Eine gute Bluesplatte ist "Roads that cross", der Erstling der Serbin Katarina Pejak bei Ruf Records, in jedem Fall. Allerdings fehlt mir persönlich in ihrer durchaus schön klingenden Stimme, das Besondere, das Charakteristische, das Spezielle, das Unverwechselbare, das mich auf Anhieb anfixt.
Nichts desto trotz bietet die mittlerweile in Nashville/Tennessee lebende Sängerin und Pianistin solide Bluesmusik mit Country- und Jazzeinflüssen, wie man sie sich gerne bei einem Drink in einer gemütlichen Bar, oder einem Honky-Tonk in ihrem Wohnort, oder sonst wo auf der Welt anhören möchte.
Der schöne Titeltrack "Roads that cross", "Moonlight Rider", mit seinen coolen Bluesriffs, und das rockigere "Chasing Summer" sind die drei Nummern des Albums die mir am besten gefallen.
Sie ist gemeinsam mit Ally Venable und Ina Forsman eine der Protagonistinnen auf der diesjährigen Blues Caravan-Tour von Ruf Records und ich bin mal gespannt auf ihre Liveperformance auf deutschen Bühnen und ob sie es damit schafft mich mehr für sie zu begeistern. Katarina Pejak ist auf jeden Fall eine Künstlerin die ich im Auge behalten werde …!
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