Produktbild: Das wiedergeborene Kind

Das wiedergeborene Kind

5

10,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.10.2019

Verlag

Twentysix Crime

Seitenzahl

204

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/1,5 cm

Gewicht

283 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7407-4997-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.10.2019

Verlag

Twentysix Crime

Seitenzahl

204

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/1,5 cm

Gewicht

283 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7407-4997-2

Herstelleradresse


Email: info@bod.de

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  • Bewertung

    5/5

    02.06.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Kein leichter Lesestoff- macht sehr nachdenklich

    Bei „ Das wiedergeborene Kind“ von Martina Siems- Dahle handelt es sich um einen psychologischen Gesellschaftsroman. Klappentext übernommen: Religionen dienen nach Karl Jaspers als Angst-Quelle und Ursachen von Erkrankungen wie Psychosen, multiplen Persönlichkeitsstörungen (wie Schizophrenie) und Neurosen. Wie schwer sich Glaubensgemeinschaften und Kirchen damit tun, ihre Übergriffigkeit auf Körper und Seelen von Kindern zu verarbeiten und sich dafür zu entschuldigen, können wir ständig in den Medien mitverfolgen. Zum Inhalt: Freitag vor Pfingsten 2010 - Julia (55) widerfährt etwas Ungeheuerliches: Ein medizinischer Eingriff katapultiert sie zurück in ihre dunkelste Zeit und weckt die terrorisierende Stimme in ihrem Kopf, achtzehn Jahre, nachdem Julia die Psychiatrie als gesunder Mensch verlassen durfte. Die Stimme peinigt sie wieder mit quälenden Befehlen, beruft sich dabei auf die Wahrhaftigkeit der Bibel, wie einst Julias religiös fanatischer Vater. Ausgerechnet am Abend dieses Tages steht die fünfjährige Lucia in Julias Wohnung. Der Befehl der Stimme ist eindeutig. Am Anfang der Geschichte befindet sich eine Personenliste. Die Protagonisten werden hier kurz vorgestellt und für mich, da ich immer Schwierigkeiten habe mir Namen zu merken, war diese Liste sehr hilfreich. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte lässt sich sehr flüssig lesen. Die Autorin hat hier ein sehr ernstes Thema in einen fiktiven psychologischen Gesellschaftsroman eingearbeitet. Die Protagonisten werden sehr tief und authentisch beschrieben. Als Leser kann man sich gut in sie hineinversetzen und lernt sie im Laufe der Geschichte sehr gut kennen und verstehen. Gerade Julias Schicksal hat mich sehr mitgenommen. Das Buch hat mich zwar nicht von der ersten Seite an gefesselt, aber ich bin sehr froh, dass ich weitergelesen habe. Nach circa 40 Seiten konnte ich dieses Buch kaum mehr aus der Hand legen, so interessant war es, mehr über die Protagonisten zu erfahren. Der Plot ist sehr interessant, lässt den Leser nachdenklich zurück und ich „musste“ die Vorkommnisse in dieser Geschichte erst einmal verarbeiten. Kein leichter Lesestoff !!! Ich empfehle dieses Buch weiter.

  • Claudia R.

    aus Berlin

    5/5

    25.05.2019

    Buch (Taschenbuch)

    spannend und emotionale Geschichte

    Klappentext: Religionen dienen nach Karl Jaspers als Angst-Quelle und Ursachen von Erkrankungen wie Psychosen, multiplen Persönlichkeitsstörungen (wie Schizophrenie) und Neurosen. Wie schwer sich Glaubensgemeinschaften und Kirchen damit tun, ihre Übergriffigkeit auf Körper und Seelen von Kindern zu verarbeiten und sich dafür zu entschuldigen, können wir ständig in den Medien mitverfolgen. Freitag vor Pfingsten 2010 - Julia (55) widerfährt etwas Ungeheuerliches: Ein medizinischer Eingriff katapultiert sie zurück in ihre dunkelste Zeit und weckt die terrorisierende Stimme in ihrem Kopf, achtzehn Jahre, nachdem Julia die Psychiatrie als gesunder Mensch verlassen durfte. Die Stimme peinigt sie wieder mit quälenden Befehlen, beruft sich dabei auf die Wahrhaftigkeit der Bibel, wie einst Julias religiös fanatischer Vater. Ausgerechnet am Abend dieses Tages steht die fünfjährige Lucia in Julias Wohnung. Der Befehl der Stimme ist eindeutig. Cover: Der Hintergrund ist schwarz. Der Titel in rot geschrieben. Im unteren Teil des Covers sieht man einen Raum mit einer dunkelroten Wand an dieser hängt ein gelbes Kreuz. Auf der einen Seite davon steht ein weißes Stuhl und auf der anderen Seite ein schwarzer Stuhl. Alles ist sehr schlicht gehalten. Auf den ersten Blick wirkt es sehr einfach, aber es steckt viel mehr und vor allem sehr viel an Bedeutung dahinter. Auf welchem Stuhl möchte man wohl lieber Platz nehmen, dem Schwarzen oder dem Weißen ... Meinung: Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Sehr gut hat mir gefallen, dass es zu Beginn eine Legende mit den handelnden Personen gibt. So kann man immer mal wieder nachschauen, wenn man nicht mehr genau weiß, wer wohin gehört. Dies hat mir sehr gut geholfen den Überblick zu behalten und schnell in die Geschichte zu finden. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und man erfährt von Beginn sehr viel über die einzelnen Personen, auch wenn man nicht gleich die Zusammenhänge erfassen kann, aber diese klären sich nach und nach. Julia hat eine bewegende Vergangenheit und wird von dieser eingeholt. Julias Emotionen und Ängste werden gut transportiert. Die Autoren schafft es ein sensibles und emotionales Thema mit dem richtigen Feingefühl anzugehen. Mir hat diese Geschichte sehr gut gefallen. Es stecken viele Emotionen, das Thema Leben, Glaube und Liebe in diesem Buch. Für mich: sehr gut gelungen und eindeutig eine Leseempfehlung.

  • Claudia R.

    aus Berlin

    5/5

    25.05.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Der Schreibstil ist sehr…

    Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Sehr gut hat mir gefallen, dass es zu Beginn eine Legende mit den handelnden Personen gibt. So kann man immer mal wieder nachschauen, wenn man nicht mehr genau weiß, wer wohin gehört. Dies hat mir sehr gut geholfen den Überblick zu behalten und schnell in die Geschichte zu finden. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und man erfährt von Beginn sehr viel über die einzelnen Personen, auch wenn man nicht gleich die Zusammenhänge erfassen kann, aber diese klären sich nach und nach. Julia hat eine bewegende Vergangenheit und wird von dieser eingeholt. Julias Emotionen und Ängste werden gut transportiert. Die Autoren schafft es ein sensibles und emotionales Thema mit dem richtigen Feingefühl anzugehen. Mir hat diese Geschichte sehr gut gefallen. Es stecken viele Emotionen, das Thema Leben, Glaube und Liebe in diesem Buch. Für mich: sehr gut gelungen und eindeutig eine Leseempfehlung.

  • rewareni

    aus wien

    4/5

    02.06.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Höre auf Gottes Wort

    Ein kleiner medizinischer Eingriff beim Frauenarzt, hat für Julia ungeahnte Folgen. Nach einem schrecklichen Erlebnis in ihrer Jugend und nach einem jahrelangen Aufenthalt in der Psychiatrie, holen sie die Schatten der Vergangenheit wieder ein. Es ist die verhasste Stimme in ihr, die ihr befiehlt Dinge zu tun, die sie eigentlich nicht will. Immer tiefer dringt diese in ihr ein und auch die Stimme ihres bereits toten Vaters, der ihr gnadenlos immer wieder aufgezeigt hat, was passiert, wenn man sich nicht an die Bibel und Gottes Worte hält, quälen Julia so sehr, dass die Situation eskaliert, als die kleine 5 jährige Nachbarstochter Lucia plötzlich vor ihr steht. ,, Das wiedergeborene Kind´´ von Martina E. Siems- Dahle lässt den Leser in ihrem Roman an einer berührenden und furchtbaren Geschichte teilhaben. Sie beschreibt in manchmal sehr verstörenden Bildern das Leben von Julia, die seit ihrer Kindheit an mit den fanatischen und auch brutalen Methoden des gottesfürchtigen Vaters leben musste. Bereits das Cover mit dem weißen und dem schwarzen Stuhl in deren Mitte ein Kreuz hängt zeigt die Widersprüchlichkeit auf, wie weit man im Namen Gottes handeln darf. Der Vater wird von der Autorin als extrem gottesfürchtig beschrieben, wo dieser aber keine Grenzen kennt und in seinem religiösen Wahn, Julia für alles verantwortlich macht, was mit ihr passiert ist. Dass diese körperlichen und auch seelischen Quälereien aus seiner Tochter einen neurotischen, sich selbst verletzenden und geistig kranken Menschen gemacht hat, hat die Autorin sehr gut beschrieben. Es war als Leser erschütternd zu lesen, wie diese Stimmen Einfluss auf Julia genommen haben und welche Auswirkungen ihr stummer Hilfeschrei auf sich selbst gehabt hat. In dem Haus wo Julia lebt gibt es noch viele Mitbewohner, die in einem Glossar zu Beginn vorgestellt werden. Jeder hat mit seinen eigenen Problemen zu kämpfen, sei es mit Einsamkeit, verletztem Stolz oder Drogenabhängigkeit. Die kurzen Kapiteln wechseln ständig mit den verschiedenen Hausbewohnern ab, wo manche Geschichten, nicht unbedingt mit der von Julia zusammen hängen. Die Autorin lässt dabei auch immer wieder den Leser hinter die jeweiligen Türen blicken, wo mancher zwar hört, dass in der Nachbarwohnung etwas nicht stimmt, aber jeder mit sich selbst und seinen großen und kleinen Sorgen beschäftigt ist. Der Roman ist sicher keine leichte Kost und auf drastische Art und Weise wird hier aufgezeigt, wie religiöser Wahn, geistig und körperlich, einen Menschen schaden kann.

  • Bewertung

    1/5

    15.08.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Ohne Worte...

    Ein psychologischer Gesellschaftsroman soll dieses Buch sein... Kann ich so nicht bestätigen. Vielmehr scheint das Buch indirekt dafür da zu sein, Kritik an der Kirche und den Religionen zu üben. Die Erzählung um Julia wird gerade anfangs vermehrt immer wieder durchbrochen von parallel ablaufenden Geschehnissen bei ihren Nachbarn im 6-Parteien-Haus. Allerdings braucht es gar nicht alle diese Stränge für den Zusammenhang. Ohnehin fand ich keinen Zugang zu den Charakteren. Sie waren arg sonderbar und nicht mal als überzeichnete Gesellschaftsteilnehmer zu sehen. Es ist anstrengend, dem Text zu folgen. Immer wieder gibt es innere Dialoge von Julia und Verse aus der Bibel und Evangelien, die den Lesefluss stören. Auch die Sprünge in die Vergangenheit der Personen sind nicht immer direkt auf den ersten Blick erkennbar. Von Sogwirkung oder Spannung habe ich in dem Buch nichts gefunden. Vielmehr habe ich mich hindurch Buch gequält. Aber auch das Ende hat nicht entschädigt.

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