Produktbild: Die Perfektionierbarkeit des Menschen?
Band 197

Die Perfektionierbarkeit des Menschen? Posthumanistische Entwürfe in Romanen von Juli Zeh, Kaspar Colling Nielsen und Margaret Atwood

38,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

29.05.2018

Herausgeber

Norbert Bachleitner

Verlag

Weidler Buchverlag Berlin

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

21/14,8/1,3 cm

Gewicht

286 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89693-694-3

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Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

29.05.2018

Herausgeber

Norbert Bachleitner

Verlag

Weidler Buchverlag Berlin

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

21/14,8/1,3 cm

Gewicht

286 g

Auflage

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Deutsch

ISBN

978-3-89693-694-3

Herstelleradresse


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    Einleitung
    1. Theoretische und methodologische Grundlagen
    1.1 Zur Funktion von Literatur im Diskurs um die Zukunft
    1.1.1 Utopie, Dystopie und Science Fiction – Genrezuweisungen als Ausgangspunkt
    1.1.2 Literatur als Intervention im Zukunftsdiskurs
    1.2 Literatur und Wissen(schaft) – Anregungen aus der „Poetologie des Wissens“
    1.3 Posthumanismus als theoretische Grundlage der Analyse
    1.3.1 Zur Genealogie des kritischen Posthumanismus
    1.3.2 „Posthumanistische Lektüre“ – Posthumanistische Theorien in der Literaturwissenschaft
    1.3.3 Drei posthumanistische Forschungsfragen für die Analyse
    2. Aldous Huxleys Roman Brave New World als Vorläufertext
    2.1 Erzeugung von „Wissenschaftlichkeit“ und Distanzierung von dieser als Charakteristika der Textgestaltung
    2.2 Die Problematisierung des Individuums in Brave New World
    2.3 Brave New World im Kontext zeitgenössischer Diskurse zur Eugenik und zu idealen Staatformen
    2.4 Fazit – Die Bewertung der ‚technischen Reproduzierbarkeit des Menschen‘ in Brave New World
    3. Gesundheit, Körperlichkeit und Natürlichkeit in der Krise in Juli Zehs Corpus Delicti
    3.1 Kontexte: juristische und rechtsethische Debatten um Corpus Delicti und in nichtfiktionalen Texten Juli Zehs
    3.2 Die Grundzüge der textuellen Inszenierung
    3.2.1 Dramatische Strukturen im Roman Corpus Delicti
    3.2.2 Die Erzählstimme als Manipulator und Zeitmarkierer
    3.3 Der Krisenzustand des menschlichen Körpers und Selbstverständnisses
    3.4 Fazit – Das Paradoxon vom „mittelalterlichen“ Menschen als Zukunftsvision
    4. Das ewige Leben als Hundeleben in Nielsens Den Danske Borgerkrig 2018–2024
    4.1 Entwürfe zur Gerontokratie in Philosophie, Soziologie und Literatur
    4.2 Die Krise der Erzählinstanz in Den Danske Borgerkrig 2018–2024
    4.2.1 Erinnern und Vergessen als 475-Jähriger
    4.2.2 Der Status der Zwischenerzählungen
    4.3 Das „Hundeleben“ als neues menschliches Erleben
    4.4 Fazit – Stasis der menschlichen Entwicklung?
    5. Die Rückwendung zum Tier in Atwoods MaddAddam-Trilogie
    5.1 Kontexte: „speculative fiction“ und Bioethik
    5.2 Die Konfrontation mit den Grenzen des menschlichen Körpers und mit posthumanen Wesen
    5.3 Erzählen als Innovationsmoment in der Annäherung an das Posthumane
    5.3.1 Der „letzte Mensch“ erzählt in Oryx and Crake
    5.3.2 Erzählen als Erbe des Menschen
    5.4 Fazit – Die Selbstvergewisserung des Menschen durch das Erzählen
    Conclusio
    Literaturverzeichnis