Durchleben die klassischen Theorien des Wahlverhaltens im Kontext neuer Medien einen Wandel?
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
14.05.2018
Verlag
GRINSeitenzahl
17 (Printausgabe)
Dateigröße
506 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668701588
Für die politischen Akteure ist das Wahlergebnis insofern von großer Wichtigkeit, als dass dieses signalisiert, inwieweit eine funktionierende Beziehung zu den eigenen Wählern gegeben oder gestört ist. Ideal ist es dabei, die entscheidenden Faktoren, die einen Wahlausgang begründen, analysieren und vorhersagen zu können. Ziel der Wahlforschung ist es, diese zentralen Einflussfaktoren herauszuarbeiten und Erklärungsansätze für das Wahlverhalten der Bürger zu liefern. "Wer wählt wen, warum und mit welcher Wirkung" lautet die übergreifende Leitfrage der Forschungsarbeiten auf diesem Gebiet; immer wieder wird dabei auf soziodemographische, individualpsychologische oder ökonomische Faktoren eingegangen.
Zwischen der Veröffentlichung der für die empirische Wahlforschung grundlegenden Studien und der kommerziellen Etablierung des Internets und internetbasierter Medien weltweit liegt jedoch mittlerweile im Schnitt eine Zeitspanne von über 40 Jahren. Gerade in Verbindung mit neuen Medien scheint das Wahlverhalten immer unberechenbarer, die Anzahl an möglichen Einflussfaktoren auf die Entscheidungsfindung unüberschaubar. Daher gilt es zu überprüfen, ob die klassischen Theorien des Wahlverhaltens im Kontext neuer und onlinebasierter Medien überhaupt noch greifen und inwieweit eine Ergänzung bzw. Überholung der Ansätze vonnöten ist.
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