Mara Billinsky sieht sich mit mehreren mysteriösen und grausamen Morden konfrontiert. Gleichzeitig wird sie von einem Schatten aus der Vergangenheit verfolgt, der ihr ebenfalls Rätsel aufgibt - bis sie begreift, dass alle Ereignisse in Verbindung zueinander stehen. Als sie erkennt, wer im Hintergrund die Fäden zieht, ist es fast zu spät: Ab jetzt kämpft Mara um ihr Leben ...
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Ein Einbruch ohne Diebstahl, bei dem jemand stirbt. Ein Journalist, der an einer großen Story dran ist und dann entführt und gefoltert wird. Mara Billinsky und ihr Kollege Rosen übernehmen die Ermittlungen. Kann es sein, dass diese Fälle zusammenhängen?
Dies war bereits der vierte Fall für Mara "Die Krähe" Billinsky, auf den ich mich wahnsinnig gefreut habe, denn mich haben alle bisher mehr als überzeugt.
Der Schreibstil ließ sich flüssig und schnell lesen und war dabei sehr spannend und fesselnd. Ich hatte die ganze Story bestens vor Augen und konnte alles miterleben.
Mara und ihr Kollege Rosen sind mit inzwischen richtig ans Herz gewachsen. Ich mag Charaktere, die ihre speziellen Eigenarten haben, so wie es bei diesen beiden, insbesondere bei der speziellen Mara, der Fall ist. Dadurch konnte ich mich hervorragend mit ihnen identifizieren und mit ihnen gemeinsam ermitteln und mitfiebern.
Der Fall war sehr undurchsichtig, so dass ich viele Fragen im Kopf hatte. Die ganzen Zusammenhänge und Hintergründe waren nicht durchschaubar. Dadurch wurde eine perfekte Spannung aufgebaut, die sich von Anfang bis Ende bei mir hielt. Ich mochte das Buch gar nicht beiseite legen, so gefesselt war ich.
Es gab viele Sprünge und Szenenwechsel, die für Abwechslung sorgten. Mehrere unterschiedlich Handlungen, deren Zusammenhänge sich erst nach und nach ergeben, wurden am Ende prima zusammengeführt.
Ein großartiger und sehr spannender Thriller. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.
Petra Sch.
aus Gablitz
5/5
28.04.2020
Buch (Taschenbuch)
Im 4. Teil muss die Krähe scheinbar unzusammenhängende Fälle lösen
4,5 Sterne
Kurz zum Inhalt:
In Frankfurt passieren grausame Morde, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben: ein Einbruch ohne Diebstahl, bei dem die Ehefrau eines reichen Unternehmers erwürgt wurde; ein gefolterter Journalist, der etwas Großem auf der Spur war und ein in Polizeigewahrsam ermordeter Obdachloser. Und dann ist da noch Maras Schützling Rafael Makiadi, der einen Aushilfsjob in einer Fleischfabrik hat, wo die Mitarbeiter von brutalen Schlägern malträtiert wurden.
Doch das Gespür der Ermittlerin Mara Billinsky lässt sie innerlich fühlen, dass all diese Fälle zusammenhängen.
Und dann taucht noch ein Schatten aus Maras Vergangenheit auf, den sie eigentlich nur noch vergessen wollte, der sie jedoch auf Schritt und Tritt zu verfolgen scheint...
Meine Meinung:
"Blutige Gnade" ist der 4. Teil der Reihe um die unkonventionelle Ermittlerin Mara Billinsky. Der Roman ist jedoch in sich geschlossen und kann eigenständig gelesen werden. Wichtige Informationen aus den Vorgänger-Bänden sind geschickt im Geschehen integriert. Man trifft alle alten Bekannten wieder und ist sofort wieder mitten drin im Geschehen Frankfurts!
Die Schreibweise von Leo Born ist mitreißend und schnell, auch aufgrund der eher kurzen Kapiteln, dem konstant aufrecht gehaltenen Spannungsbogen und der Cliffhanger am Ende der Kapitel.
Nach jedem Kapitel gibt es einen Sprung zu einer anderen Szene, die sich erst im Verlaufe des Buches nach und nach zu einem Ganzen zusammensetzen. Der Autor hat es geschafft, dass man auch als Leser wild miträtselt und keine Ahnung hat, wie die einzelnen Fäden zusammenhängen.
Mara kommt mir diesmal trotz ihres immer noch düsteren Äußeren (schwarze Lederjacke, schwarze Haare, Tattoos) etwas reduzierter vor, ich fand sie nicht mehr ganz so rebellisch wie in den anderen Bänden. Was vielleicht auch daran liegen kann, dass sie von ihrem Vorgesetzten und ihrem Team nun endlich komplett akzeptiert wird.
Als Maras Jugendfreund Adrian Krucksdorf auftaucht, war mir jedoch sofort klar, dass mit diesem etwas nicht stimmen kann, er war für meinen Geschmack zu aufdringlich.
Besonders gut haben mir in diesem Band die Beschreibungen der Zustände in der Fleischfabrik gefallen. Es ist einfach unfassbar , wie es dort zugeht, und man macht sich Gedanken darüber, ob es so etwas heutzutage in Deutschland tatsächlich geben kann?! Und Rafael fand ich sehr stark und mutig; er will etwas bewegen und zum Besseren wenden.
Auch wenn ich recht bald wusste, wer hier die Fäden im Hintergrund zieht und zuständig für die ganzen Grausamkeiten ist, wurde ich wieder bestens unterhalten.
Das Cover passt perfekt zu den anderen Teilen - die schwarze Krähe auf einfärbigem Hintergrund (diesmal dunkelblau) mit weißer Schrift. Es lässt sich somit eindeutig der Mara-Billinsky-Reihe zuordnen, was mir sehr gut gefällt.
Fazit:
Auch der 4. Band der Reihe besticht mit seiner außergewöhnlichen Protagonistin und großer Spannung. Ich vergebe 4,5 Sterne.
Astrid Wergen
5/5
14.03.2020
Buch (Taschenbuch)
Genial!
Mara Billinsky hat viel zu tun. Bei einer Mordserie wird eine Frau ermordet, dessen Motiv völlig unklar ist. Ein Journalist wird übelst gefoltert, und ermordet. Weitere Tote folgen. Der Zusammenhang ist völlig unklar. Die Krähe, wie Billinsky genannt wird, ermittelt mit ihrem Kollegen Rosen in alle Richtungen, und muss sich vor ihrem Vorgesetzten rechtfertigen. Als ihr Schützling Raffael verschwindet, macht sie sich auf die Suche nach ihm. Und muss erkennen, dass ihre Vergangenheit, Raffaels Verschwinden und die aktuelle Mordserie tatsächlich miteinander verstrickt ist.
Wow, was für ein Buch: auch wenn hier der vierte Teil veröffentlicht wurde, lässt uns Leo Born an Billinskys Vergangenheit teilhaben. Man hat nicht das Gefühl, dass hier das Nichtlesen der vorherigen Teile ein Manko ist.
Die Charaktere wirken glaubhaft, und den obersten Drahtzieher hatte ich beileibe lange nicht auf dem Schirm. Das Ermittlerteam ist mir sehr sympathisch, und passt prima zusammen. Auch wenn das Thema einen innerlich manch längst verdautes Essen gefühlt ein weiteres Mal verdauen lässt, ist es spannend umgesetzt. Ein gewisser Ekel spielt hier mit, wenn es um verdorbenes geht. Besonders die Krähe ist mir sympathisch, denn auch hier gilt: harte Schale, weicher Kern. Der Spannungsfaktor hat mich dieses Buch in wenigen Stunden lesen lassen, ohne mich zu langweilen, oder zu überheblich zu wirken. Erst zum Schluss finden sich die Fäden zueinander, was mir besonders gut gefallen hat. Ich wurde etwas vom Täter bzw. der Auflösung überrascht, was mir durchaus gelegen kam, da ich mich auch überraschen lassen wollte.
Ein Thriller, den ich sehr gerne gelesen habe, da er auch eine logische Abfolge hatte, und konsequent seiner Linie folgte. Unbedingt lesen!!!!
Bewertung
aus Küstriner Vorland
5/5
10.03.2020
Buch (Taschenbuch)
Temporeich und spannend
INHALT:
Es geschehen grausame und mysteriöse Morde und Mara Billinsky steckt als Polizistin mittendrin. Dann holt sie auch noch ihre Vergangenheit ein. Sie fühlt sich verfolgt und all das gibt ihr Rätsel auf. Bis sie dann doch erkennen muss, dass diese Ereignisse alle miteinander zu tun haben, alle in Verbindung stehen. Es ist fast zu spät, als sie erkennt, wer dahinter steckt und dann fängt sie an zu kämpfen. Und sie kämpft nicht nur um ihr eigenes Leben.
MEINE MEINUNG:
Dies ist der vierte Teil der Reihe um die Ermittlerin Mara Billinsky und obwohl ich die anderen Teile noch nicht gelesen habe, bin ich sehr gut in den Thtiller gestartet. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Es lässt sich flüssig lesen, eine gewisse Grundspannung wird aufgebaut und man tritt in Beziehung zu unserer Ermittlerin. Wir hsbrn hier mehere Ereignisse, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben, aber nach und nach entsteht ein Geflecht, das wir zusammen mit Mara versuchen zu entwirren und zu lösen. Dabei sind wir immer ganz nah an den Ermittlungen und gehen jeden Schritt mit Mara mit. Dies erzeugt genau die Nähe, die ich mir beim Lesen wünsche um nichts zu verpassen. Der Thriller ist schon blutig, aber in einem Rahmen, der mir gut gefallen hat. Leo Born baut ein rasantes Tempo auf, der Spannungsbogen zieht dich auf hohem Niveau bis zur letzten Seite durch und zum Ende hin gibt es noch eine Wendung, die sich aber wunderbar einfügt und authentisch ist. So konnte mich der Ausgang dann noch überraschen.
FAZIT:
Temporeich, spannend und eine wunderbare und einzigartige Ermittlerin. Ein wirklich toller Thriller, der Lust auf mehr macht.
claudi-1963
aus Schwaben
5/5
03.03.2020
Buch (Taschenbuch)
Ein Wolf im Schafspelz geht um
"Der Mensch ist das einzige Tier, das so lange freundlich zu seinen Opfern sein kann, bis es sie frisst." (Samuel Butler der Jüngere)
Ein Einbruch, bei dem nichts gestohlen wird, es jedoch eine Tote gibt. Den Journalisten Peter Johannsen der brutal gefoltert und ermordet wird. Doch hinter welcher Story war er dran, dass ihn jemand so brutal getötet hat? Die extravagante Frankfurter Kommissarin Mara Billinsky bekommt wieder ordentlich was zu tun. Außerdem fällt ihr auf, dass sie in letzter Zeit von jemand beschattet wird. Ist es womöglich Blochin, den sie damals nicht zufassen bekam oder einer seiner Hintermänner? Doch der Schatten stellt sich als jemand aus Maras Vergangenheit heraus, bei dem sie nicht weiß was sie von ihm halten soll. Als dann noch Rafael Makiadi, Maras junger Freund dem sie geholfen hat, spurlos verschwindet, macht sie sich ernsthaft Sorgen. Doch es wird ihr genauso klar, dass alle Fälle eine Verbindung haben und nicht nur sie in großer Gefahr schwebt. Schafft es Mara, rechtzeitig die Hintermänner zu schnappen, um die ganze Wahrheit herauszufinden? ---
Meine Meinung:
Wieder eine typische Krähe ziert das Cover des vierten Mara Billinsky Thriller aus Frankfurt. Voll erfreut habe ich mich auf den neuen Band von Leo Born gestürzt, da ich einfach von dieser Reihe überzeugt bin. Sein Schreibstil ist bildhaft, flüssig, locker und unkompliziert, sodass ich einmal begonnen das Buch nicht mehr weglegen kann. Besonders da es hier wieder um sehr verzwickte Ermittlungen ging, die alle ineinander zusammenlaufen, wie es nahezu typisch ist bei dieser Reihe. Doch diesmal lerne ich dazu Mara noch ein wenig besser kennen, da jemand aus ihrer Vergangenheit auftaucht. Des Weiteren treffe ich wieder auf Rafael den jungen Straftäter, dem Mara und Sozialarbeiter Hanno geholfen haben. Dass die Vorfälle in der Fleischfabrik, wo er arbeitet, noch Probleme für ihn geben wird, war mir schnell klar. Jedoch das es so gefährlich wird, hat mich schon etwas geschockt. Die Foltermethoden, die an dem toten Journalisten angewendet wurden, fand ich wirklich krass und erschreckend. Dass es nicht bei dem einen Toten bleibt, war mir recht schnell klar. Im Übrigen hatte ich sofort kein gutes Bauchgefühl für den, der im Hintergrund die Fäden zieht. Den mir war schnell klar, dass dieser, was im Schilde führt. Gut gefallen hat mir diesmal wieder die Kooperation mit Jan Rosen. Selbst wenn die beiden so unterschiedlich sind, hat sich der schüchterne, bunte Spatz, wie er von seinen Kollegen genannt wird, wirklich positiv entwickelt. Überhaupt gefällt mir das kollegiale Verhalten des Frankfurter Teams bei Weitem besser als zu Beginn der Reihe. Den ebenfalls positiv verändert hat sich ihr Vorgesetzter Klimmt, der inzwischen zumindest von Mara Arbeit überzeugt ist. Seine cholerische, schroffe Art, die ihn so unsympathisch machte, kommt nun eher selten zum Ausbruch. Jedoch ebenso hat Mara sich verändert, sie scheint langsam ein wenig weicher zu werden, zumindest gegen ihren Vater. Und zusätzlich hat ihr letzter Fall Spuren bei ihr hinterlassen, körperlich und psychisch. Sie wirkt lange nicht mehr so abgebrüht und unnahbar, im Gegenteil manchmal blitzt sogar dieser toughen Ermittlerin die Angst durch, was ihr nicht immer gefällt. Doch für mich wirkt sie dadurch ein wenig menschlicher und nicht mehr so als Superheldin wie am Anfang und ich habe sie und Jan Rosen inzwischen in mein Herz geschlossen. Wie schon in den letzten Büchern hat Leo Born hier wieder viele Ermittlungen, Impulse und Wendungen in diesen Thriller gepackt, damit er spannend bleibt und als Zusatz diesmal noch ein wenig Gefühl. Mich jedenfalls konnte er wieder voll überzeugen, den Mara ist für mich eine der besten deutschen Ermittlerinnen. Deshalb von mir eine Leseempfehlung und 5 von 5 Sterne. Weiter so Leo Born, ich möchte noch mehr von Mara Billinsky lesen.
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