Produktbild: Die Gesellschaft der unfreiwilligen Träumer

Die Gesellschaft der unfreiwilligen Träumer Roman

1

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.02.2019

Abbildungen

mit 2 Karten

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

304

Maße (B/H)

12,4/20,5 cm

Gewicht

447 g

Farbe

Tabak

Auflage

1

Originaltitel

A Sociedade dos Sonhadores Involuntários

Übersetzt von

Michael Kegler

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-73374-1

Beschreibung

Rezension

"José Eduardo Agualusa erzählt in seinem neuen Roman ,Die Gesellschaft der unfreiwilligen Träumer von der Kraft der Utopie und dem Mut der Jugend.




Bayern2, Cornelia Zetzsche






"Mit traumhafter Leichtigkeit und viel Humor entwickelt José Eduardo Agualusa seine verschlungene Geschichte von Träumen, Liebe und Widerstand."




Deutschlandfunk, Birgit Koß






"In Agualusas farbenprächtigem Roman voller Tiere, Licht und Bäume, in dem Orchideen die Autorität der Wirklichkeit untergraben und die Liebe einen bunten Turban trägt, gibt es vieles, was nicht sein kann und dennoch triumphierend in den Lauf der Geschichte eingreift, um sie ins Wunderbare zu wenden.





Badische Zeitung, Ingrid Mylo







"Ein wildes, fantastisches und packendes Plädoyer für das Träumen.




Darmstädter Echo, Kevin Zdiara






"Agualusa beherrscht die Kunst, das Alte in der Vereinigung mit dem Neuen zu porträtieren, das Einheimische im Flirt mit dem Fremden."





Kersten Knipp, Neue Zürcher Zeitung






"

Ohne Zweifel einer der wichtigsten Autoren seiner Generation."




António Lobo Antunes






Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.02.2019

Abbildungen

mit 2 Karten

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

304

Maße (B/H)

12,4/20,5 cm

Gewicht

447 g

Farbe

Tabak

Auflage

1

Originaltitel

A Sociedade dos Sonhadores Involuntários

Übersetzt von

Michael Kegler

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-73374-1

Herstelleradresse

Verlag C.H.Beck GmbH & Co. KG
Wilhelmstraße 9
80801 München
DE
produktsicherheit@beck.de

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  • Kaffeeelse

    4/5

    23.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Träumereien

    Der angolanische Journalist Daniel Benchimol, gerade unschön geschieden, teilweise etwas depressiv und traumatisiert wirkend, träumt immer wieder obsessiv von einer Frau, dann findet er beim Schwimmen im Meer eine Kamera und entdeckt darin Fotos von eben dieser Frau. Diese Bilder zeigen die Künstlerin Moira, die sich mit der Darstellung von Träumen beschäftigt. Daniel sucht sie schließlich. Benchimols Freund, ein ehemaliger Guerillero und im Jetzt ein Hotelier, Hossi, kann sich nicht mehr an Träume erinnern, taucht aber regelmäßig in den Träumen anderer Menschen auf, was sogar den kubanischen Geheimdienst auf den Plan ruft. Benchimols Tochter Lúcia schließlich träumt von einer freien Gesellschaft und demonstriert mit ihren Freunden gegen die autoritäre Regierung, wandert dafür ins Gefängnis und geht in den Hungerstreik. Ihr Vater setzt alles in Bewegung, um sie zu befreien. Ein Idealist und sein Freund stolpern durch eine fantastische Geschichte übers Träumen, Träumereien?, nein, denn eigentlich ist das Buch eine Kritik am politischen Geschehen in Angola. Wobei hier auch ein reales Geschehen (die Proteste und die Inhaftierung der Protestierenden) in die fiktive und fantastische Geschichte mit eingebunden wird. Und damit könnte das Buch thematisch richtig interessant für mich sein. So richtig ist es dies aber nicht! Denn diese Geschichte über das Träumen ist zwar ganz nett, für mich ist sie aber zu weit hergeholt, zu sehr durcheinander geraten, zu verworren, zu unrealistisch und zu fantastisch. Die verschiedenen Erzählstimmen verwirren, teilweise war es schwer herauszulesen ob jetzt Daniel oder Hossi erzählt, dies erschließt sich dann im weiteren Verlauf des Erzählten, dennoch ist dies etwas anstrengend zu lesen. Die Phantastik und das Unrealistische empfand ich zu viel, ob nun Hossi wegen seinem Auftreten in den Träumen anderer Menschen von der Geheimpolizei in Kuba festgehalten wird, ist dies so wichtig?, bzw. könnte diese Geschichte eigentlich ein eigenes Buch füllen. Als Handlungsorte Brasilien, Kuba und Angola zu wählen, ist dies nicht etwas zu viel? Es könnte doch alles in Angola verortet werden, dies ergäbe in meinen Augen ein stimmigeres und deutlicher zusammenhängendes Bild. Durch die besondere Erzählkunst des Autors wird die Lektüre ab der Mitte des Romans stimmiger, für mich nachvollziehbarer und bekommt einen Erzählfluss. Deshalb werden es für mich dennoch noch 4 Sterne für dieses außergewöhnliche Buch. Aber etwas realistischer und etwas zentrierter wäre die Geschichte in meinen Augen besser und auch treffender und dem Grundgedanken mehr entsprechend gewesen.

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