Das "Geheime Deutschland" und der George-Kreis Claus von Stauffenbergs als "georgianischer" Hitler-Attentäter?
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
21.11.2018
Verlag
GRINSeitenzahl
29 (Printausgabe)
Dateigröße
605 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668839380
Doch das Attentat schlug fehl. Der Täter und seine Verschwörer wurden festgenommen und noch in derselben Nacht hingerichtet. Zu diesem Ereignis gibt es zwei Schilderungen: Die einen sagen, Stauffenberg hätte im letzten Moment vor der Erschießung "Es lebe unser heiliges Deutschland!" ausgerufen. Andere behaupten aber, "Es lebe das Geheime Deutschland!" waren seine eigentlichen letzten Worte. Die Antwort darauf ist - aufgrund von mangelnder Zeugenaussagen - wohl kaum zu geben. Aber zu fragen, was das "Geheime Deutschland" denn überhaupt war und welchen Anlass Stauffenberg gehabt haben könnte, seinen letzten Atemzug diesen Worten zu opfern; das scheint evident und einer Untersuchung wert zu sein.
Diese Arbeit möchte sich mit ebendieser Fragestellung beschäftigen: Es soll erforscht werden, was unter dem "Geheimen Deutschland" zu verstehen ist, woher der Begriff stammt und wie Stauffenberg mit diesem Begriff und damit auch dem berühmten Dichter und Phänomen Stefan George in Berührung gekommen ist. Es soll gefragt werden: Welchen Einfluss hatte Stefan George mit seinem Kreis aus Jüngern auf den jungen Claus von Stauffenberg? War es eine Beziehung, die sich rein um das Dichterische drehte oder darüber hinaus auch ins Politische ging? Gab es neben George selbst andere Einflüsse innerhalb des Kreises? Und welche Weltsicht vertrat Stauffenberg in einem solchen Maße, als dass er sein Leben riskierte, um Deutschland von der Grausamkeit Adolf Hitlers zu befreien?" Zusammengefasst: Wenn Claus von Stauffenberg nun wirklich das "Geheime Deutschland" vor seiner Hinrichtung gerufen hat, dann scheint es naheliegend, dass dieser Ausdruck, diese Idee des "Geheimen Deutschlands" mit seiner Motivation zum Widerstand in einem engen Bezug gestanden haben muss. Die Frage kommt auf: Handelte Stauffenberg am Tag des 20. Julis aus gänzlich eigener Antriebskraft? Oder schlummerte in ihm der Geist seines "Meisters" Stefan George und dessen ihn umgebenden Kreis?
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