Luther und die Hirnforschung. Darstellung und Vergleich zweier Positionen zur Frage der menschlichen Willensfreiheit
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
13.03.2019
Verlag
GRINSeitenzahl
27 (Printausgabe)
Dateigröße
551 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668898011
"Gott weiß nichts zufällig voraus, sondern sieht alles voraus, nimmt es sich vor und tut es nach seinem unwandelbaren, ewigen und unfehlbaren Willen. Dieser Donnerschlag streckt den freien Willen nieder und zermalmt ihn ganz und gar." Mit diesen Worten begründete Martin Luther in seiner Schrift "Vom unfreien Willen" (1525) seine Position von der Unfreiheit des menschlichen Willens. Aufgrund der Voraussicht und Unwandelbarkeit des göttlichen Willens widerspreche die Vorstellung einer menschlichen Willensfreiheit sämtlichen glaubwürdigen Konzeptionen des Gott-Mensch-Verhältnisses.
Luther macht in jener Schrift den Begriff der göttlichen Gnade stark und verknüpft ihn unmittelbar mit der menschlichen Ohnmacht, die aus der Erkenntnis der Unfreiheit des menschlichen Willens erwächst. In den letzten Jahren (und Jahrzehnten) bekommt Luthers Ablehnung des freien Willens dabei viel Zustimmung von überraschender Seite: auch die moderne Hirnforschung kommt auf der Grundlage experimenteller Befunde zu dem Schluss, dass der Mensch durch seine neurologische Konstitution determiniert sei. Auch die bedeutenden Neurowissenschaftler der letzten Jahre sehen daher keinen Raum für einen freien menschlichen Willen.
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