Produktbild: Jesus - echt, unecht oder bearbeitet?

Jesus - echt, unecht oder bearbeitet? Eine unterscheidende und kommentierte Farbsynopse der ersten drei Evangelien

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66,80 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.02.2019

Abbildungen

mit 231 Farbabbildungen

Verlag

Tredition

Seitenzahl

292

Maße (L/B/H)

30,3/21,5/2,4 cm

Gewicht

1125 g

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7482-4096-9

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28.02.2019

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mit 231 Farbabbildungen

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292

Maße (L/B/H)

30,3/21,5/2,4 cm

Gewicht

1125 g

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7482-4096-9

Herstelleradresse

tredition
Heinz-Beusen-Stieg 5
22926 Ahrensburg
DE

Email: support@tredition.com

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echt oder unecht oder gut gemeint?

Bewertung aus München am 18.12.2019

Bewertungsnummer: 1275937

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein ungewöhnliches Buch, sowohl in der äußeren Erscheinung wie in der inneren Zielsetzung. Der Autor (cum grano salis – die eigentlichen Autoren sind ja die Evangelisten) will mit dieser Arbeit die Ergebnisse der historisch-kritischen Erforschung der Evangelien für den praktischen Gebrauch zugänglich machen. Zunächst für die interessierten Bibelleser, aber ebenso kann es ein Nachschlagebuch für den studierten Theologen sein. Günter Unger will dem durchaus existierenden Bedürfnis nach einem anderen Verständnis Jesu als dem traditionell- kirchlichen entgegenkommen, indem er im Vergleich der ersten drei Evangelien hinter die Schichten der Überlieferung fragt und dabei die Beiträge aus der Feder der Schreiber, der Überlieferung in den Gemeinden und den Einflüssen aus dem damaligen Weltbild zeigt. Allgemein bekannt und anerkannt ist, dass Markus als erster sein Evangelium geschrieben hat und dass Matthäus und Lukas dieses Evangelium benutzt haben, sie daneben aber noch eine weitere gemeinsame Quelle hatten. Und schließlich hatte jeder von beiden noch eine eigene Vorlage. Diese drei Arten von Vorlagen bekommen in der Zusammenschau, der Synopse, je eine eigene Schrifttype, damit man sie sofort erkennen kann. Daneben werden acht verschiedene Farben verwendet, um die Verschiedenartigkeit der Textteile zu kennzeichnen: wohl echt original von Jesus, vielleicht echt, vom Evangelisten, Zitate aus dem Alten Testament, Gemeindebildung und dem damaligen Weltbild Entsprechendes. Diese Farb-gebung macht die Klein-Gliedrigkeit und Vielschichtigkeit der Evangelientexte sichtbar, von der man normalerweise beim Lesen kein Ahnung hat. Günter Unger gesteht zu, dass er dabei auch über allgemein Anerkanntes hinausgeht und um das Ganze durchführen zu können auch den Mut zu Vermutungen aufbringen muss. Mit zwei weiteren Farbkategorien kennzeichnet er deshalb den Zwischenbereich zwischen zwei Zuordnungen, hält damit die Entscheidung offen und lässt so dem Leser die Möglichkeit, sich ein eigenes Urteil zu bilden – aber eben mit Argumenten, die er sonst nicht zur Verfügung hätte. Diese Synopse wird wohl niemand von vorne bis hinten durcharbeiten – wie es der Autor getan hat – sondern sich hie und da Auskunft und Klärung holen und dann vielleicht weiterblättern zu anderen Fragestellungen. Günter Unger charakterisiert den rechten Gebrauch seiner Arbeit so: „Entsprechend dem Anliegen Jesu, die Außensteuerung des Gesetzes durch eine Innensteuerung der selbstverantworteten Zuwendung zum Nächsten abzulösen, bestünde die richtige Lektüre der von ihm herkommenden oder sich auf ihn berufenden Überlieferung nicht einem rezipierenden Fürwahrhalten oder Ablehnung angebotener Auslegung, sondern im Bemühen selbst mitdenkend, schmeckend, spürend, empfindend sich ein Urteil zu bilden.“

echt oder unecht oder gut gemeint?

Bewertung aus München am 18.12.2019
Bewertungsnummer: 1275937
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein ungewöhnliches Buch, sowohl in der äußeren Erscheinung wie in der inneren Zielsetzung. Der Autor (cum grano salis – die eigentlichen Autoren sind ja die Evangelisten) will mit dieser Arbeit die Ergebnisse der historisch-kritischen Erforschung der Evangelien für den praktischen Gebrauch zugänglich machen. Zunächst für die interessierten Bibelleser, aber ebenso kann es ein Nachschlagebuch für den studierten Theologen sein. Günter Unger will dem durchaus existierenden Bedürfnis nach einem anderen Verständnis Jesu als dem traditionell- kirchlichen entgegenkommen, indem er im Vergleich der ersten drei Evangelien hinter die Schichten der Überlieferung fragt und dabei die Beiträge aus der Feder der Schreiber, der Überlieferung in den Gemeinden und den Einflüssen aus dem damaligen Weltbild zeigt. Allgemein bekannt und anerkannt ist, dass Markus als erster sein Evangelium geschrieben hat und dass Matthäus und Lukas dieses Evangelium benutzt haben, sie daneben aber noch eine weitere gemeinsame Quelle hatten. Und schließlich hatte jeder von beiden noch eine eigene Vorlage. Diese drei Arten von Vorlagen bekommen in der Zusammenschau, der Synopse, je eine eigene Schrifttype, damit man sie sofort erkennen kann. Daneben werden acht verschiedene Farben verwendet, um die Verschiedenartigkeit der Textteile zu kennzeichnen: wohl echt original von Jesus, vielleicht echt, vom Evangelisten, Zitate aus dem Alten Testament, Gemeindebildung und dem damaligen Weltbild Entsprechendes. Diese Farb-gebung macht die Klein-Gliedrigkeit und Vielschichtigkeit der Evangelientexte sichtbar, von der man normalerweise beim Lesen kein Ahnung hat. Günter Unger gesteht zu, dass er dabei auch über allgemein Anerkanntes hinausgeht und um das Ganze durchführen zu können auch den Mut zu Vermutungen aufbringen muss. Mit zwei weiteren Farbkategorien kennzeichnet er deshalb den Zwischenbereich zwischen zwei Zuordnungen, hält damit die Entscheidung offen und lässt so dem Leser die Möglichkeit, sich ein eigenes Urteil zu bilden – aber eben mit Argumenten, die er sonst nicht zur Verfügung hätte. Diese Synopse wird wohl niemand von vorne bis hinten durcharbeiten – wie es der Autor getan hat – sondern sich hie und da Auskunft und Klärung holen und dann vielleicht weiterblättern zu anderen Fragestellungen. Günter Unger charakterisiert den rechten Gebrauch seiner Arbeit so: „Entsprechend dem Anliegen Jesu, die Außensteuerung des Gesetzes durch eine Innensteuerung der selbstverantworteten Zuwendung zum Nächsten abzulösen, bestünde die richtige Lektüre der von ihm herkommenden oder sich auf ihn berufenden Überlieferung nicht einem rezipierenden Fürwahrhalten oder Ablehnung angebotener Auslegung, sondern im Bemühen selbst mitdenkend, schmeckend, spürend, empfindend sich ein Urteil zu bilden.“

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