Über Macht und Schrift in der Erzählung 'In der Strafkolonie' von Franz Kafka Überlegungen zu einer Sprachkolonie
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
10.01.2019
Verlag
GRINSeitenzahl
20 (Printausgabe)
Dateigröße
728 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668862784
Ferner wird die verlorengehende Macht des Offiziers aufgezeigt und es wird erklärt, warum die Ablehnung des Reisenden auf das System in der Strafkolonie der Wendepunkt der Erzählung ist. Zudem beschreibe ich, warum das Verfahren in der Strafkolonie inhuman und nicht dem Grundrecht der modernen Zivilisation entsprechend ist. Zum Ende dieser Arbeit wird der Tod durch die Macht untersucht und gezeigt, warum die Maschine sich bei ihrer letzten Handlung selbst auflöst.
Eine entscheidende Rolle bei der Folterung der Verurteilten in der Strafkolonie spielt die Schrift. Diese wird dem Delinquenten in den Körper gestochen, um seine Straftaten zu ahnden. Dabei wirkt die Schrift mit ihren zahlreichen Verzierungen ästhetisch und mächtig. Die Teile des Apparates, der eine Tötungsmaschine ist, werden mit volkstümlichen Bezeichnungen beschrieben, um den Schrecken vor ihm zu nehmen. Außerdem wird erörtert, warum die Schrift, die dem Delinquenten in den Körper gestochen wird, ästhetisch ist. Erst durch die zahlreichen Verzierungen, also das ästhetische an der Schrift, wird der Delinquent gequält und letztendlich umgebracht.
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