Produktbild: Das Vogelhaus

Das Vogelhaus Roman

44

12,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.03.2020

Abbildungen

schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

btb

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18,9/12,6/3 cm

Gewicht

316 g

Farbe

Goldfarben / Anthrazit

Übersetzt von

Hanni Ehlers

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-71626-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.03.2020

Abbildungen

schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

btb

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18,9/12,6/3 cm

Gewicht

316 g

Farbe

Goldfarben / Anthrazit

Übersetzt von

Hanni Ehlers

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-71626-5

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

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  • Biancaneve

    aus Salzburg

    4/5

    25.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Von Kohlmeisen und Geigenklängen

    Len Howard (1894-1973) verbrachte die zweite Hälfte ihres Lebens in einem kleinen, abgelegenen Haus in Sussex, Südengland. Sie veröffentlichte äußerst erfolgreiche Bücher über wild lebende Vögel, die sie in ihrer Umgebung beobachtete, und obwohl sie keine Biologin war, galt sie als Pionierin auf dem Gebiet der Tierforschung. Die faszinierende Lebensgeschichte dieser zu Unrecht vergessenen Vogelkundlerin inspirierte die Philosophin und Schriftstellerin Eva Meijer zu einem ganz besonderen Roman, der die Beziehung zwischen Mensch und Natur neu beleuchtet. Das Cover ist wir eine Mappe gestaltet, verschlossen mit einer Schleife; vorne wie hinten sind Vögel abgebildet. Die Sprache, welche die Philosophin und Schriftstellerin Meijer wählt ist sehr poetisch. Howards Lebensgeschichte wird in zwei Erzählsträngen wiedergegeben. Verfasst sind diese jeweils aus der Sicht der Ich-Erzählerin Len Howard. Ein Erzählstrang beruht auf den Schriften der Vogelkundlerin und befasst sich daher vor allem auf deren „Leben“ mit den Vögeln. Diese Kapitel heben sich durch Kursivschrift hervor und wirken wie eine Art Tagebuch. Der andere erzählt über das Privatleben und den Werdegang von Howard, wobei die Autorin hier Fakten und Fiktion vermischt. Len Howard spielt Jahrzehnte in einem Orchester in London, bis sie sich zu einem Leben in einem abgeschiedenen Haus in Sussex entscheidet. Schon ihr Vater, ein Schriftsteller, hatte sich für Vögel begeistert. Für Wissenschaftler ist die Vogelkundlerin nicht professionell genug, dennoch werden die Bücher, in denen sie die Ergebnisse ihrer Forschung zu Verhalten, Sprache und Charaktereigenschaften der Vögel veröffentlicht, zu Bestsellern. Mit dem Buch ist eine stille Hommage an eine erstaunliche Frau gelungen, die die Hälfte ihres Lebens vollkommen der Vogelwelt rund um ihr Haus gewidmet hat. Fast wie nebenbei erfährt man hier Wissenswertes und hört nun gern manchem „Gespräch“ der gefiederten Nachbarschaft aufmerksamer zu.

  • Bewertung

    aus Thal

    5/5

    08.05.2021

    eBook (ePUB)

    Roman für Naturliebhaber und Philosophen

    Als Natur- und Vogelfan war das Lesen des Romans von Eva Meijer eine echte Bereicherung. Aber auch als am Leben und den Geheimnissen des Lebens Interessierten machte mir das Buch grosse Freude.

  • Buecherseele79

    5/5

    01.02.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Aus der Vogelperspektive

    Len Howard wächst in einem wohlgehüteten Haushalt auf, die Mutter veranstaltet gerne Musik und Poesiemittage und wünscht sich nichts mehr als dass die Töchter heiraten und Kinder bekommen. Doch Len streift lieber durch die Natur, liebt die Nähe zum Meer und pflegt mit ihrem Vater verletzte Vögel. Mit 21 kann sie nach London gehen um im Londoner Orchester mitzuwirken, ihr grosser Traum geht in Erfüllung... und doch fehlt Len die Nähe und Ruhe zur Natur und vor allem ihre Beobachtungen der Vögel. Irgendwann fällt Len Howard den Entschluss dass sie ihren Traum verwirklichen will- sie will heimische Vögel in ihrer natürlichen Umgebung studieren, kennenlernen und erforschen. Die Autorin Eva Meijer beleuchtet in ihrem Buch "Das Vogelhaus" das Leben der Len Howard. Alleine das Cover ist wunderschön und sehr liebevoll gestaltet und macht neugierig auf die Geschichte. Der Schreibstil ist flüssig, angenehm und konnte mich von Beginn an mitziehen und begeistern. Man lernt Len von Jung auf kennen, das heisst, dass in ihren jungen Jahren die Vogelpflege mit ihrem Vater zwar eine Rolle einnimmt, aber sie ebenso das Musizieren liebt und den Traum hegt nach London zu gehen. Zwischendurch erhält der Leser immer wieder interessante und sehr liebevolle Einblicke zwischen Len und ihren Forschung, speziell mit der Vogelart der Kohlmeisen, hier mit der Vogeldame Sternchen. Ich kann mir vorstellen dass es einigen Lesern zu wenig um die Vogelforschung von Len Howard geht, da wie gesagt, der erste Teil sich eher mit ihrem Werdegang und ihren Wünschen der beruflichen Anerkennung auseinandersetzt. Ich persönlich fand den Werdegang aber sehr interessant, dennso konnte man Len Howard besser kennenlernen und ihre Eigenart auch verstehen. Der zweite Teil des Buches widmet sich dann Len Howard in ihrer Forschung und Beobachtung und ist unheimlich interessant, liebevoll und mit ihrer Leidenschaft gespickt. Persönliche Namen der Vögel sowie ihre Verhaltensmuster bringen dem Leser diese sehr schlauen und liebevollen Tiere noch näher und konnten mich begeistern, berühren und auch den Blickwinkel auf Vogelarten nochmals verändern bzw. verstärken. Das Buch würde ich jedem empfehlen da es sich um Lebewesen dreht die man täglich hört, sieht oder "näher" kennenlernen kann und durch seine Liebe zu den Vogelarten besticht. Eine klare Leseempfehlung!

  • Bewertung

    aus Attenhofen

    5/5

    05.01.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zärtliche naturkundliche Liebesgeschichte

    Len Howard war eine ungewöhnliche Frau. Sie lebte von 1894 bis 1973 in Sussex, England. Sie wuchs in einem wohlhabenden, unkonventionellen Elternhaus auf. Die Künste spielten in ihrer Kindheit eine große Rolle, so veranstalteten ihre Eltern Musik- und Dichtabende für die Menschen in der Umgebung. Schon früh verband Lens Liebe zu Vögeln sie mit ihrem Vater. Sie pflegten gemeinsam kranke Vögelchen, und Len übte sich darin stille Beobachterin der Vogelwelt zu sein. Nach einigen Jahren in einem Londoner Orchester traf Len die Entscheidung auszusteigen und sich auf einem ruhigen Landgut zurückzuziehen. Sie richtete sich einen stillen Rückzugsort ein, der als Oase für die Vögel der Umgebung diente. Gerne statteten ihr ihre gefiederten Nachbarn Besuche ab, einige lebten sogar in Schachteln im Schlafzimmer, und spielten morgens mit ihr. Sie ließ nicht zu, dass jemand in der Umgebung Lärm machte, selbst dem Postboten war bald klar, dass er Abstand zu halten hatte. Sie freundete sich besonders mit den kleinen Meisen an. Ihre Vogelfreunde hatten alle Namen und jeweils eine eigene Persönlichkeit, die Len genau beschrieb. Zu ihrer Zeit waren ihre Bücher über ihre Vogelbeobachtungen sehr beliebt, auch wenn sie nicht als Wissenschaftlerin angesehen wurde, da sie keine studierte Ornithologin war. Auf Tatsachen beruhend, vermischt die Autorin Fakten und Fiktion zu einer ruhigen, zarten Erzählung über das Leben einer bemerkenswerten Frau. Am Anfang dieses Buchs geht es um Lens Kindheit und Jugend, und dieser Teil ist leider nicht besonders ansprechend. Schon bald geht es aber um Lens Jahre als Erwachsene, und das entschädigt den Leser bei weitem für die belanglosen Ereignisse auf den ersten Seiten. Die Beziehung Lens zu ihren geliebten Vögeln wird wunderschön wiedergegeben. So spart sie in den mageren Kriegsjahren, damit ihre Vögel gut gefüttert werden können. Sie nimmt den Dreck in ihrer Wohnung in Kauf, um ihren Wohnraum mit ihren Meisen zu teilen. Mit einem besonderen Vogel übt sie das Klopfen einer bestimmten Zahl, um zu beobachten wie intelligent Meisen sind. Es ist erstaunlich und berührend zu lesen, wie nah ein Mensch der Natur kommen kann, wenn er sich auf ihre Lebensweise einlässt. Fazit: Abgesehen vom Anfang, ist dieses Buch absolut empfehlenswert. Eine wunderschöne Erzählung, die berührt und noch lange nach dem Lesen nachklingt.

  • Streiflicht

    5/5

    26.11.2018

    eBook (ePUB)

    Interessant und schön zu lesen

    Dieses Buch hat mich aufgrund seiner Kurzbeschreibung sehr neugierig gemacht. Da ich selbst sehr gerne Vögel beobachte, fand ich dieses Thema sehr interessant. Und die Frage, warum jemand lieber Vögel um sich hat als Menschen, fand ich auch spannend. Dieser Roman über die Vogelkundlerin Len Howard, eine Pionierin im Bereich der Tierforschung, hat mir sehr gut gefallen und war interessant und schön zu lesen. Sehr gut gefallen haben mir auch die Berichte über die Tiere, die ich immer wieder gerne gelesen habe! Eine wunderbare Mischung aus Roman, Biographie, Vogelkundebuch und mehr. Die Sprache der Autorin Eva Meijer ist so wunderbar poetisch, dass man gerne weiterliest. Ich mag es, wenn Autoren eine schöne Sprache verwenden, die nicht nur den Inhalt, sondern auch die Art und Schreibweise interessant machen. Und das ist hier herrlich gelungen und mit ganz viel Gefühl. Gerade in unserer modernen Technikwelt, in der die Natur oft zu kurz kommt, ist dieses Buch ein wunderbarer Verweis auf Natur und Tierwelt. Wer Tiere mag und eine spannende Frau kennen lernen möchte, wer eine poetische Sprache ohne Aufgeregtheit mag, der ist hier genau richtig!

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    P. Kurbach

    Thalia Osnabrück

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    5/5

    14.12.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Leben der Gartenvögel.

    Lieblingsbuch. Ein Leben für die heimischen Gartenvögel. Das führt Len Howard im ländlichen England und die Autorin lässt uns teilhaben. Wunderbare Beschreibungen der gefiederten Freunde machen diese geschichte zu etwas ganz besonderem. Schnell einen Futterteller bereitstellen und die eigenen Gartenvögel besser kennenlernen.... So schön, diese Geschichte.

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