Das Ritual auf dem Götterberg, bei dem Feuer, Licht und Schatten mit magischen Steinen ein Hexagramm erschaffen, soll Eisenland vor dem Untergang bewahren. Rayka jedoch verdirbt es, indem sie kurzentschlossen ihren geliebten Targoin aus dem Steingefängnis rettet und dabei den Rubin der wahren Liebe opfert. Das Hexagramm bricht zusammen. Zunächst scheinen Sonne und Mond zu heilen, doch schon nach kurzer Zeit offenbart sich die wahre Katastrophe.
Viator kennt einen gefährlichen Ausweg, um das Ende abzuwenden: Rayka soll ins Nihelem aufbrechen, um den gefangenen Feuergott Bael zu überzeugen, neue Götterjuwelen für den Himmelskörper zu schmieden.
Drachensplitter ist der 4. Teil der High-Fantasy-Reihe "Die Zauberschmiedin"
Weitere Bände der Reihe "Die Zauberschmiedin"
1. Teil: Feuerzorn
2. Teil: Schattenrausch
3. Teil: Aschengier
4. Teil: Drachensplitter
5. Teil: Abschlussband DRACHENDÜSTER
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Der vierte Teil einer Reihe, der noch immer spannend ist, überrascht und verzaubert!
puppetgirl am 21.08.2019
Bewertungsnummer: 1239452
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Achtung! Es handelt sich um den vierten von fünf Teilen dieser Reihe! Spoiler können somit nur sehr schlecht vermieden werden!
Ruth Mühlau legt gleich wieder richtig los! Wie man es aus den drei Bänden vorher gewohnt ist, geht alles gleich wieder spannend weiter. Denn die Charaktere haben nicht viel Zeit um sich von einem Schrecken zu erholen, denn sie haben einen langen und beschwerlichen Weg begonnen und bei diesem sind sie noch nicht am Ende angekommen.
Für alle, die die anderen Cover gesehen haben und nun vor diesem Cover stehen. Ja, es ist anders, als die drei davor und wirkt ein wenig so, als würden wir eine neue Reihe beginnen. Dem ist aber nicht so! Nur finde ich auch, dass der Inhalt dieses Bandes ein anderes Cover verdient hat, als die drei davor. Die Gewichtung der Charaktere hat sich verschoben und wir begeben uns noch einmal auf ganz andere Wege, als in den drei Teilen davor. Somit finde ich es sehr stimmig, auch wenn es hier und da für Verwirrung sorgen kann.
Wer den dritten Teil gelesen hat, der weiß, dass es ein Ritual gab, was die Himmelskörper retten soll. Nur war diesmal der Gedanken an die Liebe eben nicht dazu da um die Welt zu retten, sondern eben für die geliebte Person. Ist dieser Gedanke egoistisch? Darf man auf solch einem Weg nicht an sich selbst und seine Gefühle denken, sondern muss alles opfern, damit andere Menschen, Wesen oder was auch immer, ein angenehmes Leben führen können? Oder eben überhaupt noch ein Leben führen können? Ruth Mühlau schaffte es in diesem Teil der Reihe mich sehr nachdenklich zu machen, denn diese Frage hat mich lange beschäftigt. Würden wir es selbst schaffen, dass wir so selbstlos sind, dem Gefühl der Liebe und der damit verbundenen Sorge um einen geliebten Menschen, einen Tritt zu geben und zu sagen: ich gebe dies alles auf, weil ich dadurch so viele Seelen retten könnte? Eine wirklich schwierige Frage, gerade in der heutigen Zeit, wo doch jeder sehr häufig an sich denken soll, damit er es im Leben zu etwas bringt.
Nun muss das Drama wieder gerichtet werden! Und der Weg birgt nur noch mehr Probleme, denn so ein Weg hat nun mal Abzweigungen und wenn man den einen Weg blockiert, durch eigene Entscheidungen, dann muss man eben manchmal einen noch längeren und beschwerlicheren Weg wählen.
Wie auch in den Teilen davor, beschreibt die Autorin ihre Welten und ihre Protagonisten sehr anschaulich. Man bekommt einen Einblick in ihr Denken und Fühlen und sieht, wie sie von Band zu Band immer mehr wachsen und sich verändern. Die Charaktere nehmen, einen für mich sehr schlüssigen, Lauf und entwickeln sich selbst so, wie sie es wollen. Beim Lesen stelle ich mir manchmal vor, wie die Autorin selbst verzweifelt, weil ihre Charaktere so stur sind und ihren eigenen Kopf haben. Aber das macht es so angenehm dieser Reihe zu folgen. Und ja, ich habe schon etwas Panik vor dem Ende, denn da bricht einem dann doch das Herz, wenn sich die Wege von Buchcharakteren und Leser trennen. Ich wäre ja für kleine Zusatzgeschichten, die Geschichten einiger Charaktere näher beleuchtet, dann endet es noch nicht so bald.
Ein unglaublich tolles Leseerlebnis! High-Fantasy, wie ich sie liebe!
Gina1627 am 15.05.2019
Bewertungsnummer: 1212010
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Auch der vierte Teil der Reihe um die Zauberschmiedin Rayka war wieder ein Hochgenuss! Ruth Mühlaus Erzählkunst ist einfach nur genial und ihre unglaublich fantasievolle Vorstellungskraft kann man nur bewundern! Atemlose Spannung, herzzerreißende Szenen und ein Showdown vom Feinsten haben mich nur so durch das Buch suchten lassen!
Rayka ist innerlich zerrissen. Soll sie mit dem Rubin der wahren Liebe Eisenland vor dem Untergang retten, oder gibt sie dem Drang ihres Herzens nach und befreit Targoin aus seinem steinernen Gefängnis? Instinktiv entscheidet sie sich für ihn und ihre Liebe und löst dabei eine Welle des Entsetzens und Fassungslosigkeit aus. Der katastrophale Zusammenbruch ihrer Welt scheint unabdingbar, doch eine winzige und gefährliche Möglichkeit gibt es noch. Nur wenn Viator,der Weltenwanderer, den Feuergott Bael dazu bewegen kann neue Götterjuwelen für Sonne und Mond zu schmieden, haben sie eine Überlebenschance. Niemals hätte Rayka mit dem gerechnet, was dann passiert.
Als Fan der Reihe um die Zauberschmiedin Rayka war Band vier ein Lesemuss für mich. Dank Ruth Mühlaus unglaublich bildgewaltiger und fesselnder Erzählweise hatte ich Kopfkino pur, wurde auf eine sehr emotionale Achterbahnfahrt der Gefühle mitgenommen, von bösen Vorahnungen geplagt, hatte Gänsehaut zwischendurch und habe die ganze Zeit darauf gehofft, das Eisenland und die liebgewonnenen Menschen und Lebewesen gerettet werden können. Durch raffiniert eingebaute kurze Rückblicke kamen sofort wieder die Erinnerungen an die Geschehnisse aus den vorherigen Büchern hoch. Neue interessante Charaktere wurden eingebaut, die die Geschichte noch einmal mehr bereichert haben. Die Machtkämpfe, die Besessenheit und die Hinterhältigkeit zwischen Bael und dem Drachen Schwarzschwinge wurden außerordentlich gut rübergebracht und ich war entsetzt über ihren Egoismus und Eigennutz. Beide sind so eitel, gierig und sehr berechnend. Wirklich zwei faszinierende Fantasygestalten. Ebenso gut gefallen haben mir Bruna und die Geistheilerin. Sie haben durch ihre Handlungen, ihr Engagement und ihre Überredungskünste einen sehr erhabenen Lesemoment bei mir ausgelöst.
Doch am meisten Sorgen habe ich mir die ganze Zeit um Rayka gemacht. Sie kämpft so für ihre Liebe, wird in eine hinterhältige Falle gelockt und manipuliert, muss sich gegen unvorstellbare Gefahren wehren und sorgt für Schockmomente während des Lesens. Die Dramatik bei ihren Erlebnissen löst so ein großes Lesefieber aus.
Nach dem Showdown am Ende der Geschichte fiebere ich schon voller Erwartungsfreude dem finalen Band der Reihe entgegen. In meinem Kopf schwirren noch so viele Fragen, die ich unbedingt beantwortet haben möchte.
Mein Fazit:
Ruth Mühlau konnte mich auch mit „Drachensplitter“ wieder total begeistern und einfangen. Die Geschichte war wie ein Sog und ich habe sie innerhalb eines Tages gelesen. Ich kann diese Reihe der Zauberschmiedin nur jedem ans Herz legen, der High Fantasy Romane liebt. Eine 5 Sterne Bewertung ist hier mehr als verdient.
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