Bismarck, Tirpitz und Tsingtau. Warum Tsingtau untergehen musste
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Sprache:Deutsch
17,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
31.08.2018
Verlag
GRINSeitenzahl
24
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
51 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-668-77869-6
Diese Arbeit ist jedoch nicht der Beschreibung der Belagerung von Tsingtau gewidmet - diesem Thema nahm sich, recht ausführlich, bereits Charles B. Burdick in seinem Werk: "The Japanese Siege of Tsingtau", an, welches hierbei auch als Vorlage diente. Vielmehr soll am Beispiel Tsingtau untersucht werden, wie sich die Flottenpolitik des Großadmirals von Tirpitz, der die Bucht von Kiautschou als Flottenkommandant selbst examiniert und für brauchbar befunden hatte, auf diese Überseebesitzung ausübte. Als Hintergrund dieser Betrachtung dienen dabei die für das Beispiel Tsingtaus beinahe prophetischen Worte Bismarcks: "Wir haben eine Flotte, die nicht fahren kann...und wir dürfen keine verwundbaren Punkte in fernen Weltteilen haben, die den Franzosen als Beute zufallen, sobald es losgeht." Zwar sprachen die Franzosen, die Tsingtau zum Verhängnis wurden, Japanisch. Aber hatte Bismarck nicht schließlich doch Recht behalten?
Um jene Zusammenhänge näher zu beleuchten, wird sich diese Arbeit zuerst mit dem Verhältnis von Marine und Kiautschou/Tsingtau, speziell mit dem Tirpitz', beschäftigen und Einblick in die Lage in der Vorkriegszeit nehmen. Anschließend soll auf Grundlage Bismarckscher Aussagen aus der Frühzeit bzw. aus der Zeit kurz vor Beginn deutscher Kolonisierung um 1880, ein Abgleich mit den, vor allem flottenpolitischen, Realitäten des Jahres 1914 vorgenommen werden. Darauf folgt eine kurze, selektive Beschreibung der Geschehnisse der Belagerung, unter Beachtung der besonderen Schwerpunkte der vorangegangenen Betrachtungen.
Abschließend soll ein Fazit die Frage klären, ob die historischen Entwicklungen in Bezug auf Tsingtau, Bismarcks früh geäußerten Ansichten zur Kolonialpolitik oder Tirpitz' realer Flottenpolitik mit ihren Implikationen für Kiautschou letztendlich Recht gaben.
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