Produktbild: Café Berlin

Café Berlin

Aus der Reihe Kein & Aber Pocket
5

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.04.2019

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

18,5/11,6/3,2 cm

Gewicht

362 g

Farbe

Weiß / Camel

Auflage

4. Auflage, neue Ausgabe

Übersetzt von

Gertraude Krueger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-0369-5994-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.04.2019

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

18,5/11,6/3,2 cm

Gewicht

362 g

Farbe

Weiß / Camel

Auflage

4. Auflage, neue Ausgabe

Übersetzt von

Gertraude Krueger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-0369-5994-8

EU-Ansprechpartner

Kein & Aber Verlag
Württembergallee 12
14052 Berlin
DE
berlin@keinundaber.de

Herstelleradresse

Kein & Aber AG
Bäckerstrasse 52
8004 Zürich
CH
berlin@keinundaber.de

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  • Bewertung

    5/5

    27.08.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Syrien und Berlin in den 30ern. Was für eine Story!

    Daniel, Sohn reicher Sepharden in Syrien, gelangt durch einen Geschäftsfreund des Vaters - beide betreiben Gewürzhandel im großen Stil - nach Berlin, um die westlichen Gepflogenheiten kennenzulernen. Durch einen Skandal aus Haus und Firma seines Gastgebers verbannt, erwirbt Daniel einen heruntergekommenen Nachtclub, in dem schon bald alles, was Rang und Namen in der Künstler- und Halbwelt besitzt, verkehrt. Doch schon bald mischen sich hochrangige SS-Offiziere unter das Publikum und der Jude Daniel bekommt von unverhoffter Seite ein Angebot, sich dem Widerstand anzuschließen. Nebenzals Erzähler hat mich mit seiner schonungslosen Offenheit restlos mitgerissen!

  • Stefanie Loebel

    aus Berlin

    4/5

    06.05.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Nachtclubleben im Berlin der 30er Jahre

    Vor den Nazis auf einem Berliner Dachboden versteckt lässt der aus Damaskus stammende Jude Daniel Saporta sein noch kurzes Leben in Tagebuchaufzeichnungen Revue passieren. Ein buntes und kulturell vielfältiges Buch über das Nachtclubleben in Berlin in den 30er Jahren, die zunehmenden Kriegswirren und den unbändigen Lebenswillen des Protagonisten.

  • Buchstabenfestival

    4/5

    03.08.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Berlin, Berlin...

    "Café Berlin" hat mir sehr gut gefallen. Harold Nebenzal hat einen wunderbaren und leicht zu lesenden Schreibstil, der dem Leser das Gleiten durch die Seiten sehr vereinfacht. Das Abtauchen in diese Geschichte gelang mir ohne Probleme und mit Daniel Saporta hatte ich auch einen klugen, gerissenen und charmanten Mann an der Seite, der das Leben in der Vorkriegszeit zu leben wusste. Schöne exotische Frauen, Live-Musik und sein guter Geschäftssinn haben ihn und seinen Club "Kaukasus" zu einer kleinen Berlinberühmtheit gemacht. Trotzdem hatte sein Leben in Damaskus, Syrien keinen leichten Start und er musste schnell lernen auf sich zu achten, sich zu behaupten und seinem Instinkt zu folgen. Viele Male spielte er mit dem Feuer und begab sich in Gefahren, die schon für andere tödlich waren. Die Geschichte von Daniel wird von ihm selbst als Tagebuch aufgeschrieben. Daniel sitzt zu diesem Zeitpunkt auf einem Dachboden und muss sich vor den Nazis versteckt halten. Um sich abzulenken und nicht vor Angst, Kälte und Hunger irre zu werden, schreibt er seine Geschichte auf. Es gibt demnach immer wieder ein paar Sprünge von der Vorkriegszeit zu der aktuellen Zeit (1943-1945). Harold Nebenzal verliert sich manchmal etwas zu sehr in den Details, aber nie so lange, dass man das Interesse an dieser Geschichte verlieren könnte. Langeweile kam tatsächlich nie auf (wurde auf dem Cover versprochen). Im Gegenteil, am Ende der Geschichte war man fast schon etwas traurig, adieu sagen zu müssen.

  • Buchstabenfestival

    aus Deutschland

    4/5

    27.07.2019

    Buch (Taschenbuch)

    "Café Berlin" hat mir sehr…

    "Café Berlin" hat mir sehr gut gefallen. Harold Nebenzal hat einen wunderbaren und leicht zu lesenden Schreibstil, der dem Leser das Gleiten durch die Seiten sehr vereinfacht. Das Abtauchen in diese Geschichte gelang mir ohne Probleme und mit Daniel Saporta hatte ich auch einen klugen, gerissenen und charmanten Mann an der Seite, der das Leben in der Vorkriegszeit zu leben wusste. Schöne exotische Frauen, Live-Musik und sein guter Geschäftssinn haben ihn und seinen Club "Kaukasus" zu einer kleinen Berlinberühmtheit gemacht. Trotzdem hatte sein Leben in Damaskus, Syrien keinen leichten Start und er musste schnell lernen auf sich zu achten, sich zu behaupten und seinem Instinkt zu folgen. Viele Male spielte er mit dem Feuer und begab sich in Gefahren, die schon für andere tödlich waren. Die Geschichte von Daniel wird von ihm selbst als Tagebuch aufgeschrieben. Daniel sitzt zu diesem Zeitpunkt auf einem Dachboden und muss sich vor den Nazis versteckt halten. Um sich abzulenken und nicht vor Angst, Kälte und Hunger irre zu werden, schreibt er seine Geschichte auf. Es gibt demnach immer wieder ein paar Sprünge von der Vorkriegszeit zu der aktuellen Zeit (1943-1945). Harold Nebenzal verliert sich manchmal etwas zu sehr in den Details, aber nie so lange, dass man das Interesse an dieser Geschichte verlieren könnte. Langeweile kam tatsächlich nie auf (wurde auf dem Cover versprochen). Im Gegenteil, am Ende der Geschichte war man fast schon etwas traurig, adieu sagen zu müssen.

  • Elias

    2/5

    19.09.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Vorab: ich hab das Buch nicht beendet weil,…

    Vorerst möchte ich klarstellen, dass es mir bis zu einem gewissen Punkt sehr gut gefiel. Die Charaktere wurden toll beleuchtet und die Abwechselnde Erzählzeit hat Spaß gemacht. Allerdings gab es für mich ein großes Problem, was mich bei rund Seite 50 das Buch vorzeitig abbrechen ließ. Mit Äußerungen wie “Mit der Zerstückelung des Osmanischen Reiches hätten die Briten und Franzosen den Arabern ein nie gekanntes National- gefühl eingeflößt, und es gebe bereits vereinzelte Übergriffe auf unser Volk in Palästina.” oder “Als sich in Syrien-Libanon die Franzosen und im benachbarten Irak die Briten niedergelassen hatten, füllten die Juden die Infrastrukturen aus, die diese Kolonialherren brauchten. Juden arbeiteten als Kassierer in der Bank, als Buchhalter im Kontor. […] Ohne eigenes Zutun galten sie schließlich bei den Arabern als Handlanger der verfluchten faranjah, der ausländischen Besatzungsmächte.” Damit werden einerseits Stereotype sowohl über jüdische- als auch arabische Personen aufgegriffen. Schlimmer noch: Kolonialmächte werden verherrlicht und Halbwahrheiten über die Situation in Palästina erzählt, welche die jüdische Bevölkerung als unschuldig deklarieren in diesem Konflikt. Die Wahrheit ist jedoch, dass, durch die Kolonialmächte, die Jüd:innen arabisches Land besiedelten. Jedenfalls lässt sich so etwas mMn auch nicht mit “Kontext”/“so war das früher” erklären. Man kann auch sensibel schreiben und trotzdem wundervoll erzählen.

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    P. Kurbach

    Thalia Osnabrück

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    5/5

    18.04.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Perfektes Cover für einen beeindruckenden Roman

    Ein Mann versucht zu überleben, nachdem er doppeltes Spiel spielte und verlor. Ein Buch, zuerst in den 90ern gelesen, dass ich nie vergessen habe. Eine beeindruckende Geschichte, die all das berichtet, was der Nationalsozialismus angerichtet hat. Und wie die Mennschen versuchten zu überleben. Schillernder Schauplatz ein Nachtclub in Berlin.

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