Zwischen den Kulturen. Zur Transzendenz des Musikalischen von Orient und Okzident im Opus Wolfgang Amadeus Mozarts
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
11.03.2019
Verlag
GRINSeitenzahl
46 (Printausgabe)
Dateigröße
4089 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668896093
Die vorliegende Arbeit nähert sich dieser Vielfalt des Mozart¿schen Opus aus zwei Betrachtungswinkeln. Zunächst wird das Gesamtwerk Mozarts nach morgenländischen Einflüssen hin untersucht. Hierbei liegt der Schwerpunkt der Untersuchung auf der Militärmusik des Osmanischen Reiches, der so genannten "Janitscharen-Musik". In welcher Form und in welchem Ausmaß sich Mozart durch diese Einflüsse inspirieren ließ, soll anhand ausgewählter Beispiele aus seinem Opus dargelegt werden. Dieser Abgleich soll dann zur Klärung der Frage führen, ob Mozarts Verwendung türkischer Elemente Ausdruck eines transkulturellen Austauschs auf musikalischer Ebene darstellt. Dadurch wird die Frage nach der Authentizität des türkischen Kolorits in den Kompositionen Mozarts aufgeworfen.
Das Genie Mozarts wird unter dem Aspekt der Vielfalt besonders deutlich. Aus diesem Grund wird der Blickwinkel auf das Mozart ¿sche Opus im zweiten Teil dieser Arbeit auf die vermeintlich gegensätzliche Erfahrungswelt gelegt: dem christlich geprägten Abendland, auch bekannt als Okzident. Mozarts Wirken ist ohne die musikalische Tradition des Abendlandes nicht gänzlich zu erfassen. Diese Tradition spiegelt sich vor allem in der christlichen Kirchenmusik wieder. Auch in diesem Umfeld tat sich Mozart mit herausragenden Kompositionen als "beispielloses Ausnahmetalent" hervor. Diese Arbeit fragt in diesem Zusammenhang vor allem nach der Einordnung des Mozart ¿schen Genies in den musikhistorischen Kontext. Grundlage hierfür bildet das letzte von Mozart geschriebene Werk, sein Requiem d-Moll, KV 626. Anhand dessen soll anschließend das bis in die heutige Zeit transportierte Bild Mozarts als eben jenes "beispielloses" Ausnahmetalent kritisch hinterfragt werden.
Diese beiden auf den ersten Blick sehr verschiedenen Ansätze werden geleitet von der Frage nach der "Transzendenz des Musikalischen". Um die vorliegenden Ergebnisse unter dem Aspekt der Transzendenz einordnen und bewerten zu können, wird zu Beginn der Transzendenzbegriff definiert und in den Kontext der Untersuchung eingebunden.
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