Die Einsamkeit der Schuldigen - Das Verlies
Die Einsamkeit der Schuldigen Band 1

Die Einsamkeit der Schuldigen - Das Verlies

Thriller

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Beschreibung

Ein eindrucksvolles Thriller-Debüt, einzigartig und mit unverkennbarer Sprache: Scheinbar harmlose Begegnungen führen in den Sog einer unaufhaltsamen Katastrophe, die das Leben sieben einander fremder Menschen unheilvoll miteinander verknüpft. Nienke Jos erweist sich als feinfühlige Schöpferin gläserner Seelen, deren Lebenswege sie mit kompromissloser Stringenz an den Abgrund führt. Der Leser wird mitgerissen in ein Labyrinth aus Faszination und Abscheu. Ein psychologisches Meisterwerk.

Nienke Jos wird 1980 an der niederländischen Grenze geboren. Nach ihrem Abitur wird sie Gymnastiklehrerin, widmet sich dem Mountainbike-Sport. Als Trainerin arbeitet Nienke Jos überwiegend im Ausland, erst 2016 kommt sie nach Deutschland zurück und schreibt innerhalb weniger Monate ihren Debütroman. Jos spielt Klavier und Akkordeon, zeichnet Cartoons und fährt Trialbike. Ihre größte Leidenschaft gilt hohen Geschwindigkeiten beim Rallye- und Motorradfahren. Nienke Jos wohnt mit ihrem Mann in Wiesbaden.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.02.2019

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

508

Maße (L/B/H)

21,1/13,5/4,3 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.02.2019

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

508

Maße (L/B/H)

21,1/13,5/4,3 cm

Gewicht

608 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-2390-1

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Grauenhafte Abgründe

leseratte1310 am 17.02.2020

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Nachdem Junia jahrelang als Mountainbike- Guide unterwegs war, ist sie nun sesshaft geworden. Sie hat sich im Allgäu niedergelassen. Sie trifft den Arzt Thies und arbeitet als Animateurin in einem Hotel. Bald schon will sie ihr eigenes Reich beziehen. Dabei übersieht Junia aber, dass einiges nicht so recht passt. Auf einer Tour mit dem Mountainbike erzählt ihr die Teilnehmerin Ann Beck, dass sie nicht besonders glücklich ist, aber nicht den Mut hat neu anzufangen. Kurz darauf verschwindet diese Frau spurlos. Wurde sie Opfer eines Verbrechens oder ist sie doch noch untergetaucht? Man sucht vergebens nach ihr. Wie kann man auch ahnen, dass sie in einer Waldhütte gefangen ist und Schreckliches erleben muss. Der Wiesbadener Psychiater Theodor Stein möchte seinen Lebensabend mit seiner Frau in Panama verbringen, doch dann verfolgt ihn die mysteriöse Elenor. Doch ihre Geschichte klingt zweifelhaft. Was will sie von ihm? Als er die Wahrheit erkennt, ist es bereits zu spät Es gibt verschiedene Handlungsstränge, die einem von Anfang an das Gefühl geben, dass es zu einer Katastrophe kommt. Es sind nur wenige Personen an dieser Geschichte beteiligt, aber irgendwie sind sie miteinander verknüpft. Sie sind alle durch ihre Vergangenheit geprägt und niemand ist mir wirklich sympathisch. Die Abgründe, welche sich auftun, sind erschreckend. Dabei sind die Charaktere gut gezeichnet und man kann nachvollziehen, warum sie so sind wie sie sind. Niemand ist wirklich unschuldig. Der Moment, als die gefangene Frau aus ihrem Verlies befreit wurde, war sehr emotional. Der Schreibstil ist anspruchsvoll und direkt. Die Spannung ist von Anfang an vorhanden, steigert sich aber immer mehr. Man sollte allerdings nicht zu zart besaitet sein, denn die Schilderungen sind manchmal schon drastisch. Ein packender Psychothriller.

Grauenhafte Abgründe

leseratte1310 am 17.02.2020
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Nachdem Junia jahrelang als Mountainbike- Guide unterwegs war, ist sie nun sesshaft geworden. Sie hat sich im Allgäu niedergelassen. Sie trifft den Arzt Thies und arbeitet als Animateurin in einem Hotel. Bald schon will sie ihr eigenes Reich beziehen. Dabei übersieht Junia aber, dass einiges nicht so recht passt. Auf einer Tour mit dem Mountainbike erzählt ihr die Teilnehmerin Ann Beck, dass sie nicht besonders glücklich ist, aber nicht den Mut hat neu anzufangen. Kurz darauf verschwindet diese Frau spurlos. Wurde sie Opfer eines Verbrechens oder ist sie doch noch untergetaucht? Man sucht vergebens nach ihr. Wie kann man auch ahnen, dass sie in einer Waldhütte gefangen ist und Schreckliches erleben muss. Der Wiesbadener Psychiater Theodor Stein möchte seinen Lebensabend mit seiner Frau in Panama verbringen, doch dann verfolgt ihn die mysteriöse Elenor. Doch ihre Geschichte klingt zweifelhaft. Was will sie von ihm? Als er die Wahrheit erkennt, ist es bereits zu spät Es gibt verschiedene Handlungsstränge, die einem von Anfang an das Gefühl geben, dass es zu einer Katastrophe kommt. Es sind nur wenige Personen an dieser Geschichte beteiligt, aber irgendwie sind sie miteinander verknüpft. Sie sind alle durch ihre Vergangenheit geprägt und niemand ist mir wirklich sympathisch. Die Abgründe, welche sich auftun, sind erschreckend. Dabei sind die Charaktere gut gezeichnet und man kann nachvollziehen, warum sie so sind wie sie sind. Niemand ist wirklich unschuldig. Der Moment, als die gefangene Frau aus ihrem Verlies befreit wurde, war sehr emotional. Der Schreibstil ist anspruchsvoll und direkt. Die Spannung ist von Anfang an vorhanden, steigert sich aber immer mehr. Man sollte allerdings nicht zu zart besaitet sein, denn die Schilderungen sind manchmal schon drastisch. Ein packender Psychothriller.

Der perfekte Titel

World of books and dreams am 24.03.2019

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Nie hätte Junia gedacht, dass sie ausgerechnet bei einer ärztlichen Untersuchung ihren Traummann kennenlernen würde, doch dann kam Thies in ihr Leben. Auch sonst läuft es endlich wieder richtig rund in ihrem Leben, denn nicht nur in der Liebe hat sie Glück, sondern auch im Beruf. Doch dann verschwindet bei einer Mountainbiketour eine Teilnehmerin spurlos. Doch das Geheimnis um ihr Verschwinden hat weit reichende Folgen, die bis zu einem Psychiater in Wiesbaden führen. Meine Meinung Ein Cover, das mich auf den ersten Blick an einen skandinavischen Krimi erinnerte, doch die Handlung findet in Deutschland statt. Schon beim Einstieg wurde mir bewusst, dass diese Geschichte harten Tobak beinhaltet. Doch die Autorin beginnt hier langsam ihre einzelnen Fäden auszulegen. Viele Wechsel der Perspektiven verlangen durchaus Aufmerksamkeit beim Lesen und vor allem zu Beginn hatte ich noch so meine Schwierigkeiten, überhaupt Zusammenhänge zu erkennen. Doch auch nachdem ich dachte, ich hätte einen Überblick oder wüsste nun, woher der Wind weht, drehte die Autorin noch einmal an den Ereignissen. Nach und nach knüpft die Autorin aus den losen Fäden ein großes, logisches Gesamtbild. Genau wie zu Beginn hatte ich auch zwischendurch immer wieder Momente der Verwirrung, die aber dann doch immer wieder aufgeklärt wurden. Der Schreibstil der Autorin lässt sich verständlich und flüssig lesen, doch eines ist sie auch auf jeden Fall: schonungslos. Sie gibt ihren Lesern zwischenzeitlich immer wieder Bilder, die brutal und hart sind, schwache Nerven sollte man da besser nicht haben. Wie ich schon schrieb, arbeitet die Autorin hier mit einigen Perspektivenwechsel, die bei mir dafür sorgten, einen gewissen Abstand zum Geschehen zu halten. Ich blieb, auch durch den personalen Erzähler in dritter Person, der Beobachter. Genau das macht mich hier ein wenig zwiegespalten, zum einen fehlte es mir einen engeren Bezug zu einem der Charaktere zu bekommen, zum anderen war gerade dieser Abstand von Nöten, um nicht zu geschockt zu werden. Dadurch, dass ich hier einige Charaktere beobachten konnte, blieben diese mir auch recht fern. Lediglich zu Junia konnte ich etwas mehr gedankliche Beziehung aufbauen. Doch für die Handlung des Thrillers fand ich das recht passend. Man bekam zu jedem Charakter ein sehr glaubwürdiges Bild und auch wenn mir keiner richtig ans Herz wuchs, kamen mir ihre Beschreibungen doch sehr authentisch vor. Ihre Handlungen waren nachvollziehbar, teilweise erschreckend und beängstigend. Gerade die Rolle der Ann Beck hat mich dann auf eine bestimmte Weise wieder berühren können. Mein Fazit Ein Thriller, der teilweise schockiert und auch Momente hat, die mich berührt haben. Immer wenn ich dachte, ich hätte die Geschichte und den Plot endlich durchschaut, gab es wieder eine Wendung. Dabei besticht die Geschichte nicht unbedingt mit permanenter Action oder hohem Tempo, sondern eher durch den psychologischen Aufbau der Charaktere. Trotzdem weiß die Autorin, wie sie ihre Leser mit Schockmomenten packen kann und lässt mich auch jetzt noch über ihre Geschichte nachdenken. Anders in der Umsetzung, aber gerade durch dieses Ungewöhnliche sehr lesenswert.

Der perfekte Titel

World of books and dreams am 24.03.2019
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Nie hätte Junia gedacht, dass sie ausgerechnet bei einer ärztlichen Untersuchung ihren Traummann kennenlernen würde, doch dann kam Thies in ihr Leben. Auch sonst läuft es endlich wieder richtig rund in ihrem Leben, denn nicht nur in der Liebe hat sie Glück, sondern auch im Beruf. Doch dann verschwindet bei einer Mountainbiketour eine Teilnehmerin spurlos. Doch das Geheimnis um ihr Verschwinden hat weit reichende Folgen, die bis zu einem Psychiater in Wiesbaden führen. Meine Meinung Ein Cover, das mich auf den ersten Blick an einen skandinavischen Krimi erinnerte, doch die Handlung findet in Deutschland statt. Schon beim Einstieg wurde mir bewusst, dass diese Geschichte harten Tobak beinhaltet. Doch die Autorin beginnt hier langsam ihre einzelnen Fäden auszulegen. Viele Wechsel der Perspektiven verlangen durchaus Aufmerksamkeit beim Lesen und vor allem zu Beginn hatte ich noch so meine Schwierigkeiten, überhaupt Zusammenhänge zu erkennen. Doch auch nachdem ich dachte, ich hätte einen Überblick oder wüsste nun, woher der Wind weht, drehte die Autorin noch einmal an den Ereignissen. Nach und nach knüpft die Autorin aus den losen Fäden ein großes, logisches Gesamtbild. Genau wie zu Beginn hatte ich auch zwischendurch immer wieder Momente der Verwirrung, die aber dann doch immer wieder aufgeklärt wurden. Der Schreibstil der Autorin lässt sich verständlich und flüssig lesen, doch eines ist sie auch auf jeden Fall: schonungslos. Sie gibt ihren Lesern zwischenzeitlich immer wieder Bilder, die brutal und hart sind, schwache Nerven sollte man da besser nicht haben. Wie ich schon schrieb, arbeitet die Autorin hier mit einigen Perspektivenwechsel, die bei mir dafür sorgten, einen gewissen Abstand zum Geschehen zu halten. Ich blieb, auch durch den personalen Erzähler in dritter Person, der Beobachter. Genau das macht mich hier ein wenig zwiegespalten, zum einen fehlte es mir einen engeren Bezug zu einem der Charaktere zu bekommen, zum anderen war gerade dieser Abstand von Nöten, um nicht zu geschockt zu werden. Dadurch, dass ich hier einige Charaktere beobachten konnte, blieben diese mir auch recht fern. Lediglich zu Junia konnte ich etwas mehr gedankliche Beziehung aufbauen. Doch für die Handlung des Thrillers fand ich das recht passend. Man bekam zu jedem Charakter ein sehr glaubwürdiges Bild und auch wenn mir keiner richtig ans Herz wuchs, kamen mir ihre Beschreibungen doch sehr authentisch vor. Ihre Handlungen waren nachvollziehbar, teilweise erschreckend und beängstigend. Gerade die Rolle der Ann Beck hat mich dann auf eine bestimmte Weise wieder berühren können. Mein Fazit Ein Thriller, der teilweise schockiert und auch Momente hat, die mich berührt haben. Immer wenn ich dachte, ich hätte die Geschichte und den Plot endlich durchschaut, gab es wieder eine Wendung. Dabei besticht die Geschichte nicht unbedingt mit permanenter Action oder hohem Tempo, sondern eher durch den psychologischen Aufbau der Charaktere. Trotzdem weiß die Autorin, wie sie ihre Leser mit Schockmomenten packen kann und lässt mich auch jetzt noch über ihre Geschichte nachdenken. Anders in der Umsetzung, aber gerade durch dieses Ungewöhnliche sehr lesenswert.

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3/5

Spannend - aber hart an der Grenze

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Das Verlies" ist ein sehr spannender Thriller: die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht verschiedener Personen erzählt und man versteht erst ganz zum Schluss, wer hier wie zusammengehört und wer der Täter ist. Diese Erzählweise hat mir sehr gut gefallen. Die sehr detaillierten Schilderungen der extremen sexuellen Gewalthandlungen, die der Täter sich zunächst ausmalt und später seinen Opfern - unter anderem einer 16 jährigen - gegenüber auch ausübt, fand ich jedoch verstörend, zumal immer wieder beschrieben wird, wie sehr den Täter seine eigene Gewalt erregt.
3/5

Spannend - aber hart an der Grenze

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Das Verlies" ist ein sehr spannender Thriller: die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht verschiedener Personen erzählt und man versteht erst ganz zum Schluss, wer hier wie zusammengehört und wer der Täter ist. Diese Erzählweise hat mir sehr gut gefallen. Die sehr detaillierten Schilderungen der extremen sexuellen Gewalthandlungen, die der Täter sich zunächst ausmalt und später seinen Opfern - unter anderem einer 16 jährigen - gegenüber auch ausübt, fand ich jedoch verstörend, zumal immer wieder beschrieben wird, wie sehr den Täter seine eigene Gewalt erregt.

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Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieser Thriller führt das Schicksal von sieben Menschen auf perfide und vor allem sehr überraschend konstruierte Weise zusammen. Es geht tief in die Abgründe der Menschen, und es lässt einen sprachlos zurück. Nichts für schwache Nerven.
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