Produktbild: Waldstettener G'schichten
Band 1

Waldstettener G'schichten Teil 1 Tante Adelheids Schloss

6

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.02.2019

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

284

Maße (L/B/H)

22,1/14/2,5 cm

Gewicht

516 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7528-9401-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.02.2019

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

284

Maße (L/B/H)

22,1/14/2,5 cm

Gewicht

516 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7528-9401-1

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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  • Bewertung

    aus Glauchau

    5/5

    24.08.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was macht man mit einem Schloss?

    „...Freu dich nicht zu früh. Du erbst einen alten Kasten, der eine Menge Geld verschlingt. Ob der Besitz dich glücklich machen wird, weiß ich nicht – es hängt von dir ab...“ Gloria hat Kunstgeschichte studiert. Sie sucht seit längerem einen Job. Ihre vorhergehende Stelle war befristet. Da wird sie von der Nachricht überrascht, dass sie Tante Adelheids Schloss erbt. Die Tante hat sie allerdings nicht im Unklaren darüber gelassen, was sie erwartet. Obiges Zitat stammt aus deren Abschiedsbrief. Gloria reist mit Daniel, ihren Freund, ins Waldviertel. Beim ersten Anblick stellen sie fest. „...Imposant, ein bisserl verwittert, aber die Lage sicher idyllisch...“ Gloria spielt mit den Gedanken, das Schloss zu behalten. Das Für und Wider wird gut dargestellt. Auch ihre Freunde sind nicht einer Meinung. Gloria hofft, im Schloss Informationen über ihre Ahnen zu finden. Der Kontakt zu Tante Adelheid war lange Jahre abgebrochen. Ludwig, der Bürgermeister, lässt sie erst einmal auflaufen. Ohne ordentliche Papiere geht gar nichts. Da er aber auch eine Baufirma hat, wird er mit der Zeit zugänglicher. Natürlich blüht auch der Dorfklatsch. Von allem und jeden werden die neuen Besitzer skeptisch beäugt. Der Schriftstil lässt sich gut lesen. Das beginnt schon damit, das die Personen ausreichend charakterisiert werden. Gloria hat eine schwierige Kindheit hinter sich. Erst als sie zu Tante Emma und Onkel Konrad gekommen ist, stellt sich ein Gefühl von Heimat ein. Mittlerweile ist Konrad Witwer. Er ist der ruhende Pol in der Geschichte, der immer mit Rat und Tat da ist, wenn Hilfe gebraucht wird. Wenn es bei Gloria finanziell eng wird, greift er ihr hilfreich unter die Arme. Doch seine Fabrik läuft nicht mehr gut. Er verkauft sie und muss nun anders rechnen. Der neue Wohnort bietet einen weiteren Anreiz. Die Gegend wurde als Modellregion für das bedingungslose Grundeinkommen ausgewählt. Wer bis zu einem bestimmten Stichtag seinen Wohnung hierher verlegt, bekommt jeden Monat das Geld. Sehr kontrovers wird das Thema diskutiert. Daniel findet es positiv. Ihm würde es für ein Jahr sehr entgegenkommen. Er ist Lehrer, und er möchte Lehrbücher überarbeiten. Onkel Konrad ist skeptisch. Das klingt so: „...Ich glaube nämlich auch, dass von dem Schwachsinn die Falschen Profitieren werden, die Initiativen und Gesellschaftstüchtigen, die anderen werden unter die Räder kommen...“ Die ersten negativen Folgen spürt Gloria, als sie sich auf der Suche nach einer Putzfrau macht. Die Geschichte ist durchsetzt von feinen Humor. Natürlich kommt es auch zu Missverständnissen und Eifersüchteleien, bevor Gloria und Daniel ihren Platz im Ort gefunden haben. Gleichzeitig erfahre ich als Leser eine Menge über die Befindlichkeiten im Ort. Jeder hat seine eigene Geschichte, die Einfluss auf sein Denken und Handeln hat. Auch in Glorias Freundeskreis gibt es einige Baustellen, die zu klären sind. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es verbindet einen Neubeginn mit gesellschaftlich relevanten Themen.

  • Bewertung

    5/5

    21.08.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unterhaltsam, witzig, toller Plot

    Waldstettener G´schichten von Brigitte Teufl-Heimhilcher Gloria erbt, völlig unerwartet, das baufällige und am Ende der Welt liegende Schloss ihrer Ahnen. Für sie scheint der Verkauf die einzige Möglichkeit. Doch sie verliebt sich in das alte Gemäuer. Gloria ist Kunstgeschichtlerin und schon seit längerem auf Jobsuche. Da kommt es ihr gelegen, dass Waldstetten zur Modellregion für das Bedingungslose Grundeinkommen gehört. Sie zieht gemeinsam mit ihrem Freund Daniel ins Schloss, wo sie gegen bröckelndes Mauerwerk, den wenig entgegenkommenden Bürgermeister und den Argwohn der Waldstettener kämpfen müssen. Schnell stellt sich Gloria die Frage, was war los mit ihren Vorfahren, welche Geheimnisse verbergen sich hinter den alten Schlossmauern? Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Dies lag an dem bildhaften und flüssigen Schreibstil der Autorin, den sehr realistisch beschriebenen Protagonisten und dem sehr interessanten Plot. Dieser ist spannend, abwechslungsreich und plausibel. Die Protagonisten werden sehr authentisch und realistisch beschrieben. Ihr Handeln, ihre Gedanken und ihre Aussagen- alles sehr glaubwürdig. Sehr interessant fand ich die Beschreibung des Schloßes. Die Autorin hat dies so bildhaft beschrieben, dass ich mich während dem Lesen dorthin "beamen" konnte und mit Gloria auf "Schatzsuche" war. Der Plot ist sehr interessant. Das Thema Bedinungsloses Grundeinkommen wird hier sehr gut in diese Geschichte integriert. ich empfehle dieses Buch weiter.

  • Bewertung

    aus Vöcklabruck

    5/5

    07.04.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schöner Besuch im Waldviertel

    Erst vor kurzem ist ein neuer Roman von Brigitte Teufl-Heimhilcher herausgekommen. Er heißt „Waldstettener G’schichten – Adeheids Schloss“. Gloria unsere Hauptprotagonistin wird von einem Tag zum anderen zur Schloss Besitzerin und zwar in Waldstetten irgendwo im Waldviertel. Gloria ist glücklich und will sofort von Baden bei Wien nach Waldstetten ziehen. Aber so ein Schloss bringt auch große Kosten mit sich und Geld hat Gloria nicht wirklich. Trotzdem will sie mit Daniel in das Schloss ziehen. Ich muss ja sagen, dass mir die Beschreibung des Schlosses sehr gefallen hat und wäre am liebsten mit Gloria ins Schloss eingezogen. Allerdings war mir Gloria am Anfang nicht so richtig sympathisch. Sie ist ja sehr von sich selbst überzeugt und zieht wie ein Wirbelwind in Waldstetten ein und bringt auch dort einiges durcheinander. Zumindest bei Liesl der Gemeindeärztin kommt sie am Anfang nicht so gut an. Liesl scheint ein wenig eifersüchtig zu sein, weil Gloria dem Bürgermeister häufig Besuche abstattet. Auch Daniel Glorias Freund ist am Anfang nicht so sehr begeistert über Glorias Idee nach Waldstetten zu ziehen. Aber er ändert seine Meinung relativ rasch und irgendwann fügen sie sich in das Dorfleben ein. Natürlich geht nicht alles glatt, wenn man Schlossbesitzerin ist. Es gibt sehr viele Dinge zu bedenken und ohne Geld geht gar nichts. Wie gut, dass es da noch Onkel Konrad gibt, der Gloria und Daniel mit Rat und Tat zur Seite steht. Im Laufe des Romans wird das Schlossleben immer harmonischer und ich habe mich in der Geschichte richtig wohlgefühlt. Ich mochte besonders Daniel, Konrad und Karlheinz die anderen Schlossbewohner. Auch die Waldstettener Dorfbewohner sind mir sehr ans Herz gewachsen. In Waldstetten ist immer was los und auch auf dem Schloss wird es nicht langweilig. Mir hat der flüssige und fesselnde Schreibstil der Autorin sehr gut gefallen und ich liebe Geschichten, die nicht immer nur in der Großstadt spielen. Ich genieße dieses Landleben und die Idylle. Sogar beim Lesen habe ich gemerkt wie gut mir das tut mit Gloria und Daniel auf dem Land zu sein. Dieser Roman hat mir wirklich gut gefallen, denn er ist eine schöne Mischung. Einerseits geht es um Geldsorgen und dem Beginn eines neuen Lebens, andererseits um Freundschaft, Zusammenhalt und um schöne Stunden, die man in einer Dorfgemeinde erleben kann. Ich hoffe, dass es bald noch mehr Geschichten aus Waldstetten gibt und vergebe für diesen schönen Roman 5 Sterne.

  • Bewertung

    aus Igensdorf

    4/5

    19.08.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Liebenswertes Waldviertel

    Ein Unterhaltungsroman, der mich aufgrund des Covers und des Titels normalerweise nicht angesprochen hätte. Gut, wenn man sich mal auf etwas Neues einlässt. Hier werden nicht nur liebenswerte, kauzige, schrullige und authentische Menschen beschrieben. Auch Sorgen und Nöte (z.B. fehlendes Geld für bevorstehende Reparaturen am geerbten Schloss), Familienunstimmigkeiten und noch ein wichtiger Aspekt - das bedingungslose Grundeinkommen mit vielen Vorteilen aber mindestens genauso vielen Nachteilen. Während des Lesens taucht man komplett mit den Waldstettenern Bürgern und "Zuagrastn" in das gemütliche und teils traditionsbelastete österreichische Landleben ab. Sehr gut für Leser, die der österreichischen Sprache nicht ganz so mächtig sind, das angehängte Glossar. Ich hätte noch einen Verbesserungsvorschlag: Ein paar Rezepte von den wunderbar beschriebenen Köstlichkeiten (man bekam beim Lesen richtig Appetit) gleich nach dem Glossar - dann wäre für mich der Roman perfekt! Fazit: Ein leichter aber kein seichter Unterhaltungsroman mit Lust auf mehr.

  • Buchwurm05

    4/5

    17.08.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Wohlfühlroman, der von seinen unterschiedlichen Protagonisten lebt

    Gloria hat schon lange keinen Kontakt mehr zu ihrer Tante Adelheid. Jetzt ist sie Tod und Gloria erbt unerwartet das Schloss ihrer Ahnen. Dies liegt in der Provinz. Einem Ort namens Waldstetten im Waldviertel. Schon bei der ersten Besichtigung merkt Gloria wie baufällig das Schloss ist, verliebt sich jedoch in das alte Gemäuer. Sie beschließt vorerst mit ihrem Freund Daniel dort hinzuziehen. Zudem ist die Gegend eine Modellregion für das bedingungslose Grundeinkommen, was auch nicht zu verachten ist. Aber kann Gloria das Schloss retten? Ihre finanziellen Mittel sind begrenzt. Von den Einheimischen wird sie nicht gerade freundlich aufgenommen. Ein Plan muss her..... "Waldstettener G'schichten - Tante Adelheids Schloss" ist ein eher ruhiger Wohlfühlroman. Hier kann man beim Lesen die Seele baumeln lassen. Wie der Titel schon sagt, nimmt man in einem flüssigen Schreibstil, am Leben der Schlossbewohner und der Waldstettener Einheimischen teil. Besonders authentisch dabei sind die eingefügten Dialoge in Dialekt und der ganz normale Dorftratsch. Die Autorin hat dabei viele unterschiedliche Charaktere erschaffen. Gloria - verwöhnt und gewohnt ihren Willen durchzusetzen. Daniel - der alles versucht, um es Gloria Recht zu machen. Onkel Konrad - der ruhende Pol und Berater in allen Lebenslagen. Waldstettens Bürgermeister Ludwig - authentisch und bodenständig, zudem Bauunternehmer. Dorfärztin Liesel - lebt ihren Beruf, gesteht sich aber ihre Gefühle nicht ein. Um nur mal einige zu nennen. Bei so vielen unterschiedlichen Charakteren kommt natürlich auch das Zwischenmenschliche nicht zu kurz. Das Ende ist ein wenig romantisch und genau passend zur Geschichte. Fazit: Ein Roman zum Wohlfühlen. Der auf ruhige Art das Leben und Handeln der Protagonisten erzählt. Dabei von seinen Figuren und ihrer unterschiedlichen Art lebt. Einfach lesen und die Seele baumeln lassen.

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