Produktbild: Spaziergänger Zbinden

Spaziergänger Zbinden Roman

2

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.01.2019

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

18,8/12,3/2 cm

Gewicht

220 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-293-20827-8

Beschreibung

Rezension

»Ein Buch über das Leben; die Liebe, das Altern und die Einsamkeit. Ein Buch voller Erinnerungen und Lebensweisheit. Ein geschliffener Diamant.« ("Neue Zürcher Zeitung")
»Ein großartiges, herzzerreißend schönes Buch, vielschichtig, witzig und anrührend.« ("Buchkultur")
»Lukas Zbindens Monolog ist eine so kuriose wie lebenskluge Plauderei über die Menschen, die Liebe und das Spazierengehen, welches letzteres für ihn das wahre Humanum darstellt. Damit stellt sich der Berner Autor Christoph Simon in eine Schweizer Tradition, die bis zu Robert Walser zurückreicht.« ("SWR-Bestenliste")
»Spaziergänger Zbinden oder wie man die Liebe lebenslang macht. Ein stiller Roman über das Alter und zärtliche Liebe.« ("Radio DRS 1")
»Ein sensibler Text von einem jungen über einen alten Mann. Ein Text, der achtsam und zugleich gekonnt die Erinnerungsebenen mischt, liebevoll, zart und humorvoll, kombiniert mit scharfer Beobachtungsgabe, dem Leser die spaziergängerische Philosophie des Lukas Zbinden nahebringend. Man versinkt in einer fast meditativen Lektüre und kann dieser Liebeserklärung an das Leben nur zustimmen. Christoph Simon hat uns wie sein Landsmann Robert Walser mit dessen Erzählung ›Der Spaziergang‹ ein Kleinod geschenkt: voller Herzlichkeit und Weisheit, voller liebevoller Erinnerungen und auch voller Wehmut.« ("Heymann-buecher.de")
»Im diesem sorgsam komponierten Roman erzählt Altersheimbewohner Zbinden dem Zivildienstleistenden, der ihn an die frische Luft begleitet, seine Lebensgeschichte. Der Roman ist ein Lob aufs Spazieren – und eine Hymne an die große Liebe.« ("St. Galler Tagblatt")
»Der Spaziergänger Zbinden erreicht, was nicht vielen Protagonisten und Büchern gelingt, nämlich, seine Leserschaft nachhaltig zu verändern. Christoph Simon schildert voller Witz, melancholischem Ernst und liebevoller Ironie. Die Weltansichten und Bekenntnisse des Protagonisten wirken nach, öffnen Augen und Seele für die kleinen und großen Dinge im Leben. Lukas Zbinden begleitet und lebt in Gedanken auch nach der Lektüre gern als ›seliger Lukas‹ weiter.« ("rezensionen.ch")
»Dem Autor gelingt das Kunststück, in einem fast zweihundert Seiten langen Monolog, der keine Sekunde langweilig wird, mit einer ebenso unmittelbaren wie anrührenden und geistreichen Sprache das auf den ersten Blick recht unspektakuläre Leben eines Menschen zu erzählen. Dieser Roman nimmt gleich gefangen, eben wegen seiner leisen, aber tiefgehenden Töne, und wer ihn gelesen hat, wird ihn so schnell nicht vergessen.« ("Buchprofile")
»Lukas Zbinden entwickelt mit Inbrunst seine Lebensphilosophie des Spazierengehens. Das gelingt derart gut, dass man beim Lesen dieses Enthusiasmus irgendwann unweigerlich auf seinem Stühlchen hin und her rutscht – überlegend zwischen der großen Lust, weiter zu lesen, diesem sanftmütigen, redseligen Fabulierer Satz für Satz zu folgen oder die Lektüre sofort zu unterbrechen, seine Jacke anzuziehen und einfach los zu gehen. Dieser Lukas Zbinden hat ›seinen Beruf als Mensch‹ (vielleicht eher eine Berufung?) nicht verfehlt. Christoph Simon ist sein kongenialer Erzähler. Man legt das Buch zur Seite. Und ist für einen Moment glücklich.« ("Begleitschreiben")
»Christoph Simon steckt seine ganze erzählerische Liebe in diesen feinen Spaziergänger, der sich die Gedanken sorgfältig ergeht, die Gefühle mit der Spazierbewegung in Einklang bringt und den Lesern Lust macht auf das Denken und Gehen, kurz: auf das Leben. Ein Roman voller Sinnlichkeit und Sympathie zum Altwerden.« ("LyrikWELT")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.01.2019

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

18,8/12,3/2 cm

Gewicht

220 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-293-20827-8

EU-Ansprechpartner

Unionsverlag AG
Siemensstr. 16
35463 Fernwald
DE
mail@unionsverlag.ch

Herstelleradresse

Verlag C.H.Beck oHG
Neptunstraße 20
8032 Zürich
CH
produktsicherheit@beck.de

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Eine heitere, leichte, anrührende und gleichzeitig weisheitsvolle Lektüre. Sehr empfehlenswert!

Bewertung aus Ludwigsburg am 14.03.2021

Bewertungsnummer: 1466700

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine heitere, leichte, anrührende und gleichzeitig weisheitsvolle Lektüre. Sehr empfehlenswert! Auf dass uns auch so ein versöhnlicher Rückblick auf mein Leben gelingen möge...

Eine heitere, leichte, anrührende und gleichzeitig weisheitsvolle Lektüre. Sehr empfehlenswert!

Bewertung aus Ludwigsburg am 14.03.2021
Bewertungsnummer: 1466700
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine heitere, leichte, anrührende und gleichzeitig weisheitsvolle Lektüre. Sehr empfehlenswert! Auf dass uns auch so ein versöhnlicher Rückblick auf mein Leben gelingen möge...

Ein Mensch, der spaziert,…

Almut Scheller-Mahmoud aus Hamburg am 10.11.2020

Bewertungsnummer: 2790574

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein Mensch, der spaziert, kann überhaupt nicht unglücklich sein. Ich hätte nicht erwartet, von einem Poetry Slammer einen so wunderbaren, einfühlsamen Text zu lesen. Ein sensibler Text von einem jungen über einen alten Mann. Ein Text, der achtsam und zugleich gekonnt die Erinnerungsebenen mischt, liebevoll, zart und humorvoll, kombiniert mit scharfer Beobachtungsgabe, dem Leser die spaziergängerische Philosophie des Lukas Zbinden nahebringend. Er mischt die Erkennnisse des alten Lehrers und seines langen Lebens mit den Kurzbiographien seiner Mitbewohner in einem Berner Altersheim, er stellt sie Kazim, von dem man nicht viel mehr erfährt, als dass er Zivildienstleistender ist und rudert, erzählerisch mit ihren Charakteristika und ihren kleinen Macken vor. Er lässt uns treppauf, treppab durchs Seniorenheim tapern, immer in Begleitung von Kazim. Er erzählt, und was Kazim fragt oder antwortet, bleibt offen. Aber immer und überall, im Vordergrund wie auch im Hintergrund, ist die große Liebesgeschichte von Emilie und Lukas präsent: Denn es gab ein Leben vor dem Altersheim. „Wenn ich noch hundert Leben hätte, ich würde immer wieder Spaziergänger werden wollen.“ „Aber alles Schwierige, Wahrhaftige, Bereichernde erschließt sich niemals beim ersten, schnellen Gebrauch: Die Orgelwerke von Bach, die Dramen von Shakespeare, die Geheimnisse des Weltraums oder die Decke der Sixtinischen Kapelle. Alles braucht eine tiefe, sich vertiefende, liebevolle Annäherung.“ Man versinkt in einer fast meditativen Lektüre und kann dieser Liebeserklärung an das Leben nur zustimmen. Denn der Spaziergang ist nur eine Metapher für achtsame Wahrnehmung der kleinen Glücksmomente am Wegesrande. Wege wie Perlen auf einer Schnur: Wege, die eine Ode an die Sonne singen. Schwache Wege, hinterhältige Wege, tyrannische Wege, verspielte Wege, einsiedlerische Wege, verspielte Wege, weise Wege, wohlbeleibte Wege, düstere Wege. Wege als Mikrokosmos im Makrokosmos. Christoph Simon hat uns wie sein Landsmann Robert Walser mit dessen Erzählung „Der Spaziergang“ ein Kleinod geschenkt: voller Herzlichkeit und Weisheit, voller liebevoller Erinnerungen und auch voller Wehmut.

Ein Mensch, der spaziert,…

Almut Scheller-Mahmoud aus Hamburg am 10.11.2020
Bewertungsnummer: 2790574
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein Mensch, der spaziert, kann überhaupt nicht unglücklich sein. Ich hätte nicht erwartet, von einem Poetry Slammer einen so wunderbaren, einfühlsamen Text zu lesen. Ein sensibler Text von einem jungen über einen alten Mann. Ein Text, der achtsam und zugleich gekonnt die Erinnerungsebenen mischt, liebevoll, zart und humorvoll, kombiniert mit scharfer Beobachtungsgabe, dem Leser die spaziergängerische Philosophie des Lukas Zbinden nahebringend. Er mischt die Erkennnisse des alten Lehrers und seines langen Lebens mit den Kurzbiographien seiner Mitbewohner in einem Berner Altersheim, er stellt sie Kazim, von dem man nicht viel mehr erfährt, als dass er Zivildienstleistender ist und rudert, erzählerisch mit ihren Charakteristika und ihren kleinen Macken vor. Er lässt uns treppauf, treppab durchs Seniorenheim tapern, immer in Begleitung von Kazim. Er erzählt, und was Kazim fragt oder antwortet, bleibt offen. Aber immer und überall, im Vordergrund wie auch im Hintergrund, ist die große Liebesgeschichte von Emilie und Lukas präsent: Denn es gab ein Leben vor dem Altersheim. „Wenn ich noch hundert Leben hätte, ich würde immer wieder Spaziergänger werden wollen.“ „Aber alles Schwierige, Wahrhaftige, Bereichernde erschließt sich niemals beim ersten, schnellen Gebrauch: Die Orgelwerke von Bach, die Dramen von Shakespeare, die Geheimnisse des Weltraums oder die Decke der Sixtinischen Kapelle. Alles braucht eine tiefe, sich vertiefende, liebevolle Annäherung.“ Man versinkt in einer fast meditativen Lektüre und kann dieser Liebeserklärung an das Leben nur zustimmen. Denn der Spaziergang ist nur eine Metapher für achtsame Wahrnehmung der kleinen Glücksmomente am Wegesrande. Wege wie Perlen auf einer Schnur: Wege, die eine Ode an die Sonne singen. Schwache Wege, hinterhältige Wege, tyrannische Wege, verspielte Wege, einsiedlerische Wege, verspielte Wege, weise Wege, wohlbeleibte Wege, düstere Wege. Wege als Mikrokosmos im Makrokosmos. Christoph Simon hat uns wie sein Landsmann Robert Walser mit dessen Erzählung „Der Spaziergang“ ein Kleinod geschenkt: voller Herzlichkeit und Weisheit, voller liebevoller Erinnerungen und auch voller Wehmut.

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