Geheimdienste zur Zeit des Kalten Krieges. CIA und Cultural Policy
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
21.03.2019
Verlag
GRINSeitenzahl
28 (Printausgabe)
Dateigröße
545 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668904828
Dieser Kongress mit Hauptsitz in Paris hatte Zweigstellen auf der ganzen Welt verteilt. Seine Aktivitäten waren vielfältig und umfassten auch die Einvernahme bedeutender Personen für Ziele der USA. Der Kongress organisierte Konzerte, Auftritte von Künstlern usw., um diese Ziele zu erreichen. Von besonderem Interesse waren für die US-Kulturpolitik Personen, die aus dem linken Lager gewonnen wurden. Das waren damals vor allem Intellektuelle und bekannte Künstler. Mit geheimdienstlichen Mitteln sollten sie marxistischen Einflüssen entzogen und für den Einsatz an der Kulturfront gewonnen werden.
Die Zusammenarbeit von Schriftstellern, Musikern, Künstlern usw. mit dem Kongress für Kulturelle Freiheit war für das Thema Kulturpolitik und Geheimdienste auch richtungsweisend. Das hat auch Francis Stonor Saunders in ihrem Werk "Wer die Zeche zahlt. Der CIA und die Kultur im Kalten Krieg" u.a. festgestellt.
Das Konzept von "Soft Power", ein Begriff, den es zur Zeit des Kulturellen Kalten Krieges noch nicht gab, der aber einige Parallelen zur damaligen Zeit erkennen lässt, bildet den Abschluss der Arbeit. "Soft Power" ist in der modernen Politik sehr aktuell und ein interessanter Forschungsbereich.
Eine Forderung an die Politiker/innen bzw. die Wissenschaftler/innen wäre zudem die Einführung bzw. die Förderung einer eigenen Disziplin "Intelligence Studies", die im angloamerikanischen Raum bereits seit längerer Zeit existent ist.
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