Das neue große Buch des Bestsellerautors: Die Bedeutung des Selbst für Erziehung, Partnerschaft und Gesellschaft
Jeder Mensch hat die Gewissheit: Ich bin. Das in uns vorhandene Wissen, dass wir sind und wer wir sind, nennt die moderne Hirnforschung das Selbst. Wo es im Gehirn seinen Sitz hat, wurde erst vor Kurzem entdeckt. Menschliche Säuglinge kommen ohne ein Selbst zur Welt. Wie also kommt das Selbst ins Kind? Der renommierte Neurowissenschaftler, Arzt, Psychotherapeut und Bestsellerautor Professor Joachim Bauer beschreibt hier auf allgemein verständliche Weise nicht nur, wie unser Selbst entsteht, sondern auch, welchen Gefahren es im Laufe des Lebens ausgesetzt ist und wie wir es bewahren und stärken können.
Kundinnen und Kunden meinen
4.8/5.0
Bewertung
aus Rosenau am Sonntagberg
4/5
02.02.2020
eBook (ePUB)
Gutes Sachbuch
Dieses Buch zeigt an Hand neuester Forschungsergebnisse interessante Einblicke in das Selbst, und wie dieses sich entwickelt. Auch für Laien lesbar.
Bewertung
5/5
02.06.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Must read
Eines der interessantesten Bücher, die ich seit Langem gelesen habe! Eine Empfehlung für Mütter und Väter, und auch für Pädagog:innen! Ein wunderbares Geschenk für werdende Eltern.
Bewertung
5/5
22.02.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Excellent.
Äusserst spannende und gut aufgebaute Lektüre. Für Eltern, Erzieher, Sozial Arbeiter, Lehrer aber auch zur persönlichen Entwicklung geeignet. Es werden viele Bereiche angesprochen. Sehr empfehlenswerte Lektüre.
Bewertung
aus Parpan
5/5
17.01.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ohne Resonanz keine Menschheit
Joachim Bauer
WIE WIR WERDEN, WER WIR SIND
Die Entstehung des menschlichen Selbst durch Resonanz
978-3-89667-620-7
München, Blessing, 23.05.2019
Giacomo Rizzolatti und seine Mitarbeiter entdeckten in den frühen 1990er-Jahren bei Makaken zufällig, dass die Gehirnareale, die für gewisse Bewegungen üblicherweise aktiv sind, auch beim reinen Zuschauen aktiviert werden. Diese Erkenntnisse weckten kaum Interesse, bis Joachim Bauer 2005 in „Warum ich fühle, was du fühlst“ das Geheimnis der Spiegelneuronen beim Menschen gelüftet hat. Mit „Wie wir werden, wer wir sind“, geht Joachim Bauer weit über das Staunen hinaus, das dieses 1916 schon zum 25. Mal aufgelegten ausgelöst hat. Der Universitätsprofessor, Neurowissenschaftler, Arzt und Psychotherapeut Bauer zeigt den Nutzen der Spiegelneuronen für die Menschwerdung: „Die stärkste Droge für den Menschen ist der andere Mensch“ macht auf Seite 13 klar, worum es geht. Auf Seite 15 folgen Erläuterungen, warum dieses Buch ein Muss für alle Menschen ist, die mit anderen Menschen zu tun haben: „Ohne die atmosphärische Hülle, die unsere Erde umgibt, gäbe es auf dieser Welt kein Leben. Auch jeder Mensch hat eine Hülle. Zwischen den Entstehungsbedingungen der Erdatmosphäre und der Entwicklung dessen, was die Hülle einer Person, ihr „Selbst“ oder ihr „Ich“ ausmacht, bestehen einige Parallelen. Als unser Planet entstand, fehlte ihm die Hülle aus Sauerstoff und Stickstoff, die ihn heute umgibt. Dass auch der Mensch am Beginn des Lebens ohne eine schützende psychische Hülle, ohne einen „Ich-Sinn“, ohne ein „Selbst“ das Licht der Welt erblickt, war eine von Psychologen – insbesondere von Psychoanalytikern – schon länger gehegte Vermutung. Den letztgültigen Nachweis für deren Richtigkeit erbrachten jedoch erst die modernen Neurowissenschaften.“ Schon 1918 hat der Tiefenpsychologe Alfred Adler den Begriff „Gemeinschaftsgefühl“ als zentral für die von ihm gegründete Individualpsychologie eingeführt. Er ging vom inneren Erleben des Menschen als soziales Wesen aus. Heute zeigt Joachim Bauer mithilfe der Erkenntnisse aus den Neurowissenschaften auf, dass der Mensch nur im Austausch mit dem Menschen zum Menschen wird (Seiten 205 f.): „Kinder und Jugendliche bedürfen einer weit über das Säuglingsalter hinausreichenden, bis zur Volljährigkeit erstreckenden Investition an Unterstützung und Förderung. Kinder müssen die Gelegenheit erhalten, interessante kognitive, sportliche und musikalische Angebote und Anregungen zu prüfen, um deren Nutzung gegebenenfalls zu einem Teil ihres Selbst werden zu lassen. Zugleich sollten sie lernen, nicht alles kritiklos in sich aufzunehmen, was ihnen angeboten wird... Menschliche Gesellschaften sind Resonanzräume. Der Mensch ist ausweislich seiner neurobiologischen Merkmale als soziales Wesen konstruiert. „Gesehen“ zu werden, soziale Wertschätzung zu erhalten und sich zugehörig zu fühlen sind Grundbedürfnisse, so wichtig wie die tägliche Nahrung.“ 1914 veröffentlichte Alfred Adler „Heilen und Bilden“. Joachim Bauer legt den Schwerpunkt in all seinen Werken auf dem Bilden. Denn Bilden hat die mehrfache Wirkung des Heilens, weil sie präventiv und prägend ist.
Die Auseinandersetzung mit „Wie wir werden, wer wir sind“, zeigt in aller Deutlichkeit auf, wie wir in eine menschenfreundliche Zukunft investieren müssen, will die Menschheit überleben.
Bewertung
aus Aachen
5/5
30.10.2019
Buch (Gebundene Ausgabe)
a must
Wenn alle Menschen das Buch als Pflichtlektüre lesen müssten, wäre die Welt ein wenig liebenswerter und freundlicher. Eigentlich weiß man, dass Menschen einen großen Einfluss auf andere Menschen haben, aber das Buch bestätigt es, erweitert das Wissen, stellt Verbindungen her und zeigt Wege auf. Das Buch zu lesen ist ein Must.
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