Produktbild: Der letzte Sterz

Der letzte Sterz Kriminalroman

12

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

20.09.2018

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

3223 KB

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

9783960414056

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Erscheinungsdatum

20.09.2018

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

3223 KB

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

9783960414056

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  • dorli

    aus Berlin

    5/5

    06.11.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Der letzte Sterz

    Bei der Kriminalpolizei Wien landet wieder einmal eine Bitte um Amtshilfe. Diesmal ist sich Gruppeninspektor Hawelka allerdings sicher, dass der Kelch an ihm und seinem Partner Schierhuber vorübergeht, denn nicht Hofrat Zauner selbst trifft die Auswahl, welche Ermittler in die Provinz entsendet werden, sondern der Kollege Henk. Doch alles Hoffen ist sinnlos… Kurze Zeit später sitzen Hawelka und Schierhuber in Schierhubers Benz und düsen ins weststeirische Stainz. Hier wurde Herwig Mitteregger ermordet, in Beton gegossen und auf dem Sockel zur Schau gestellt, wo eigentlich die Statue des Erzherzogs Johann hingehört… „Der letzte Sterz“ ist bereits der vierte Fall für die beiden spätberufenen Wiener Mordermittler Josef Hawelka und Sepp Schierhuber – dieser Krimi ist aber auch ohne Kenntnis der vorherigen Bände bestens verständlich. Günther Pfeifer wartet auch in diesem Krimi mit einer riesigen Portion Humor auf. Wortwitz, gesellschaftskritische Ironie, spritzige Dialoge in Mundart und jede Menge Situationskomik beleben durchweg das spannende Geschehen. Besonders begeistert haben mich wieder einmal die zum Teil recht skurrilen Figuren. Jeder Einzelne bekommt schnell ein Gesicht und bringt mit seinen Eigenarten, Besonderheiten und Macken eine Menge Schwung in die Handlung, so dass bis zum dramatischen Finale für lebhafte Unterhaltung gesorgt ist. Die beiden Ermittler wirken bei ihren Nachforschungen immer etwas behäbig und scheinen mehr an Gelagen im Wirtshaus interessiert zu sein als an kriminalistischer Arbeit. Aber der Eindruck täuscht – sie haben alle Vorgänge in und um Stainz fest im Blick und rücken der Wahrheit und damit auch dem Mörder immer dichter auf den Pelz. Und wenn Josef und Sepp doch einmal nicht vorankommen, dann greift das allwissende Auskunftsbüro Berlakovic unterstützend ein und hilft den Buben auf die Sprünge. Das Lesen hat großen Spaß gemacht - „Der letzte Sterz“ ist ein vergnüglicher Krimi, der mit seinem schrägen Humor von der ersten bis zur letzten Seite kurzweilige Unterhaltung bietet.

  • dorli

    aus Berlin

    5/5

    06.11.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Bei der Kriminalpolizei Wien…

    Bei der Kriminalpolizei Wien landet wieder einmal eine Bitte um Amtshilfe. Diesmal ist sich Gruppeninspektor Hawelka allerdings sicher, dass der Kelch an ihm und seinem Partner Schierhuber vorübergeht, denn nicht Hofrat Zauner selbst trifft die Auswahl, welche Ermittler in die Provinz entsendet werden, sondern der Kollege Henk. Doch alles Hoffen ist sinnlos… Kurze Zeit später sitzen Hawelka und Schierhuber in Schierhubers Benz und düsen ins weststeirische Stainz. Hier wurde Herwig Mitteregger ermordet, in Beton gegossen und auf dem Sockel zur Schau gestellt, wo eigentlich die Statue des Erzherzogs Johann hingehört… „Der letzte Sterz“ ist bereits der vierte Fall für die beiden spätberufenen Wiener Mordermittler Josef Hawelka und Sepp Schierhuber – dieser Krimi ist aber auch ohne Kenntnis der vorherigen Bände bestens verständlich. Günther Pfeifer wartet auch in diesem Krimi mit einer riesigen Portion Humor auf. Wortwitz, gesellschaftskritische Ironie, spritzige Dialoge in Mundart und jede Menge Situationskomik beleben durchweg das spannende Geschehen. Besonders begeistert haben mich wieder einmal die zum Teil recht skurrilen Figuren. Jeder Einzelne bekommt schnell ein Gesicht und bringt mit seinen Eigenarten, Besonderheiten und Macken eine Menge Schwung in die Handlung, so dass bis zum dramatischen Finale für lebhafte Unterhaltung gesorgt ist. Die beiden Ermittler wirken bei ihren Nachforschungen immer etwas behäbig und scheinen mehr an Gelagen im Wirtshaus interessiert zu sein als an kriminalistischer Arbeit. Aber der Eindruck täuscht – sie haben alle Vorgänge in und um Stainz fest im Blick und rücken der Wahrheit und damit auch dem Mörder immer dichter auf den Pelz. Und wenn Josef und Sepp doch einmal nicht vorankommen, dann greift das allwissende Auskunftsbüro Berlakovic unterstützend ein und hilft den Buben auf die Sprünge. Das Lesen hat großen Spaß gemacht - „Der letzte Sterz“ ist ein vergnüglicher Krimi, der mit seinem schrägen Humor von der ersten bis zur letzten Seite kurzweilige Unterhaltung bietet.

  • Sikal

    5/5

    21.09.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Eine falsche Statue

    Als in Stainz plötzlich eine falsche Statue statt dem Erzherzog-Johann auf dem Sockel steht, steht relativ rasch fest, dass es sich um eine eingegipste Leiche handelt. Keiner versteht so recht warum nicht die Grazer Kripo ermittelt, sondern die Wiener Kollegen Hawelka und Schierhuber aushelfen müssen. Die beiden sind natürlich nicht sonderlich erbaut über diese Arbeitsanweisung. Auch der Empfang im winterlichen Stainz ist mehr als frostig, so gestaltet sich die Befragung zum Fall als äußerst schwierig. Erst durch einen Griff in die Trickkiste kommt Schwung in die Sache, so dass Hawelka und Schierhuber endlich vorankommen. Plötzlich tun sich auch verschiedenste Mordmotive auf, da muss nun nur mehr das richtige herausgefunden werden. Und Weihnachten rückt immer näher … Mit viel Lokalkolorit gewürzt ist dieser Krimi aus der Feder von Günther Pfeifer, welcher sich durch viel Humor, eigenwillige Charaktere und so manches Fettnäpfchen auszeichnet. Der flüssige Schreibstil lässt Seite um Seite verfliegen, die Dialoge sind teilweise zum Schreien komisch und die eingestreuten Dialekte verursachten sogar bei mir als „Kennerin“ einiges an Kopfzerbrechen… Die Protagonisten sind herrlich überspitzt gezeichnet, die Waldviertler Eigenheiten ebenso wie die Weststeirer Gepflogenheiten. Hawelka und Schierhuber sind eine sympathische Ermittlertruppe, wenngleich mir manches Mal beinahe etwas zu viel Alkohol im Spiel war (und danach setzt man sich ohne mit der Wimper zu zucken ins Auto). Der Schluss punktet noch mit einem spannenden Showdown, so konnten die Ermittler dann doch noch zu Weihnachten den Fall abschließen und sich wieder um wichtigere Dinge kümmern – wie z.B. das herrliche „Auskunftsbüro“ Ein spannender, humorvoller Krimi, den ich sehr gerne gelesen habe.

  • kkarin

    aus Oberösterreich & Wien

    5/5

    21.09.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Bitte noch eine Fußnote/-zeile!

    Die beiden Polizisten vom Lande - Hawelka und Schierhuber - kommen ursprünglich aus Bezirken am ehemaligen Eisernen Vorhang und zählen nach Fortbildungen als Spätberufene zum unausgesprochenen - von manchen verkannten - Rückgrat der Wiener Mordkommission. Sobald „in der Provinz“ ein Mord geschieht, zu welchem die „Hilfe aus Wien“ angefordert wird, erwischt es die beiden. So auch, als in der Weststeiermark nahe Stainz eine Erzherzog-Johann-Statue aufgefunden wird. Vonwegen Statue! Eine geschändete männliche Leiche mit Betonüberzug! Wer ist das Opfer? Wer der Täter? Wieso müssen Wiener Polizisten ermitteln? Können Hawelka und Schierhuber auch diesen Fall lösen oder werden sie diesmal gar Schaden an Leib und Leben nehmen? Meine Meinung: Bei „Der letzte Sterz“ handelt es sich bereits um den vierten gemeinsamen Fall von Hawelka und Schierhuber. Ich kannte die beiden Ermittler bislang noch nicht, habe aber aufgrund des flüssigen Schreibstils schnell in das Buch hineingefunden und beide maulfaule, dafür denkstarke Kommissare samt ihrem kollegialen Umfeld auf Anhieb ins Herz geschlossen. Der Autor Günther Pfeifer versteht es, seine Protagonisten mit einer grenz-genialen (nicht nur im geographischen Sinne zu verstehen) Originalität auszustatten, die vor allem in Dialog- und Denkphasen mit Wortwitz und pointiert humorvoller Gesellschaftskritik punkten. Dieser unterhaltsame Erzählstil ist es auch, der für mich den spannenden Fall eher in den Hintergrund rückt. Vielmehr liegt mein Hauptaugenmerk auf der Beschreibung der Personen – allen voran Hawelka und Schierhuber - und deren Verhaltens-/Ausdrucksweisen, die zusätzlich noch um weitere köstlich beschriebene – wie zB das Auskunftsbüro Berlakovic – oder verhaltensoriginell skizzierte – wie den Hofrat Dr. Zauner oder Charly – „Typen“ ergänzt werden. Auffällig am Schreibstil ist die Verwendung des Stilmittels der Fußnote/-zeile (oder die Verwendung von Erklärungen in Klammern), in welchen der Autor in lexikonartig trockenen Ausführungen zB Übersetzungen, Backgroundinformationen, etc. offeriert, die manchmal vor Ironie und Sarkasmus nur so triefen, Engelzungen-gleich verniedlichen oder Unschuldsopfer-gleich daherkommen und bei mir plötzliche – teilweise lautstarke – Spontanreaktionen (Lachen, Schmunzeln, …) hervorgerufen haben. Fazit: Für jeden Krimi-Fan, der gerne Land & Leute/Menschen kennenlernt, für den es OK ist, dass ein Fall auch „nebenbei“ gelöst wird und der gerne unerwartete Sichtweisen/Interpretationen kredenzt bekommt, die teilweise zum Schmunzeln (oder lauthals Lachen) sind. Ich freue mich schon jetzt auf eine hoffentliche Fortsetzung mit den grenz-genialen und liebenswürdigen Ermittlern Hawelka & Schierhuber und werde mir in der Zwischenzeit die Wartezeit mit den drei Vorgängerbänden verkürzen.

  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    21.09.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Herrlich schräg und beste UNterhaltung

    Welch ein Sakrileg! Der Erzherzog Johann ist im weststeirischen Stainz vom Sockel gestürzt worden. Also, natürlich nicht er persönlich, sondern seine Statue. An deren Stelle ist eine recht eigenwillige Skulptur errichtet worden. Bei näherer Betrachtung entpuppt sich das „Kunstwerk“ als einbetonierte Leiche. Im Zuge eines Amtshilfeverfahrens müssen die Wiener Kriminalbeamten Hawelka und Schierhuber in das winterliche Stainz reisen, um den Fall zu lösen. Doch weder ist die örtliche Bevölkerung noch die steirische Polizei erbaut darüber, dass „Fremde“ die Idylle stören. Entsprechend frostig sind nicht nur die Außentemperaturen sondern auch die Gesprächsbasis. Man lässt sich ungern in die lokalpolitischen Karten schauen und trachtet danach, die eigenen Interessen vor den neugierigen Fragen der Wiener Polizisten zu schützen. Bald ist klar, dass der Ermordete nicht unbedingt ein besonders beliebter Zeitgenosse war. Motive ihn umzubringen, gäbe es mehrere. Wird es den externen Ermittlern gelingen, das vorweihnachtliche Rätsel zu knacken? Meine Meinung: Vorliegender Krimi ist der vierte mit dem bestens zusammengeschweißten Ermittlerteam Hawelka und Schierhuber. Wie wir es von Autor Günther Pfeifer gewöhnt sind, zeichnen sich seine Figuren durch Ecken, Kanten und recht eigenwilliges verhalten aus. Vor allem Hawelka und Schierhuber, beide mit Vornamen Josef, beide aus dem Waldviertel stammend und seit Jahren als Spätberufene bei der Wiener Kriminalpolizei, laufen hier im weststeirischen Schilcherland zur Höchstform auf. Tja, den roséfarbenen Wein aus der Blauen Wildbachertraube muss man mögen. Auf den ersten Schluck ist er gewöhnungsbedürftig und es bedarf eines langsamen Herantastens. Das unkontrollierte Hineinschütten des edlen Rebensaftes verursacht höllische Kopfschmerzen, wie unsere wackeren Ermittler am eigenen Leib, äh, Kopf erleben müssen. Der Schreibstil ist wie immer flüssig und humorvoll. Die steirischen Dialekteinlagen sind für Außenstehende nicht einfach zu lesen. Hawelka und Schierhuber halten die steirische Mundart anfangs ja für eine Fremdsprache. Hin und wieder mit Klischees gespielt, wie das Beispiel von Gautschs thailändischer Ehefrau zeigt. Gut gefällt mir auch das Wortspiel mit der Bezeichnung „Sterz“. Zum einem ist das der Familienname des steirischen Politikers und zum anderen ein autochthones Gericht der Gegend, das das Mordopfer in seinem Magen hatte. Manche Szenen sind wieder herrlich schräg. Ich habe mich bestens unterhalten! Fazit: Wieder ein gelungener Krimi aus der Feder von Günther Pfeifer, der mich gut unterhalten hat. Gerne gebe ich dafür 5 Sterne

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