Berge

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Roman

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Beschreibung

An einem Augusttag 2008 werden der Abgeordnete der Arbeiterpartei, Arve Storefjeld, und vier weitere Mitglieder seiner Familie tot in einer Hütte am Blankvann-See aufgefunden. Allen fünf Opfern wurden die Kehlen durchgeschnitten. Ganz Norwegen steht still. Alle glauben, Terroristen würden hinter der Gräueltat stecken. Auch die übrige Welt blickt in der Zeit danach auf das Land im Norden. Das, wovon niemand geglaubt hätte, dass es im idyllischen Norwegen geschehen könnte – jetzt ist es geschehen.
Erzählt wird die Geschichte aus drei unterschiedlichen Blickwinkeln. Die Journalistin Ine Wang hat sich lange Zeit wie auf dem Abstell­gleis gefühlt, doch die Morde an der Familie Storefjeld ändern alles. Amtsrichter Peter Malm zieht ein anonymes Leben vor, mit Spaziergängen durch die Stadt und ruhigen Stunden in der Bar des Grand Hotel. Aufgrund dieser schrecklichen Untat sieht er sich gezwungen, ins Licht der Öffentlichkeit zu treten.
Zuletzt kommt Nicolai Berge zu Wort. Er war lange in einer Beziehung mit Gry, der Tochter Arve Storefjelds. Es kam zur Trennung. Jetzt ist sie tot, und Berge wird von Ine Wang um ein Interview gebeten.
Eine Journalistin, ein Richter, ein ehemaliger Geliebter – alle mit ihrer Geschichte.

Nach einer schrecklichen Mordserie erfährt die Karriere der Journalistin Ine Wang einen plötzlichen Aufschwung. Ihre Biografie über Arve Storefjeld, eine zentrale Figur der norwegischen Arbeiterpartei, steht in den Startlöchern, doch nun wurde der bekannte und bei der Bevölkerung beliebte Politiker, zusammen mit vier Familienmitgliedern, tot in einer Hütte im Wald aufgefunden. Schockiert über die Ereignisse, gelingt es Ine Wang dennoch nicht ganz, ein gewisses Hochgefühl über ihr unvermutetes Comeback zu verleugnen. Eine ähnliche Stimmung macht sich auch im Verlag breit, es herrscht Betroffenheit über die »Terror-Anschläge«, genau wie im ganzen Land, doch währenddessen werden bereits Pläne geschmiedet, wie sich das Buch am besten vermarkten lässt.
Selbst im medialen Rampenlicht stehend, beschließt die Journalistin, ein Porträt für ein Zeitungsmagazin zu schreiben: über Nicolai Berge, einen gescheiterten Schriftsteller und Blogger, ehemaliges Mitglied der Jugendorganisation der Arbeiterpartei und früherer Geliebter eines der Opfer.
Nach den Interviews, die sie mit Berge führt, wird sich Ine Wang der Tatsache bewusst, dass dieser Mann mehr ist als nur ein Ex-Geliebter und dass er definitiv mehr über die Vorfälle weiß, als er zu erzählen bereit ist.

JAN KJÆRSTAD, zählt zu den bedeutendsten zeitgenössischen Autoren Norwegens. Der 1953 in Oslo geborene Schriftsteller studierte Theologie, war Pastor und Jazzpianist, später Redakteur der norwegischen Literaturzeitschrift Vinduet. Er lebt in Oslo.
Jan Bürger schrieb 2004 in Literaturen: »Im Laufe der Jahre hat sich Kjærstad Formen erschrieben, in denen die unterschiedlichsten Themen und Stilebenen wie Zahnräder ineinandergreifen.«

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.09.2019

Verlag

Septime Verlag

Seitenzahl

504

Maße (L/B/H)

19,8/13/4 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.09.2019

Verlag

Septime Verlag

Seitenzahl

504

Maße (L/B/H)

19,8/13/4 cm

Gewicht

573 g

Übersetzer

Bernhard Strobel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-902711-84-7

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Gut gelungener Roman mit speziellem Aufbau

Bewertung aus Dübendorf am 12.01.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wer einmal etwas anderes lesen möchte als 08/15-Lektüre, ist hier richtig. Anfangs durch die ewig langen Sätze etwas anstrengend, wird das Buch meiner Meinung nach gegen Ende hin immer besser und der Schluss mag nicht jedermanns Geschmack treffen, aber ich finde ihn fantastisch! Hände weg, wer skandinavische Standard-Serienmörderlektüre bevorzugt, bei der ein oder mehrere Kommissare den Täter jagen und alle paar Seiten eine neue Leiche auftaucht. Zugreifen, wenn Sie sich auch gerne einmal auf etwas Neues, Unkonventionelles einlassen wollen und nicht ständig frisches Blut brauchen, um Faszination für menschliche Beweggründe und so vielem mehr in einem Roman zu empfinden.

Gut gelungener Roman mit speziellem Aufbau

Bewertung aus Dübendorf am 12.01.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wer einmal etwas anderes lesen möchte als 08/15-Lektüre, ist hier richtig. Anfangs durch die ewig langen Sätze etwas anstrengend, wird das Buch meiner Meinung nach gegen Ende hin immer besser und der Schluss mag nicht jedermanns Geschmack treffen, aber ich finde ihn fantastisch! Hände weg, wer skandinavische Standard-Serienmörderlektüre bevorzugt, bei der ein oder mehrere Kommissare den Täter jagen und alle paar Seiten eine neue Leiche auftaucht. Zugreifen, wenn Sie sich auch gerne einmal auf etwas Neues, Unkonventionelles einlassen wollen und nicht ständig frisches Blut brauchen, um Faszination für menschliche Beweggründe und so vielem mehr in einem Roman zu empfinden.

Berge von Jan Kjaerstad, ein Bericht in drei Perspektiven

Bewertung aus Jever am 13.01.2020

Bewertet: eBook (ePUB)

Der Titel auf dem Umschlag verleitete mich, dieses Buch auszuwählen. Trotz meiner Enttäuschung, keinen norwegischen Bergroman gegriffen zu haben, begann ich ihn zu lesen. Also "Berge" ist der Protagonist dieses literarischen Werkes. Ein fünffacher Mord im Hintergrund der Berichte wird im ersten Teil aus der Sicht einer Journalistin gesehen. Sie hat einen der Ermordeten zur Zeit des Geschehens im Blick, um ihn in einem Bericht/Buch in seiner Bedeutung als Politiker zu beschreiben. Der Mord gibt ihren Bestrebungen Aufwind, führt aber auch zu ernsthaften Bedenken. Im zweiten Teil berichtet der später zuständige Richter über seine Tätigkeit und seine ihm auferlegte Zuständigkeit. Er scheint der Brisanz dieser Aufgabe nicht so recht gewachsen zu sein. Steigt aber dennoch ein. Im dritten Teil beschreibt Berge seine Sicht der Situation. Meine Bewertung der Handlungsstränge endet hier, da ich leider noch nicht das Ende erarbeitet habe; denn dieses Buch kostet Lesezeit. Die Rückerinnerungen, die Kontakte zu anderen Personen, die Beziehungen der einzelnen miteinander und untereinander werden ausführlich beleuchtet. Ein "Ruckzuck-Verfolgen" eines Handlungsstranges wie in einem der üblichen Kriminalromane ist nicht möglich. Überraschend für mich war, dass trotz des hohem Niveaus dieses Textes die sexuellen Handlungen der Mitwirkenden häufig und in offener Sprache benannt wurden. Den verbleibendem Rest diese Buches nehme ich mir nun gespannt vor. Ich habe das Gefühl, dass zum Ende noch Überraschungen auf mich zukommen.

Berge von Jan Kjaerstad, ein Bericht in drei Perspektiven

Bewertung aus Jever am 13.01.2020
Bewertet: eBook (ePUB)

Der Titel auf dem Umschlag verleitete mich, dieses Buch auszuwählen. Trotz meiner Enttäuschung, keinen norwegischen Bergroman gegriffen zu haben, begann ich ihn zu lesen. Also "Berge" ist der Protagonist dieses literarischen Werkes. Ein fünffacher Mord im Hintergrund der Berichte wird im ersten Teil aus der Sicht einer Journalistin gesehen. Sie hat einen der Ermordeten zur Zeit des Geschehens im Blick, um ihn in einem Bericht/Buch in seiner Bedeutung als Politiker zu beschreiben. Der Mord gibt ihren Bestrebungen Aufwind, führt aber auch zu ernsthaften Bedenken. Im zweiten Teil berichtet der später zuständige Richter über seine Tätigkeit und seine ihm auferlegte Zuständigkeit. Er scheint der Brisanz dieser Aufgabe nicht so recht gewachsen zu sein. Steigt aber dennoch ein. Im dritten Teil beschreibt Berge seine Sicht der Situation. Meine Bewertung der Handlungsstränge endet hier, da ich leider noch nicht das Ende erarbeitet habe; denn dieses Buch kostet Lesezeit. Die Rückerinnerungen, die Kontakte zu anderen Personen, die Beziehungen der einzelnen miteinander und untereinander werden ausführlich beleuchtet. Ein "Ruckzuck-Verfolgen" eines Handlungsstranges wie in einem der üblichen Kriminalromane ist nicht möglich. Überraschend für mich war, dass trotz des hohem Niveaus dieses Textes die sexuellen Handlungen der Mitwirkenden häufig und in offener Sprache benannt wurden. Den verbleibendem Rest diese Buches nehme ich mir nun gespannt vor. Ich habe das Gefühl, dass zum Ende noch Überraschungen auf mich zukommen.

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