Produktbild: Sünde des Schweigens

Sünde des Schweigens Kriminalroman

12

12,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.09.2019

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

282

Maße (L/B/H)

19,8/12/2,5 cm

Gewicht

290 g

Auflage

2019

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-2476-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.09.2019

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

282

Maße (L/B/H)

19,8/12/2,5 cm

Gewicht

290 g

Auflage

2019

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-2476-2

Herstelleradresse

Gmeiner-Verlag GmbH
Im Ehnried 5
88605 Meßkirch
Deutschland
Email: info@gmeiner-verlag.de
Url: www.gmeiner-verlag.de
Telephone: +49 7575 20950
Fax: +49 7575 209529

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  • autor.michael-kothe@gmx.de

    5/5

    23.03.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Sympathischer Anwaltskrimi

    Die Idee... ... finde ich pfiffig. Einen Krimi »mit Regionalbezug« hatte ich vorher noch nicht gelesen, war also neugierig. So gewöhnte ich mich schnell an zwei Aspekte, die en vogue sind: die genaue Beschreibung von Fahrtrouten, Plätzen und Gebäuden auf der einen, die von Kochkünsten auf der anderen Seite. Beides hat mich in Stuttgarts Infrastruktur und Gastronomie eintauchen lassen. Nach Mali versetzt sah ich mich, wenn ich Margaretes Tagebucheinträge las. Georg ließ mich teilhaben an Jojas Gefühlen für seine neue Freundin Angelika, an seinem Gewissenskonflikt, den Zweifeln bezüglich seines Verdachts, an Problemen mit Kollegen und dem vorgesetzten Kanzleiinhaber und an der Beharrlichkeit, mit der er Beweise sammelt. Hilfe sucht er bei markanten Figuren. Beim Lesen war ich Schreibstil: Der Autor nimmt sich Zeit, den Leser mit »Joja« bekannt zu machen. Als Leser sollte man das wissen, um Jojas Gewissenskonflikt vor dem Hintergrund juristischer Vorgaben und der Gefahr richtig genießen zu können. Spannend baut Georg seinen Kriminalfall auf und führt ihn konsequent-logisch der Auflösung zu. Dabei überrascht er den Leser stets durch neue Details. Flüssiger, teils humoriger Schreibstil mit Dialogen an der richtigen Stelle - schwäbische Mundart wie ein Gewürz bei einem kulinarischen Hochgenuss spärlich, aber pointiert eingestreut - fesselt. Nicht zu kurz kommen die Handlungsebenen um Liebe, Beruf und Gewalt. Wer dann noch ein Faible für klassische Autos hat, wird in »Sünde des Schweigens« und bei Jojas nächstem Fall erst recht auf seine Kosten kommen. Fazit: Georg legt uns ein rundum gelungenes Debütwerk vor. Ruhig und einfühlsam, dabei flott geschrieben, mit ausgereifter Charakterbeschreibung. Ein Augen-zwinkern hier und da verbindet sich mit der Ernsthaftigkeit des Gewissenskonflikts, der Joja schier zu zerreißen droht. Spannung ist nicht einfach da - sie wird aufgebaut und treibt den Blutdruck hoch. Dazu gibt Georg interessante Einblicke in die Welt der Paragraphen, ohne zu belehren. Das Ende ist so überraschend, dass es der juristische Laie (im Kontext der Geschichte) versteht und bewundert, dass es aber gewiss nicht jeder praktizierende Jurist erwartet oder überhaupt seine Grundlage gekannt hätte. Ich freue mich auf Jojas zweiten Fall, in dem er seine berufliche Existenz durch die Einmischung in einen Todesfall gefährdet.

  • Bewertung

    aus Gladbeck

    5/5

    20.11.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Ein spannender Roman

    Während eines Urlaubs in Mali geraten Margarete Schönfelder und ihr Mann Erich in Geiselhaft. Erich kommt frei und Margarete stirbt. Als der junge Anwalt Dr. Jean-Jacques »Joja« Seltenreich Erich in einer Verwaltungsrechtssache vertritt, stolpert Joja über Informationen, die ihm eine Entscheidung abverlangen. Vom Gesetz auferlegten Schweigepflicht versus Gewissen. »Sünde des Schweigens«, der Debüt Krimi von Rudolf Georg, zeichnet sich durch eine hervorragende Sprache aus. Seine Art zu formulieren füllt perfekt die Lücke zwischen Juristendeutsch und Alltagssprache. Mich hat sein geschriebenes Wort fasziniert, wenngleich es nicht dafür geeignet ist, einen Krimiliebhaber durch den Text zu treiben, was fälschlicherweise oft mit Spannung verwechselt wird. Mir gefällt es, auch die Sprache zu genießen und trotzdem die Spannungselemente nicht aus dem Fokus zu verlieren. Der Protagonist und sein Lebensumfeld wurden sehr gut dargestellt. So konnte ich in das Leben des Rechtsanwalts Dr. Jean-Jacques »Joja« Seltenreich eintauchen. Einzig die oftmals sehr detailgetreuen Beschreibungen bei der Auswahl seiner Kleidung ließen wenig Spielraum für Fantasie. Besonders gut hat mir gefallen, dass Joja neben seinem zeitaufwendigen Arbeitsleben die Muße besaß, gemütliche Streifzüge zu machen, um Lebensmittel einzukaufen und sich der Zubereitung von interessanten Mahlzeiten zu widmen. Hier gefielen mir die detaillierten Beschreibungen sehr gut, weil die Möglichkeit des Nachkochens gegeben ist. Erkennbar war für mich nicht sogleich, dass es sich um einen Stuttgart-Krimi handelte. Das Foto als Coverhintergrund konnte ich Stuttgart nicht zuordnen. Für mich ging Lokalkolorit von der Nennung des Porschemuseums und Stuttgart 21 aus. Irritiert hat mich zu Anfang des Buches die Nennung der Straßenfolgen vom Start zum Ziel. Die Bedeutung dieser Aufzählung war mir nicht klar, weil nie eine Straße eine Bedeutung für die Handlung hatte. Der Autor hat aber diese Art der Wegbeschreibung durch das ganze Buch durchgehalten. Somit kam es mir am Ende wie ein gewähltes Stilelement vor, um den Stuttgarter Lesern die Örtlichkeit nachvollziehbarer zu machen. Einen Hauch von Lokalkolorit vermittelte auch die Aussprache von Frau Augenschein, die Sekretärin des Anwalts, die gerne schwäbelte. Das Spiel mit dem Dialekt war nicht überdosiert. Die Handlung auf zwei Ebenen hat mir gut gefallen und spiegelte gleichzeitig eine gute Recherche. Die Lösung des Konflikts sorgte zum Ende doch noch für einem Pageturner. Joja fand eine juristische Möglichkeit seinem Gewissen folgen zu können. Persönlich wurde ihm aber viel abverlangt. Ich bin gespannt auf den nächsten Krimi, in dem sich der sympathische Protagonist neuen Herausforderungen stellt. Fazit: ein spannender Krimi, anspruchsvoll, unterhaltsam, unblutig. Ich empfehle ihn gerne weiter.

  • angeliques.leseecke

    aus Nübbel

    5/5

    04.12.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Superspannender Krimi, Anwalt gerät in Gewissensnöte wegen der Schweigepflicht

    *Klappentext (übernommen)* Während eines abenteuerlichen Urlaubs in Mali gerieten Margarete Schönfelder, Tochter eines schwäbischen Unternehmers, und ihr Ehemann Erich in Geiselhaft. Er kam frei, sie starb. Als der junge Anwalt Dr. Jean-Jacques „Joja“ Seltenreich den Ehemann in einer Verwaltungsrechtssache vertritt, keimt in ihm ein ungeheuerlicher Verdacht auf. Wie aber soll sich ein Anwalt nun zwischen der ihm vom Gesetz auferlegten Schweigepflicht und seinem Gewissen entscheiden? Die Lösung ist gefährlich, denn sein Gegenspieler ist nicht zimperlich … *Meine Meinung* "Sünde des Schweigens" von Rudolf Georg beschreibt ein faszinierendes Thema. Muss man als Anwalt schweigen, wenn er einen unsympathischen Mandanten einer Straftat verdächtigt? In dieses Dilemma gerät der sympathische Anwalt Dr. Jean-Jacques „Joja“ Seltenreich. Auch wenn dieser Krimi ziemlich in ruhigen Bahnen erzählt wird, ist er superspannend und sehr fesselnd. Man spürt, dass der Autor sich gut mit der Materie auskennt, da er selbst Anwalt ist. Die Beschreibungen sind manchmal sehr ausschweifend und sehr detailliert, aber dies hat keinen Abbruch an meinem Lesevergnügen gehabt. Die Charaktere sind lebendig und authentisch beschrieben worden. In Joja kann ich mich schnell hineinversetzen, da er wie ich einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn hat. Er versucht sein Möglichstes, um dem Täter die gerechte Strafe zukommen zu lassen ohne natürlich selbst straffällig zu werden. Ich bewundere auch seinen Mut, dass er am Ball bleibt, obwohl er von seinem Gegenspieler massiv unter Druck gesetzt wird. Und auch die anderen Charaktere sind vielschichtig und interessant ausgearbeitet worden. Dank diversen Wendungen kann der Autor hier mit einem fulminanten Showdown auswarten. *Fazit* Ein rundum gelungener Krimi, zwar leise aber superspannend und realistisch. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne. Über eine Fortsetzung würde ich mich sehr freuen.

  • Bewertung

    aus Penzberg

    5/5

    02.10.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Realistisch und überzeugend

    Ein junger Anwalt gerät in einen folgeschweren Gewissenskonflikt. Als Vertreter seines Mandanten in einer harmlosen Verwaltungsrechtssache keimt in ihm der Verdacht auf, dieser habe ein Kapitalverbrechen auf dem Gewissen. Doch der Anwalt ist zum Schweigen verpflichtet… und macht sich auf die Suche nach einer gerechten Lösung. Rudolf Georg ist ein spannender Reality-Krimi gelungen! Akkurat und schnörkellos beschreibt er, was seinem Protagonisten widerfährt und wie dieser sich an die vermutliche Tat seines Mandanten herantastet. Fesselnde Szenen wechseln sich mit ruhigen Alltagserlebnissen ab und der Leser kann lebhaft am Leben des korrekten jungen Anwalts teilhaben, dessen gerade entflammte Liebe zu Angelika für romantische Momente sorgt. Und ein fulminanter Showdown sorgt für Überraschung! Ein für mich rundherum gelungener Krimi, sehr realistisch und überzeugend konstruiert, spannend und abwechslungsreich geschrieben! Empfehlenswert!

  • Bewertung

    5/5

    24.09.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Joja´s schwieriger Fall

    Mit diesem Buch hat der Autor eine ganz spezielle Form von Krimi geschaffen. Der Protagonist, Jean Jaques (Joja) Seltenreich, seines Zeichens Anwalt, entdeckt über Rechnung, deren Berechtigung er überprüfen soll, erste Spuren eines Mordverdachts. Da sich weitere Indizien finden beginnt Joja Seltenreich sich näher mit dem Geschehenen zu befassen. Damit öffnet sich der Weg zu einem perfiden Mordplan. Der Protagonist gerät in einen Gewissenskonflikt zwischen seinem Gerechtigkeitsempfinden und der gesetzlichen Schweigepflicht. Doch die Geschichte nimmt ihn immer mehr gefangen und führt ihn selbst in höchste Gefahr. Gerade zu Beginn war es schwer sich ins Geschehen einzufinden. Dazu trugen auch die zu ausführlichen Beschreibungen und Erklärungen bei. Mein Kopf hatte keine Chance eigene Bilder zu entwickeln, trotzdem hielt mich etwas bei der Stange. Ich lernte mich auf das Wesentliche zu fokussieren. Es machte mir Spass zusammen mit Joja Seltenreich das Puzzle seiner Ermittlungssteine zu ordnen, und daraus Konsequenzen abzuleiten. Denn eine Entscheidung über das weitere Vorgehen hatte auch für ihn ungeahnte Konsquenzen. Das der Autor selbst Jurist ist, fällt durch die Sachkenntnis mit der der Fall entwickelt wird auf. Auch der Lokalkolorit sticht dabei deutlich hervor. Die einzelnen Charaktere sind gut entwickelt und in die Handlung eingepasst. Ich bin neugierig, wie Seltenreich in der neuen Praxis weiter ermittelt.

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