Produktbild: Die Gamswirtin

Die Gamswirtin Für Gott und Vaterland

10

24,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.12.2018

Verlag

Buchschmiede

Seitenzahl

276

Maße (L/B/H)

19,5/12,3/2,5 cm

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-99070-854-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.12.2018

Verlag

Buchschmiede

Seitenzahl

276

Maße (L/B/H)

19,5/12,3/2,5 cm

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-99070-854-5

Herstelleradresse

Buchschmiede von Dataform Media GmbH
Julius Raab Straße 8
2203 Großebersdorf
Österreich
Email: info@buchschmiede.at
Url: www.buchschmiede.at
Telephone: +43 2245 32620

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  • Hermann Buchauer

    5/5

    19.06.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein faszinierendes Buch über das Tiroler Leben im 18. und 19. Jahrhundert

    In diesem Buch wird in beeindruckender Weise das Leben von Ursula, aus sehr einfachen Verhältnissen stammend und ihr Leben als Gamswirtin geschildert. Immer wieder findet man geschichtliche Querverweise, die das Buch zu einer sehr kurzweiligen und spannenden Lektüre machen.

  • Bewertung

    aus Deutsch-Wagram

    5/5

    17.02.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Historischer Roman mit Gegenwartsbezug

    Wer Matrei und Umgebung kennt, sollte diese phantastische Reise ins 18. Jahrhundert unbedingt erleben. Man erkennt die Orte der Gegenwart in einer Zeit, als Strom & Co. noch in weiter Ferne lagen und man zu Fuß durch das Pustertal nach Graz ging. Wer die Gegend nicht kennt, kann nebenbei Google Earth öffnen und mitschauen. Mit ihrer bildlichen Sprache hat diese Geschichte bei mir von glücklichem Lachen bis zu wässrigen Augen viele Emotionen ausgelöst und auch einiges aus der Tiroler Vergangenheit erklärt. Die alte Sprache ist in verständliche Schreibweise gebracht und für Tiroler kein Problem. Alle anderen können in den Fußnoten Erklärungen finden. Ich bin froh es gelesen zu haben.

  • Belis

    4/5

    27.03.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lebensgeschichte voll Höhen und Tiefen

    Die Erzählung von Maria Buol über die Gamswirtin von Matrei aus dem Jahre1909 hat Georg H. Knoflach nachbearbeitet. Der ursprüngliche Schreibstil wurde im Großen und Ganzen beibehalten. Erläuternde Notizen erleichtern das Verstehen alter Dialektformen und Gebräuche. Die daraus entstehende Mischung aus altem Sprachgebrauch und zeitgemäßer Erzählung ist anfangs gewöhnungsbedürftig. Ich musste mich erst einlesen. Zum besseren Verständnis der zurückgelegten Entfernungen und einfacheren Orientierung der Reiserouten hätte ich mir eine passende Karte gewünscht. Das bewegte Leben der Ursula Knoflach, bereits als zehnjähriges Mädchen wurde die Urschel in Dienst gegeben, wird in zeitlich korrekter Abfolge unter Einbeziehung der herrschenden politischen Lage dargestellt. Besonderes die harten Lebensumstände der Bevölkerung, vorherrschende Standesunterschiede und der tief verwurzelte Glaube an Gott sprechen aus der Erzählung. Schicksalsschläge und Nöte aber auch Hoffnung und Glück formen die Frau Ursula zu einer reifen Persönlichkeit. Durch Fleiß, Gebet und hartnäckig angebotene Liebe erlangt die Gamswirtin zum Beispiel den ihr wichtigen Segen des Schwiegervaters. Das Buch bietet interessante Einblicke in vergangene Zeiten. Lässt sich nach einigen Kapiteln gut lesen und ist durchaus unterhaltsam. Die Spannung finde ich eher flach gehalten, meines Erachtens liegt der Fokus mehr in Informationen. Das Thema Napoleon, Andreas Hofer und der Freiheitskampf wird angeschnitten, allerdings hatte ich laut Inhaltsangabe mehr darüber erwartet. Insgesamt vergebe ich 3,5 Sterne für die Neubearbeitung der Gamswirtin.

  • Bewertung

    aus Mertesheim

    4/5

    27.03.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein hartes Leben

    Die Gamswirtin erzählt die Geschichte von Ursula Knoflach, die im 17. Jahrhundert im Wipptal in Tirol, gelebt hat. Sie gehört zu den Vorfahren des Autors Georg H. Knoflach, der die Geschichte neu bearbeitet hat. Ursula, im Dialekt Urschel genannt, wird als Tochter eines armen Bauern geboren. Mit 10 Jahren tritt sie erstmals ihren Dienst bei dem Muchnerbauern, als Magd an. Sie gilt als fleißig und ist sehr beliebt. Als sie mit 20 Jahren den Gamswirt Johann Knoflach kennen lernt, beginnt für sie eine harte Zeit, denn mit der Heirat ist der Schwiegervater so gar nicht einverstanden. Dennoch bleibt sie immer freundlich und fleißig. Sie durchlebt den Napoleonischen Krieg und verliert ihren Mann. Ich muß zugeben am Anfang habe ich mich mit dem Dialekt etwas schwer getan. Zur Erleichterung gibt es aber die Fußnoten. Am Ende kann man in einem Personenverzeichnis die genauen Daten der genannten Personen in diesem Roman nachlesen. Das Cover mit seiner Frakturschrift und dem Amulett, mit einer Zeichnung von Ursula Knoflach, paßt hervorragend zu diesem Historischen Roman. Der Einblick in die sehr harten Seiten des damaligen Lebens, haben mich sehr beeindruckt. Urschel ist eine starke Frau und sehr sympathisch. Ich empfehle dieses Buch gerne weiter.

  • Gertie G.

    aus Wien

    4/5

    17.03.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein hartes Frauenleben im 18./19. Jahrhundert

    Dieser historische Roman stammt ursprünglich aus der Feder von Maria Buol, die ihn vor rund 100 Jahren geschrieben hat. Georg H. Knoflach, Nachfahre der Ursula Knoflach hat diese Familiengeschichte behutsam modernisiert. Mit dieser Familiengeschichte tauchen wir ins 18. Jahrhundert ein. Schauplatz ist das Wipptal in Tirol. Wir begleiten die kleine Ursula, lange Zeit „Urschel“ genannt, auf ihrem harten Lebensweg. Bereits als 10-jährige wird sie, die älteste Tochter eines armen Bauern „in den Dienst“ geschickt. Eine damals übliche Vorgehensweise um einen Esser loszusein und gleichzeitig einen Zusatzverdienst zu haben. Glücklicherweise sind Urschels Dienstherren keine Tyrannen, die sie quälen und schlagen. Auch vor sexuellen Übergriffen bleiben ihr erspart, was leider damals nicht selbstverständlich war. Als sie den Johann Knoflach, Sohn den Sohn des Gamswirts heiratet, scheint es das Schicksal nicht ganz so gut mit ihr meinen, denn Johann hat seine Urschel gegen den Willen des Vaters geheiratet.... Meine Meinung: Mit hat dieser biografische Roman sehr gut gefallen. Es dokumentiert anschaulich das Leben der Frauen in der Zeit des Spätbarocks und der Aufklärung. Die strengen Regeln der Katholischen Kirche, zusammengefasst und den „3 K“ (Kirche, Küche & Kinder) bestimmen den Alltag der Frauen. Die Männer haben es zu jener Zeit ein wenig leichter, sind aber ebenfalls der Religion und den Traditionen verpflichtet. Die Stände heiraten fast immer unter sich: Bauern Bauerntöchter und Bürgerliche ihresgleichen. Damit soll der Besitzstand gewahrt bleiben. So gesehen, ist die Ehe zwischen der Kleinbauerntochter Ursula und dem Gasthofsohn, dessen Vorfahren nach der Türkenbelagerung 1683 nobilitiert wurden, ein ordentlicher Tabubruch. Ursula hat kein Vermögen. Das bekommt sie durch die Launen ihres Schwiegervaters zu spüren. Allerdings scheint der Gasthof, der in Matrei am Brenner (also auf der Nord-Süd-Verbindung) liegt, zu florieren. Erst die Napoleonischen Kriege u.a. von 1809, die Einquartierung von Verwundeten im Bürgerspital und der Tod ihres Mannes, lassen die Gäste weniger werden. Der Niedergang des Gamswirts scheint damit zu beginnen. Hier muss ich ein wenig Kritik üben: Dem Klappentext entsprechend, habe ich mehr Informationen über Truppenbewegungen und/oder das Auftreten von Andreas Hofer erwartet. „Zudem künden Leid und Elend der durchziehenden Soldaten von der Tragödie der nahen Koalitionskriege. Darauf hin rüsten sich die Tiroler zum Freiheitskampf gegen die Eindringlinge.“ Diese kriegerische Zeit wird leider nicht so ausführlich behandelt wie die Kindheit von Ursula, die doch recht detailliert beschrieben wird. Das liegt aber vielleicht daran, dass Maria Buol ihre persönliche und weibliche Sicht auf diese Jahre hat. Hier hätte ich mir, weil die ursprüngliche Fassung des Romanes ja nur unwesentlich verändert worden ist, entweder einen anderen Klappentext oder eine Erläuterung gewünscht. Aber, das ist wohl meine persönliche Ansicht. Gut gefällt mir, dass der Text nur sehr behutsam modernisiert worden ist. Einige antiquierte Begriffe sind mittels Fußnoten erklärt. Sowohl die Dialektpassagen als auch der antiquierte Schreibstil passen sehr gut. Insgesamt ist die Aufbereitung in sich stimmig. Dazu passt auch das Cover in diesem Farbton mit dem Porträt der Ursula Knoflach als Medaillon und dem Titel in Frakturschrift. Fazit: Ein historischer Familienroman, der das schwere Leben der Frauen im 18./19. Jahrhundert authentisch darstellt. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.

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