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Keyserlings Geheimnis Roman

7

12,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.08.2019

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

12,3/18,8/2 cm

Gewicht

185 g

Farbe

Weiß / Seidengrau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-05335-7

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Klaus Modick legt mit Keyserlings Geheimnis einen Künstlerroman vor. ("NDRkultur")
»Eine fließende, flirrende, sprachfeine Preziose.« ("stern")
»Ein atmosphärisch dichtes Bild des Fin du siècle und ein sprachlicher Genuss!« ("Evangelisches Literaturportal")
»ein unglaublich packendes Buch« ("WDR 5 Bücher")
»federleicht erzählt« ("Kölnische Rundschau")
»Das Werk besticht durch seine genaue Naturbeobachtung, einen angenhemen Impressionismus im Stil und eine spannende Handlung.« ("Münchner Merkur")
»unterhaltsam und ohne jedes Pathos« ("Hessische/Niedersächsische Allgemeine")
»Klaus Modick gelingt ein faszinierendes Portrait eines Autors und einer Umbruchzeit, die uns in seinem Roman ganz nah kommt.« ("Domradio")
»Ein lesenswertes Stück literarische Entschleunigung« ("Westfälischer Anzeiger")
»ein literarisches Vergnügen« ("Heilbronner Stimme")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.08.2019

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

12,3/18,8/2 cm

Gewicht

185 g

Farbe

Weiß / Seidengrau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-05335-7

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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  • vielleser18

    aus Hessen

    4/5

    20.09.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Eintauchen in Keyserlings Leben

    Mit "Keyserlings Geheimnis" hat mich Klaus Modick wieder einmal in eine andere Epoche eintauchen lassen. Er versteht es als zeitgenössischer Autor, in einem Stil zu schreiben, der zu der Zeit passt, in die man beim Lesen versinkt. Er trifft den Ton der damaligen Epoche. Sein Stil und der Ausdruck lassen die Bilder der Vergangenheit vor dem inneren Auge wiederaufleben. In seiner ruhigen Art erzählt er von der Zeit um 1901 und von Eduard von Keyserling. Keyserling lebte von 1855-1918 und war ein deutscher Schriftsteller und Dramatiker des Impressionismus (Quelle: wikipedia). Modicks Roman ist keine reine Biografie, sondern er erzählt von einem bestimmten Jahr, aber immer wieder gibt es Rückblenden, die dem Leser die Kindheit und Jugendzeit Keyserlings näher bringen. Ein Geheimnis umschwebt Keyserling. Was führte dazu, dass es den Bruch in seinem Leben gab? Ein Vorfall, der Keyserlings Leben in andere Bahnen gelenkt hatte. Lange wird der Leser im Ungewissen gelassen, die Spannung, die Modick damit eingeflochten hat, ist gut gelungen. Modick hat viel recherchiert um diesen fiktiven Roman mit vielen Fakten zu füllen. Es geht um die Liebe, das Leben, den Adel, Tendeleien und LIebschaften, um tiefschürfende, aber auch banale Gedanken, dem Alltag eines Schriftstellers und seiner Freunde. Es geht um Müßigang und Zerstreuung, um die Liebe zum Leben, um existenzielle Gedanken, um LIteratur, um Familienbande, aber auch um Verräter. Klaus Modick hat mich mit diesem Roman auch neugierig auf Keyserlings Werke gemacht.

  • Bories vom Berg

    aus München

    3/5

    02.12.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Besser das Original lesen Mit…

    Besser das Original lesen Mit seinem Roman «Keyserlings Geheimnis» hat der in vielen literarischen Genres tätige Schriftsteller Klaus Modick die Reihe seiner Künstlerromane fortgesetzt, schon der Buchumschlag ist dem Vorgänger «Konzert ohne Dichter», der schnell zum Bestseller avancierte, auffallend ähnlich. Auch hier bilden wieder Dichtung und Malerei die Kulisse für eine Geschichte um den «baltischen Fontane», wie Eduard von Keyserling oft bezeichnet wird. Ähnlich den anderen Romanen aus gleicher Feder weist auch der jüngste, pünktlich zum hundertsten Todestag 2018 erschienene Band eine sonst eher bei amerikanischen Autoren anzutreffende, erzählerische Leichtigkeit auf. Zu deren Kennzeichen zählen eine einfache Diktion und ein unkomplizierter, leicht nachvollziehbarer Plot, aber auch Realitätsnähe und sorgfältig arrangierte Motiv-Vielfalt. Eigenschaften mithin, die eine angenehm unangestrengte Lektüre und gute Unterhaltung verheißen. Der Schriftsteller Max Halbe und seine Frau laden im Sommer 1901 ein paar Freunde aus der Schwabinger Boheme in ihr Landhaus am Starnberger See ein. Dazu gehören der Maler Lovis Corinth und der Dichter Eduard von Keyserling, ein adeliger Dandy, der, schon von Natur aus hässlich, nun zusätzlich auch noch durch die Spuren der Syphilis entstellt ist. Gleichwohl lässt er sich von seinem Malerfreund überreden, ihm für ein Porträt Modell zu sitzen. In den Gesprächen während dieser Sitzungen in Bernried versucht der Maler, von Keyserling mehr über seine von wilden Gerüchten umrankte Studentenzeit an der estnischen Universität Dorpat zu erfahren, aber er bekommt nichts aus ihm heraus. Der Skandal vor mehr als zwanzig Jahren hat den Dichter in den heimatlichen Adelskreisen zur ‹persona› non grata› werden lassen. Von der Universität exmatrikuliert musste er Hals über Kopf nach Wien fliehen. Er hat dort ein neues Leben als Dichter begonnen, das ihn später dann nach München führte. Bei einem gemeinsamen Konzertbesuch mit Frank Wedekind, ebenfalls Mitglied der Schwabinger Clique, der zu Besuch an den See gekommen ist, begegnet er einer Sängerin, die damals in den Skandal verwickelt war. In Rückblicken erzählt Klaus Modick von der Jugend seines Protagonisten auf dem estnischen Schloss Tels-Paddern, von dessen Studentenzeit und der durch den Skandal ausgelösten Zäsur, die ihn dann endgültig auf den immer schon angestrebten Weg zur Schriftstellerei geführt hat, seiner wahren Berufung. Dabei taucht der Autor tief ein in die Zeit des Fin de Siecle und das Leben des ostelbischen Junkertums, beschreibt die Streifzüge seines Helden durch Wiener und Schwabinger Kneipen und Bordelle und die hitzigen Diskussionen beim Künstlerstammtisch. Geschickt hat der Autor das wenige Verbürgte aus dem Leben seines Helden fiktional aufgepusht und damit einen Spannungsbogen geschaffen, der die Frage nach dem «Geheimnis» in seiner Erzählung sehr lange offen lässt. Letztendlich erweist sich das allerdings als Lappalie, die gleichwohl von einem Widersacher benutzt wird, um ein Duell zu provozieren. Sprachlich unprätentiös findet der Autor immer wieder gelungene Metaphern, so wenn Lovis Corinth zum Beispiel dem neugierigen Keyserling einen Blick auf das gerade erst angefangene Gemälde verweigert: «Das ist noch kein Bild, sondern bestenfalls eine optische Absichtserklärung». Gelungen sind auch diverse intertextuelle Verweise wie dieser: «… dann erzählte Katharina Geschichten aus den alten Zeiten, in denen das Wünschen noch geholfen hatte und manche Fische sogar sprechen konnten, zum Beispiel der Butt». Verhoben aber hat sich der Autor mit seinem leichtfüßigen Capriccio, wo er literarisch den Vergleich mit Keyserling sucht, der als Erzähler von Rang inzwischen zum Kanon deutscher Literatur zählt. Klaus Modicks eher langweiliger Roman erreicht dessen Niveau weder sprachlich noch von der gedanklichen Tiefe her. Das Original mal selbst zu lesen, zum Beispiel Keyserlings Roman «Wellen», wäre die bessere Alternative!

  • Bewertung

    5/5

    23.04.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Für Liebhaber biographischer Romane...

    Für Liebhaber biographischer Romane ist auch dieser Roman Modicks ein Hochgenuss und zugleich Anregung, sich mit den prominenten Figuren ausführlicher zu beschäftigen.

  • Juti

    aus HD

    5/5

    31.08.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Roman zu einem Bild…

    Ein Roman zu einem Bild Ähnlich wie beim letzten Buch des Autors „Konzert ohne Dichter“ steht ein Bild im Mittelpunkt. Damals fehlte Rilke in der Künstlerkolonie Worpswede. Jetzt hängt ein Bild des Schriftsteller Keyserling in der Münchener Pinakothek. Wie mag Modick auf die Idee gekommen sein, dieses Buch zu schreiben? Er selbst sagt, er wäre vor etwa zehn Jahren auf das Werk Keyserlings, den besseren Fontane, gestoßen und hätte dann in der Recherche das Bild entdeckt. Umgekehrt wäre es auch denkbar gewesen. Wieso wird so ein hässlicher Mensch porträtiert? Genau das ist eine Frage dieses Romans. Die Antwort: Weil eine Frau ihre Finger im Spiel hatte. Die zweite Frage des Romans: Wer war Keyserling? Diese Antwort lässt sich nicht in einem Satz geben. Er stammt vom deutschsprachigen baltischen Adel ab, der im russischen Zarenreich lebte (und mit der russischen Revolution unterging). Doch während seiner Studentenzeit ereignete sich an der Universität Dorpat ein Vorfall, weswegen er seine baltische Heimat verlassen musste und in Wien zum Schriftsteller wurde. Offiziell soll er Geld aus der Verbindungskasse entwendet und dann wieder hinzugefügt haben. Modick reicht das als Grund für eine Flucht nicht. Er gibt die Antwort: Weil eine Frau ihre Finger im Spiel hatte. Dieses Buch ist der beste Roman, den ich in diesem Sommer von einem deutschen Autor gelesen habe. 5 Sterne. Und Keyserling wird so sympatisch, dass ich auch sein Werk zumindest teilweise lesen will. Lieblingszitat: Frauen sind große Künstler. Leider sind ihre Werke vergänglich. (S.180)

  • Bewertung

    5/5

    04.05.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schwabinger Boheme

    In den letzten Jahren wurde Keyserlings "Wellen" neu entdeckt und viel beachtet. Jetzt setzt Klaus Modick dem baltischen Grafen und Autoren ein düsteres und ungeschminktes Denkmal...dicht und atmosphärisch geht es um ein Geheimnis , dass Keyserlings Leben grundlegend in andere Richtung lenkte...klein, fein und bestens zu lesen !

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Thomas Schnierer

    Thomas Schnierer

    Thalia Mayersche Düsseldorf-Gerresheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    19.07.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Zwischen Kunst und Verschwörung: Kayserlings Suche

    Klaus Modicks "Kayserlings Geheimnis" entführt die Leser:innen in die 1920er Jahre und erzählt die Geschichte des jungen Kunsthistorikers Kayserling. Auf der Suche nach einem mysteriösen Manuskript gerät er in ein Geflecht aus Intrigen, Liebe und politischen Verstrickungen. Modick verbindet gekonnt historischen Hintergrund mit einer fesselnden Kriminalhandlung und schafft so eine packende Atmosphäre voller Spannung und Geheimnisse. Neben der spannenden handlung überzeugt "Kayserlings Geheimnis" auch durch eine feinfühlige Darstellung zwischenmenschlicher Beziehungen. Für Liebhaber historischer Romane, die gerne eine Mischung aus Abenteuer, Rätsel und emotionaler Tiefe lesen, ist dieses Buch sehr empfehlenswert.
  • Zum Bewerterprofil von Verena Flor

    Verena Flor

    Thalia Hagen

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.09.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Stiller Feinsinn

    Eine kleine, feinsinnige literarische Erzählung über ein Leben während der Jahrhundertwende. Modick versteht es die Fiktion in autobiografische Fakten zu integrieren. Man ist fasziniert, schwelgt in Sphären und genießt das Lesen in vollen Zügen.
  • Zum Bewerterprofil von Anja Werner

    Anja Werner

    Thalia Leverkusen

    Buchhändler*in

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    5/5

    27.07.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wahrhaft schönes Buch...

    Der neue Künstlerroman von Klaus Modick über Eduard von Keyserling hat mich von Beginn an begeistert. Die literarische Zeitreise ist voller Atmosphäre, von Feinsinn und leisem Humor geprägt und man bekommt sofort Lust in den Büchern des adeligen Autoren zu Schmökern. Eduard von Keyserling ließ nach seinem Tod einen Großteil seiner Aufzeichnungen vernichten. Sein Geheimnis konnte nie zur Gänze aufgelöst werden. Der Roman ist eine schöne Annäherung daran.
  • Zum Bewerterprofil von Kathrin Roßmann

    Kathrin Roßmann

    Jenaer Universitätsbuchhandlung Thalia – EKZ Neue Mitte

    Buchhändler*in

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    5/5

    27.06.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Faszinierender Künstlerroman

    Faszinierender Blick auf die Zeit der Schwabinger Bohème und auf einen Schriftsteller, der außerhalb des universitären Literaturkanons kaum noch gelesen wird. Modick, selbst studierter Germanist, schreibt wunderbar ungermanistisch, aber deshalb nicht weniger klug, immer leicht ironisch süffisant und bringt uns damit Keyserling und dessen unkonventionelles Leben umso näher.
  • Zum Bewerterprofil von Annegrit Fehringer

    Annegrit Fehringer

    Thalia Kassel

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.06.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Grandios !

    Klaus Modick ist ein wunderbarer Erzähler! Tauchen Sie ein in den baltischen Landadel der Gutsbesitzer und Pächter! Und in die Freundschaften von Malern und Poeten!

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