Hippocampus

Hippocampus

Roman

22,90 € inkl. gesetzl. MwSt.

Sofort lieferbar

Versandkostenfrei

Weitere Formate

Beschreibung

Helene Schulze, vergessene Autorin der feministischen Avantgarde, ist tot. Jetzt wird sie als Kandidatin für den Deutschen Buchpreis gehandelt. Ihre Freundin Elvira Katzenschlager soll den Nachlass sortieren und findet sich unversehens in einer Marketingmaschinerie voll Gier, Neid und Sensationsgeilheit wieder. Empört bricht sie ein großes Nachruf-Interview ab und begibt sich mit dem wesentlich jüngeren Kameramann Adrian auf einen Roadtrip durch Österreich, um die verzerrte Biografie ihrer Freundin richtigzustellen. Was als origineller Rachefeldzug beginnt, wird immer mehr zum Kreuzzug gegen Bigotterie und Sexismus. Sie verkleiden Heldenstatuen, demontieren Bildstöcke und stören Preisverleihungen. Immer atemloser, immer krimineller werden die Regelbrüche der beiden auf ihrem Weg nach Neapel, wo die letzte Aktion geplant ist.Gertraud Klemm legt den Finger dorthin, wo es wehtut. Am Beispiel der Literaturbranche zeigt sie, wie es um die gleichberechtigte Wahrnehmung von Frauen tatsächlich steht;und dass es mehr Rebellion und Mut braucht, um wirklich etwas zu verändern. „Symbole allein, das weiß sie schon, funktionieren nicht als Protest, denn Symbole tun niemandem weh;und wenn es nicht wehtut, berührt es nicht, und wenn es nicht berührt, kann man es gleich bleiben lassen.“

1971 in Wien geboren. Biologiestudium, Gutachterin bei der Stadt Wien, seit 2006 freie Autorin. Mit ihrem Roman „Aberland“ stand sie 2015 auf der Longlist des Deutschen Buchpreises. Etliche Preise und Stipendien, u.a.: Wiener Literatur Stipendium, Publikumspreis beim Bachmannpreis 2014. Zuletzt erschienen: „Muttergehäuse“ (Kremayr & Scheriau 2016) und „Erbsenzählen“ (Droschl 2017).

Details

  • Einband

    Gebundene Ausgabe

  • Erscheinungsdatum

    07.08.2019

  • Verlag Kremayr & Scheriau
  • Seitenzahl

    384

  • Maße (L/B/H)

    20,8/13,1/3,2 cm

Beschreibung

Details

  • Einband

    Gebundene Ausgabe

  • Erscheinungsdatum

    07.08.2019

  • Verlag Kremayr & Scheriau
  • Seitenzahl

    384

  • Maße (L/B/H)

    20,8/13,1/3,2 cm

  • Gewicht

    477 g

  • Auflage

    2

  • Sprache

    Deutsch

  • ISBN

    978-3-218-01177-8

Das meinen unsere Kund*innen

4.8

6 Bewertungen

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Jack Kerouac meets Marina Abramovic

Bewertung aus Kissing am 04.10.2019

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ganz ehrlich: Wäre dieser Roman nicht in meinem Lieblingsverlag "Kremayr & Scheriau" erschienen, dann hätte ich ihn vermutlich nicht gelesen. Denn der Klappentext kündigt "einen Kreuzzug gegen Bigotterie und Sexismus" an, vor dem Hintergrund einer deutschsprachigen Literaturbranche, für die Gleichberechtigung immer noch ein Fremdwort ist. Nun verstehe ich mich selbst zwar durchaus als Feministin, der Literaturbetrieb interessiert mich jedoch - mit Ausnahme seiner Produkte - ehrlich gesagt eher wenig, und zeitgenössische feministische Literatur ist mir oft zu hasserfüllt und humorlos. Nicht so bei Gertrud Klemm! Sie zaubert einen unfassbar schrägen Roadtrip aus ihrer Feder, skurrille Protagonisten à la "Harold und Maude" und ein Plot, der witzig, spannend - ach was: einfach grandios originell ist. (Samt Überraschung im vorletzten Satz des Anhangs!) Die Sprache wimmelt nur so von bissigen Formulierungen, die auf den Punkt sind, ich habe mich köstlich amüsiert. So etwa, wenn der Sex mit der Campingplatz-Bekanntschaft beschrieben wird: "Akrobatisch war da gestern nichts. Im Gegenteil. Es war sogar ein bisschen geriatrisch." Den ein oder anderen österreichischen Ausdruck musste ich recherchieren, aber die lokale Sprachfärbung ist den Aufwand in jedem Fall wert. Inhaltlich demontiert Klemm den Filz im Literaturbetrieb, zeigt die Bigotterie der katholischen Kirche zeigt auf, dass wir noch einen weiten Weg bis zu wirklicher Gleichberechtigung vor uns haben. Dies alles gelingt auf extrem unterhaltsame Art. Mein erstes, aber definitiv nicht mein letztes Buch von Gertrud Klemm! Und der Verlag hat - wieder Mal - sein gutes Gespür für hervorragende zeitgenössische Literatur bewiesen, vielen Dank!

Jack Kerouac meets Marina Abramovic

Bewertung aus Kissing am 04.10.2019
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ganz ehrlich: Wäre dieser Roman nicht in meinem Lieblingsverlag "Kremayr & Scheriau" erschienen, dann hätte ich ihn vermutlich nicht gelesen. Denn der Klappentext kündigt "einen Kreuzzug gegen Bigotterie und Sexismus" an, vor dem Hintergrund einer deutschsprachigen Literaturbranche, für die Gleichberechtigung immer noch ein Fremdwort ist. Nun verstehe ich mich selbst zwar durchaus als Feministin, der Literaturbetrieb interessiert mich jedoch - mit Ausnahme seiner Produkte - ehrlich gesagt eher wenig, und zeitgenössische feministische Literatur ist mir oft zu hasserfüllt und humorlos. Nicht so bei Gertrud Klemm! Sie zaubert einen unfassbar schrägen Roadtrip aus ihrer Feder, skurrille Protagonisten à la "Harold und Maude" und ein Plot, der witzig, spannend - ach was: einfach grandios originell ist. (Samt Überraschung im vorletzten Satz des Anhangs!) Die Sprache wimmelt nur so von bissigen Formulierungen, die auf den Punkt sind, ich habe mich köstlich amüsiert. So etwa, wenn der Sex mit der Campingplatz-Bekanntschaft beschrieben wird: "Akrobatisch war da gestern nichts. Im Gegenteil. Es war sogar ein bisschen geriatrisch." Den ein oder anderen österreichischen Ausdruck musste ich recherchieren, aber die lokale Sprachfärbung ist den Aufwand in jedem Fall wert. Inhaltlich demontiert Klemm den Filz im Literaturbetrieb, zeigt die Bigotterie der katholischen Kirche zeigt auf, dass wir noch einen weiten Weg bis zu wirklicher Gleichberechtigung vor uns haben. Dies alles gelingt auf extrem unterhaltsame Art. Mein erstes, aber definitiv nicht mein letztes Buch von Gertrud Klemm! Und der Verlag hat - wieder Mal - sein gutes Gespür für hervorragende zeitgenössische Literatur bewiesen, vielen Dank!

Mind-blowing! Löst ein Synapsen-Feuerwerk aus: Sprache, Stil, Inhalt, Figuren, gleichermaßen großartig. Mein Jahreshighlight!

SternchenBlau am 01.10.2019

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch ist gewaltig, eine Erleuchtung, elektrisierend, poetisch, bissig, witzig, herb und dann wieder ganz zart. Ich bin so begeistert von „Hippocampus“, dass mir einerseits die Worte fehlen, ich andererseits übersprudeln möchte vor Lob. „Mind-blowing“, immer wieder habe ich dieses Wort im Kopf. Leider lässt es sich so schwer übersetzen, aber das Buch hat etwas mit meinem Kopf gemacht, ein Synapsen-Feuerwerk ausgelöst. Am liebsten hätte ich andauernd einzelne Textstellen markiert, weil sie so klug und so toll geschrieben waren, aber dann zog mich Gertraud Klemms Sprache und ihre Geschichte auch schon wieder weiter. ZÄRTLICH, HERB UND POLITISCH Vom Inhalt möchte ich nicht viel verraten: Eine von der Öffentlichkeit längst vergessene, feministische Autorin stirbt. Und ihre Freundin Elvira macht sich daran, einen Teil des erlittenen Unrechts wieder gut zu machen. Das wird bei Elvira Aktionskunst. „Zu viel Demokratie und zu viel Essen ist den nachfolgenden Generationen nicht gut bekommen. Die Satten sind zu satt und die Hungrigen zu hungrig für eine Revolution. Aber man kann es ihnen nicht übel nehmen, so ist das neoliberale Zeitalter. Wer kein Streber ist, fliegt gleich ganz raus. Es gibt keine Ränder mehr, an denen es sich ein wenig verweilen lässt, es gibt nur mehr gleich den Abgrund.“ Gertraud Klemm wird in ihrem Roman politisch, sie wird zärtlich, sie wird auch mal derb. Zu letzterem hat die Autorin meiner Meinung nach auch alle Veranlassung: Ist es nicht eine himmelschreiende Ungerechtigkeit, wie Frauen und als Frauen gesehene behandelt werden? Wie die alten weißen Männer sich seit Jahrhunderten und Jahrtausenden breit machen selbst die Moderne es nur zum Teil besser gemacht hat? Seite um Seite habe ich dieses Buch mehr geliebt. VOM SINN Jetzt bin ich längst noch nicht in Elviras Alter. Trotzdem merke ich, wie die 40 auf mich zueilen, und ich dabei frustriert feststelle, dass die Kämpfe, die ich längst schon für gewonnen glaubte, noch immer Thema sind. Schlimmer noch, manches entwickelt sich rückwärts. Und da kommt mir schon das Gefühl für den Sinn etwas abhanden. Und genau da holt mich Gertraud Klemm mit „Hippocampus“ ab. Gegen dieses Sinnlosigkeitsgefühl setzt Elvira ihre Installationen. Selbstverständlich bewegen diese sich am Rand der Legalität und teilweise weit darüber hinaus. Aber in den letzten Monaten (Trump, Brexit, Ulf Poschard) hatte ich zu oft das Gefühl, dass ich in die Tiefkante beißen – oder etwas anzünden muss (dabei bin ich Pazifistin). Und daher vergöttere ich Elvira und die Autorin Gertraud Klemm für ihren Mut und ihre Kompromisslosigkeit. „Man muss einfach viel mehr rote Linien überschreiten, viel mehr Eigentum zerstören, viel mehr Gesetze brechen, um gehört zu werden.“ Bei diesem Buch sollte jedes Wort ganz bewusst belesen werden, bis zur allerletzten Zeile. Vergesst auf keinen Fall den Appendix. Dann diese letzten Zeilen läsen eine letzte, großartige Kopf-Explosion aus. FAZIT Lest dieses Buch! Es ist wundervoll, witzig und bläst so viele großartige Gedanken in Deinen Kopf! Absolute Leseempfehlung! Jahreshighlight und selbstverständlich mindestens 1.000 Sterne.

Mind-blowing! Löst ein Synapsen-Feuerwerk aus: Sprache, Stil, Inhalt, Figuren, gleichermaßen großartig. Mein Jahreshighlight!

SternchenBlau am 01.10.2019
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch ist gewaltig, eine Erleuchtung, elektrisierend, poetisch, bissig, witzig, herb und dann wieder ganz zart. Ich bin so begeistert von „Hippocampus“, dass mir einerseits die Worte fehlen, ich andererseits übersprudeln möchte vor Lob. „Mind-blowing“, immer wieder habe ich dieses Wort im Kopf. Leider lässt es sich so schwer übersetzen, aber das Buch hat etwas mit meinem Kopf gemacht, ein Synapsen-Feuerwerk ausgelöst. Am liebsten hätte ich andauernd einzelne Textstellen markiert, weil sie so klug und so toll geschrieben waren, aber dann zog mich Gertraud Klemms Sprache und ihre Geschichte auch schon wieder weiter. ZÄRTLICH, HERB UND POLITISCH Vom Inhalt möchte ich nicht viel verraten: Eine von der Öffentlichkeit längst vergessene, feministische Autorin stirbt. Und ihre Freundin Elvira macht sich daran, einen Teil des erlittenen Unrechts wieder gut zu machen. Das wird bei Elvira Aktionskunst. „Zu viel Demokratie und zu viel Essen ist den nachfolgenden Generationen nicht gut bekommen. Die Satten sind zu satt und die Hungrigen zu hungrig für eine Revolution. Aber man kann es ihnen nicht übel nehmen, so ist das neoliberale Zeitalter. Wer kein Streber ist, fliegt gleich ganz raus. Es gibt keine Ränder mehr, an denen es sich ein wenig verweilen lässt, es gibt nur mehr gleich den Abgrund.“ Gertraud Klemm wird in ihrem Roman politisch, sie wird zärtlich, sie wird auch mal derb. Zu letzterem hat die Autorin meiner Meinung nach auch alle Veranlassung: Ist es nicht eine himmelschreiende Ungerechtigkeit, wie Frauen und als Frauen gesehene behandelt werden? Wie die alten weißen Männer sich seit Jahrhunderten und Jahrtausenden breit machen selbst die Moderne es nur zum Teil besser gemacht hat? Seite um Seite habe ich dieses Buch mehr geliebt. VOM SINN Jetzt bin ich längst noch nicht in Elviras Alter. Trotzdem merke ich, wie die 40 auf mich zueilen, und ich dabei frustriert feststelle, dass die Kämpfe, die ich längst schon für gewonnen glaubte, noch immer Thema sind. Schlimmer noch, manches entwickelt sich rückwärts. Und da kommt mir schon das Gefühl für den Sinn etwas abhanden. Und genau da holt mich Gertraud Klemm mit „Hippocampus“ ab. Gegen dieses Sinnlosigkeitsgefühl setzt Elvira ihre Installationen. Selbstverständlich bewegen diese sich am Rand der Legalität und teilweise weit darüber hinaus. Aber in den letzten Monaten (Trump, Brexit, Ulf Poschard) hatte ich zu oft das Gefühl, dass ich in die Tiefkante beißen – oder etwas anzünden muss (dabei bin ich Pazifistin). Und daher vergöttere ich Elvira und die Autorin Gertraud Klemm für ihren Mut und ihre Kompromisslosigkeit. „Man muss einfach viel mehr rote Linien überschreiten, viel mehr Eigentum zerstören, viel mehr Gesetze brechen, um gehört zu werden.“ Bei diesem Buch sollte jedes Wort ganz bewusst belesen werden, bis zur allerletzten Zeile. Vergesst auf keinen Fall den Appendix. Dann diese letzten Zeilen läsen eine letzte, großartige Kopf-Explosion aus. FAZIT Lest dieses Buch! Es ist wundervoll, witzig und bläst so viele großartige Gedanken in Deinen Kopf! Absolute Leseempfehlung! Jahreshighlight und selbstverständlich mindestens 1.000 Sterne.

Unsere Kund*innen meinen

Hippocampus

von Gertraud Klemm

4.8

0 Bewertungen filtern

Unsere Buch­händler*innen meinen

Profilbild von Verena Flor

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Verena Flor

Thalia Hagen

Zum Portrait

2/5

Zu viel gewollt...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein gut gemeinter Versuch der Autorin, doch es entsteht schlussendlich kein sinnvoller Diskurs oder gar Literatur über das Thema Helene Schulze. Mir war alles zu viel. Zu viel gewollt, zu viel "Feminismus", zu viel Abrechnung und an den entscheidenden Stellen zu vereinfacht. Es verkommt am Ende zu einem für mich sehr pessimistischen, wie auch zu seichten Klagelied über den Feminismus der Gegenwart. Die Erzählweise ist langatmig, man kommt nicht hinein in die Thematik. Die Sprache selbst bleibt ungeschickt und durch das Offenlassen der entscheidenden Punkte kann man sich zu keiner Zeit in die Protagonistin einfühlen.
2/5

Zu viel gewollt...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein gut gemeinter Versuch der Autorin, doch es entsteht schlussendlich kein sinnvoller Diskurs oder gar Literatur über das Thema Helene Schulze. Mir war alles zu viel. Zu viel gewollt, zu viel "Feminismus", zu viel Abrechnung und an den entscheidenden Stellen zu vereinfacht. Es verkommt am Ende zu einem für mich sehr pessimistischen, wie auch zu seichten Klagelied über den Feminismus der Gegenwart. Die Erzählweise ist langatmig, man kommt nicht hinein in die Thematik. Die Sprache selbst bleibt ungeschickt und durch das Offenlassen der entscheidenden Punkte kann man sich zu keiner Zeit in die Protagonistin einfühlen.

Verena Flor
  • Verena Flor
  • Buchhändler*in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Profilbild von Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler

Thalia Berlin Borsig - Hallen Am Borsigturm

Zum Portrait

4/5

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit einem schonungslos ehrlichem Erzählstil, zeigt Getraud Klemm Probleme im Literaturbetrieb, aber auch der ganzen Gesellschaft auf. Es geht vor allem um Sexismus, aber auch um Freundschaft, Trauer und das Leben. Der Roman regt zum Nachdenken an, schockiert und polarisiert.
4/5

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit einem schonungslos ehrlichem Erzählstil, zeigt Getraud Klemm Probleme im Literaturbetrieb, aber auch der ganzen Gesellschaft auf. Es geht vor allem um Sexismus, aber auch um Freundschaft, Trauer und das Leben. Der Roman regt zum Nachdenken an, schockiert und polarisiert.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler
  • Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler
  • Buchhändler*in

Unsere Buchhändler*innen meinen

Hippocampus

von Gertraud Klemm

0 Rezensionen filtern

Die Leseprobe wird geladen.
  • Hippocampus