Bouldern

Bouldern

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Beschreibung

Bouldern - Leistungssport oder Lebensphilosophie?
Die einfache Antwort: Bouldern ist ein Klettersport, bei dem ohne Seil oder Sicherung an Felsvorsprüngen (auf englisch: "Boulder") oder auf abgesteckten Routen in der Kletterhalle geklettert wird.
Doch für Bernd Zangerl ist Bouldern viel mehr als das: Es ist das vollständige Vertrauen auf das Können des eigenen Körpers und das Eins-werden mit der Natur. Dabei gilt es, die eigenen Ängste zu überwinden und auf das befreiende Gefühl hinzuarbeiten, die schwierigste Passage zu meistern.
Mit seinem Buch zeigt er Sportlern und faszinierten Zuschauern die trendige Welt des Boulderns:
- Wegbereiter und Stars der Boulder-Szene: spannende Stories und atemberaubende Fotos
- Die Geschichte des Boulderns: von den Anfängen an der Steilwand, hin zum Traverse-Klettern und dem modernen Bouldern indoor und outdoor
- Bouldern für Anfänger: Die Grundlagen des Klettersports, Techniken für Krafttraining und Ausdauertraining sowie Motivation und Wettkampfvorbereitung
- Tipps zur Kletterausrüstung: Wann passen mir meine Boulderschuhe richtig und wozu brauche ich Kletterzubehör wie chalk bag oder crash pad?
- Bouldern mit Kindern sowie bekannte Bouldergebiete mit Routen für Einsteiger und Fortgeschrittene
Klettern lernen mit Bernd Zangerl, dem "Natural Born Free Climber"
Aufgewachsen in Tirol ist Profikletterer Bernd Zangerl in der ganzen Welt zu Hause. Als Bergsteiger erkletterte er in jungen Jahren das Montblanc-Gebirge und die Dolomiten, heute zählt er zu den besten Boulderern der Welt.
Ob als Outdoor-Sportart oder in der Boulderhalle: Für ihn geht nichts über das euphorische Gefühl, neue Bouldergriffe zu erlernen, die schwierigsten Boulder in Top-Zeit zu meistern und durch den Erfolg neues Selbstvertrauen zu schöpfen. Dieses Buch lässt Fans die Faszination, die von diesem Sport ausgeht, miterleben!

Bernd Zangerl wurde 1978 in Flirsch am Arlberg in Tirol geboren. Von Geburt an von Bergen umgeben, dauerte es nicht lange, bis er von dieser großartigen und scheinbar endlosen Welt aus Gletschern, Schluchten und Gipfeln angezogen wurde. Nach großen Erfolgen im alpinen Klettern, wandte sich Bernd Zangerl schließlich dem Bouldern zu und fand hier seine wahre Leidenschaft.

Details

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

22.08.2019

Verlag

Bergwelten

Beschreibung

Details

Format

ePUB 3

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Ja

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Erscheinungsdatum

22.08.2019

Verlag

Bergwelten

Seitenzahl

232 (Printausgabe)

Dateigröße

49718 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783711250056

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„Bouldern“ – was ist das überhaupt?

Sikal am 26.10.2019

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Vielen nicht alpinen Menschen wird der Begriff nichts sagen – ein Blick in das Buch verrät jedoch gleich worum es sich handelt. Schnell könnte man die Meinung bekommen, es handelt sich beim Bouldern um das vergnügliche „Kraxln“ eines Kindes auf einem Felsen am Wegesrand. Steinbrocken unterschiedlicher Größe werden einer Besteigung unterzogen. Aber kann man bei einzelnen Felsen überhaupt von einer „Besteigung“ sprechen? Nach den ersten Zeilen des Autors wird schnell klar: Bouldern ist alles andere als ein Kinderspiel. Für den einen ist es dennoch die Suche nach der Ruhe abseits der Arbeitswelt, ein Eintauchen in die Natur und ein „Eins werden“ mit dem Gestein. Für die anderen ist es Hochleitungssport, sich einen Felsen zu suchen und sich solange daran zu versuchen, bis jeder Griff sitzt. Dieses Suchen nach den Griffen wird ausgedehnt zu einer Suche nach dem perfekten Boulder. Jeder, der diesen Sport betreibt, ist ein Suchender. In vielen Bildern wird in diesem Buch das Bouldern gezeigt. Auf jedem einzelnen der Bilder ist zu sehen, dass es sich bei den Ausführenden um wirklich Sportler – wahre Athleten – handelt. Und diese Bilder zeigen auch, mit welchem Ernst diese Sportart betrieben wird. Die einzelnen Kapitel beschreiben vom Einstieg in den Sport, die Geschichte und einzelne Sportler sowie einen Überblick über die einzelnen Bouldergebiete der Welt. So mancher wird überrascht sein, wo diese Sportart überall beheimatet ist. Spannend sind auch die Geschichten der einzelnen Boulderer zu lesen, welche unterschiedlichen Wege zu diesem Sport führen und aus welcher Motivation heraus er betrieben wird. Insgesamt gibt dieses Buch einen Einblick in eine Sparte des Alpinsports, die hierzulande vielleicht belächelt wird und deren Sportler als verrückt eingestuft werden – hat man sich aber mit den Hintergründen näher befasst, wird man schnell seine Meinung ändern. Zurück zum „Kraxln“ der Kinder – gegen Ende des Buches gibt es ein eigenes Kapitel, welches den natürlichen Trieb der Kinder auf Felsen zu klettern gerecht wird – „Bouldern mit Kindern“ zeigt wie aus einem unbedarften Spiel unendlich viel Nutzen für unseren Nachwuchs erzeugt werden kann. Gerne vergebe ich für dieses umfassende Buch 5 Sterne.

„Bouldern“ – was ist das überhaupt?

Sikal am 26.10.2019
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Vielen nicht alpinen Menschen wird der Begriff nichts sagen – ein Blick in das Buch verrät jedoch gleich worum es sich handelt. Schnell könnte man die Meinung bekommen, es handelt sich beim Bouldern um das vergnügliche „Kraxln“ eines Kindes auf einem Felsen am Wegesrand. Steinbrocken unterschiedlicher Größe werden einer Besteigung unterzogen. Aber kann man bei einzelnen Felsen überhaupt von einer „Besteigung“ sprechen? Nach den ersten Zeilen des Autors wird schnell klar: Bouldern ist alles andere als ein Kinderspiel. Für den einen ist es dennoch die Suche nach der Ruhe abseits der Arbeitswelt, ein Eintauchen in die Natur und ein „Eins werden“ mit dem Gestein. Für die anderen ist es Hochleitungssport, sich einen Felsen zu suchen und sich solange daran zu versuchen, bis jeder Griff sitzt. Dieses Suchen nach den Griffen wird ausgedehnt zu einer Suche nach dem perfekten Boulder. Jeder, der diesen Sport betreibt, ist ein Suchender. In vielen Bildern wird in diesem Buch das Bouldern gezeigt. Auf jedem einzelnen der Bilder ist zu sehen, dass es sich bei den Ausführenden um wirklich Sportler – wahre Athleten – handelt. Und diese Bilder zeigen auch, mit welchem Ernst diese Sportart betrieben wird. Die einzelnen Kapitel beschreiben vom Einstieg in den Sport, die Geschichte und einzelne Sportler sowie einen Überblick über die einzelnen Bouldergebiete der Welt. So mancher wird überrascht sein, wo diese Sportart überall beheimatet ist. Spannend sind auch die Geschichten der einzelnen Boulderer zu lesen, welche unterschiedlichen Wege zu diesem Sport führen und aus welcher Motivation heraus er betrieben wird. Insgesamt gibt dieses Buch einen Einblick in eine Sparte des Alpinsports, die hierzulande vielleicht belächelt wird und deren Sportler als verrückt eingestuft werden – hat man sich aber mit den Hintergründen näher befasst, wird man schnell seine Meinung ändern. Zurück zum „Kraxln“ der Kinder – gegen Ende des Buches gibt es ein eigenes Kapitel, welches den natürlichen Trieb der Kinder auf Felsen zu klettern gerecht wird – „Bouldern mit Kindern“ zeigt wie aus einem unbedarften Spiel unendlich viel Nutzen für unseren Nachwuchs erzeugt werden kann. Gerne vergebe ich für dieses umfassende Buch 5 Sterne.

Quelle der Inspiraiton und Information

annlu am 10.09.2019

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bouldern, was ist das eigentlich? So leicht die Definition klingt, so schwer lässt sich die Komplexität fassen. Das Buch gibt einen Einblick in die unterschiedlichsten Facetten dieser Kletterkunst und will Information und Inspiration in einem sein. Mit den Kapiteln Inspiration und Motivation startet Bernd Zangerl eine philosophisch angehauchte Einleitung, die dem Bouldern besonders eins zuschreibt – sehr persönlich zu sein. So geht auch er auf seinen persönlichen Weg ein, der ihn zu diesem Sport gebracht hat. So wie er haben viele andere Kletterer das Bouldern (klettern ohne Seilsicherung in sicherer Absprunghöhe zum Boden) für sich entdeckt. Zweiundzwanzig von ihnen werden im Buch vorgestellt, wobei die Auswahl nicht vorgenommen wurde, weil sie die „Besten“ sind, sondern gerade deshalb, weil sie die Vielfalt des Boulderns repräsentieren. So sind Pioniere unter ihnen, ebenso wie neue Wettbewerbssieger, solche, die sich aus der Öffentlichkeit zurückziehen und für sich selbst bouldern und solche, die den Fokus weniger auf die ganzen Routen als auf einzelne Teilstücke legen. Die Motivation und Herangehensweise ist bei jedem eine andere, was die Grundgedanken des Boulderns gut wiederspiegelt. Ein eigenes Kapitel geht darauf ein, wie sich das Bouldern entwickelt hat und beschreibt seine historischen Ursprünge. Das Buch gibt aber auch praktische Tipps, beschreibt, was man als Anfänger zu beachten hat, welche Ausrüstung es braucht, wo sich die bekanntesten Gebiete der Welt befinden und warum das Bouldern sich auch für Kinder eignet. Allerdings steht auch hier der Inspirationsgedanke des Buches im Vordergrund, sodass immer wieder Anlässe zum Selbstprobieren geschaffen werden. Obwohl zuletzt auch Wettkämpfe kurz besprochen werden und in die Bechreibungen und Abbildungsbezeichnungen viele Schwierigkeitsgrade mit einfließen, wird die Entwicklung hin zum Konkurrenzdenken und zur rein sportlichen Sicht auf das Bouldern immer wieder kritisch angesprochen. Auch das Kapitel zur Nachhaltigkeit und zur Achtsamkeit gegenüber der Natur und den Einheimischen fällt unter den Grundgedanken der rücksichtsvollen Sportausübung. Neben den Beschreibungen lebt das Buch durch seine vielen Fotografien. Zum Thema passend sind dies Sportlerportraits aber auch viele atemberaubende Aufnahmen, die das Können der Fotografen zeigen. Ob ein Spiel mit dem Licht oder beeindruckende Landschaften, in denen die Felsen und im Besonderen auch die Kletterer nur ein Teil des Eindruckes sind, hier findet man eindrückliche Bilder. Fazit: Auch wenn das Bouldern nicht mein Sport ist, habe ich einen lebendigen Eindruck gewonnen und mich besonders für die Geschichte und die Herangehensweise der Sportler interessiert. Die Gedanken zur Motivation, die persönlichen Einblicke und die wunderbaren Bilder haben mir ein besonderes Lesevergnügen geschaffen.

Quelle der Inspiraiton und Information

annlu am 10.09.2019
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bouldern, was ist das eigentlich? So leicht die Definition klingt, so schwer lässt sich die Komplexität fassen. Das Buch gibt einen Einblick in die unterschiedlichsten Facetten dieser Kletterkunst und will Information und Inspiration in einem sein. Mit den Kapiteln Inspiration und Motivation startet Bernd Zangerl eine philosophisch angehauchte Einleitung, die dem Bouldern besonders eins zuschreibt – sehr persönlich zu sein. So geht auch er auf seinen persönlichen Weg ein, der ihn zu diesem Sport gebracht hat. So wie er haben viele andere Kletterer das Bouldern (klettern ohne Seilsicherung in sicherer Absprunghöhe zum Boden) für sich entdeckt. Zweiundzwanzig von ihnen werden im Buch vorgestellt, wobei die Auswahl nicht vorgenommen wurde, weil sie die „Besten“ sind, sondern gerade deshalb, weil sie die Vielfalt des Boulderns repräsentieren. So sind Pioniere unter ihnen, ebenso wie neue Wettbewerbssieger, solche, die sich aus der Öffentlichkeit zurückziehen und für sich selbst bouldern und solche, die den Fokus weniger auf die ganzen Routen als auf einzelne Teilstücke legen. Die Motivation und Herangehensweise ist bei jedem eine andere, was die Grundgedanken des Boulderns gut wiederspiegelt. Ein eigenes Kapitel geht darauf ein, wie sich das Bouldern entwickelt hat und beschreibt seine historischen Ursprünge. Das Buch gibt aber auch praktische Tipps, beschreibt, was man als Anfänger zu beachten hat, welche Ausrüstung es braucht, wo sich die bekanntesten Gebiete der Welt befinden und warum das Bouldern sich auch für Kinder eignet. Allerdings steht auch hier der Inspirationsgedanke des Buches im Vordergrund, sodass immer wieder Anlässe zum Selbstprobieren geschaffen werden. Obwohl zuletzt auch Wettkämpfe kurz besprochen werden und in die Bechreibungen und Abbildungsbezeichnungen viele Schwierigkeitsgrade mit einfließen, wird die Entwicklung hin zum Konkurrenzdenken und zur rein sportlichen Sicht auf das Bouldern immer wieder kritisch angesprochen. Auch das Kapitel zur Nachhaltigkeit und zur Achtsamkeit gegenüber der Natur und den Einheimischen fällt unter den Grundgedanken der rücksichtsvollen Sportausübung. Neben den Beschreibungen lebt das Buch durch seine vielen Fotografien. Zum Thema passend sind dies Sportlerportraits aber auch viele atemberaubende Aufnahmen, die das Können der Fotografen zeigen. Ob ein Spiel mit dem Licht oder beeindruckende Landschaften, in denen die Felsen und im Besonderen auch die Kletterer nur ein Teil des Eindruckes sind, hier findet man eindrückliche Bilder. Fazit: Auch wenn das Bouldern nicht mein Sport ist, habe ich einen lebendigen Eindruck gewonnen und mich besonders für die Geschichte und die Herangehensweise der Sportler interessiert. Die Gedanken zur Motivation, die persönlichen Einblicke und die wunderbaren Bilder haben mir ein besonderes Lesevergnügen geschaffen.

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