Gewalt in der Schule. Ansätze und Ideen zur Gewaltprävention
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
04.01.2019
Verlag
GRINSeitenzahl
16 (Printausgabe)
Dateigröße
528 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668859678
die Gewalt an deutschen Schulen im Zeitverlauf, "insbesondere seit den 70er Jahren" (Holtappels/Heitmeyer/Melzer/ Tillmann 2004: 18), massiv zugenommen hat und dramatische Ausmaße erreicht habe.
Es wird von Vandalismus, Erpressung, Bedrohung, Waffenbesitz usw. berichtet, so dass der Eindruck entsteht, dass "sich die Situation langsam den aus den Vereinigten Staaten bekannten Zuständen annähern würde" (Fuchs/Lamnek/Luedtke 1996: 27). Bei dem Gedanken an diese Thematik tauchen heute vor dem geistigen Auge Bilder auf "von misshandelten Schülern, geschlagenen Lehrern, [...] Bilder von immer jünger werdenden Schülern, die zunehmend brutaler und enthemmter sind" (ebd., 1). Besonders seit Beginn der 90er Jahre ist das soziale Problem "Gewalt in der Schule" in den Blick der Wissenschaften, vor allem von Seiten der Soziologie sowie der Kriminologie, geraten.
Laut Meier gibt es in der Wissenschaft einen weitgehend vorherrschenden Konsens, dass von einer massiven Zunahme der Gewalt an Schulen "auf breiter Front" nicht gesprochen werden kann. "Einer leichten Zunahme körperlicher Gewalt steht ein deutlicher Anstieg verbaler und psychischer Aggressionen gegenüber" (ebd., 172). Es liegen keine wissenschaftlich abgesicherten Hinweise darauf vor, dass bei der Mehrheit der Schüler eine Zunahme der Gewalt feststellbar ist. Eher deuten viele Befunde darauf hin, dass bei einer kleinen Minderheit der Kinder und Jugendlichen eine Verschärfung der Intensität von Gewalthandlung vorliegt.
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