Stabilitas loci - Der Weg der Wiborada

Stabilitas loci - Der Weg der Wiborada

Historischer Roman

Buch (Taschenbuch)

17,50 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.09.2018

Verlag

IL-Verlag GmbH

Seitenzahl

380

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.09.2018

Verlag

IL-Verlag GmbH

Seitenzahl

380

Maße (L/B/H)

21,1/15,1/3,1 cm

Gewicht

600 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-906240-78-7

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Eingemauert

Bewertung aus Warstein am 18.06.2019

Bewertungsnummer: 1221461

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eigentlich zählt dieses Buch nicht zu den Büchern die ich normalerweise lese. Eine Heiligengeschichte. Aber das Buch hat mich doch vollkommen überzeugt. Die Geschichte einer wirklich außergewöhnlichen Frau. Ein Leben das so faszinierend und einmalig ist, dass man dieses Buch nur gebannt lesen muss. Nach einem schrecklichen Ereigniss bei dem sie Morde, Vergewaltigungen und andere schlimme Dinge mit ansehen muss, wendet sich Wiborado oder in der deutschen Form Vuiberat dem Glauben zu. Die christlichen Psalme lernt sie voller Leidenschaft auswendig, sie ißt kaum noch und verzichtet auf jedlichen Luxus. Sie weigert sich den ihr vorgegebenen Weg mit Heirat und Kindern zu gehen, aber auch ein normales Leben im Kloster ist nicht ihr Lebensziel. Sie pflegt Kranke in einem Laienkrankenhaus und dann begiebt sie sich gemeinsam mit ihrem Bruder auf eine Pilgerreise nach Rom. Sie ist so stark im Glauben, aber trotzdem weiß sie viel über die Geschehnisse in der Welt und hat ein enormes Einfühlungsvermögen wenn es um die „große Politik“ und die Verwicklungen inAdel und Kirche gehen. Sie hat soviel Mut und die Entscheidung sich einmauern zu lassen ist etwas was mich sehr beeindruckt hat. Alle Schmerzen und alles Leid hält sie aus. Die Autorin schafft es wirklich diese Frau lebendig werden zu lassen. Der Schreibstil ist der Zeit perfekt angepasst und doch klar verständlich. Und es gibt noch viele weitere Figuren, die man voller Interresse kennenlernt. Deren Leben und Handlungen perfekt in die Geschichte passen. So wie ihre Magd, die mehr als eine Bedienstete ist, sie begleitet sie bis zum Schluß. Oder ihr Bruder, dem sie eng verbunden ist. Es ist sehr gut recherchiert, niemals langweilig ein wirklich sehr gelungenes historisches Buch. Viele Kleinigkeiten sind toll beschrieben und verleihen der Geschichte ganz viel Lebendigkeit und Bildhaftigkeit. Mein Fazit: Die Geschichte der Wiborata hat mich vollkommen überzeugt. Sie beeindruckt und fesselt mich als Leser. Man fühlt sich in der behandelten Zeit, ist fast wie vor Ort und erhält einen sehr guten Eindruck vom Leben der Menschen im 10.Jahrhundert nach Christus. Von den Schwierigkeiten mit denen man kämpfen musste , Ich gebe diesem Buch meine volle Leseempfehlung und bereue nicht es gelesen zu haben. Es war eine wirklich beeindruckende Erfahrung.-
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Bewertung aus Warstein am 18.06.2019
Bewertungsnummer: 1221461
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eigentlich zählt dieses Buch nicht zu den Büchern die ich normalerweise lese. Eine Heiligengeschichte. Aber das Buch hat mich doch vollkommen überzeugt. Die Geschichte einer wirklich außergewöhnlichen Frau. Ein Leben das so faszinierend und einmalig ist, dass man dieses Buch nur gebannt lesen muss. Nach einem schrecklichen Ereigniss bei dem sie Morde, Vergewaltigungen und andere schlimme Dinge mit ansehen muss, wendet sich Wiborado oder in der deutschen Form Vuiberat dem Glauben zu. Die christlichen Psalme lernt sie voller Leidenschaft auswendig, sie ißt kaum noch und verzichtet auf jedlichen Luxus. Sie weigert sich den ihr vorgegebenen Weg mit Heirat und Kindern zu gehen, aber auch ein normales Leben im Kloster ist nicht ihr Lebensziel. Sie pflegt Kranke in einem Laienkrankenhaus und dann begiebt sie sich gemeinsam mit ihrem Bruder auf eine Pilgerreise nach Rom. Sie ist so stark im Glauben, aber trotzdem weiß sie viel über die Geschehnisse in der Welt und hat ein enormes Einfühlungsvermögen wenn es um die „große Politik“ und die Verwicklungen inAdel und Kirche gehen. Sie hat soviel Mut und die Entscheidung sich einmauern zu lassen ist etwas was mich sehr beeindruckt hat. Alle Schmerzen und alles Leid hält sie aus. Die Autorin schafft es wirklich diese Frau lebendig werden zu lassen. Der Schreibstil ist der Zeit perfekt angepasst und doch klar verständlich. Und es gibt noch viele weitere Figuren, die man voller Interresse kennenlernt. Deren Leben und Handlungen perfekt in die Geschichte passen. So wie ihre Magd, die mehr als eine Bedienstete ist, sie begleitet sie bis zum Schluß. Oder ihr Bruder, dem sie eng verbunden ist. Es ist sehr gut recherchiert, niemals langweilig ein wirklich sehr gelungenes historisches Buch. Viele Kleinigkeiten sind toll beschrieben und verleihen der Geschichte ganz viel Lebendigkeit und Bildhaftigkeit. Mein Fazit: Die Geschichte der Wiborata hat mich vollkommen überzeugt. Sie beeindruckt und fesselt mich als Leser. Man fühlt sich in der behandelten Zeit, ist fast wie vor Ort und erhält einen sehr guten Eindruck vom Leben der Menschen im 10.Jahrhundert nach Christus. Von den Schwierigkeiten mit denen man kämpfen musste , Ich gebe diesem Buch meine volle Leseempfehlung und bereue nicht es gelesen zu haben. Es war eine wirklich beeindruckende Erfahrung.-

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Religiöse Lebenswelt im 10. Jahrhundert

Kerstin am 09.03.2019

Bewertungsnummer: 1191974

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wie es Titel und Kladdentext bereits aussagen geht es um die Darstellung des Lebens der Heiligen Wiborada. Zum Leben der Heiligen selbst gibt es zwei historische Quellen, beide jedoch erst nach deren Tod verfasst. Für das 10. Jahrhundert ist das nicht ungewöhnlich – und so hatte die Autorin genügend Raum, um durch Recherchen rund um die Lebenswelt Wiboradas einen in sich sehr stimmigen Roman zu erschaffen. Sehr gelungen fand ich den Kreis, den die Autorin erschuf, indem sie mit einem Ungarneinfall in der Kindheit die Lebensgeschichte der Heiligen beginnt und schlussendlich auch beendet. Das finde ich sehr gelungen. Doch gleich nach dem traumatischen Kindheitserlebnis Wiboradas begann das Buch für meinen Geschmack zu schwächeln. Denn bis zum Antritt der Pilgerreise nach Rom schildert die Autorin sehr stark die religiöse Seite und Verklärtheit Wiboradas. Dabei lässt die Autorin Wiborada sehr, sehr viele Psalmen rezitieren, die sie Original in Latein und anschließend dann übersetzt wiedergibt. An und für sich finde ich das nicht schlecht, es war mir nur einfach viel zu viel und zu wenig Handlung neben der religiösen Verklärung. Doch mit der Reise nach Rom bis zum Ende des Buches hin relativiert sich dann alles. Die Autorin lässt viel mehr Einblick in die Lebenswelt des 10. Jahrhunderts einfließen. Die Schwierigkeiten, die die Kirche in dieser Zeit hatte, ihr schwindender Einfluss, das Wiedererstarken alter Gebräuche im Alltag der einfachen Bevölkerung. Besonders schön fand ich dann auch die Darstellung Wiboradas als eine Frau, die das starke Bedürfnis hatte ihre eigene Religiosität zu leben, ohne dabei den Bezug zu der sie umgebenden Wirklichkeit zu verlieren. Den Schreibstil der Autorin finde ich sehr gut. Es gelingt ihr mittels Sprache sehr intensive Charaktere zu generieren, die auch noch nach dem Lesen einen starken Nachklang bei mir hinterlassen haben.
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Religiöse Lebenswelt im 10. Jahrhundert

Kerstin am 09.03.2019
Bewertungsnummer: 1191974
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wie es Titel und Kladdentext bereits aussagen geht es um die Darstellung des Lebens der Heiligen Wiborada. Zum Leben der Heiligen selbst gibt es zwei historische Quellen, beide jedoch erst nach deren Tod verfasst. Für das 10. Jahrhundert ist das nicht ungewöhnlich – und so hatte die Autorin genügend Raum, um durch Recherchen rund um die Lebenswelt Wiboradas einen in sich sehr stimmigen Roman zu erschaffen. Sehr gelungen fand ich den Kreis, den die Autorin erschuf, indem sie mit einem Ungarneinfall in der Kindheit die Lebensgeschichte der Heiligen beginnt und schlussendlich auch beendet. Das finde ich sehr gelungen. Doch gleich nach dem traumatischen Kindheitserlebnis Wiboradas begann das Buch für meinen Geschmack zu schwächeln. Denn bis zum Antritt der Pilgerreise nach Rom schildert die Autorin sehr stark die religiöse Seite und Verklärtheit Wiboradas. Dabei lässt die Autorin Wiborada sehr, sehr viele Psalmen rezitieren, die sie Original in Latein und anschließend dann übersetzt wiedergibt. An und für sich finde ich das nicht schlecht, es war mir nur einfach viel zu viel und zu wenig Handlung neben der religiösen Verklärung. Doch mit der Reise nach Rom bis zum Ende des Buches hin relativiert sich dann alles. Die Autorin lässt viel mehr Einblick in die Lebenswelt des 10. Jahrhunderts einfließen. Die Schwierigkeiten, die die Kirche in dieser Zeit hatte, ihr schwindender Einfluss, das Wiedererstarken alter Gebräuche im Alltag der einfachen Bevölkerung. Besonders schön fand ich dann auch die Darstellung Wiboradas als eine Frau, die das starke Bedürfnis hatte ihre eigene Religiosität zu leben, ohne dabei den Bezug zu der sie umgebenden Wirklichkeit zu verlieren. Den Schreibstil der Autorin finde ich sehr gut. Es gelingt ihr mittels Sprache sehr intensive Charaktere zu generieren, die auch noch nach dem Lesen einen starken Nachklang bei mir hinterlassen haben.

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Stabilitas loci - Der Weg der Wiborada

von Dorothe Zürcher

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