Produktbild: Die Blüten von Pigalle
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Die Blüten von Pigalle Kriminalroman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

16 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

29.04.2019

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18,6/12,5/2,5 cm

Gewicht

382 g

Auflage

3. Auflage 2019

Originaltitel

Roman 2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-404-17818-6

EAN

9783404178186

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

16 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

29.04.2019

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18,6/12,5/2,5 cm

Gewicht

382 g

Auflage

3. Auflage 2019

Originaltitel

Roman 2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-404-17818-6

EAN

9783404178186

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  • Lindia

    5/5

    12.05.2019

    Modernes Antiquariat (Taschenbuch)

    Eine Zeitreise ins Paris um 1945

    (0) #Inhalt# Paris, 1945. Im Hotel Lutetia wird die Leiche eines Mannes gefunden, daneben die Druckplatte einer englischen Banknote. Gemeinsam mit Inspektor Jean Ricolet begibt sich die junge Kunststudentin Pauline Drucat auf die Spur dieses rätselhaften Mordfalls. Ihre Ermittlungen führen sie in die höchsten Kreise der Pariser Gesellschaft. Doch dort gibt es jemanden, der ihre Ermittlungen mit allen Mitteln zu sabotieren versucht. Dass er dabei vor nichts zurückschreckt, ahnen sie erst, als Pauline in Gefahr gerät ... #Meinung# Wie schon auf dem schönen Cover zu erkennen ist, spielt der Roman in Paris, Frankreich. Abgesehen von den Erwähnungen berühmter Sehenswürdigkeiten der Stadt lässt sich der Schauplatz der Geschichte auch in Michelle Cordiers Schreibstil feststellen. In dem Text und auch in der wöchentlichen Rede finden sich immer wieder vereinzelt französische Wörter, die das Ganze sehr authentisch rüberbringen. Zusammen mit dem ohnehin sehr bildhaften Schreibstil hat man dadurch nach einer Weile sogar selbst das Gefühl, mitten in Paris zu stehen und ganz nah am Geschehen zu sein. Auch die Charaktere wurden mit viel Liebe zum Detail ausgearbeitet, sie wirken ziemlich realistisch. Vor allem die Hauptfiguren Pauline und Jean kommen dazu auch sehr sympathisch rüber. Vereinzelt wird auf die früheren Beziehungen der Charaktere hingewiesen, da es sich um einen Folgeband handelt. Der Roman ist aber in sich geschlossen und auch ohne Vorwissen problemlos zu verstehen. Aber kommen wir nun mehr auf die eigentliche Handlung zu sprechen. Wie auf dem Buch angegeben, handelt es sich um einen Kriminalroman. Im Vordergrund steht dabei natürlich der Mord an Laval, der geklärt werden soll. Hinzu kommen noch weitere Handlungsstränge, wie zum Beispiel ein Diamantendiebstahl, eine Entführung und Paulines Verehrer Louis, der neben Jean ihr Herz für sich gewinnen möchte. Die verschiedenen Handlungsebenen laufen am Ende auf geniale Weise zusammen und sorgen dadurch für ein unerwartetes und wirklich spannendes Ende. Auch die Situation der Nachkriegszeit wird im Roman angesprochen. Es ist von Hungersnöten, Kriegsschäden und Schwarzmärkten die Rede. Natürlich handelt es sich nicht um einen Historischen Roman sondern ein Krimi, deshalb wird nicht alles ausführlich beschrieben. Dennoch erhascht man einen kleinen Einblick in das Leben der Menschen nach dem Krieg. #Fazit# Ich kann dieses Buch wirklich nur empfehlen. Der Schreibstil der Autorin ist wirklich klasse, man kann vollkommen in die Geschichte abtauchen und alles um sich herum vergessen. Fast fühlt es sich wie eine Reise ins Paris von 1945 an...

  • Bewertung

    aus Leopoldshöhe

    5/5

    07.05.2019

    Modernes Antiquariat (Taschenbuch)

    Fesselnder Kriminalroman

    Zum Inhalt: Paris, 1945. Im Hotel Lutetia wird die Leiche eines Mannes gefunden, daneben die Druckplatte einer englischen Banknote. Gemeinsam mit Inspektor Jean Ricolet begibt sich die junge Kunststudentin Pauline Drucat auf die Spur dieses rätselhaften Mordfalls. Ihre Ermittlungen führen sie in die höchsten Kreise der Pariser Gesellschaft. Doch dort gibt es jemanden, der ihre Ermittlungen mit allen Mitteln zu sabotieren versucht. Dass er dabei vor nichts zurückschreckt, ahnen sie erst, als Pauline in Gefahr gerät ... Meine Meinung: Der Roman spielt in der Nachkriegszeit und nach Büchern wie "Trümmerkind", "Deutscher Frühling" und "Morgenland" finde ich diese Zeit für einen Krimi sehr interessant. Dieses Mal spielt das Buch jedoch nicht in Deutschland, sondern in Paris. Dies war mal eine nette Abwechslung und die beschriebenen Orte sind authentisch und realistisch beschrieben. Das Buch ist außerdem sehr bildlich geschrieben, sodass man sich wirklich so fühlte, als wäre man selbst vor Ort. Die Charaktere wirken einem auch sehr durchdacht und ausgearbeitet, sodass das Lesen immer Spaß macht und die Personen einen auf Anhieb sympathisch sind. Besonders würde ich dieses Buch Leuten empfehlen, die gerne die etwas "unblutigen" Krimis mögen. Brutal ist dieses Buch nämlich eher nicht und es wird mehr Wert auf die Ermittlungsarbeit durch Dialoge gelegt. Deswegen könnte auch für manchen Thriller Leser in diesem Buch keine Spannung aufkommen, doch die steht extra nicht im Mittelpunkt des Buches. Trotzdem konnte ich das Buch irgendwann nicht mehr aus der Hand legen, weil die Autorin mich so durch ihren Stil überzeugt hat und das Buch wirklich angenehm zu lesen war.  Fazit: Ein toller Krimi mit tollem Umfeld, fesselnder Story und spannenden Charakteren! Eine klare Leseempfehlung an Leute, die gerne historische oder "gemäßigte" Krimis lesen!

  • Bewertung

    aus Böhl-Iggelheim

    5/5

    01.05.2019

    Modernes Antiquariat (Taschenbuch)

    Kriminalroman in dichter Pariser Atmosphäre von 1945

    Neugierig...auf das Buch, auf die Zeit in der es spielt und auch auf Paris aus Kulisse. Nach dem Blick auf das schone Cover und den Klappentext, wusste ich, dass ich das Buch lesen wollte und es war die richtige Entscheidung. Geschichte: Pauline begleitet Elouise zum Hotel Lutetia, in dem Camille Ihr Verlobter wohnt, nachdem er aus dem deutschen Gefangenenlager Sachsenhausen zurückgekehrt ist. Im Hotel selbst landen alle Rückkehrer und versuchen Ihre verbleibende Familie zu finden. Als Sie im Hotel eintreffen ist alles voll Polizei und Zimmer 316 ist gesperrt und Camille wird tot aufgefunden. Paulines Freund und Geliebter Jean, Inspektor aus bürgerlichen Verhältnissen soll ermitteln und sucht nach Gründen, warum jemand einen Rückkehrer einfach so umbringen sollte. Liegt das Motiv in der Vergangenheit ? Spannend von Anfang bis Ende, mit wunderbar gezeichneten Figuren, allen Voran Jean und Pauline, die Polizeikollegen, der Ex-Kommissar, der Metzgergehilfe und viele mehr... Die Handlung ist logisch aufgebaut und jede Menge Verdächtige werden im Laufe der Ermittlung ans Licht gebracht. Sogar Paulines Verwandtschaft und ihre Bekannten aus gutem Haus haben alle Geheimnisse....Der sicher geglaubte Verdächtige wechselt hin und Her... Kollaboration mit den deutschen Besatzern, Falschgeld, Wirtschaftskriminalität, Schmuggel, alles kommt in einen Topf, indem jedoch der Leser jederzeit den Überblick behalten kann. Die Atmosphäre des Paris um 1945 ist sehr gut eingefangen und man fühlt sich sofort in diese Zeit versetzt, in der es noch etwas besonderes war, einen echten Kaffee mit echten Bohnen zu bekommen. Die Geschichte wird sehr unaufgeregt erzählt, was mancher vielleicht als unspektakulär empfindet, aber für mich trotzdem spannend bleibt und die Lust am lesen immer weiter treibt. Die Protagonisten sind keine Helden und kämpfen mit Komplexen oder aber auch im Fall von Pauline mit Hyperaktivität, die richtig Schaden anrichten kann. Mich hat dieses Buch eingefangen und ich habe es jetzt einige Tage sacken lassen, bevor ich eine Rezension schreibe. Wenn mich ein Buch nach Tagen immer noch beschäftigt und ich ein sehr gutes Gefühl habe, dann muss ich eine klare Empfehlung aussprechen.

  • Leseigel

    aus Villingen

    4/5

    09.05.2019

    SPECIAL (Taschenbuch)

    Schatten der Vergangenheit…

    Schatten der Vergangenheit Sommer 1945. Paris versucht nach der Befreiung von der Naziherrschaft zur Normalität zurückzukehren. Pauline, die Freundin von Kommissar Jean Ricolet und ihre Freundin Eloise wollen deren Verlobten Camille Laval im Hotel Lutetia abholen. Camille ist gerade aus einen deutschen Konzentrationslager zurückgekommen. Im Hotel treffen die beiden jungen Frauen auf Jean. Camille wurde brutal ermordet. Das Motiv liegt völlig im dunkeln. Bei Camille findet die Polizei eine Druckplatte für Falschgeld. War er in kriminelle Machenschaften verstrickt ? Camilles Bruder war bei der Resistance und wurde an die Gestapo verraten. Befürchtete der Verräter die Enttarnung seiner Identität und hat Camille deshalb umgebracht ? Oder geht es um die schmutzigen Geschäfte französischer Geschäftsleute mit den Nazis. Camille war vor seiner Deportation Bankangestellter. Pauline, verarmt aber aus besseren kreisen stammend, versucht Jean tatkräftig zu unterstützen. Ohne es zu ahnen, kommt sie dem Täter gefährlich nahe und der Mörder kennt keine Skrupel, um seiner Verhaftung zu entgehen. Wer einen actionreichen Thriller erwartet, sollte das Buch besser wieder zur Seite legen. Die Krimihandlung fließt eher bedächtig dahin wie die Seine. Das Buch hat mich eher durch seine stimmungsvollen Schilderungen der Pariser Straßen und die Einblicke in die Pariser Nachkriegsverhältnisse gefangen genommen.Jean ist ein sympathischer Ermittler, der sich voller Empathie auf die Suche nach dem Täter macht. In meinen Augen unverständlich, dass er oft von Selbstzweifeln geplagt wird. Pauline dagegen war mit ihrer sprunghaften und unüberlegten Art nicht immer hilfreich für den Fortgang der Ermittlungen. Etwas mehr Zurückhaltung hätte ihr gut angestanden. Ich halte Pauline aber zugute, dass sie ohne Rücksicht auf familiäre Bande, sich bemüht, Jean zu helfen. Ohne ihre Beziehungen wäre so manche Tür für Jean verschlossen geblieben. Alles in allem hat mir das Buch gefallen. Die Krimihandlung an sich kommt eher unspektakulär daher. In der Kombination aber mit der wunderbar eingefangen Pariser Atmosphäre bietet das Buch angenehme Lesestunden.

  • Bewertung

    aus Kierling

    4/5

    02.05.2019

    Modernes Antiquariat (Taschenbuch)

    Paris Sommer 1945

    Paris in der Nachkriegszeit - eine wirklich interessante Zeitspanne, die nicht so oft in Romanen beschrieben wird. So haben mich auch die Schilderungen der Pariser Straßen, der Bevölkerung, der Familien sehr interessiert und haben mir gut gefallen. Das Problem der französischen Juden, wer hat sie verraten, was ist in den Kriegsjahren passiert, wie können sie wieder in die Gesellschaft integriert werden - solche Fragen wurden immer wieder aufgeworfen und solche Probleme mit einzelnen Bevölkerungsgruppen sind auch in unserer Zeit noch immer relevant. Die Protagonisten haben mir gut gefallen. Der junge Kommissar Ricolet vom Land war mir sehr sympathisch mit seiner Gründlichkeit, seiner Unberirrbarkeit und seiner Liebe zu Pauline. Die war mir aber etwas zu naiv, zu forsch, zu aufdringlich. Besonders an diesem Thriller fand ich die Auflösung - die hat sich das letzte Drittel des Romanes dahingezogen. Immer wieder war die Lösung fast fertig und rund, aber dann hat doch eine Kleinigkeit nicht gepasst und das Suchen ging weiter. Aber der Schluss war dann doch etwas zu brutal, der Selbstmord hat überhaupt nicht zur Stimmung des Buches gepasst, schade. Nett fand ich die Parallegeschichte mit dem wertvollen Hundehalsband, die mit dem Fall nichts zutun hatte. Aber da wurden doch einige Facetten der damaligen Gesellschaft aufgezeichnet und haben die besondere Athmosphäre in diesem Roman gut ergänzt. Ein lesenswerter Krimi in der wunderbaren Stadt Paris, aber in einer besonderen Zeit.

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Bewertungen (19)

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  • Zum Bewerterprofil von Alexandra Gerhard

    Alexandra Gerhard

    Thalia Köln-Chorweiler – City-Center

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    3/5

    06.05.2019

    Modernes Antiquariat (Taschenbuch)

    Hat mich jetzt nicht so ganz überzeugt,...

    Hat mich jetzt nicht so ganz überzeugt, schade. Der Kriminalfall war recht spannend, die Atmosphäre auch. Die Liebesgeschichte war mir irgendwie zu viel, obwohl ich das sonst mag.

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