Produktbild: Versuchung

Versuchung Kriminalroman

7

20,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.02.2019

Verlag

Benevento

Seitenzahl

448

Maße (B/H)

14,5/21 cm

Gewicht

733 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7109-0057-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.02.2019

Verlag

Benevento

Seitenzahl

448

Maße (B/H)

14,5/21 cm

Gewicht

733 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7109-0057-0

Herstelleradresse

Servus
Oberst-Lepperdinger-Straße 11-15
5071 Wals-Siezenheim
AT
info@at.redbullmediahouse.com

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  • Tina Bauer

    aus Essingen

    5/5

    14.05.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auf der Suche nach dem ultimativen Geschmack

    Dem erfolgreichen Privatermittler steht ein lukrativer Auftrag bevor. Er soll sich auf die Suche nach dem verschollenen Koch Bernhard Lieblig machen, nichtsahnend, das er dafür um die halbe Welt reisen muss. Bepackt mit sehr dürftigen Hinweisen aus dem führenden Lebensmittelkonzern beschließt er sich erst Mal in Deutschland auf die Suche nach August, dem Sohn des Vermissten zu machen. Bernhard Lieblig hat sich derweil aus dem verschollenen Flugzeugwrack gerettet und flieht. Er ist sich schnell darüber im Klaren, warum sein Flugzeug im Atlasgebirge zerschellte. Für Ihn steht seine Zukunft auf dem Spiel, sollte er doch für seine Recherche der Lebensmittelindustrie zu weiteren Milliardenumsätzen dank des ultimativen Genuss verhelfen. Doch die Suche nach dem ultimativen Geschmack hatte er sich anders vorgestellt. In Berlin angekommen muss Calanda währenddessen feststellen, dass auch August Lieblig verschwunden ist. Die Wohnung des jungen Studenten bringt ihn auf die erste richtige Spur. Florian Harms führt uns quer durch Afrika und über die arabischen Halbinseln. Während wir uns mit Bernhard auf die ursprüngliche Reise begeben, folgen sein Sohn August und dann auch Calanda dank seiner alten großzügig gepflegten Kontakte auf dessen Spur. August folgt den losen Brotkrumen seines Vaters und wird begleitet von abenteuerlichen Geschichten über einen ominösen uralten Geheimbund. Calanda, sich nun ebenfalls seiner Sache und der seiner Auftraggeber sicher, lebt mittlerweile gefährlich. Nur knapp entkommt er mehreren Anschlägen. Während Bernhard sich seinem Ziel immer klarer wird, lernt August viel über die Familiengeschichte. Es ist auf einer Reise zu seinen Ahnen und deren Überlebenswillen bringt ihn fast um den Verstand. Alles führt, wie Harms erst die losen Fäden großzügig verteilt, zu einem dicken gemeinsamen Ende. Mit großzügigen Geschichten aus "Tausend und einer Nacht" wandeln wir durch den Orient, bepackt mit dem Wissen um Olivenzweige, der Gier der Lebensmittelindustrie und der müßigen Politik, die damit betrieben wird. Harms umgarnt den Leser mit Genuss. Orientalische Küche und deren Kultur steht ganz im Vordergrund. Alles umgibt sich mit einem Hauch von Gewürzen und jahrhundertelanger Tradition.

  • Uwe Tächl

    aus Bremen

    5/5

    27.04.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Krimi auf den Spuren des Geschmacks

    Eine Kriminalgeschichte rund um einen neuen Geschmack, der die Begehrlichkeiten der unterschiedlichsten Interessenten weckt. Ein literarischer Ausflug zu den Köchen Nordafrikas, die mit ihren leckeren Gerichten die Welt bereichern. Eine tolle Mischung aus Kriminalgeschichte und Reise in afrikanische Geschmackswelten, auf die ich mich gerne eingelassen habe. Inhalt: August Lieblig ist auf der Suche nach seinem vermissten Vater nach einem Flugzeugabsturz in Nordafrika ebenfalls verschwunden. Ein Schweizer Lebensmittelkonzern, für den er arbeitet, heuert Privatermittler Calanda an, um ihn aufzuspüren. Dabei geht es nicht nur um August, sondern auch um einen neuen biotechnologisch erzeugten Geschmack, mit dem sich die Lebensmittelindustrie revolutionieren lässt. Eine spannende Jagd quer durch das Morgenland beginnt, bei der die Begegnung mit kulinarischen Köstlichkeiten der Region nicht fehlen dürfen. Cover: Eine tunnelartige Straße, heller Sonnenschein und mittig der Titel. Bei dem Inhalt des Buches würde ich mir etwas orientalischere Stimmung wünschen. So passt das Cover zwar zum Krimithema, sagt sonst aber nicht viel über den Inhalt aus. Am Ende des Buches ist leider nur ein Rezept abgedruckt, anstatt alle elf Rezepte dort zu verewigen. Natürlich gibt es den Verweis auf die Internetseite Florian Harms, bei der allerdings nicht garantiert ist, dass sie ewig Online sein wird. Die paar Seiten mehr hätten wahrlich nicht geschadet. Setting und Stil: Von der Schweiz aus geht es quer durch Nordafrika. Florian Harms gelingt es hervorragend, die jeweiligen Schauplätze dem Leser näher zu bringen. Man spürt, dass dem Autor die Region am Herzen liegt und die Liebe für Land, Leute und Küche springt sehr schnell über. Die Kriminalgeschichte ist glaubhaft, die Informationen über das menschliche Geschmacksempfinden, die historischen Begebenheiten und die landeseigene Küche sind spannend und werden gut vermittelt. Wechselnde Charaktere, denen sich in relativ langen Kapiteln reichlich Zeit zur Entwicklung gegeben wird, geben einen guten Überblick über die Handlung und die unterschiedlichen Interessen. Charaktere: August und Bernhard Lieblig teilen dasselbe Schicksal, sie stürzen über Nordafrika ab, wobei der Sohn auf der Spur des Vaters ist, die ihn quer durch die Region führt. Glaubhafte Charaktere auf der Spur der kulinarischen Kostbarkeiten und eines Geschmacks, der Begehrlichkeiten weckt. Auf ihre Fährte wird zusätzlich ein Privatermittler angesetzt. Calanda zeigt dabei die Interessen der anderen Seite in der Schweiz und Europa. Und natürlich gibt es noch eine geheimnisvolle Gruppierung, die etwas völlig anderes mit dem neuen Geschmack vorhat. Geschichte: Die Geschichte sollten für jeden interessant sein, der sich für Essen, Geschmäcker und die Funktion unserer Zunge interessieren. Neben der spannenden Handlung erfährt man vieles über die bereisten Länder und Städte. Eine tolle Mischung, der ich mich gerne gewidmet habe. Fazit: Florian Harms ist es mit seinem ersten Kriminalroman gelungen, seine Interesse für die Nordafrikanischen Länder, die islamische Welt, deren Menschen und kulinarischen Genüsse in eine packende, hochmoderne Handlung zu verpacken. Ein Buch für alle, die mit einem Krimi andere Regionen unseres Planeten nähergebracht bekommen wollen. Toll sind die beigefügten Rezepte, die man wirklich leicht nachkochen kann. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, ich konnte einiges dazulernen, Wissen über die Region auffrischen und wurde auch noch mit einer spannenden Geschichte belohnt. Empfehlenswert!

  • annlu

    5/5

    03.03.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    spannend, fesselnd - absolute Leseempfehlung

    Bernhard Lieblig ist verschwunden. Sein Sohn August folgt seinen Spuren. Seine Reise wird durch einen Flugzeugabsturz erschwert, lässt ihn dann aber umso intensiver in das Leben Nordafrikas eintauchen. Zur gleichen Zeit heuert ein großer Schweizer Lebensmittelkonzern den Ermittler Calanda an. Er soll sich auch auf die Suche nach Lieblig machen. Der Konzern will das Geheimnis um einen neuen Geschmack lüften, der die Branche revolutionieren soll – und Lieblig scheint im Mittelpunkt zu stehen. Weder August noch Calanda ahnen, dass sie nicht die Einzigen sind, die sich für Bernhard interessieren. Die Geschichte wird in zwei Handlungssträngen erzählt. Erst einmal wird August über seinen Flugzeugabsturz und seine abenteuerliche Ankunft in Marokko vorgestellt. Dabei taucht er in eine Welt ein, die ihm märchenhaft erscheint. Seine Reise durch Nordafrika regt all seine Sinne an, konfrontiert ihn mit neuen Eindrücken, Gepflogenheiten und Speisen. Schon fast überschwänglich werden diese beschrieben. Auf der Suche nach seinem Vater macht er so manche eigentümlich erscheinende Begegnung. So verschlägt es ihn von hilfsbereiten Männern zu großen Geschichtenerzählern, die ihn immer weiter in die exotische Welt einführen. August lässt sich mal treiben, hat dann sein Ziel wieder klar vor Augen. Von den anfänglich wie ein Traum anmutenden Szenen wird auch August im Laufe der Geschichte in die harte Realität zurückgeworfen. Dabei gleitet er immer mal wieder in melancholische Gedanken ab. Der Part um Calanda hingegen war von einem anderen Erzählstil geprägt. Wie der hervorragende Ermittler selbst sind die Abschnitte um ihn sachlicher. In seiner analytischen Natur beobachtet er genau, kommt schnell auf den Punkt und holt sich viele Informationen ein. Er ist es auch, der den Geschmack und damit verbunden auch die Aromen durch seinen Auftrag in die Geschichte bringt. Calanda lernt nicht nur die Grundlagen, die hinter dem Geschmacksinn stecken, sondern auch einiges über die Vermarktung von Lebensmitteln. Beide Handlungsstränge greifen Sinneseindrücke auf – der eine in beeindruckenden Beschreibungen, der andere auf eine sachliche Weise. Ebenso dienen sowohl Calandas als auch Augusts Erkenntnisse für so manche Gesellschaftskritik. Zuerst bezog sich diese hauptsächlich auf die Praktiken der Lebensmittelindustrie. Je mehr aber August von dem Nordafrika hinter den beeindruckenden Kulissen kennenlernt, umso mehr werden auch hier kritische Bemerkungen eingebaut. Während August seine Odysee im Orient herumführt, ihn mitunter seltsam anmutende Begegnungen machen lässt und den Leser in eine andere Welt entführt, ist auch Calandas Part anders als erwartet. Als Ermittler verlässt er sich auf Recherchearbeit, informiert sich durch Lektüre und Gespräche. So zeichnet sich seine Arbeit weniger durch eine klassische Detektivarbeit aus, sondern durch das Zusammenführen von möglichst vielen Informationen. Immer weiter führen ihn die Spuren und so nähern sich die Handlungsstränge immer weiter an um in einem unerwarteten Ende zu gipfeln. Der Autor hat sich intensiv mit der islamischen Welt auseinandergesetzt und kennt sich dort hervorragend aus. In vielen Kapiteln merkt man, dass ihm Hintergrundwissen wichtig ist und er fundierte Aussagen machen will. So spiegeln sowohl Augusts Eindrücke als auch Calandas Informationen das Wissen des Autors wieder. Verwoben in eine spannende Geschichte wurde daraus ein nicht nur unterhaltendes, sondern auch informierendes Buch. Fazit: Das Buch hat es mir angetan – hin und hergeworfen zwischen sachlicher Detektivarbeit und die Sinne überwältige Szenen spielte sich die Geschichte vor einem interessanten Hintergrund ab, wurde immer spannender und hat mich als Ganzes beeindruckt.

  • Dr_ M

    aus Sachsen

    4/5

    17.08.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Ihr werdet sein wie Gott"

    Nur selten sind Romane hanebüchen und interessant zugleich. Dieser vorgebliche Kriminalroman ist so ein Kandidat. Bernhard Lieblig ist verschwunden. Bei der Obrigkeit seines Auftraggebers in der Schweiz gibt man sich aufgeschreckt und befürchtet einen Alleingang. Denn Lieblig, über dessen Namen man ständig beim Lesen stolpert, weil irgendetwas an ihm falsch zu sein scheint, soll für einen Konzern ein Aroma finden, das Konsumenten zu permanenten Fressattacken verführen kann. Eine Goldgrube für einen Lebensmittelhersteller. Hier nun beginnt der interessante Teil des Romans, man lernt nämlich eine Menge über die Panscherei bei Lebensmitteln. Der Autor dieses Buches kennt sich aber nicht nur auf diesem Gebiet aus. Er weiß auch viel über Geschichte und Kultur des muslimischen Raums am südlichen Mittelmeer. Kulturen, so schreibt er, entwickeln sich nicht linear. Ganz im Gegenteil: Am Beispiel des Römischen Reiches kann man sehen, wie mit einer untergegangenen Kultur auch Wissen und Technologien verschwinden. Im arabischen Raum sei das nicht anders gewesen, berichtet Harms. Die Muslime hätten den Völkern der iberischen Halbinsel nicht nur eine lang andauernde Besetzung beschert, sondern ihnen auch Esskultur beigebracht, was sich dann auf ganz Europa ausbreitete. Leider scheint das bei ihnen selbst im Laufe der weiteren Geschichte wieder verlorengegangen zu sein. Solche kulturhistorische Ausritte mögen für einen Kriminalroman und manche Leser etwas gewöhnungsbedürftig sein. Und wenn ein Autor das auch noch gelegentlich ziemlich übertreibt, dann kann es schnell kritisch werden. Mir fiel besonders der Anfang etwas schwer. Später dann wurde der Lesefluss geschmeidiger, was wohl auch daran liegt, dass Florian Harms intelligent schreibt und dann auch noch einen Privatermittler einführt, der hinreichend sympathisch ist. Völlig hanebüchen ist jedoch die eigentliche Handlung. Erst einmal ist Bernhard Lieblig über dem Atlas abgestürzt, hat als einziger überlebt und ist anschließend von der Bühne verschwunden, was in der Schweiz die Alarmglocken schwingen lässt, denn man vermutet zu recht, dass er sich abgesetzt hat und alleine den Milliardenschatz sucht. Auf seine Spur begeben sich voneinander getrennt und unabhängig Privatermittler Walter Calanda und Sohn August Lieblig. Den Junior erwischt es gleichermaßen überm Atlas. Diesmal überleben alle, aber auch der Junior verschwindet. Leider ist sein Pass abhandengekommen. Das hält ihn aber nicht davon ab, seinem Vater über Tunesien und Libyen bis nach Syrien zu folgen. In nebulösen Einschüben ("im Turm") kommt mitten in der vielschichtigen Handlung ein geheimnisvoller Orden ins Spiel, die sich als die "Bewahrer" bezeichnen und die dem muslimischen Erfinder der europäischen Esskultur folgen, der offenbar noch ein ganz anderes Geheimnis hatte, das vor den Unwissenden und Unreinen bewahrt werden muss. Man ahnt schon: Das hat etwas mit dem geheimnisvollen Aroma zu tun. In Wahrheit steckt aber selbstverständlich noch mehr dahinter. Verraten werden kann man das hier nicht. Nur so viel sei gesagt: Obelix lässt grüßen. Das Ende ist dann ebenso hanebüchen wie die ganze Geschichte und nichts für Leute mit Flugangst. Wären nicht der interessante Hintergrund und der durchaus angenehme und intelligente Erzählstil, dann hätte ich dieses Buch wohl nicht zu Ende gelesen. Irgendwie habe ich mich aber trotz einer gelegentlichen, aber nicht unerheblichen Weitschweifigkeit seines Autors recht gut unterhalten gefühlt. Als Kriminalroman kann man dieses Buch nur bezeichnen, wenn man diesen Bereich sehr weit fasst. Man kann diesem Buch je nach Erwartungshaltung und persönlichem Geschmack jede Bewertung geben. Meine ist vielleicht für manche Leser zu gutmütig. Ich habe mich nicht oft gelangweilt. Das ist schon mal was wert.

  • Faltine

    4/5

    04.04.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannend

    Meine Meinung: Das Cover gefällt mir gut, es fängt schon sehr gut die Atmosphäre der Geschichte ein. Die Kapitel hatten für mich genau die richtige Länge und haben, neben der Nummerierung, zum Inhalt passende Überschriften. Für mich war dies das erste Werk des Autors und auch der Einstieg fiel mir nicht ganz so leicht, da ich erst mit dem Schreib- und Erzählstil warm werden musste. Der Schreibstil ist jedem Charakter angepasst, das war immer eine kleine Umstellung, aber daran hat man auch das Können des Autors bewundern können, da er jeden auf den Punkt getroffen hat. Es gibt quasi zwei Handlungsstränge und der Verlauf war klar und nachvollziehbar. Auf der einen Seite war die Story sehr sachlich und schnörkellos, auf der anderen dann wieder sehr...phantastisch und ich habe teilweise richtig Lust auf Urlaub bekommen :D An sich war die Story sehr spannend, es war fast wie eine Schnitzeljagd und das hat mir sehr gut gefallen. Bis zum Ende hin, wusste ich nicht wie es wirklich ausgeht und generell hielt der Autor einige Überraschungen für mich bereit. Die Charaktere sind alle sehr unterschiedlich und ich finde, der Autor hat hier wirklich gezeigt was er drauf hat, weil sie so authentisch rüber kamen – als würden sie neben mir stehen. Die jeweiligen Entwicklungen haben mir sehr gut gefallen und sie werden mir definitiv länger im Gedächtnis bleiben. Eine Geschichte, die so ganz anders als erwartet war, mich aber in vielen Punkten überzeugen konnte.

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