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Band 1

Der Spielmann Das große Abenteuer-Epos vom Bestsellerautor

Aus der Reihe Faustus
18

14,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.10.2019

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

784

Maße (L/B/H)

11,9/18,8/5,4 cm

Gewicht

550 g

Farbe

Beige / Rost

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-06119-1

Beschreibung

Rezension

»"Der Spielmann" von Oliver Pötzsch, die Geschichte des Johann Georg Faustus, bietet Lesefutter genug für lange Winterabende.« ("BR5 Buchmarkt")
»Eine gelungene Variante einer besonderen Lebensgeschichte.« ("Isar aktuell")
»Es gelingt Pötzsch, mit sehr viel Liebe zu kleinsten Details ein großformatiges Panorama vom Alltag jener Zeit zu schildern.« ("BR5 Buchmarkt")
»Die ungewöhnliche Lebensgeschichte des Johann Faustus, der aus Goethes "Faust" bekannt ist, wird sehr spannend beschrieben.« ("Ratgeber Frau und Familie")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.10.2019

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

784

Maße (L/B/H)

11,9/18,8/5,4 cm

Gewicht

550 g

Farbe

Beige / Rost

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-06119-1

Herstelleradresse

Ullstein Taschenbuchvlg.
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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  • Bewertung

    5/5

    12.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ein echter Pötzsch

    Auch dieses Buch von Oliver Pötzsch habe ich verschlungen. Ich finde es absolut spannend und phantasievoll. Sein Schreibstil fesselt mich immer wieder. Ich fühle mich immer so in diese Zeit versetzt.

  • Anno Tukk

    4/5

    07.10.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Faust als Lesefest

    Wer kennt sie nicht oder hat nicht zumindest schon einmal davon gehört: Die Legende des Dr. Faust, der mit dem Teufel einen Pakt schloss. Das Buch von Oliver Pötzsch spielt um 1500. Eine Zeit, in der die Begriffe Hexerei, Fortschritt und Magie oft gleichbedeutend waren und von der Kirche mit allen Mitteln bekämpft wurden. In dieser Zeit lebt Johann Georg, ein Junge, der von seiner Mutter Faustus genannt wird - der Glückliche. Er erlebt seine Jugend in Knittlingen im Kraichgau, einem kleinen Ort, in dem es wenig Abwechslung im Leben gibt. Dann erscheinen die Gaukler, unter ihnen der Spielmann und Magier Tonio del Moravia. Faustus ist fasziniert von diesem blassen Mann mit den stechenden, schwarzen Augen und das Schicksal führt die beiden zusammen. Doch es geschehen unheimliche Dinge in Knittlingen: Kinder verschwinden und ein schrecklicher Unfall passiert. Die Faust-Geschichte von Oliver Pötzsch spannt einen weiten Zeitbogen und ist fast so etwas wie eine Art Road-Movie zum Lesen. Als Junge verlässt Johann Georg Knittlingen und seine Reise führt ihn ihn bis nach Venedig und dann nach Heidelberg. Viele Orte und Städte säumen seinen Weg. Diese Reise ist sein Werdegang vom jungen Faustus hin zum gebildeten und manchmal ziemlich unheimlichen, aber auch sehr vom Schicksal gebeutelten Dr. Faust. Und es lohnt sich allemal, ihn auf diese Reise zu begleiten. So wie auch der Rabe und die Krähen von Tonio del Moravia das tun... oder sind das doch nur einfache Vögel? Eine Krähe sieht schließlich aus, wie die andere! Der fast 800 Seiten starke Wälzer zieht einen von Anfang an in seinen Bann. Der Text ist gut zu lesen und der Spannungsbogen steigt langsam aber stetig, bis man im letzten Drittel das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen mag. Die Geschichte von Faustus ist eine Geschichte, in der Vieles vorkommt: Verlust, Hass, Freundschaft, Liebe, Enttäuschung, Magie und Hexerei, Fortschritt und Stillstand, Kirche und gefallene Engel und auch Kontrollverlust und namenloser Schrecken, aber auch Hoffnung. Und zum Schluss hat dieses Buch, neben einem kleinen Anhang mit Interessantem und Wissenswertem, auch ein Ende. Zumindest ein vorläufiges. Denn es gibt noch einen zweiten Teil dieser Coming-of-age-Story aus dem tiefsten Mittelalter mit dem Titel "Der Lehrmeister". Ich werde mir jetzt zur Erholung einen kleinen Gruselhappen in Form eines recht kurzen Taschenbuchs gönnen und bin danach schon sehr gespannt, was Faustus so alles noch passiert und ob er diesem Namen (der Glückliche), dem ihm seine Mutter gab, irgendwann einmal gerecht werden kann.

  • Bewertung

    2/5

    02.10.2023

    Buch (Taschenbuch)

    eher enttäuschend

    Wenn man die Bücher "Die Henkerstochter ...." gelesen hat, fällt dieses Buch ab. Die Schreibstil ist nicht fliessend und 750 Seiten sind zu lange. Ich werde das zweite Buch "Der Lehrmeister" nicht mehr lesen.

  • brauneye29

    aus Wachtendonk

    5/5

    18.01.2021

    eBook (ePUB 3)

    Faustus mal anders

    Zum Inhalt: 1486: Knittlingen ist ein ruhiger Ort im Kraichgau. Bis zu dem Tag, als die Gaukler in die Stadt kommen – und plötzlich Kinder verschwinden. Johann Georg, genannt „Faustus“, der Glückliche, kümmert das nicht. Ihn interessiert nur der Spielmann und Magier Tonio del Moravia. Meine Meinung: Mir war bis zu diesem Buch gar nicht bewusst, dass Faustus tatsächlich eine historische Person ist. Ich habe es immer für eine Romanfigur von Goethe gehalten, aber auch nicht mehr. Umso interessanter fand ich jetzt diesen Roman, der gekonnt historisches, viele Goethezitate und eben eine Erzählung miteinander verknüpft. Der Schreibstil ist sehr gut und flüssig geschrieben, so dass trotz des gewaltigen Umfangs das Buch recht flott weg gelesen ist. Die Protagonisten und auch die Geschichte haben mir gut gefallen und ich freue mich schon auf die Fortsetzung, die leider erst im Herbst 2019 erscheint. Fazit: Schöner historischer Roman.

  • yellowdog

    5/5

    18.01.2021

    eBook (ePUB 3)

    Prachtvolles Mittelalterspektakel

    Der Spielmann ist ein umfangreicher Roman, der sich abgesehen von ein paar Längen, gut lesen lässt. Im Mittelpunkt ist Faust, der Ende des 15 Jahrhunderts in Knittlingen geboren wurde. Oliver Pötzsch überträgt seine Faszination für die Hauptfigur auf den Leser. Wie bei ihm das Interesse entstand erzählt er ausführlich im lesenswerten Nachwort. Pötzsch legt viel Wert auf Kindheit und Jugend von Johann Georg, um dessen Werdegang und Entwicklung deutlich zu machen. Schon als 8jähriger ist er begeistert von den Gauklern, die in die Stadt kommen. Von seiner Mutter wird Johann liebevoll Faustus genannt. Von diesen Abschnitten der Kindheit halte ich viel. Johann ist teilweise privilegiert, kann zum Beispiel Lateinunterricht nehmen, solange seine Mutter noch lebte. Aber oft ist er auch in der Opferrolle, von einem Schläger drangsaliert und vom Vater ungeliebt. Schließlich muss er als 16jähriger seine Heimat verlassen. Er begleitet den Magier Tonio del Moravia, der sein Meister wird und zu dem ein ambivalentes Verhältnis zwischen Abhängigkeit und Abgründigen entsteht. Diesen Konflikt deutet Pötzsch geschickt an. Es resultiert aber Johanns Weg zum Faust und zur Persönlichkeit. Alchemie, Astrologie und Aberglauben spielen eine Rolle. Teilweise ist Der Spielmann ein Pageturner, dann gibt es aber auch etwas zu lange Passagen. Oliver Pötzsch hat mit diesem ersten Faust-Teil ein ähnlich mächtiges Werk hingelegt wie mit seinen Henkerstochter-Bänden, deren Figuren mir jedoch näher standen. Johann ist nicht durchgehend ein Sympathieträger, der Mephisto-ähnliche Tonio erst recht nicht. Im Finale kann Johann jedoch einiges wieder gut machen. Für Der Spielmann spricht auch die hohe Anzahl an interessanten Schauplätzen. Johann und die Gaukler, mit denen er weiterzieht, schaffen es neben einigen deutschen Städten sogar bis nach Venedig. Ganz wichtig wird dann schließlich die Stadt Heidelberg, später auch Köln und Nürnberg. Atmosphäre hat das Buch durchgehend viel zu bieten.

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Bewertungen (18)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Henry Rickert

    Henry Rickert

    Thalia Hamburg – Überseequartier

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    04.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Praise the dog!

    Soooo gut geschrieben! Das Buch war mein Einstieg in historische Romane, und ich kann mir immer noch kein besseres dafür vorstellen. Wir haben hier mit dem historischen Faust eine sehr spannende und mysteriöse Persönlichkeit in der Hauptrolle, kombiniert mit tiefen emotionalen Verbindungen, einer großen Reihe tragischer Ereignisse und einem Hund (der Hund ist toll). Man muss rein gar nichts über Faust wissen, geschweige denn Faust mögen, um dieses Buch voll und ganz zu genießen. Für Faust-Connoisseure gibt es dennoch einige Anspielungen, Zitate und Parallelen zur sagenumwobenen Figur. Der Schreibstil ist großartig, Oliver Pötzsch könnte auch ganze Kapitel über die technische Zusammensetzung von Mikrowellen schreiben, und es würde nicht langweilig werden. Der zweite Teil steht dem ersten in nichts nach und schafft eine sehr runde Vollendung der Geschichte. Große Empfehlung!
  • Zum Bewerterprofil von Gerold Mütherig

    Gerold Mütherig

    Thalia Stuttgart-Vaihingen – Schwabengalerie

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.05.2020

    eBook (ePUB 3)

    Das fesselnde Leben des "unsterblichen" Dr. Georg Faustus

    Sehr gelungene Adaption von Motiven aus Faust I, die zu einer packenden Lebensgeschichte des geheimnisvollen Dr. Faustus verarbeitet werden. Obwohl aus einfachsten Verhältnissen, treibt Georg sein unstillbarer Wissensdurst an, alle Hindernisse um jeden Preis zu überwinden. Ermöglicht wird ihm das zunächst von einem düsteren reisenden Magier, der im anbietet, ihn auszubilden und auf seine Reisen mitzunehmen. Erst spät wird Faust klar, welches schreckliche Ziel dieser damit verfolgt. Doch so leicht ist geniale Kopf nicht unterzukriegen...

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