Produktbild: Ein Tor zu eurer Welt

Ein Tor zu eurer Welt Wie ich als Autist meine Gefühle lieben lernte - Mit einem Vorwort von Tony Attwood

13

14,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.04.2019

Verlag

Knaur Taschenbuch

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21/13,5/1,5 cm

Gewicht

281 g

Farbe

Cognac / Lichtgrau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-79032-8

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.04.2019

Verlag

Knaur Taschenbuch

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21/13,5/1,5 cm

Gewicht

281 g

Farbe

Cognac / Lichtgrau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-79032-8

Herstelleradresse


Email: info@bod.de

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  • Buecherseele79

    5/5

    15.01.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Authentisch und absolut lesenswert!

    Aaron Wahl kommt zu früh auf die Welt und hat ab da schon Probleme „normal“ ins Leben zu starten. Sein „Anders sein“ bleibt natürlich nicht unerkannt, seine Eltern wissen nicht weiter, seine ältere Schwester ist irgendwann genervt dass Aaron soviel Aufmerksamkeit und Fürsorge auf sich zieht. Bis zur „richtigen“ Diagnose ist es ein langer Weg der vor allem für Aaron sehr beschwerlich ist. Aaron Wahl erzählt hier, in seinem Buch, seine Erlebnisse als Autist mit der Diagnose „Asperger – Autismus“. Aaron Wahl erzählt gerne, manchmal sehr ausführlich, manchmal zu genau, aber trotzdem liebenswert und ohne Umschweife. Ich persönlich fand dieses Buch, die Ansichten, das Erlebte interessant, schockierend und ja, von Gesellschaft und Gesundheitssystem oft abwertend und intolerant. Was ich an Aaron in erster Linie bewundert habe – viele Menschen agieren in seinem Leben, jeder meint es noch Anfangs gut, nett und freundlich und dann kippt die Stimmung. Oft nimmt man Aaron nicht als volles Mitglied der Gesellschaft an weil er eben nicht so „tickt“ wie der Rest. Trotzdem und gerade deswegen gibt er aber nicht auf, wobei er manchmal ordentlich am Boden lag und ich persönlich alles hingeworfen hätte. Veränderungen, auch im familiären Umfeld, haben mich sehr oft sprachlos zurückgelassen, auf der einen Seite war klar dass man überfordert ist, auf der anderen Seite hätte man mehr auf Aaron eingehen müssen. Der Aufbau des Buches ist sehr gut umgesetzt und gibt einen guten Einblick in das System der Gesellschaft, der Gesundheit aber auch was „PEM“ ist. Wie dieses Projekt, diese Möglichkeit ihm gelehrt hat mit Gefühlen, gerade den eigenen, umgehen zu lernen, mehr aus sich herauszukommen, eigene wichtige Schritte zu gehen. Jedes neue Kapitel beginnt mit einem Gefühl, was es ihn ihm auslöst, für ihn bedeutet, wo aber auch die Probleme liegen bei Autisten im Allgemeinen, aber auch bei ihm. Alleine hier ist das Gemeinschaftsgefühl sehr groß denn neben Aaron mit dem Asperger Autismus setzt sich auch der Leser ,mit den Gefühlen und was sie in einem hervorrufen, auseinander. Was ist Asperger? Wie wirkt es sich auf die einzelne Person aus? Welche Möglichkeiten hat das System der Gesellschaft und der Gesundheit um hier Patienten einen guten Rahmen zu ermöglichen? Wie werden diese Menschen in unserer Mitte wahrgenommen? Und was ist genau Autismus? - hier kann Aaron natürlich „nur“ von seiner Erkrankung reden, aber ich bin mir sicher dass man dieses Erlebnis auf viele Autisten in unserer Gesellschaft ummünzen kann. Entweder werden sie gemieden, in eigene Werkstätten gesteckt und man möchte mit ihnen nicht sonderlich viel Kontakt haben oder man hält sie in Dingen wie Mathematik und Informatik für hochintelligent und setzt sie hier ein, ohne genau darauf zu achten was sie an Wissen, Gefühlen und eigene Meinung mitbringen. Aaron Wahl prangert vieles an, zeigt viele Missstände auf und erklärt die Situationen an seinem Fall. Ich liebe Aaron seine direkte Art, seine Möglichkeit immer ehrlich zu sein, weil das eben sein Denken ist und er viele Dinge in der Gesellschaft nicht versteht, nicht auszuführen weiß und man selbst als Leser da steht und einfach denkt – ja, der Kerl hat doch Recht! Man überdenkt viel eigenes an Gefühlen, Argumentationen, an Vorurteile und geht zusammen mit Aaron durch seine Welt und findet mit ihm den Zugang zu unserer Welt. Für viele mag Aaron Wahl autistisch sein, für mich ist Aaron Wahl in erster Linie authentisch. Ich empfehle dieses Buch an jeden weiter da es uns die Welt zeigt in der Autisten leben und es immer Möglichkeiten gibt aufeinander zuzugehen und gemeinsam etwas zu ändern.

  • Faltine

    5/5

    02.05.2019

    Buch (Taschenbuch)

    So wichtig

    Meine Meinung: Das Cover finde ich sehr schön, es sind angenehme Farben und irgendwie passt es auch gut zum Thema. Toll finde ich auch, dass die Klappen passend gestaltet wurden. Am Anfang gibt es ein Inhaltsverzeichnis, da es verschiedene Abschnitte gibt. Die Kapitel darin haben eine gute Länge. Der Einstieg fiel mir hier sehr leicht, auch wenn es eigentlich das erste Mal ist, dass ich mich näher mit dem Thema Autismus beschäftigt habe. Aaron Wahl hat eine sehr interessante und fesselnde Art zu erzählen und das spiegelt sich auch in seinem Schreibstil wider. Es ist auf der einen Seite ernst, auf der anderen gibt es aber auch ein bisschen Humor und diese Mischung hilft dabei, das Buch nicht ganz so trocken wirken zu lassen. Ich musste das Buch auch in einem Rutsch lesen, da alles sehr intensiv ist und ich habe durch Aaron noch mal ein ganz anderes Bild auf das Asperger-Syndrom bekommen. Er hat mich stark zum Nachdenken gebracht und mir mehr Verständnis eingebläut, aber ohne dabei auf den Tisch zu hauen. Ich bewundere ihn sehr für seine Stärke und das er den Mut hatte sich so in die Öffentlichkeit zu stellen – das kann auch nicht jeder. Ich finde, dass dies ein unglaublich wichtiges Buch ist, das man vielleicht sogar in Schulen lesen sollte, um auch schon die Jüngeren für dieses Thema zu sensibilisieren.

  • Bewertung

    5/5

    16.04.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Ein wichtiges Buch

    (0) Menschen mit Asperger-Syndrom können Gefühle nicht deuten und vermitteln. Das macht sie zu Außenseitern und oft zu Gefangenen ihrer eigenen Wahrnehmungswelt. Aaron Wahl kennt diesen Zustand. Doch er kämpft gegen die Isolation an. Als er bei einem Emotionstraining erfährt, wie sich Angst, Freude und Trauer anfühlen, ist das für ihn ein lebensverändernder Durchbruch. Aaron schafft es, den Tod seiner geliebten Großeltern zu verarbeiten und eine Brücke zu seinen Mitmenschen zu schlagen. Er lernt die bunte Seite des Lebens kennen Je genauer man das Cover anschaut, desto besser passt es zum Titel und zum Inhalt. Es ist schlicht, nicht zu aufdringlich und gefällt mir deshalb unglaublich gut. Der Schreibstil hat mir von Anfang an zugesagt, denn er ist flüssig und einfach zu lesen, erfrischend humorvoll auch bei ernsten Themen, sodass man das Buch gerne liest. Gleichzeitig ist er aber auch emotional und sehr ehrlich. Ich konnte mich an einigen Stellen sehr genau in seine Situationen hineinversetzen und fühlen, was er gefühlt hat oder eben auch, was er NICHT gefühlt hat. Das Buch ist eigentlich durchgehend aus seiner Sicht geschrieben, jedoch gibt es einzelne Kapitel aus anderen Sichten, in denen die Personen erzählen, wie sie ihn wahrgenommen haben. Man sieht in diesem Buch, wie er durch die verschiedenen Situationen und Auslöser zu dem Punkt gekommen ist, an dem er hier steht. Es war wirklich interessant, seine Lebensgeschichte zu lesen und ich werde oder besser gesagt, kann es mir nicht anmaßen, diese zu bewerten. Insgesamt ein sehr wichtiges Buch, mit Situationen, in denen ich mich wiedererkennen konnte. Andere Szenen sind interessant und man möchte wissen, wie er damit umgegangen ist oder warum er etwas getan hat. Ich kann das Buch jedem empfehlen, denn es ist bespricht ein wichtiges Thema, das allen bekannt sein sollte und nicht totgeschwiegen werden darf. 4,5/5 Sterne

  • Bewertung

    aus Hattingen

    5/5

    14.04.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Ein wichtiges Buch zum Thema Autismus

    Das Buch ist die Autobiografie des Autoren Aaron Wahls. Er berichtet davon, wie er früher als anders und merkwürdig bezeichnet wurde. Mobbing und Ausgrenzung gehörten zu seinem Alltag dazu - für ihn ist die Welt eine andere. Gefühle sind ihm oftmals fremd und so fällt es ihm schwer, diese bei anderen zu erkennen und zuzuordnen. Schnell wird er von Therapeut zu Therapeut gereicht und erhält schließlich die Stempel "hoffnungsloser Fall" oder auch "nicht in der Lage zu arbeiten"... Es ist ein Teufelskreis aus dem es keinen Ausweg zu scheinen gibt. Doch dann, endlich, erkennt man was los ist. Die Diagnose: Asperger-Autismus. Und so stößt er durch seine Therapeutin auf die PEM Methode. Sie soll ihm dabei helfen, Gefühle zu erkennen und die eigenen zu akzeptieren. Um auch anderen Menschen mit Autismus zu helfen, gründet er das Projekt PEM Autism. So entstand auch dieses Buch, denn es soll Mut machen und anderen zeigen, was Autismus ist und was es bedeutet. Beide Seiten sollen von diesem Buch profitieren. Mit einer sehr lockeren Art beschreibt Aaron Wahl all die Dinge, die ihm widerfahren sind. Der ständige Selbstzweifel sowie die Unsicherheit werden auf den Seiten sehr deutlich aber auch ohne mit dem Zeigefinger zu zeigen erläutert. Man fühlt sich nicht schlecht als Leser oder hat das Gefühl der Autor sähe einen vorwurfsvoll an, sondern viel mehr möchte er einfach seine Geschichte erzählen und den Lesern Mut machen. Mut, sich dem Thema Autismus zu öffnen und so mehr darüber zu erfahren. Und dies hat er definitiv geschafft, denn ich sitze bereits an einem Beitrag zum Thema Autismus und Literatur. Das Buch regt zum nachdenken an und ist dazu noch sehr informativ. Ich denke ich habe durch meine Ausbildung ein solides Grundwissen über Autismus, aber mal das Leben eines Autisten in den eigenen Worten zu lesen, fand ich sehr hilfreich. Es ist interessant zu sehen, wie er es schafft mit einem sehr klaren Schreibstil so viele Gefühle an den Leser zu bringen. Manchmal musste ich schmunzeln, manchmal war ich echt geschockt und traurig. Aber es geht ja nun mal auch um Gefühle und die hat er alle in diesem Buch vereint. Selbst die Emotionen, die er früher nicht fühlen konnte, schafft er dem Leser zu vermitteln. Echt klasse! Hier wird einem schnell bewusst, wie gut wir es eigentlich haben - wenn man sieht wie so manche Menschen mit Autisten umgehen und sie behandeln. Sein Leben war definitiv alles andere als einfach und ich ziehe meinen Hut vor all dem Mut und der Stärke... auch so offen über all dies zu sprechen erfordert viel Tapferkeit. Das Buch selber ist in sechs Abschnitte unterteilt, die sich einer bestimmten Emotion widmen. Zum Beispiel Trauer, Angst oder Ekel. Was ich daran aber besonders spannend fand, waren die Einleitungen zu den Abschnitten. Sie beinhalten eine Erklärung zu der jeweilen Emotion. Diese Idee fand ich spannend und sehr lehrreich, denn Emotionen sind ein sehr umfangreiches und komplexes Thema. Auch die Stimmen anderer wie z.B. die seiner Schwester erhalten eigene Abschnitte - wodurch das Ganze noch echter wirkt. Es vertieft die Geschehnisse noch mal zusätzlich und bestärkt was Aaron Wahl erzählen möchte. Es ist kein Buch in dem er abrechnet mit all den Menschen, die ihm Leid angetan haben. Es ist eine Erzählung seines Lebens mit all den Höhen und Tiefen. Ich hatte nicht das Gefühl, dass er jemanden aus seiner Vergangenheit damit etwas heimzahlen will, sondern viel mehr möchte er einfach allen klar machen, wie wichtig ein respektvoller Umgang miteinander ist. Auch wenn er schon mal direkt und deutlich wird in seiner Sprache, was ich aber sehr gut finde. Fazit Ein Tor zu eurer Welt ist eine gelungene Autobiografie, die dazu noch sehr lehrreich ist und einem Autismus ein ganzes Stück näher bringen kann - auch auf der emotionalen Basis, welche für Autisten ja oft schwierig ist. Aaron Wahl schafft es, das Thema Autismus nicht trocken zu behandeln sondern fesselt den Leser durch knallharte Fakten, Erlebnisse und auch Gefühle. Es regt zum nachdenken an und ist zeitgleich informativ. Das Thema Autismus aus der Sicht eines Autisten zu erleben ist wirklich interessant und sollte sich jeder mal anschauen, denn es zeigt wie das Leben mit dieser Erkrankung wirklich ist. Was man tun kann und wie man als Nicht-Autist helfen kann. Ein gelungenes Werk, welches ich euch empfehlen kann!

  • Bewertung

    aus Gimbsheim

    5/5

    13.04.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Ergreifende und lehrreiche Autobiografie

    Diese Autobiografie konnte mich auf so vielen Ebenen begeistern. Einerseits war es unheimlich interessant, aber auch bewegend und ergreifend, die Geschichte von Aaron zu erfahren. Sie hat zum Nachdenken angeregt und neue Blickwinkel geschaffen. Ich hatte mich vorher noch nicht besonders mit dem Thema Asperger-Autismus beschäftig und war, wie vermutlich ein Großteil der Gesellschaft, von Vorurteilen geprägt, die durch dieses Buch beseitigt wurden. Besonders überrascht war ich von dem offenen, ehrlichen und doch sehr flüssigen Schreibstil, der das Lesen zu einem echten Erlebnis machte. Ich konnte vollkommen abtauchen in Aarons Welt, denn er schafft es seine Situation sehr gut und verständlich zu erläutern. Ich hatte teilweise Tränen in den Augen, aber andere Szenen konnten mich auch zum Schmunzeln bringen. Dieses Buch öffnet die Augen, nicht nur in Bezug auf Asperger-Autismus, sondern auf viele Probleme unserer Gesellschaft. Oft können wir es nicht akzeptieren, wenn Menschen anders sind und erwarten, dass sich alle anpassen. Dass wir damit unseren Mitmenschen Steine in den Weg legen und sie ausschließen, ist uns schlicht und einfach oft nicht bewusst. Deshalb finde ich dieses Buch unheimlich wichtig und kann es nur empfehlen, denn man nimmt so viel daraus mit und wird zum Nachdenken angeregt.

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Bewertungen (13)

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  • Zum Bewerterprofil von Annette W.

    Annette W.

    Thalia Berlin – Alexa

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    4/5

    10.11.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Ein wichtiges Buch zum Thema Asperger-Autismus...

    Ein wichtiges Buch zum Thema Asperger-Autismus im leichteren Spektrum und gleichzeitig eine interessante Autobiographie! Knallharte Fakten, Erlebnisse und auch Gefühle werden geschildert und regen zum Nachdenken an. Für Interessierte und Betroffene!

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