"Feindliche Übernahmen" in Deutschland. Welche Abwehrmaßnahmen stehen Unternehmen zur Verfügung?
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
04.04.2019
Verlag
GRINSeitenzahl
29 (Printausgabe)
Dateigröße
637 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668915367
Im Rahmen einer Übernahme ist es die Absicht eines Investors, ein Unternehmen, das in diesem Zusammenhang als "Zielunternehmen" oder "Target" bezeichnet wird, zu kaufen. Entscheidend, ob es sich bei einer solchen Transaktion um eine "freundliche" oder "unfreundliche" bzw. "feindliche" Übernahme handelt, ist die Art, wie der feindliche Investor die benötigten Stimm- und Kapitalanteile erwirbt. Die "feindliche Übernahme" leitet sich vom englischen Begriff "Hostile Takeover" ab.
"Feindlich" beschreibt hierbei die Vorgehensweise des Investors, sich mit einem Angebot, in der Regel einem öffentlichen Übernahmeangebot, direkt an die Eigentümer zu wenden, ohne dies zunächst mit dem Management, bestehend aus Vorstand und Aufsichtsrat, zu besprechen und deren Einverständnis oder Einwilligung zu erhalten. Von einer "freundlichen" Übernahme ist dementsprechend die Rede, wenn die Einwilligung des Managements vorliegt. Unter "Abwehrmaßnahmen" werden alle Strategien und Maßnahmen verstanden, die eine Zielgesellschaft ergreift, um eine Übernahme durch den feindlichen Investor abzuwenden.
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