Das Thusner Strafgericht. Vorgeschichte und zeitgenössische Bewertung dieses Ereignisses
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
26.09.2018
Verlag
GRINSeitenzahl
13 (Printausgabe)
Dateigröße
382 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668806122
"Was zaudern wir? Laßt uns zur That schreiten gegen die verrätherischen Papisten; mit Waffen und Gewalt, mit Feuer und Schwert muß diese Horde vernichtet werden. [...]"
Sandro Liniger beschreibt den Prozess der selbsternannten Richter als "Grausamkeit", Silvio Färber betitelt diese als "radikale Prädikanten", nach Albert Frigg sei das Vorgehen mit glühendem Hass und Willkür zu beurteilen. Die gegenwärtige Forschung ist sich in der Bewertung dieses Ereignisses somit einig: Das Thusner Strafgericht von 1618 war von Ungerechtigkeit, Radikalität und Brutalität geprägt.
Doch ist diese Auffassung der genannten Historiker adäquat mit denen der Zeitgenossen aus dem Jahr 1618? Wie konnte es überhaupt zu dieser Zuspitzung kommen? Auf welche Art war Graubünden gegliedert und organisiert und wurde das Thusner Strafgericht nur durch diese Strukturierung möglich? Welche Folgen brachte dieses Gericht mit sich?
Durch die Auseinandersetzung mit diesen Fragen soll eine Grundlage geschaffen werden, die zur Beantwortung der Fragestellung dieser Arbeit beitragen soll: Wie konnte es zum Thusner Strafgericht von 1618 kommen und wie bewerteten die Zeitgenossen dieses Ereignis?
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