Produktbild: Wie Opas schwarze Seele mit einem blauen Opel gen Himmel fuhr

Wie Opas schwarze Seele mit einem blauen Opel gen Himmel fuhr

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

30.07.2018

Verlag

Brendow, J

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

540 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783961400850

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Format

ePUB

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

30.07.2018

Verlag

Brendow, J

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

540 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783961400850

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  • Bewertung

    aus Friedensau

    5/5

    06.01.2019

    eBook (ePUB)

    Opa zieht ein

    In dem Buch "Wie Opas schwarze Seele mit einem blauen Opel gen Himmel fuhr" geht es um die Familie der alleinerziehenden Annika. Sie lebt nach dem Tod ihres Mannes mit ihren Kindern Sven, René und Anna im Haus eines Verwandten. Eines Tages zieht ihr 91 jähriger Vater nach dem Tod seiner Frau zu ihnen und bringt das Familienleben gehörig durcheinander. Der Titel hat mich neugierig gemacht und auch der Klappentext hörte sich interessant an, er versprach auch genau das was man in diesem Buch bekommt. Eine humorvolle Familiengeschichte einer freikirchlich organiserten Familie die den etwas verschrobenen Großvater aufnimmt. Die verschiedenen Kapitel werden immer abwechselnd aus der Sicht der verschiedenen Familienmitglieder geschildert. Da von Anna 7 über René 11, dem Theologiestudenten Sven und der erwachsenen Mutter viele unterschiedliche Altersgruppen vertreten sind ist das sehr abwechslungsreich und man erfährt gerade durch die Erinnerungen von Annika noch einge Details aus Großvater Elias Leben. Mir hätte es trotzdem noch besser gefallen, wenn alles aus der Sicht von René geschrieben worden wäre, denn sein Humor und seine Art an die Dinge heranzugehen, haben mir sehr gut gefallen. Da die Familie gläubig ist und der Großvater sein Leben lang damit so seine Schwierigkeiten hatte, drehen sich viele Gerpräche auch um den Glauben, warum man ihn hat oder auch nicht. Daneben gibt es aber auch noch einige Alltagsprobleme die die Familie beschäftigen und auf Trab halten. Zunächst musste ich mich an den Schreibstil des Autors etwas gewöhnen, aber nach den Anfangskapiteln war ich schnell in der Geschichte drin und gespannt was noch so passieren würde bis der Titel des Buches zur Erfüllung kam. Wer den besonderen Humor dieser Geschichte mag, wird hier gut unterhalten und wer wissen möchte wieso der heilige Geist die Lungen von innen putzt, der sollte das Buch unbedingt lesen. Neben all dem humorvollen sind auch einige nachdenkliche Gedanken in dieser Geschichte thematisiert nicht zuletzt das Abschiednehmen und der Tod, wie der Titel schon ahnen lässt. Die Geschichte nimmt noch eine unerwartete Wendung und einiges löst sich zum Ende hin auf. Das Ende kam mir dann ein bisschen zu schnell und passt zwar zum Inhalt des Buches ist aber nicht so mein Ding. Ich habe mich auch gefragt für welche Zielgruppe die Geschichte geschrieben wurde. Vorwiegend aus der Sicht des 11 jährigen René geschrieben ist sie zwar kein Kinderbuch und für Erwachsene auf jeden Fall lesbar. Man könnte vielleicht sagen, dass es ab ca. 14 Jahren geeignet ist. Insgesamt vergebe ich trotzdem 4 Sterne, weil mich die Geschichte wirklich gut unterhalten hat und an vielen Stellen witzig war.

  • Bewertung

    aus Birkenfeld

    5/5

    26.01.2019

    Buch (Taschenbuch)

    einfach nur Super!

    Selten habe ich mich bei der Lektüre eines Buches so amüsiert wie hier. Mit "Wie Opas schwarze Seele mit einem blauen Opel gen Himmel fuhr" macht der Autor Albrecht Galle schon allein durch den Titel neugierig auf den Roman. Erzählt wird die Geschichte zum Großteil aus der Sicht von dem elfjährigen Jungen René, der ein gemeinsam mit seiner Mutter Annika und seinen Geschwistern Sven und Anna ein ziemlich normales Leben führt: Er mag gerne komische Wörter, ist heimlich verliebt in seine Klassenkameradin Leili und besucht sonntags den Gottesdienst einer kleinen Gemeinde. Diese Ruhe wird jedoch eines Tages auf den Kopf gestellt, als Annika den drei Kindern mitteilt, dass ihr Opa bei ihnen einziehen wird. Alle sind sie gespannt, haben sie doch eher ungewöhnliche Geschichten über den Alten gehört: In seiner Freizeit sammelt er komische Zeitungsberichte, raucht Zigaretten und mit Gott und dem Glauben kann er als Atheist so gar nichts anfangen. Auch sonst entspricht er eher nicht dem Bild von einem lieben Großvater, auf dessen Schoß man sich Geschichten anhören kann. Und tatsächlich bringt Opa Elias das heimelige Familienleben kräftig durcheinander: Im Gottesdienst kommentiert er lautstark die Predigt und unternimmt ungeniert Annäherungsversuche an der Nachbarsfrau... Schon die Beschreibung über den Inhalt dieses Romans lässt eine lustige Geschichte erwarten. Dies trifft definitiv zu. Oft muss man als Leser schmunzeln, hat seinen Spaß mit den einzelnen Charakteren. Die meisten der Kapitel sind aus der Sicht von René geschrieben. Hier gelingt es dem Autor sehr gut, seine kindliche Art und Weise herüberzubringen. Im Gegensatz dazu gibt es auch einige Abschnitte des Buches, die von den anderen Figuren Annika, Anna und Sven erzählt werden und deren Perspektiven, welche ihres jeweiligen Alters entsprechen, mit in die Geschichte einbauen. Mit viel Liebe ins Detail wurden die einzelnen Charaktere vom Autor gezeichnet. Sie wirken authentisch, sympatisch und als Leser kann man sich sehr gut in sie hineinversetzen. Welche Figur mir dabei am meisten ans Herz gewachsen ist, kann ich am Ende gar nicht richtig beurteilen, haben mir doch sowohl die 'schrullige' Art des Opas als auch die kindlichen Interpretationen und Sichtweisen von Anna und Renè sehr gut gefallen. Nicht nur überraschend witzig ist das Buch, auch hat es seinen gewissen Tiefgang. Christliche Themen wie Nächstenliebe, wie lebe ich meinen Glauben und was wird von mir als Christ erwartet werden u.a. angesprochen. Gerne vergebe ich hier fünf Sterne und eine klare Leseempfehlung. Ein überraschender, lustiger Roman mit viel Tiefgang. In einem Wort: Super!

  • SiCollier

    aus Bad Hersfeld

    5/5

    26.09.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Wenn der seltsame Opa einzieht und die Familie durcheinander bringt

    Meine Meinung * * * Das erste Buch, das ich von diesem Autor gelesen habe (nämlich „Chefvisite. Die unerwartete Rückkehr des Auferstandenen“) konnte mich nicht so sehr überzeugen, weswegen ich an dieses mit einer gewissen Portion Skepsis herangegangen bin. Recht bald hat sich jedoch gezeigt, daß diese Skepsis völlig unberechtigt war. Im Gegenteil, das Buch hat mir ausnehmend gut gefallen. Bisweilen ist es eben doch gut und richtig, einem Autor eine zweite Chance zu geben. / / Die Konstellation mag häufiger vorkommen: ein Elternteil stirbt, und der (oder die) Überlebende zieht dann, mehr oder weniger freiwillig, zu Tochter (oder Sohn) nebst Enkelkindern. Da bleiben Meinungsverschiedenheiten, um es vorsichtig auszudrücken, nicht aus. Vor allem dann, wenn der Opa den Ruf eines Sonderlings hat. Der Autor vermag es, diese Situation sehr humorvoll zu schildern. Dabei wechseln sich die Erzählstandpunkte ab, so daß der Leser nach und nach erfährt, wie alle Familienmitglieder diese Situation erleben. Gut gelungen ist, die jeweilige altersgemäße Sichtweise dazustellen. Wenn also die siebenjährige Anna erzählt klingt das ganz anders, als wenn der zwanzigjährige Student oder die Mutter der Kinder berichten. / / Nach und nach kommt heraus, weshalb der Opa so ein Sonderling ist. Das bringt das eine oder andere Rätsel mit sich, das gelöst werden will, aber auch manche Einstellung und Überzeugung gerät ins Wanken, wenn der Opa seine teils ganz andere Meinung äußert oder im „Familienrat“ Dinge diskutiert werden, die bei genauerer Betrachtung möglicherweise ganz anders sind, als bisher immer angenommen. / / Auch in diesem Roman tritt zuweilen - wie schon in der „Chefvisite“ - ein etwas anderes Bibelverständnis zutage. Hier empfand ich es jedoch als besser durchdacht und begründet wie dort, wenngleich sicherlich manches nicht jedem gefallen wird, des Überdenkens und der weiteren Diskussion bedürfte. Andererseits das ist ein Roman, kein Sachbuch. Wie Gralle die Thematik hier verarbeitet hat, hat mir sehr gefallen und zugesagt. Eigenes Weiterdenken und Schlußfolgern nicht ausgeschlossen. / / Schließlich sind die Handlungsstränge zu einem für diese Erzählung zufriedenstellenden Ende zusammengeführt und auserzählt. Humor, Sitationskomik und Ernsthaftigkeit halten sich in der Waage, so daß ich den Roman gern gelesen und als eine runde Sache empfunden habe, der mich über einige Aspekte sicherlich noch eine Weile beschäftigen wird. * * * * * Mein Fazit * * * Locker und humorvoll, doch mit ernsten Untertönen, erzählt der Autor vom oft gar nicht so einfachen Zusammenleben verschiedener Generationen. Und über das, was die Generationen voneinander lernen können.

  • Bewertung

    aus Glauchau

    4/5

    16.09.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Opa mischt die Familie auf

    „...Außerdem […] sollten wir alle etwas mehr Respekt vor den Hausschweinen haben. Sie bringen sich wenigstens nicht gegenseitig um. Also sind sie den Menschen in einer Hinsicht überlegen...“ Annika macht ihre Kinder damit vertraut, dass Opa bei ihnen einziehen wird. Das Haus ist groß genug und Zimmer dafür frei. Sie ahnt, dass das Zusammenleben nicht einfach wird. Der Autor hat einen abwechslungsreichen Roman geschrieben. Der Großteil der Geschichte wird von dem 11jährigen Renè erzählt. Ab und an aber kommt auch die Mutter Annika, die Witwe ist, Renès großer Bruder Sven und die 6jährige Anna zu Wort. Das hat den Vorteil, dass das Geschehen aus unterschiedlichen Gesichtspunkten betrachtet wird. Das Buch lebt davon, dass unterschiedliche Lebens und Glaubensansichten aufeinander prallen. Annika Gehört zur Freikirche der Baptisten. Sie hält sich streng an die Bibel und nimmt viele Dinge wörtlich. Der Großvater gibt sich als Atheist. Sven, der Theologiestudent, hinterfragt beide Meinungen. Der Schriftstil lässt sich gut lesen. Der Autor ist ein begnadeter Erzähler, der das Spiel mit den Worten, aber insbesondere den Aufbau spannender und informativer Gespräche ausgezeichnet beherrscht. Schon der erste Schlagabtausch zwischen Opa und Sven hat es in sich. Daraus stammt das Eingangszitat. Es gibt eine Meinung des Großvaters wieder. Für den humorvollen Part sorgt häufig Renè, denn er macht sich so seine eigenen Gedanken. Als sie ein Bild des Großvaters betrachten, der Elias heißt, denkt sich Renè: „...Jedenfalls sah der biblische Elias in der Bibel viel wilder aus als mein Großvater. Er trug einen langen Mantel mit Gürtel und einen Bart und geraucht hat er auch nicht...“ Als sich der Großvater mit der Nachbarin trifft und die Mutter total dagegen ist, recherchiert Renè mit Hilfe einer Bibelkonkordanz, was dort zu Sex außerhalb der Ehe zu finden ist. Er kommt zu erstaunlichen Erkenntnissen. Der Großvater ist 92 Jahre. Demzufolge wird in den Diskussionen häufig das Thema Tod bzw. Leben nach dem Tod berührt. Auch hier gehen die drei Meinungen völlig auseinander. An vielen Stellen fand ich die Meinung der Mutter zu einseitig. Sie beharrt stur auf ihren Standpunkt. Der Großvater reagiert wesentlich flexibler und sieht bei anderen das Positive, wie das folgende Zitat zeigt: „...Annika, ich habe Hochachtung vor deinen Kindern. Sie fangen an, selbstständig zu denken, ohne die Bibel außen vor zu lassen. Du solltest stolz auf sie sein...“ Den Kindern gelingt es auch, hinter ein Geheimnis des Großvaters zu kommen. Es gibt viele kleine Szenen, die einer Erwähnung wert wären, so zum Beispiel der Religionsunterricht in der Schule, der mit einem Klischee aufräumt. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es regt zum selbstständigen Denken und Hinterfragen an. Nicht jede Meinung des Autors muss man dabei teilen.

  • Bewertung

    aus Attenhofen

    3/5

    11.09.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Familie überdenkt ihren Glauben

    Fünf Personen, drei Generationen, ein Haus. Als Annikas Vater Witwer wird, lädt sie ihn ein bei ihnen in einer Einliegerwohnung zu leben. Ihre Kinder haben zuerst Bedenken. Sie kennen ihren Opa kaum, haben aber gehört, dass er einige merkwürdige Gewohnheiten hat. Der Vater der drei Kinder ist vor zwei Jahren gestorben. Der älteste Sohn studiert Theologie, die Tochter ist Schulanfängerin. Die Geschichte wird hauptsächlich von Rene, dem mittleren Kind, erzählt, einem ganz normalen 11jährigen, der sich viele Gedanken über Gott und die Welt macht. Für die kleine Familie ist der Glaube ein selbstverständlicher Teil des Lebens. Umso verstörender ist es, dass der Großvater ihre Gewohnheiten und Überzeugungen hinterfragt. Annika und die zwei Söhne reagieren darauf unterschiedlich. Während die Mutter die Fragen ihres Vaters vor allem als Bedrohung auffasst, ist der größere Sohn sich sicher die besseren Argumente zu haben. Rene ist es nicht gewohnt, dass jemand den Glauben seiner Familie in Frage stellt. Er passt gut auf, wenn sein großer Bruder und Opa streiten, und versucht seinen eigenen Standpunkt zu finden. Opa bringt Aufruhr mit sich; ob es sein Besuch in der Gemeinde ist, oder sein Interesse an der hübschen Witwe nebenan. Dazu gibt es ein Rätsel, das die Kinder gerne lösen wollen. Warum sammelt Opa Zeitungsausschnitte mit skurrilen Geschichten? Und am Ende steht die Frage, was nach dem Tod kommt. Die Geschichte ist gut erzählt, die sympathische Familie wechselt sich beim Erzählen der Erlebnisse mit Opa ab. Die Gedanken und Erfahrungen wirken sehr authentisch. Das Hinterfragen von übernommenen Denkmuster ist gut und wichtig. Die Lösungsansätze des Autors überzeugen allerdings nicht. Im Laufe der Erzählung werden hin und wieder ethische und religiöse Fragen aufgeworfen. Ist für Christen Sex außerhalb der Ehe erlaubt? Wie vertragen sich Glaube und Wissenschaft? Stimmt der biblische Schöpfungsbericht? Kommen Menschen, die sich zu Lebzeiten gegen den Glauben entscheiden, in die Hölle? Die Antworten, die Rene und seine Familie finden, sind allerdings zweifelhaft. So wird die Vorstellung, dass Menschen nach dem Tod noch eine Möglichkeit der Läuterung haben, mit einer Vision des Inders Sundar Singh begründet. Das ist sicher eine angenehmere Vorstellung als ein endgültiges Gericht, aber ohne überzeugende biblische Begründung reicht diese Erklärung nicht aus. Fazit: Eine gut erzählte, unterhaltsame Geschichte, die aber theologisch nicht überzeugen kann.

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