Ich bin der Rede wert

Dialog über eine Psychoanalyse

Annelie Sand, Paul L. Janssen

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Beschreibung

Annelie Sand und ihr Psychoanalytiker Paul L. Janssen geben einen authentischen Einblick in den Verlauf einer Psychoanalyse. Auf der Grundlage von Tagebucheinträgen und Erinnerungen begeben sie sich noch einmal auf die Reise der psychoanalytischen Begegnung und machen so die Höhen und Tiefen, traumatischen Felder und tiefen Veränderungsprozesse auch für die Leserinnen und Leser erlebbar.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 01.10.2019
Verlag Psychosozial
Seitenzahl 307
Maße (L/B/H) 21,1/14,9/2,7 cm
Gewicht 433 g
Reihe Forum Psychosozial
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8379-2910-2

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5/5

Der steinige Weg zur Heilung

Samantha Faye aus Freihung am 01.09.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Annelie Sand ist ein Pseudonym einer offenbar bekannten Autorin, die dergestalt und natürlich nachvollziehbar ihre Identität und Privatsphäre schützen will.  Paul L. Janssen ist ein ebenso bekannter Psychotherapeut im Ruhestand, den jeder in psychiatrischen und psychoanalytischen Kreisen kennen dürfte. Hier wurde ein ganz und gar ungewöhnliches Objekt ursprünglich initiiert, wobei dieses Werk hier das außergewöhnliche Ergebnis ist.  Es ist die literarische Kollaboration zwischen Analysandin und Analyst, die komprimiert 400 Stunden Psychoanalyse wiedergeben.  Schließlich laborierte Annelie Sand an massiven Problemen, die ihren Ursprung in ihrer Kindheit und einem einschneidenden Trauma ihrer Jugend hatten. Alpträume war beileibe nicht das einzige Symptom, das ihr zusetzte.  Psychoanalyse polarisiert. Viele denken dabei noch an Freud und Jung. Dabei ist die Zeit seit damals ja nicht stehengeblieben. Diese Disziplin entwickelte sich auch weiter und was nachweislich bewährt ist und heilsam, kann man getrost beibehalten.  Sinn und Zweck dieses Buches ist nicht nur, daß die Autorin ebenfalls einen literarischen Abschluß erreichen wollte. Nein, sie und Herr Janssen traten hier nochmals in den ( schriftlichen ) interdynamischen Dialog. Sie konnten so nochmals ihre Perspektive auf den jeweils anderen erweitern und neue (verblüffende ) Erkenntnisse über das Gegenüber und sich selbst hinzugewinnen.  Außerdem ist dieses Buch ein sehr wertvoller Beitrag für jeden, der erwägt, eine Psychotherapie zu beginnen, um nicht eventuell eine Psychotherapie für ihn oder sie infrage käme. Das Buch bricht eine imposante Lanze für sie. Und ist dabei sehr überzeugend. Weckt die Neugier und Faszination, ist überraschend anders als Verhaltenstherapie und scheint durchaus wirksam zu sein. Für Annelie Sand jedenfalls wurde der nicht einfache Weg der Heilung initiiert.  Über Psychoanalyse werden Witze gerissen, sie wird belächelt, abgewertet. Es ist an der Zeit, sie wieder angemessen zu würdigen. Es ist natürlich kein einfacher Weg. Wie jede wirksame, gute, heilsame Psychotherapie ist es ein Weg des Schmerzes und der Tränen, aber ebenso der Freude und Hoffnung.  Schattenseiten werden selbstredend nicht ausgespart und lichte Seiten ebensowenig. Ein ausgewogenes Buch, das auch Poeme und Kurzgeschichten enthält.  Man erfährt die Sicht beider Seiten, was dem Buch eine große Authentizität verleiht, auch wenn es in der Hauptsache ihr Buch ist und er "nur" Co-Autor. Ihre Synergie jedoch erst macht dieses Werk zu einem solitär hellstrahlendem Leuchtturm in der finsteren Nacht.  Berührend, emotional, poetisch und es gibt einem unglaublich viel! Danke!!!!!

5/5

Der steinige Weg zur Heilung

Samantha Faye aus Freihung am 01.09.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Annelie Sand ist ein Pseudonym einer offenbar bekannten Autorin, die dergestalt und natürlich nachvollziehbar ihre Identität und Privatsphäre schützen will.  Paul L. Janssen ist ein ebenso bekannter Psychotherapeut im Ruhestand, den jeder in psychiatrischen und psychoanalytischen Kreisen kennen dürfte. Hier wurde ein ganz und gar ungewöhnliches Objekt ursprünglich initiiert, wobei dieses Werk hier das außergewöhnliche Ergebnis ist.  Es ist die literarische Kollaboration zwischen Analysandin und Analyst, die komprimiert 400 Stunden Psychoanalyse wiedergeben.  Schließlich laborierte Annelie Sand an massiven Problemen, die ihren Ursprung in ihrer Kindheit und einem einschneidenden Trauma ihrer Jugend hatten. Alpträume war beileibe nicht das einzige Symptom, das ihr zusetzte.  Psychoanalyse polarisiert. Viele denken dabei noch an Freud und Jung. Dabei ist die Zeit seit damals ja nicht stehengeblieben. Diese Disziplin entwickelte sich auch weiter und was nachweislich bewährt ist und heilsam, kann man getrost beibehalten.  Sinn und Zweck dieses Buches ist nicht nur, daß die Autorin ebenfalls einen literarischen Abschluß erreichen wollte. Nein, sie und Herr Janssen traten hier nochmals in den ( schriftlichen ) interdynamischen Dialog. Sie konnten so nochmals ihre Perspektive auf den jeweils anderen erweitern und neue (verblüffende ) Erkenntnisse über das Gegenüber und sich selbst hinzugewinnen.  Außerdem ist dieses Buch ein sehr wertvoller Beitrag für jeden, der erwägt, eine Psychotherapie zu beginnen, um nicht eventuell eine Psychotherapie für ihn oder sie infrage käme. Das Buch bricht eine imposante Lanze für sie. Und ist dabei sehr überzeugend. Weckt die Neugier und Faszination, ist überraschend anders als Verhaltenstherapie und scheint durchaus wirksam zu sein. Für Annelie Sand jedenfalls wurde der nicht einfache Weg der Heilung initiiert.  Über Psychoanalyse werden Witze gerissen, sie wird belächelt, abgewertet. Es ist an der Zeit, sie wieder angemessen zu würdigen. Es ist natürlich kein einfacher Weg. Wie jede wirksame, gute, heilsame Psychotherapie ist es ein Weg des Schmerzes und der Tränen, aber ebenso der Freude und Hoffnung.  Schattenseiten werden selbstredend nicht ausgespart und lichte Seiten ebensowenig. Ein ausgewogenes Buch, das auch Poeme und Kurzgeschichten enthält.  Man erfährt die Sicht beider Seiten, was dem Buch eine große Authentizität verleiht, auch wenn es in der Hauptsache ihr Buch ist und er "nur" Co-Autor. Ihre Synergie jedoch erst macht dieses Werk zu einem solitär hellstrahlendem Leuchtturm in der finsteren Nacht.  Berührend, emotional, poetisch und es gibt einem unglaublich viel! Danke!!!!!

5/5

eine wirklich interessante Erfahrung

Eine Kundin/ein Kunde am 27.08.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In diesem interessanten Buch geht es um den Dialog zwischen Annelie Sand und ihrem Psychoanalytiker. Die Frau besitzt ein Talent zu schreiben, was auch in dieses Buch einfließt. Die Anfänge der Therapie zeigen sehr gut nachvollziehbar auf, wie schwierig es ist, sich einem Fremden zu öffnen und die innersten Gefühle und Erlebnisse mitzuteilen. Das Buch zeigt den Weg, den Annelie Sand ging - ihr Haus der Kindheit mit seinen Gespenstern, das Jugenddrama und seine Zwänge, die inneren Widerstände und schließlich die Heilung und das Ende der Analyse, welches in diesem Dialog einen sehr schönen Eindruck bei mir hinterlassen hat. Das langsame akzeptieren des Analysten, die Aufarbeitung von Träumen und die Gedichte, die Annelie schrieb, zeigen den Mut sehr gut, den man benötigt, um diesen Weg zu gehen. Gemeinsam holen sie die Erinnerungen aus dem Nebel und bearbeiten die Auswirkungen der Konflikte mit den Eltern. Zu erleben, wie Annelie Sand allmählich echtes Vertrauen zum Analysten aufbaut und sich ihm öffnet, hat mich beeindruckt. Das Buch ist in mehrere Teile unterteilt, die Kapitel haben eine angenehme Länge und die Dialoge zwischen Analyst und Patientin sind gut zu lesen. Als ein Ziel habe ich aus dem Buch mitgenommen, dass man sich den Situationen stellen sollte, anstatt wegzulaufen und die Auswirkungen der Erfahrungen in die Gegenwart auch als Hilfe sehen kann. Das Cover zeigt die Karte einer Psychoanalyse - das finde ich sehr ansprechend. Den Weg der Protagonistin zu begleiten war für mich eine sehr interessante Erfahrung - ich gebe diesem Buch 5 Sterne.

5/5

eine wirklich interessante Erfahrung

Eine Kundin/ein Kunde am 27.08.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In diesem interessanten Buch geht es um den Dialog zwischen Annelie Sand und ihrem Psychoanalytiker. Die Frau besitzt ein Talent zu schreiben, was auch in dieses Buch einfließt. Die Anfänge der Therapie zeigen sehr gut nachvollziehbar auf, wie schwierig es ist, sich einem Fremden zu öffnen und die innersten Gefühle und Erlebnisse mitzuteilen. Das Buch zeigt den Weg, den Annelie Sand ging - ihr Haus der Kindheit mit seinen Gespenstern, das Jugenddrama und seine Zwänge, die inneren Widerstände und schließlich die Heilung und das Ende der Analyse, welches in diesem Dialog einen sehr schönen Eindruck bei mir hinterlassen hat. Das langsame akzeptieren des Analysten, die Aufarbeitung von Träumen und die Gedichte, die Annelie schrieb, zeigen den Mut sehr gut, den man benötigt, um diesen Weg zu gehen. Gemeinsam holen sie die Erinnerungen aus dem Nebel und bearbeiten die Auswirkungen der Konflikte mit den Eltern. Zu erleben, wie Annelie Sand allmählich echtes Vertrauen zum Analysten aufbaut und sich ihm öffnet, hat mich beeindruckt. Das Buch ist in mehrere Teile unterteilt, die Kapitel haben eine angenehme Länge und die Dialoge zwischen Analyst und Patientin sind gut zu lesen. Als ein Ziel habe ich aus dem Buch mitgenommen, dass man sich den Situationen stellen sollte, anstatt wegzulaufen und die Auswirkungen der Erfahrungen in die Gegenwart auch als Hilfe sehen kann. Das Cover zeigt die Karte einer Psychoanalyse - das finde ich sehr ansprechend. Den Weg der Protagonistin zu begleiten war für mich eine sehr interessante Erfahrung - ich gebe diesem Buch 5 Sterne.

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  • Vorwort: Gedankenstriche

    Teil 1
    Der Weg in die Psychoanalyse

    1. Kapitel
    Meine Erfahrungen mit meinem Verhaltenstherapeuten

    2. Kapitel
    Anfangen

    3. Kapitel
    Ich: Unterschied bei Tag und bei Nacht

    4. Kapitel
    Im Haus meiner Kindheit

    5. Kapitel
    Gespenster

    6. Kapitel
    Das Ringen um Worte

    7. Kapitel
    Das empfindsame Kind

    8. Kapitel
    Meine ersten Erzählungen

    9. Kapitel
    Die Annäherung im Traum

    10. Kapitel
    Familiengeschichte

    11. Kapitel
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    Teil 2
    Die Arbeit am Widerstand

    12. Kapitel
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    13. Kapitel
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    15. Kapitel
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    18. Kapitel
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    19. Kapitel
    Garzeit 50 Minuten

    20. Kapitel
    Schwimmen

    21. Kapitel
    Traumarbeit I

    Teil 3
    Die Bedeutung des Jugenddrama

    22. Kapitel
    Die Geschichte vom Höhlenmädchen

    23. Kapitel
    Die Belagerung

    24. Kapitel
    Die Gegenwärtigkeit

    25. Kapitel
    Die letzte Begegnung

    26. Kapitel
    Die Befreiung

    Teil 4
    Die Heilung des Selbst

    27. Kapitel
    Sich zu Hause fühlen

    28. Kapitel
    Lieben, ein Neubeginn

    29. Kapitel
    Familiäre Konflikte

    30. Kapitel
    Weinen ist besser als Selbstverletzung

    31. Kapitel
    Festtagsgefühle

    32. Kapitel
    Die passenden Worte

    33. Kapitel
    Verwirrung

    34. Kapitel
    Auf einem guten Weg

    35. Kapitel
    Die Seilschaft

    Teil 5
    Das Ende der Analyse und der Übergang vom Reden zum Schreiben

    36. Kapitel
    Der Analytiker zieht weg

    37. Kapitel
    Die Rosenbäumchen

    38. Kapitel
    Abenddialoge

    39. Kapitel
    Traumarbeit II

    40. Kapitel
    Durch den Fluss schwimmen

    41. Kapitel
    Der langsame Abschied

    42. Kapitel
    Haikus über ein Möbelstück

    43. Kapitel
    »Hm«

    44. Kapitel
    Analyseschätze

    Nachträgliche Reflexionen

    »Landkarte einer Psychoanalyse« mit Leseanleitung