Napoleon an der Brücke von Arcole. Ein revolutionäres Feldherrenporträt
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
22.11.2018
Verlag
GRINSeitenzahl
16 (Printausgabe)
Dateigröße
1604 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668841222
Wie der Titel meiner Arbeit bereits besagt, werde ich meinen Fokus auf Gros' neuen, man kann schon sagen, revolutionären Porträttyp eines Feldherren legen. Dazu werde ich mich mit den Aspekten der Funktion der Verkörperung eines idealen Feldherrn Frankreichs durch Napoleon Bonaparte und der napoleonischen Propaganda durch Gros' Kunstwerk auseinandersetzen. Im ersten Teil meiner Arbeit wird der bisherige Forschungsstand zum Gemälde kurz vorgestellt. Die Schwerpunkte der Forschung werden hier benannt. Im zweiten Teil folgen eine Bildbeschreibung und eine dazugehörige Analyse. Hierbei wird vor allem untersucht, wie Napoleon Bonaparte dargestellt und charakterisiert wurde. Die Idealisierung Bonapartes soll hier verdeutlicht werden. Im dritten Teil wird das Werk von Gros mit einem Feldherrenporträt aus der Zeit vor der Französischen Revolution verglichen. Das Vergleichswerk wird das Porträt des Charles-Auguste de Goyon de Matignon, Comte de Gacé von dem französischen Hofmaler Hyacinthe Rigaud (1659 - 1743) aus dem Jahr 1691 sein. Anhand dieses Vergleichs soll die Entwicklung der französischen Historien- und Porträtmalerei veranschaulicht werden. Im vierten und letzten Teil möchte ich rekonstruieren, inwieweit Gros' Bild mit einer von der Tradition abgewandten Darstellungsweise des Feldherrn als ein effektives Propagandamittel um das Jahr 1800 fungierte. Vorab ist zu erwähnen, dass es bereits vor der öffentlichen Ausstellung des Gemäldes im Salon von 1801 Druckgraphiken mit Gros' Bild von General Bonaparte gab, die weit verbreitet wurden. Im Fazit fasse ich meine Untersuchungen zu einem Ergebnis zusammen.
Die Arbeit soll beantworten, warum Bonaparte an der Brücke von Arcole nicht nur bezüglich der neuartigen Darstellungsweise, sondern auch im Bezug auf die historischen Begebenheiten ein revolutionäres Feldherrenporträt ist.
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