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Orpheus Musik, Liebe, Tod.

17

13,60 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.11.2020

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

268

Maße (L/B/H)

19/12/1,7 cm

Gewicht

288 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7412-9830-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.11.2020

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

268

Maße (L/B/H)

19/12/1,7 cm

Gewicht

288 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7412-9830-1

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

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  • rewareni

    aus wien

    5/5

    03.12.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Liebesgeschichte bis in den Tod

    Der Rock- und Bluessänger Orpheus, der den mächtigen und gefürchteten Zeus, als Großvater hat, schlägt sich gelangweilt durch sein Leben. Der Alkohol ist sein Freund und mit Gelegenheitsjobs hält er sich übers Wasser. Doch plötzlich schlägt wie Blitz und Donner die Liebe bei ihm ein in der Gestalt von Nienke, die noch dazu als Anwältin im Unternehmen seines Großvaters arbeitet. Ihre große und unbeschreibliche Liebe währt aber nicht lange, als Nienke Unterlagen findet in denen hervorgeht, dass Zeus vor vielen Jahren in einen Mord an einer jungen Frau verwickelt sein könnte. Orpheus ist zu allem bereit seine Freundin zu beschützen, doch das Schicksal hat bereits unerbittlich zugeschlagen, als Nienke plötzlich verschwindet. Sein Onkel Dino ist der einzige, der seinen Seelenschmerz nachvollziehen kann und ihm bei der Suche nach Nienke hilft. Immer tiefer wird nun Orpheus in einen Sog hineingezogen, der ihn an den Rande des Abgrundes bringt. Sein Leben zerfällt immer mehr und am Ende wird er feststellen, dass seine Liebe zu Nienke unendlich ist. Der Autor Salih Jamal führt den Leser mit seinem zweiten Roman ,,Orpheus- Musik, Liebe, Tod´´, angelehnt an die Liebesgeschichte aus der griechischen Mythologie zwischen Orpheus und Eurydike, in eine Welt in der Hass, Zynismus, Verachtung , Intrigen und Verrat einer tiefen und ehrlichen Liebe, keine Chance geben. In einer bildhaften, romantischen und tiefgründigen Sprache, bezaubert der Autor das Leserherz: ,, Erinnerung passiert immer in der Gegenwart und man verlässt nur in Gedanken die Wirklichkeit, um zurückzuschauen.´´ ,, Tage, an denen man nichts tut, sind Tage, die einem nichts tun.´´ Salih Jamal spielt gnadenlos wie mit Marionetten mit seinen Protagonisten und zieht dabei unsichtbar an den Fäden. Er lässt Orpheus leiden und lieben, hoffen und bangen. Gnadenlos beschreibt er Szenen, die einem ob der Brutalität den Atem anhalten lassen und trotzdem, muss man einfach weiterlesen, weil eine andere, harmlosere Beschreibung gar nicht dazu gepasst hätte. Egal ob Zeus oder seine Frau Hera auf der Bildfläche erscheinen, sie nehmen den Leser gefangen, weil der Autor sich nicht scheut ihre menschlichen Schwächen unerbittlich und grausam darzustellen. Jedes Kapitel trägt den Titel eines Musikstückes, das kongnial zu der jeweilgen Geschichte passt. Egal ob die Titel von Pink Floyd, ABBA, Beethoven, Puccini…stammen, Salih Jamal hat sie wunderbar einfließen lassen und nettwerweise eine Playlist zum Buch auf YouTube hinterlegt. Eine tragische Liebes- und Familiengeschichte, wo der Autor aufzeigt, dass man zwar manche Lebenswege selbständig gehen kann, aber andere dafür vorbestimmt sind. Zeus als Familienoberhaupt, der hart und unerbittlich sowohl gegen seine Feinde als auch gegen sein eigenes Fleisch und Blut handelt, ist zu allem bereit, wenn er sich bedrohl fühlt. Selbst bei unsympathischen Figuren schafft es Salih Jamal immer wieder, dass er ihre Schwächen, ihre Ängste, ihre Wünsche und Sehnsüchte so menschlich rüberbringt, dass ich sogar manachmal Mitleid mit ihnen empfunden habe. Ebenso natürlich auch mit Orpheus und Dino, die im Grunde ihr ganzes Leben immer auf der Suche waren nach Liebe und Glück und einfach jemanden finden wollten, mit dem sie Freude und Leid teilen können. War der erste Roman des Autors ,, Briefe an die grüne Fee´´ schon ein kleiner literarischer Leckerbissen, so ist ihm mit ,, Orpheus´´ eine kulinarische Leseköstlichkeit gelungen, die man langsam und genussvoll mit Herz und Seele genießen sollte.

  • dieschmitt

    aus Fürth

    5/5

    02.12.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Zum Inhalt: Orpheus, ein…

    Zum Inhalt: Orpheus, ein Musiker, verdient sich seinen Lebensunterhalt mit verschiedenen kleinen Jobs. Als er Nienke trifft und er sich in sie verliebt, entsteht so noch eine weitere Beziehung zu seiner Familie, denn Nienke arbeitet als Anwältin für das Unternehmen von Orpheus Großvater. Nienke findet im Laufe ihrer Arbeit Hinweise auf eine Verbindung von Orpheus Großvater zu einem Mord. Plötzlich ist sie verschwunden und Orpheus macht sich auf die Suche nach ihr und findet sehr viel mehr als die Lösung des Verschwindens. Meine Meinung: Ich war sehr gespannt auf dieses Buch, denn der Autor hat mich schon mit „Briefe an die grüne Fee“ verzaubert und begeistert. Entsprechend erwartungsvoll ging ich auch an dieses Buch. Besonders gut hat mir direkt schon vor dem Lesen gefallen, dass die einzelnen Kapitel, mit Liedtiteln bezeichnet sind. Die Musik passt sehr, sehr gut zu dem jeweiligen Inhalt der Kapitel und man kann sich entweder schon wunderbar damit auf das – was zu lesen kommt – einstimmen oder das Lied parallel dazu hören. So kann man sich noch besser in die Geschichte einfühlen. Die Geschichte ist angelehnt an Orpheus und Eurydike aus der griechischen Mythologie, die auf eine sehr interessante Art und Weise umgesetzt ist. Das Buch ist sehr gut lesbar, der Schreibstil ist flüssig und gefällt mir sehr gut. Die Sprache ist deutlich, das im „Schönen“ wie auch im „Bösen“, so war ich an manchen Stellen verzaubert, an anderen traurig oder auch entsetzt. Durch die deutliche und anschauliche Sprache hat mich das Buch sehr berührt, was es zu einem sehr besonderen Buch macht. Außerdem gibt es viele poetische Elemente, die – gerade zusammen mit der Musik – wirklich eine einmalige Mischung bieten, wenn man sich auf den Autor und sein Werk einlässt und den Kopf auf literarische Reisen gehen lässt. Wie auch bei der grünen Fee finde ich auch bei diesem Buch, dass es nichts Vergleichbares gibt. Ich kann es nicht wirklich in ein Genre einordnen, aber ehrlich gesagt möchte ich das auch nicht. Es ist für mich eine Mischung aus vielen verschiedenen Elementen und wirkt auch durch seine nicht Einordenbarkeit für mich. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben und sehr interessant. Gerade durch die sehr gute Darstellung der gegensätzlichen Charaktere wird dieses Buch noch lebendiger. Fazit: Ich empfehle dieses außergewöhnliche und berührende Buch gerne weiter, mich hat es begeistert.

  • Bewertung

    aus Fürth

    5/5

    02.12.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Kraftvoll, berührend und mitreißend, tragisch und wunderschön.

    Zum Inhalt: Orpheus, ein Musiker, verdient sich seinen Lebensunterhalt mit verschiedenen kleinen Jobs. Als er Nienke trifft und er sich in sie verliebt, entsteht so noch eine weitere Beziehung zu seiner Familie, denn Nienke arbeitet als Anwältin für das Unternehmen von Orpheus Großvater. Nienke findet im Laufe ihrer Arbeit Hinweise auf eine Verbindung von Orpheus Großvater zu einem Mord. Plötzlich ist sie verschwunden und Orpheus macht sich auf die Suche nach ihr und findet sehr viel mehr als die Lösung des Verschwindens. Meine Meinung: Ich war sehr gespannt auf dieses Buch, denn der Autor hat mich schon mit „Briefe an die grüne Fee“ verzaubert und begeistert. Entsprechend erwartungsvoll ging ich auch an dieses Buch. Besonders gut hat mir direkt schon vor dem Lesen gefallen, dass die einzelnen Kapitel, mit Liedtiteln bezeichnet sind. Die Musik passt sehr, sehr gut zu dem jeweiligen Inhalt der Kapitel und man kann sich entweder schon wunderbar damit auf das – was zu lesen kommt – einstimmen oder das Lied parallel dazu hören. So kann man sich noch besser in die Geschichte einfühlen. Die Geschichte ist angelehnt an Orpheus und Eurydike aus der griechischen Mythologie, die auf eine sehr interessante Art und Weise umgesetzt ist. Das Buch ist sehr gut lesbar, der Schreibstil ist flüssig und gefällt mir sehr gut. Die Sprache ist deutlich, das im „Schönen“ wie auch im „Bösen“, so war ich an manchen Stellen verzaubert, an anderen traurig oder auch entsetzt. Durch die deutliche und anschauliche Sprache hat mich das Buch sehr berührt, was es zu einem sehr besonderen Buch macht. Außerdem gibt es viele poetische Elemente, die – gerade zusammen mit der Musik – wirklich eine einmalige Mischung bieten, wenn man sich auf den Autor und sein Werk einlässt und den Kopf auf literarische Reisen gehen lässt. Wie auch bei der grünen Fee finde ich auch bei diesem Buch, dass es nichts Vergleichbares gibt. Ich kann es nicht wirklich in ein Genre einordnen, aber ehrlich gesagt möchte ich das auch nicht. Es ist für mich eine Mischung aus vielen verschiedenen Elementen und wirkt auch durch seine nicht Einordenbarkeit für mich. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben und sehr interessant. Gerade durch die sehr gute Darstellung der gegensätzlichen Charaktere wird dieses Buch noch lebendiger. Fazit: Ich empfehle dieses außergewöhnliche und berührende Buch gerne weiter, mich hat es begeistert.

  • kingofmusic

    aus Bielefeld

    5/5

    12.11.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Krass

    „Das Böse zehrt aus Bösem. Lass es einfach nicht rein und sei geduldig, es wird heilen.“ (S. 247) Ich muss jetzt mal was zugeben: die Geschichte von Orpheus und Eurydike war mir bisher unbekannt. Was vielleicht daran liegt, dass ich mich mit der griechischen Mythologie kaum bis gar nicht auseinandergesetzt habe. Man kann schließlich nicht in allen Töpfen rühren *g*. Und trotzdem war ich auf das neue Buch von Salih Jamal -„Orpheus“ - ziemlich gespannt; hatte mich doch im letzten Jahr schon sein Erstlingswerk „Briefe an die grüne Fee“ gefesselt und begeistert. Nun, jetzt soll ich eine Liebesgeschichte, einen Thriller, eine modern interpretierte Sage und einen mehr als passenden Soundtrack in EINEM bewerten? Puh, schwere Kost – aber okay, so wie die Leber wächst auch der Mensch an seinen Aufgaben *g*. Let´s go: In Rückblenden erfahren die Leserinnen und Leser die tragische Liebesgeschichte des Sängers Orpheus und seiner Geliebten Nienke, die durch Zufall in ein Geflecht aus Brutalität, Tod und Orpheus´ Familie betreffende (tödliche) Geheimnisse verstrickt wird und dem auch Orpheus zum Opfer fällt. Dabei bedient sich Salih Jamal einmal mehr einer schonungslos offenen Sprache – nichts wird beschönigt, nichts bleibt ungesagt. Und so klappt dem Leser ein ums andere Mal der Kiefer nach unten, bekommt er große, angst- und schreckerfüllte Augen und fragt sich, woher der Autor das Selbstbewusstsein nimmt, solch eine harte Ausdrucksweise zu verwenden. Okay, wenn man in manche Psychothriller oder Horrorbücher reinliest, bekommt man noch heftigeres Zeugs zu lesen – von daher kann der Leser sich bei Salih Jamal „entspannen“. Zumal das nur die eine Seite der sprachlichen Medaille ist. Die andere ist nämlich geprägt von Zärtlichkeit, Philosophie, Lyrik und – ja, man muss es so sagen: von Musik. Allen Kapiteln stellt Salih Jamal nämlich ein Musikstück passend zum Inhalt voran und hat dabei ein unglaublich faszinierend gutes Gespür für die Stimmung des Kapitels und des Songs bewiesen. Die Bandbreite reicht von Klassik über Pop bis hin zu Death Metal, was meiner Meinung nach sehr gut die epische Bandbreite menschlicher Gefühlsregungen zeigt. „Negativ-Aspekt“ davon ist allerdings, dass ich Stücke wie die „Cello Suite No. 1“ von Johann Sebastian Bach oder „Wish you were here“ von Pink Floyd nun mit anderen Ohren und Gefühlen hören werde, da mir dann automatisch die entsprechende Szene in „Orpheus“ einfällt. Aber gut, andere Songs wie „A kind of magic“ von Queen funktionieren problemlos ob ihres transportierten Gefühls und es gibt auch schlechtere Gedanken, als sich bei guter Musik an herausragende Bücher zu erinnern – von daher: alles gut, Salih *g*. Mit „Orpheus“ hat Salih Jamal (der für mich zu den hoffnungsvollsten Newcomern einer „jungen“ Garde deutscher Schriftsteller gehört) einen mehr als würdigen Nachfolger von „Briefe an die grüne Fee“ veröffentlicht (auch wenn man beide Bücher nicht unmittelbar miteinander vergleichen kann) und ich wünsche dem Buch trotz „harter Kost“ ein großes Publikum und Salih Jamal weiterhin viel Erfolg!

  • Bewertung

    aus Landsberg

    5/5

    12.11.2018

    Buch (Taschenbuch)

    "Blut dicker als Wasser?"

    Der Roman "Orpheus - Musik, Liebe, Tod." umfasst 268 Seiten auf 20. Kapiteln und einem Prolog. Kurzer Plot: Der Rock- und Bluessänger, Orpheus, singt in der Bar "Faith Healer", diese gehört seinem Onkel Dino. Orpheus große Liebe Nienke ist seit 4. Monaten spurlos verschwunden... "Kummer ist ein hungriges Tier ohne Schlaf." Orpheus Mutter, starb bei der Geburt seines kleinen Bruders, Ari. Zeus, der Großvater, ist das uneingeschränkte Familienoberhaupt der Familie. "Bei uns gab es das Wort des Einen und daneben Intrigen, Verrat, und Gewalt." Nienke, arbeitet für Orpheus Großvater "Zeus" in der Rechtsabteilung von "Kronos Steel Company". Bevor Nienke als Rechtsanwältin in die Firma kam, war sie 3 Jahre Ermittlerin bei der Kripo. Nienke kommt bei einem 42 Jahre alten Mordfall auf neue Spuren, und "Zeus" spielt dabei eine tragende Rolle. "Zeus benutzt die Menschen, wie es ihm gefällt, er frisst sie, und wenn er sie nicht mehr braucht, dann spukt er sie aus." Nienke beschließt, die Unterlagen für den alten Mordfall an ihre alte Dienstelle, Kripo, zu übergeben. Zeus hatte Nienke in die Firma geholt, bevor sie Orpheus kennen lernte. Jetzt zwei Jahre später überlegten sie gemeinsam, wie sie ihn ans Messer liefern können... Aber Nienke kommt nicht bei ihrer alten Wache an, um die "brisanten Unterlagen" zu übergeben. Orpheus verfällt darauf in Melancholie, und er greift zu verzweifelten Methoden um Nienke zu finden... Mein Fazit: "Orpheus", ist wie der Debütroman "Briefe an die grüne Fee", voller poetischer Schreibweise. Die Sage von "Orpheus und Eurydike" wird hier in eine neue/modere Form gesetzt, und ist trotzdem anders. Eine sehr leidenschaftliche Geschichte. Die Mischung aus Sex, Gewalt, Melancholie und Poesie ist erschreckend, und wird gleichzeitig unheimlich gut erzählt. Der Autor hat für jedes einzelne Kapitel einen "Songtitel" ausgewählt, das wie "angegossen" auf den jeweiligen Inhalt passt. "Moral drückt in die Gegenwart." 5. Sterne!

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