hegte, liest man sonst nirgendwo und dass die Pyramiden unägyptisch sein sollen, mutet seltsam an. Man weiß also nicht, ob man den historischen Analysen des Autors trauen soll. Es kommt noch besser: Die Pyramiden und Obeliske der Ägypter, der Maya und der Andenbewohner wurden von den sagenhaften Atlantern erbaut, diese Bauten der Antike und die Pagoden der Chinesen waren Kraftwerke zum Sammeln kosmischer Energie. Diese Theorien kennt man aus den Schriften esoterischer Sekten, z.B. der Rosenkreuzer oder der Theosophen. Wer an solche Mystik glaubt, ist mit dem Buch gut bedient. Der wissenschaftlich interessierte Leser ist über den Etikettenschwindel, der Esoterik zur Architekturtheorie verklärt, verstimmt. Bei Romanik, Gotik, Renaissance, Barock und Moderne kommt Heine – Gott sei Dank – auf den Boden der kulturphilosophischen Realität zurück. Seine Erklärungen zu Raum, Haus und spiritueller Überzeugung auf europäischem Boden sind lesenswert. Ebenso die Thesen zur Moschee und zum Grand Hotel. Dr Rüdiger Opelt, Autor von "Zaubere dein Leben"

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New York liegt im Neandertal

von E.W. Heine

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