Das Leben und Schaffen des Jürgen Fuchs im Hinblick auf die Auseinandersetzungen mit der Staatssicherheit
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
30.10.2018
Verlag
GRINSeitenzahl
17 (Printausgabe)
Dateigröße
712 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668825666
281 Tage war Fuchs in der zentralen Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) in Berlin-Hohenschönhausen gefangen gehalten worden. Vom 19. November 1976 bis zum 26. August 1977 sah er sich den Verhörspezialisten und dem damit verbundenen Psychoterror ausgeliefert. Der Gefangene sollte sich selbst belasten, seine Freunde verraten, sollte sich von den zu Staatsfeinden degradierten Wolf Biermann und Robert Havemann distanzieren. Trotz größten Bemühungen schafften sie es nicht, Jürgen Fuchs zu brechen und auch nur einem ihrer Ziele im Ansatz näher zu kommen. So wurde er am Ende vor die Wahl gestellt: Entweder er rettet sich, seine Familie die draußen auf ihn wartete sowie seine inhaftierten Freunde - oder er bleibt möglicherweise noch zehn weitere Jahre in Gefangenschaft.
Zum Einstieg soll seine Biographie im Hinblick auf den Konflikt mit der Staatssicherheit und dem allgemeinen System der DDR aufgezeigt werden. Der Schwerpunkt liegt im Anschluss auf der Untersuchung der Vorgehensweise des Staates und der Staatssicherheit. Wie gingen diese gegen oppositionelle Schriftsteller vor und welche Mittel wählte konkret Fuchs, um sich zur Wehr zu setzen? Dies möchte ich anhand einiger Werke und niedergeschriebenen Einblicken aus dem Gefängnis veranschaulichen. Anschließend soll die Frage geklärt werden, welche Auswirkungen die Zensur, die Inhaftierung und die anschließende Ausbürgerung auf das literarische Schaffen für Herrn Fuchs hatte. War die Staatssicherheit mit ihrem Vorgehen gegen Oppositionelle erfolgreich?
Es wurde bis dato kaum Forschungsarbeit zu Jürgen Fuchs betrieben. Dies soll allerdings keinen negativen Einfluss auf die vorliegende Arbeit haben, da ich mich umso voreingenommener der von ihm verfassten Primärliteratur zuwenden kann.
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