Produktbild: Ohne Kirche leben

Ohne Kirche leben Säkularisierung als Tendenz und Theorie in Deutschland, Europa und anderswo

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34,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

20.08.2018

Verlag

Springer Fachmedien Wiesbaden

Seitenzahl

284 (Printausgabe)

Dateigröße

3347 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783658222840

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Format

PDF

eBooks im PDF-Format haben eine festgelegte Seitengröße und eignen sich daher nur bedingt zum Lesen auf einem tolino eReader oder Smartphone. Für den vollen Lesegenuss empfehlen wir Ihnen bei PDF-eBooks die Verwendung eines Tablets oder Computers.

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Barrierefreiheit

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Erscheinungsdatum

20.08.2018

Verlag

Springer Fachmedien Wiesbaden

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284 (Printausgabe)

Dateigröße

3347 KB

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Deutsch

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9783658222840

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  • S.A.W

    5/5

    02.12.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Das Ende der Kirche

    Die Säkularisierung bezeichnet historische Ereignisse, die den Einfluss der Kirche einschränken: Verstaatlichung von Kirchengütern in Deutschland 1803; Laiisierung kirchlicher Tätigkeiten 1805. Aufhebung des religionsspezifischen Unterrichts 1945. Daneben ist auch eine Veränderung der Haltung der Bürger zur Religion gemeint. Religionen sind Welterklärungen, deren Deutungen sich auf jenseitige Quellen beziehen und die durch Zugehörigkeit, Glauben und gemeinsame Rituale gekennzeichnet sind. Die Religiosität ist der Durchschnitt der Intensitäten ihrer Mitglieder. Säkularisierung bezeichnet den Wandel der Durchschnittsintensitäten. Sie geht mit einem Autoritätsverlust der Kirche über die Lebensführung einher. Beides ist durch die Pluralisierung der Gesellschaft und damit vermehrten alternativen Angeboten bedingt. In Westeuropa war die Säkularisierung freiwillig, in der DDR erzwungen. In der orthodoxen Kirche lebt die Religiosität nach dem Ende des Kommunismus wieder auf. Die USA haben eine exzeptionale Stellung: Die protestantischen Sekten haben die Demokratie gefördert und sind daher Verbündete des Staates. Die Vielzahl der Kirchen fördert Konkurrenz und Engagement. Die Bevölkerung der USA unterstützt christliche, die Europas naturalistische und existentialistische Weltbilder. In Summe wird der Unterschied aber unterschätzt und geht auf die verschiedenen Konfessionen zurück (USA-Protestanten, EU- Katholiken) Der Anteil der Religionsmitglieder an der Bevölkerung ging weltweit von 1910 bis 1970 von 99% auf 81% zurück. Bis 2010 stieg er auf 86%, was hauptsächlich auf das Ende der Kommunismus zurückzuführen ist. Der Anteil des Christentums blieb in dieser Zeit durch die außereuropäischen Missionserfolge mit 33/34% konstant, die Hindus blieben bei 13%, die Buddhisten fielen von 7,9% auf 5,8%, der Islam stieg von 12% auf 21%. Bei der Messung der Glaubensintensität ist ein Übergewicht der Säkularisierung über die Revitalisierung der Kirchen feststellbar, wobei die Länder sehr unterschiedlich strukturiert sind: die Türkei ist dominant islamisch, Brasilien dominant christlich, Japan ist hoch differenziert und wenig pluralistisch. Kirchgang und Religiosität zeigen 4 Typen Beides hoch: konsistente Religiosität Kirchgang ohne Religiosität: habituelle Religiosität Glauben ohne Kirchgang: individualisierter Glauben Beides niedrig: Säkularität In Summe zeigt sich länderspezifisch ein sehr differenziertes Bild, das eine weltweite Säkularisierung ebenso wenig bestätigt wie eine Revitalisierung der Religionen. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Die Kinder des Tantalus“

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