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Mühlenbach Eine Jugendheimgeschichte

3

7,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.02.2019

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

196

Maße (L/B/H)

19/12/1,3 cm

Gewicht

214 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7481-9270-1

Beschreibung

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.02.2019

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

196

Maße (L/B/H)

19/12/1,3 cm

Gewicht

214 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7481-9270-1

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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Schwerer Start

Bewertung aus Lichtenstein am 05.06.2019

Bewertungsnummer: 1217809

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein sehr beeindruckender Bericht über das damalige Leben von Schifferfamilien im Nachkriegsdeutschland, insbesondere der Kinder, und ihr oft einsames Leben in Jugendheimen. Mich hat manches sehr betroffen gemacht, obwohl ich teilweise eigentlich noch schlimmere Erlebnisse erwartet hatte, die es zum Glück nicht gab. Allein die Tatsache, dass der junge Protagonist Bodo von seinen Eltern noch Anfang der Fünfziger nicht in die Schule geschickt wurde, finde ich unverständlich. Einiges ist unglaublich, aber interessant zu erfahren. Hut ab, dass aus dem schüchternen, unsicheren und ungebildeten Jungen trotz aller Schwierigkeiten, dank seiner Intelligenz und seines Fleißes, noch etwas geworden ist. Das hätte nicht jeder geschafft. Viele wären auf die schiefe Bahn geraten mit so einer Vergangenheit. Ein lesenswertes, unterhaltsames Buch, das oft staunen lässt.

Schwerer Start

Bewertung aus Lichtenstein am 05.06.2019
Bewertungsnummer: 1217809
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein sehr beeindruckender Bericht über das damalige Leben von Schifferfamilien im Nachkriegsdeutschland, insbesondere der Kinder, und ihr oft einsames Leben in Jugendheimen. Mich hat manches sehr betroffen gemacht, obwohl ich teilweise eigentlich noch schlimmere Erlebnisse erwartet hatte, die es zum Glück nicht gab. Allein die Tatsache, dass der junge Protagonist Bodo von seinen Eltern noch Anfang der Fünfziger nicht in die Schule geschickt wurde, finde ich unverständlich. Einiges ist unglaublich, aber interessant zu erfahren. Hut ab, dass aus dem schüchternen, unsicheren und ungebildeten Jungen trotz aller Schwierigkeiten, dank seiner Intelligenz und seines Fleißes, noch etwas geworden ist. Das hätte nicht jeder geschafft. Viele wären auf die schiefe Bahn geraten mit so einer Vergangenheit. Ein lesenswertes, unterhaltsames Buch, das oft staunen lässt.

Erinnerungen an die Jugend-Heim-Zeit

liesmal aus Wilhelmshaven am 20.06.2019

Bewertungsnummer: 1222065

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Bodo ist der Sohn einer Schifferfamilie und kurz nach dem Ende des 2. Weltkrieges geboren. Mit sechs Jahren hatte er sich so sehr darauf gefreut, in die Schule zu kommen. Aber seine Eltern ließen ihn nicht gehen. So hatte er kaum Kontakte zu anderen Kindern. Als er 13 war, war er seinen Eltern auf dem Schiff inzwischen eine große Hilfe geworden. Doch dann wurde er von jetzt auf gleich abgeholt und in ein Jugendheim gebracht. Dort konnte er zwar endlich die Schule besuchen, aber das Leben im Jugendheim war natürlich ein ganz anderes und er musste sich an viel Neues gewöhnen. Diese Zeit beschreibt er in seinem Buch. Bodo war ein sehr schüchterner Junge, allerdings überaus höflich und rücksichtsvoll. Er war ein gelehriger Schüler. Nur mit dem Schulfach Sport konnte er sich nicht anfreunden. Das beschreibt er ganz ehrlich in einem Kapitel. Er erinnert sich an seine Erzieher, an die Lehrer und an die Vertretungskräfte und erzählt von seinem Glauben. Das Buch ist unterteilt in mehrere betitelte Kapitel. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. So berichtet Bodo zum Beispiel von dem Besuch seiner Tante Minna, deren Frage, ob er sich hier wohl fühlt, er mit Ja beantwortet. In dem Zusammenhang zu sagen, dass dieses „Ja „aus ihm herauskommt „wie aus einem Automaten, in den man das passende Geldstück geworfen hat“, spricht für sich. Umschreibungen dieser Art gibt es mehrere und ich mag sie. Auch, dass die Tante einen Apfelrest in zwei Teile schneidet und er eins davon bekommt, ist für ihn erwähnenswert und wichtig. Das Teilen war allerdings zu der damaligen Zeit auch nicht unbedingt an der Tagesordnung. Mir hat es großen Spaß bereitet, Bodo Krüger auf dem Weg zurück in seine Kinder- und Jugendzeit zu begleiten. Durch seine Erzählung konnte ich mich an viele ähnliche Erlebnisse aus meinem eigenen Leben erinnern. Mich hat das Buch sehr gut unterhalten. Ich finde es großartig und empfehle das Buch sehr gern weiter. Nur noch eins: Seine Eltern erwähnt Bodo nur noch einmal ganz kurz – wie in einem Nebensatz. Doch das, was er sagt, hat mich sehr betroffen gemacht. Sehr gern hätte ich noch erfahren, ob er jemals den Kontakt zu ihnen wieder aufgenommen hat. Aber das wäre dann wohl eine andere Geschichte.

Erinnerungen an die Jugend-Heim-Zeit

liesmal aus Wilhelmshaven am 20.06.2019
Bewertungsnummer: 1222065
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Bodo ist der Sohn einer Schifferfamilie und kurz nach dem Ende des 2. Weltkrieges geboren. Mit sechs Jahren hatte er sich so sehr darauf gefreut, in die Schule zu kommen. Aber seine Eltern ließen ihn nicht gehen. So hatte er kaum Kontakte zu anderen Kindern. Als er 13 war, war er seinen Eltern auf dem Schiff inzwischen eine große Hilfe geworden. Doch dann wurde er von jetzt auf gleich abgeholt und in ein Jugendheim gebracht. Dort konnte er zwar endlich die Schule besuchen, aber das Leben im Jugendheim war natürlich ein ganz anderes und er musste sich an viel Neues gewöhnen. Diese Zeit beschreibt er in seinem Buch. Bodo war ein sehr schüchterner Junge, allerdings überaus höflich und rücksichtsvoll. Er war ein gelehriger Schüler. Nur mit dem Schulfach Sport konnte er sich nicht anfreunden. Das beschreibt er ganz ehrlich in einem Kapitel. Er erinnert sich an seine Erzieher, an die Lehrer und an die Vertretungskräfte und erzählt von seinem Glauben. Das Buch ist unterteilt in mehrere betitelte Kapitel. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. So berichtet Bodo zum Beispiel von dem Besuch seiner Tante Minna, deren Frage, ob er sich hier wohl fühlt, er mit Ja beantwortet. In dem Zusammenhang zu sagen, dass dieses „Ja „aus ihm herauskommt „wie aus einem Automaten, in den man das passende Geldstück geworfen hat“, spricht für sich. Umschreibungen dieser Art gibt es mehrere und ich mag sie. Auch, dass die Tante einen Apfelrest in zwei Teile schneidet und er eins davon bekommt, ist für ihn erwähnenswert und wichtig. Das Teilen war allerdings zu der damaligen Zeit auch nicht unbedingt an der Tagesordnung. Mir hat es großen Spaß bereitet, Bodo Krüger auf dem Weg zurück in seine Kinder- und Jugendzeit zu begleiten. Durch seine Erzählung konnte ich mich an viele ähnliche Erlebnisse aus meinem eigenen Leben erinnern. Mich hat das Buch sehr gut unterhalten. Ich finde es großartig und empfehle das Buch sehr gern weiter. Nur noch eins: Seine Eltern erwähnt Bodo nur noch einmal ganz kurz – wie in einem Nebensatz. Doch das, was er sagt, hat mich sehr betroffen gemacht. Sehr gern hätte ich noch erfahren, ob er jemals den Kontakt zu ihnen wieder aufgenommen hat. Aber das wäre dann wohl eine andere Geschichte.

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