Arthurische Pferde. Der Ritter auf dem Prüfstand Risse der symbiotischen Einheit von Reiter und Pferd in der Artusepik
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
11.04.2019
Verlag
GRINSeitenzahl
32 (Printausgabe)
Dateigröße
552 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668922549
Weiterbildung dient. Allerdings können diese Aufgaben situationsbedingt schwierig zu erledigen sein, wenn die Ritter in einem ungünstigen Moment mit ihnen konfrontiert werden.
In dieser Arbeit soll der Fokus auf die Rolle des Pferdes als signifikante und identitätsstiftende Einheit gelegt werden. In diesem Zusammenhang soll daher der Frage nachgegangen werden, wie ein Ritter handelt, wenn die Einheit aus Ritter und Pferd nicht eingesetzt werden kann. Dafür werden exemplarisch verschiedene Werke aus der Artusepik untersucht, um ein möglichst breites Spektrum an Untersuchungsmöglichkeiten zu bieten. Dabei soll auch die These überprüft werden, ob ein Ritter ohne Pferd schwach und überfordert ist.[...] Es folgt eine Zusammenstellung der Entwicklung von Rittern und Pferden im Mittelalter und deren Auseinandersetzung zwischen der symbiotischen Beziehung und der Tragik des Pferdeverlustes. Danach werden verschiedene Textstellen, in denen die Ritter Situationen ohne ihr Pferd lösen müssen, analysiert. Dabei werden verschiedene Arten des Pferdeverlustes festgestellt und die individuellen Strategien untersucht. Zu vorgefundenen Positionen in der Sekundärliteratur wird Stellung genommen und versucht, diese einzuordnen. Danach findet im Fazit die Bewertung der Analyse statt, in der auch die Fragestellung beantwortet und die These überprüft werden.
König Artus - kaum eine andere Sagengestalt wird mit so vielen Mythen in Verbindung gebracht wie er. Dabei spielt er in den Werken, die zur Artusepik zählen, selten eine große Rolle. Es sind Erzählungen über die Ritter, die würdig genug waren, an seiner legendären Tafelrunde Platz zu nehmen. Seine Burg Camelot oder der Ort Avalon stehen für die in der Literatur besonders idealisierte höfische Welt und Ritterzeit mit dem nahezu perfekten Herrscher Artus. Daneben ist natürlich auch noch Artus' Schwert Excalibur zu nennen, welches wiederum unweigerlich mit dem legendären Zauberer Merlin in Verbindung steht. Der Stoff dieser Sage hat eine lange Tradition in Europa und wurde auf viele verschiedene Weisen adaptiert.
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